Seniors
Drei Tage vor dem zweiten Saisonspiel am vergangenen Wochenende, und somit zu einem eher unglücklichen Zeitpunkt, mussten die Cardinals Veränderungen in der Trainercrew der Defense vornehmen. Unerwartet trennten sich die Wege der Cardinals und dem Defense- Koordinator Luigi Figlia.
Mike Rötger und Marco Mitschek - Foto: R.Schicho/Assindia Cardinals
Nach wenigen Gesprächen und kurzen Überlegungen erklärten sich die beiden Cardinals- Coaches der U19, Mike Rötger und Marco Mitschek, bereit, die Aufgaben gemeinsam zu übernehmen. Im Bereich des Defense-Backfields werden sie von Yves Thissen unterstützt. Der ehemalige Head Coach der MIB, der aus beruflichen Gründen etwas kürzertritt und in der U13 das Zepter führt, kennt die Trainer der MIB.
Alle drei Trainer haben bereits gemeinsam agiert und viele der jungen, ehemalige U-19 Spieler der Cardinals, kennen sie und umgekehrt. Die Eingewöhnungszeit dürfte somit relativ kurz sein und die Abläufe und Abstimmungen rasch greifen. „Diese drei Coaches sind fachlich und charakterlich absolut in der Lage, die Defensive unserer Men in Blue zu führen und gut zu rüsten! Es ist alles andere als eine Notlösung – vielmehr eine tolle Erweiterung. Fachliche Kompetenz, Empathie, Kommunikationsbereitschaft und Vereinsloyalität sind hier vereint. Vor allem die schnelle Zusage, die Mehrbelastung auf sich zu nehmen, hat mich begeistert. Natürlich bleiben sie ihren Jugendteams erhalten – hier haben uns die Trainingszeiten und Spielpläne der Teams auch in die Karten gespielt“, erläutert Cardinals Präsident Wilfried Ziegler.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Wilfried Ziegler - Essen Assindia Cardinals
Der AFC Remscheid Amboss hat am 5. Spieltag der Oberliga NRW auf der Sportanlage Sprödental mit 00:28 (0:7, 0:0, 0:7, 0:14) bei den Krefeld Ravens verloren, dem Spitzenreiter über weite Strecken des Spiels aber alles abverlangt. Erst zum Ende der Partie ging dem dezimierten Kader von Head Coach Paolo Bizzarri die Luft aus und das Scoreboard fiel am Ende deutlicher aus als der Spielverlauf war.
Jonas Kronenberg -Foto: CEPD Sports
Noch vor Beginn des Spiels hatte Bizzarri einen weiteren Ausfall zu verkraften. Ausgerechnet Quarterback Tom Schröder konnte kurzfristig nicht mitwirken und wurde von Jonas Kronenberg vertreten, der letztmals 2019 für den Amboss auf dem Platz gestanden hatte. Im weiteren Spielverlauf kaum auch Erik Hensch als Passgeber zum Einsatz.
Dem Amboss gelang es, dem favorisierten Gegner ein Spiel aufzuzwingen, dass Spitzenreiter Krefeld so gar nicht schmeckte. Insbesondere an der Line of Scrimmage sorgte die Offensive wie auch Defensive Line für ein hartes Spiel und einen fahrigen Spielverlauf, wodurch die Ravens lange Zeit nicht ins Spiel fanden. Hensch gelang als Cornerback zudem eine Interception. Erst ein langer Passspielzug der Krefelder zum Ende des ersten Viertels brachte die Gastgeber in Führung.
Doch der Amboss hielt auch im weiteren Spielverlauf Stand und sorgte bei den Ravens für etliche Fehler und Unsportlichkeiten, wegen Targeting gegen Wide Receiver Christoph Henkel wurde ein Krefelder des Feldes verwiesen, insgesamt büßten die Hausherren fast 200 Yards durch Strafen und persönliche Fouls ein. Die Linebacker Oskar Meyer und Leon Jäger sammelten gegen das intensive Laufspiel der Ravens etliche Tackles. Zudem waren es im Angriff Läufe von Kronenberg und dessen Pässe, die immer wieder Raumgewinn herstellten.
So war es ein Drive im dritten Viertel über die Wideouts Michael Schönen und Christoph Henkel, der den Amboss bis drei Yards vor die gegnerische Endzone brachte – der Ausgleich lag kurzzeitig in der Luft. Doch die Defense der Krefelder versagte dem Amboss die letzten Meter zum Erfolg. Nach einem Turnover on Downs war es dann der frühere Amboss-Runningback in Diensten der Krefelder, Darion Neal, der mit einem Run über 92 Yards Wegbereiter für den zweiten Touchdown der Krefeler war.
