Seniors
Das Spiel gegen den Tabellenführer stellte einen Härtetest für jeden Spieler der Wesseling Blackvenom dar. Verletzungen forderten das Team um den Head Coach Udo Rath besonders, denn es trat nur mit einer Minimalbesetzung in Mönchengladbach bei dem Wolfpack an.
„So unterbesetzt war es abzusehen, dass man nun auf Teamgeist setzen musste. Dennoch wollte man das Beste aus der Situation machen und auf Sieg spielen. Jedoch wurde bereits schnell nach dem Kick-Off klar, dass dieses Vorhaben dem gesamten Team viel abverlangen würde. Da einige Spieler situationsbedingt auf neuen Positionen spielen mussten, sowohl für die Offense, als auch für die Defense auf dem Platz standen, dauerte es einige Zeit ins Spiel zu kommen. Vor allem die Offense hatte hart mit der Verteidigung der Wolfpack zu kämpfen, die das Laufspiel im Keim erstickten. Doch wie auch in den letzten zwei Spielen zeigte sich, dass die BLACKVENOM eine Mannschaft für die zweite Hälfte ist. Mit einem sehenswerten 99 Yards Interception Return durch Timmy Davis, startete das Team die Aufholjagd. So fanden die BLACKVENOM langsam, aber stetig auch mit der Offense ins Spiel und konnten sich immer weiter über den Platz arbeiten. Dank dem erfolgreichen Passspiel wurde auch der Raum für Läufe größer. So konnte QB Jeremy Davis schließlich selbst mit dem Ball in die Endzone laufen. Der Extrapunkt misslang jedoch. Die Defense erkämpfte immer wieder ein three and out.“, sagt Udo Rath nach dem Spiel.
Im letzten Viertel fing Timmy Davis dann noch einen Touchdown-Pass. Florian Debus machte mit seiner Two-Point-Conversion den verfehlten PAT wieder gut und besiegelte den Endstand von 20:29
Jetzt bereiten sie sich auf das kommende Heimspiel am 05.06. gegen Mülheim vor.
Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling (redaktionell geändert)
Am Sonntag waren die Recklinghausen Chargers zu Gast im Waldschlösschen zum dritten Heimspiel des Jahres für die Lippstadt Eagles.
Mike Kitenge #1 auf dem Weg zum 2. Touchdown der Lippstadt Eagles (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Coaches der Eagles waren vor dem bis dahin ungeschlagenen Gegner gewarnt und Bürgermeister Arne Moritz ist extra gekommen, um sich das Spiel gegen den Tabellenersten anzuschauen. Als Ehrengast durfte er den obligatorischen Münzwurf durchführen und dies schien Glück zu bringen.
Direkt im ersten Play des Spieles konnte Runningback Ekin Yilmazer schon klar machen, in welche Richtung das Spiel gehen kann. Er erlief direkt 15 Yards Raumgewinn und brachte die Offense direkt in die Hälfte des Gegners. Die Spieler unter Offense Coordinator David Wagner waren sichtlich besser eingestellt als noch vor zwei Wochen gegen die Hamm Aces und konnten sich mit einem kurzen Pass auf Wide Receiver Christian Rodemeier im ersten Quarter eine 7-0 Führung erarbeiten (PAT durch Mike Kitenge).
Auch die Defense unter Coach Luca Berdelmann war perfekt eingestellt und ließ dem Gast aus dem Ruhrgebiet keine Möglichkeit sich zu entfalten. So bekam die Offense den Ball oft in guter Feldposition und konnte im zweiten Quarter durch einen langen Pass auf WR Mike Kitenge den Spielstand auf 13-0 erhöhen (PAT geblockt).
Nach der Halbzeit kamen die Chargers besser ins Spiel und konnten einiges an Raumgewinn erlaufen. Doch abermals zeigte sich die momentane Stärke der Eagles Defense, indem sie die Chargers Offense 5 Yards vor der eigenen Endzone durch eine starke Teamleistung stoppen konnten. Auch im vierten Quarter ließen die Verteidigungsreihen beider Teams nicht viel zu, sodass es schließlich auch die Defense sein musste, die das Spiel entscheidet. Neuzugang und Defense Tackle Nosa Aguebor und Linebacker Daniel Ammann konnten zusammen einen Fumble forcieren, welcher anschließend von Defense End Alexander Stein aufgenommen und für einen Touchdown in die Endzone gelaufen wurde. Somit stellten die Eagles kurz vor Schluss den 20-0 Endstand her (PAT durch Mike Kitenge).