Mit zwei Scores Rückstand und etlichen Spielern, die in Offense und Defense zum Einsatz kamen, ging dem Amboss im letzten Viertel die schlichtweg die Puste aus und Krefeld kam zu zwei weiteren Touchdowns, die die Kräfteverhältnisse deutliche aussehen ließen, als der Spielverlauf tatsächlich war. Mit zwei Siegen aus fünf Spielen verabschiedet sich der Amboss in die Sommerpause. Weiter geht es am 14. August mit einem Auswärtsspiel bei den Aachen Vampires.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
In einer von Beginn an harten aber fair geführten Partie, zwischen den New Yorker Lions und den Berlin Rebels, trennen sich beide Teams am Ende mit einem 21:21 (0:0; 13:7; 0:7; 8:7) Unentschieden.
QB #12 Jakob Parks - Foto: Fabian Uebe
Wie bereits die Jahre zuvor, war es auch 2022 das erwartete schwere Auswärtsspiel für das Team von Head Coach Troy Tomlin im Mommsenstadion in Berlin. Bereits von der ersten Spielsekunde an schenkten sich beide Mannschaften nichts und vor allen die beiden Verteidigungsreihen bestimmten das Spielgeschehen. Nachdem Kick-Off der Partie durch Lions-Kicker Luca Jeckstadt, starteten die Berlin Rebels unter der Regie ihres Quarterback Donovan Isom mit dem ersten Angriffsdrive.
Nach einem schnellen ersten First Down durch Runningback und Ex-Lions Spieler Meril Zero, war dann aber schnell Schluss mit dem Vorwärtsdrang und die Rebels mussten sich vom Angriffsrecht trennen. Ähnlich erging es den Braunschweigern. Zwar gelang auch ihnen ein First Down durch Ballträger Emmanuel Abedi-Bawa, doch im Anschluss mussten auch die Lions punten. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts gelang es keinen der beiden Kontrahenten sich in die Reichweite der gegnerischen Endzone zubringen und so ging es mit dem Spielstand von 0:0 in das zweite Spielviertel.
Gleich im ersten Drive des zweiten Abschnitts gelang es dem Angriff der Gastgeber sich erstmals in Szene zu setzen. Besonders mit Läufen von Meril Zero und Donovan Isom, erzielten die Rebels Raumgewinn. Den größten Raumgewinn in diesem Angriffsdrive erzielte Spielmacher Donovan Isom, der unter großen Druck der Braunschweiger Defense es schaffte, in Person seines Wide Receiver Lorenz Schäfer eine Anspielstation über 21 Yards zu finden und somit sein Team bis 11 Yards an die Lions Endzone heranbrachte. Die verbleidenden Yards zur 7:0 (PAT M. Prevoo) Führung für die Berliner, überbrückte Donovan Isom selbst.
Die Lions um Quarterback Jakob Parks aber konterten umgehend und nutzten einen verunglückten Kick-Off der Hausherren aus, der sie an der eigenen 47 Yard Linie starten ließ. Mit Pässen auf Mika Wickinger und Isaiah Woods sowie eigenen Läufen, führte der Braunschweiger Spielmacher sein Team bis an die 17 Yard Linie der Rebels voran. Von dort bediente er seinen Ballfänger Malcolm Abimbola zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich.
Den nächsten Angriffsversuch der Hauptstädter beendete die Verteidigung der Lions schnell. Berlins Ballträger Meril Zero verlor den Ball auf Höhe der eigenen 40 Yard Linie und das freie Spielgerät sicherte Lions Defense Line Spieler Georg Kraft für seine Farben. Trotz der guten Ausgangsposition konnten die Lions aber kein Kapital aus dem Turn Over schlagen und mussten sich nach nur wenigen Spielzügen erneut per Punt vom Angriffsrecht trennen. Bei noch knapp 1:20 Minuten verbleibender Spielzeit bis zur Halbzeit, machten sich die Gastgeber daran noch einmal zu punkten. Mit schnellen Pässen auf seine Ballfänger Antek Podgorski und Nigel Westbrooks, davon einer mit einem Raumgewinn von 34 Yards, führte Donovan Isom sein Team Richtung Braunschweiger Endzone. Für die 13:7 Führung (PAT geblockt) kurz vor dem Pausenpfiff, sorgte Robert Downs III mit einem neun Yard Touchdowncatch, nach Pass von Isom.
Nach der Halbzeitpause erhielten die New Yorker Lions zuerst das Angriffsrecht und machten sich daran, erstmalig in diesem Spiel in Führung zu gehen. Pässe von Jakob Parks auf Tamsir Seck, Isaiah Woods, Mika Wickinger und Fabian Rolfes, brachten die Löwen bis kurz vor die Berliner Endzone. Die finalen fehlenden vier Yards überbrückte Emmanuel Abedi-Bawa zur 13:14 Führung (PAT L. Jeckstadt). Es folgte die Zeit der Braunschweiger Defense, die ab sofort bis weit in das vierte Spielviertel hinein, dem Angriff der Berlin Rebels keine Möglichkeit für weitere Punkte erlaubte. Immer wieder setzten die Lions die Rebels unter Druck, allein vier Mal konnte Samuel Kargel Berlins Quarterback Donovan Isom zu Boden bringen, ein weiteres Mal gelang dieses Marcel Gaal.
Aber auch die Verteidigung der Rebels war auf der Hut und sorgte ihrerseits dafür, dass die Löwen ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. So dauerte es bis knapp sechs Minuten vor Ende des Spiels, bevor die Berlin Rebels erstmalig wieder gefährlich nahe in Richtung Braunschweiger Endzone kamen. Federführend war erneut Spielmacher Donovan Isom, der entweder mit eigenen Läufen oder mit Pässen auf seine Hauptanspielstationen Robert Woods III und Nigel Westbrooks, für den nötigen Raumgewinn sorgte.
Für die 21:14 Führung (TPC D. Caulker) sorgte Isom mit einem 16 Yard auf Antek Podgorski. Für die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin wurde es bei etwas mehr als 2 Minuten verbleidender Spielzeit jetzt eng.
Von der eigenen 28 Yard Linie aus führte Jakob Parks seinen Angriff langsam, aber kontinuierlich über das Feld. Die entscheidenden Yards erzielte dabei immer wieder seine italienische Anspielstation Tamsir Seck. Bei noch 35 Sekunden auf der Spieluhr war die Kombination Jakob Parks auf Mika Wickinger die, die aus 13 Yards die Lions aufatmen ließ und zum 21:21 (PAT L. Jeckstadt) ausgleichen konnte. Zwar versuchten die Rebels noch einmal alles, doch scheiterten sie an der aufmerksamen Verteidigung der Lions.
Somit blieb es beim bereits zweiten Unentschieden für die New Yorker Lions im erst dritten Spiel der Saison 2022. Zum Abschluss erwähnenswert ist, dass zum einen Justus Holtz nach seiner im ersten Spiel erlittenen Gehirnerschütterung wieder zurück auf dem Feld war und zum anderen das Offense Line Veteran David Beale sein erstes Spiel im Jersey der New Yorker Lions bestritt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Die Cologne Centurions geben die die Verpflichtung des chinesischen Wide Receivers und Safety Shida Wang für die Saison 2022 bekannt. Der 32jährige wechselt auf Leihbasis für eine Spielzeit von den Leipzig Kings in die Domstadt und könnte in Kürze der erste Spieler aus China werden, der in der European League of Football spielen wird.
Shida Wang - Foto: Z League Kuba Vision
Auf sich aufmerksam machte er in den Jahren 2018 und 2019 bei den Wuhan Berserkers in der Chinese National Football League. Er war maßgeblich an der CNFL-Meisterschaft des Teams beteiligt. Wang wird in der kommenden Woche zum Kölner Team stoßen. Shida Wang freut sich auf die Möglichkeit, mit den Kölner Footballern in der Southern Conference der ELF aufzulaufen: „Ich freue mich Football für die Cologne Centurions zu spielen. Auf geht's an die Arbeit!“
„Wir freuen uns für Shida Wang, dass er in dieser Saison in der European League of Football aktiv sein kann“, fügt Frederick Armstrong, Head Coach und Executive Vice President der Leipzig Kings an. „Wir wünschen ihm alles Gute in der Domstadt am Rhein – und freuen uns noch mehr, ihn in der kommenden Saison wieder bei den Kings zu haben.“
Auch in Köln ist man zufrieden. „Wir sind dankbar, bekannt geben zu können, dass einer der besten Spieler Chinas, Shida Wang, in dieser Saison für die Centurions spielen wird. Wir danken den Leipzig Kings für ihre Unterstützung, die diesen Wechsel möglich gemacht hat.“ erklärt Centurions General Manager David Drane dazu. „Shida genießt in China, wo er ein Top-Spieler der Liga war, große Popularität und wir sind davon überzeugt, dass die European Leage of Football eine großartige Plattform für ihn sein wird, um die Popularität des Footballs und der Liga weltweit zu steigern. Wir freuen uns darauf, dass Shida zu unserem Team stößt und wissen, dass er nicht nur die Stadt Köln, sondern sein ganzes Heimatland China repräsentieren wird!“
Auch Head Coach Frank Roser begrüsst den Neuzugang: „Ich bin glücklich, dass Shida Wang jetzt ein Centurion ist. Er ist einer der Topspieler aus China und ich freue mich, ihn jetzt in Köln zu haben. Es ist eine große Chance für ihn, sich in Europa zu beweisen. Ich habe in Asien trainiert und bin sehr beeindruckt von der Disziplin und dem Niveau des dortigen Footballs. Ich glaube, der Football in China ist auf einem guten Weg. Es ist schön zu sehen, wie das Spiel, das wir lieben, wächst.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Am kommenden Wochenende wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Griffins. Am Pfingstwochenende steht mit der Auswärtsfahrt nach Langenfeld die weiteste Tour des Jahres an. Um dem zu erwartenden Feiertagsstau aus dem Weg zu gehen, starten die Rostocker bereits am Freitagabend westwärts.

Doch nicht nur das erschwert das dritte Saisonspiel. Mit dem ohnehin bereits feststehenden Fehlen des verletzten Stamm-Quarterbacks Riemer und der Sperre des bisher dominanten Defense Spielers Maurice Wright jr. aus der Vorwoche, muss HC Markus Grahn auf einige weitere wichtige Akteure verzichten. Arbeits- oder verletzungsbedingt werden einige Stammkräfte Partie #3 der Saison verpassen. Das macht die ohnehin nicht leichte Situation nach den zwei Auftaktniederlagen nicht besser.
Doch Sportdirektor Ronny Schmidt ist zuversichtlich: „Die Stimmung und der Spirit im Team ist nach wie vor gut. Wir haben zweimal knapp verloren, aber gezeigt, dass wir mit den wahrscheinlich besten Team der Saison gut mithalten können. Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und jetzt ist die Chance für die bisher zweite Reihe da, sich zu zeigen. Allerdings ist es natürlich immer schwer, in Langenfeld zu gewinnen. Wir werden aber alles geben, um den ersten Sieg einzufahren.“
Die bisherige Bilanz der Vergleiche mit den Longhorns – dreimal gingen die Longhorns als Sieger vom Platz, viermal behielten die Griffins die Oberhand. In der vergangenen Saison gab es eine schmerzhafte Rostocker Niederlage mit 17:27. Das Spiel ist erneut auf Sportdeutschland.tv verfolgen. Kickoff am Samstag ist 16:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Weitere Beiträge …
- Am Sonntag sind die Hildesheim Invaders zu Gast bei den Men in Blue
- Ohne Druck zu Gast beim Spitzenreiter
- Die Solingen Paladins empfangen die Hamburg Huskies
- Heimstart in der Sharkwater GFL für die Düsseldorf Panther
- Devils kommen noch nicht so richtig in Fahrt und können im zweiten Auswärtsspiel keine Punkte mit nach Hause bringen
- Die Minden Wolves sind Tabellenführer!
- Blackvenom kommen erst in der zweiten Hälfte in Fahrt
- Revanche geglückt!
- Paladins kehren mit einer ärgerlichen Niederlage aus Paderborn zurück
- Unnötige Fehler führen zur Auswärtsniederlage
Unterkategorien
GFL Nord Beitragsanzahl: 709
GFL2 Nord Beitragsanzahl: 705
Europa/Welt Beitragsanzahl: 188
GFL + GFL2 (Nord) - ELF Beitragsanzahl: 0
Regionalliga (Seniors) Beitragsanzahl: 430
Oberliga (Seniors) Beitragsanzahl: 180
Verbandsligen (Seniors) Beitragsanzahl: 255
Landesligen (Seniors) Beitragsanzahl: 173
NRW-Liga (Seniors) Beitragsanzahl: 76
FS / Training / sonstiges (Seniors) Beitragsanzahl: 57
Seite 204 von 555