Head Coach Philipp Reiche nach dem Spiel: „Ich danke jedem der Spieler und Coaches, die so konzentriert gearbeitet haben. Es gibt immer Dinge, die man verbessern kann, aber jeder kann sehen, dass wir stetig weiterarbeiten. Auch freue ich mich, dass so viele Fans trotz des miesen Wetters hier hingekommen sind, um uns zu unterstützen.“
Mit diesem deutlichen Ergebnis ist die erste Revanche geglückt. Jetzt gilt es sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Schon in zwei Wochen reisen die Eagles zu ihrem letzten Hinrundenspiel nach Brilon und treffen dort auf einen alten Bekannten, die Lumberjacks.
Paladins kehren mit einer ärgerlichen Niederlage aus Paderborn zurück - Foto: Sebastian Miebs (Quelle: PDB)1. Quarter
Ihren ersten Angriff starteten die Dolphins bei strömendem Regen kurz vor der eigenen Endzone. Schon das Eröffnungsplay sollte zeigen, wo es in diesem Quarter hingehen sollte – ein langer Lauf über einen der beiden US-Runningback brachte die Mannen von der Pader bis kurz vor die Solinger Endzone. Wenige Sekunden später stand es 7:0 für die Dolphins. Die Offense der Paladins erzielte über den erneut überragenden Moses Harris zwar zwei First Downs, musste sich dann aber wieder per Punt vom Ball trennen. Paderborn agierte in den folgenden Drives wieder sehr effizient und feierte nach wenigen Spielzügen erst das 14:0 und direkt im
2. Quarter
das 21:0. Bei den mitgereisten Solinger Fans kamen Erinnerungen an die Vorwoche hoch, denn auch dort lag man zu Beginn des zweiten Spielabschnittes mit drei Touchdowns hinten. Wer nun allerdings dachte, der Fisch sei gegessen, sah sich eines Besseren belehrt. Auf der einen Seite fand der Klingenstädter Angriff endlich in die Spur und auf der anderen Seite ließ die von Linebacker Basiru Jobe angeführte Defense keinen Raumgewinn mehr zu. Drei Mal zwang die Verteidigung um den gut aufgelegten Neu-Teamcaptain Till Enstipp die Dolphins so in den 4. Versuch zum Punt – allerdings konnten die Paderborner jeden dieser Spielzüge durch Trickplays wieder in neue First Downs umwandeln. Neben dem Ärger über die verpassten Chancen konnten die Dolphins somit extrem viel Zeit von der Uhr herunterlaufen lassen. Wenn Solingen den Ball hatte, war es Quarterback Jeremy Konzack, der seine Receiver Cole Williams und Thilo Lindenberg mit schönen Kurzpässen bediente und die Offense so mehrfach kurz vor die Endzone führte. Als zählbares Ergebnis sprang jedoch nur das 28:3 durch ein 45 Yard-Fieldgoal von Kicker Yannik Schorn heraus. Zwei Minuten vor der Halbzeit wurde es hektisch: Erst klopften die Solinger erneut an der Endzone an. Jedoch wurde ein Pass von Konzack abgefälscht und landete unglücklich in den Händen eines Abwehrspielers. Aber auch dann war die Paladins-Defense hellwach und Paderborn musste punten. Drei Spielzüge und 30 Sekunden später war auch Solingen gezwungen, den Ball wieder abzugeben, sodass die Dolphins erneut die Chance auf Punkte erhielten. Diesmal versuchten sie es mit einem langen Pass und plötzlich stand es wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff 28:3. Der anschließende Kickoff-Return durch Harris führte die Paladins bis an die Mittellinie. Eine zusätzliche Strafe der Dolphins brachte den Angriff dann sogar bis an die 35 Yard-Linie. Acht Sekunden standen noch auf der Uhr, als Konzack Harris mit einem schönen Pass bediente und dieser sich mit auslaufender Zeit in die Endzone tankte.
Halbzeitstand 28:10.
3. Quarter
Nach der Halbzeit beruhigte sich das Spielgeschehen wieder etwas. Die Verteidigung der Paladins stoppte den Paderborner US-Runningback meist noch hinter der Line of Scrimmage und so konnten die Dolphins nur noch vereinzelt Raumgewinn erzielen. Solingen machte es zwar durch ein variables Lauf- und Passspiel besser, allerdings stand die Punkteausbeute den erkämpften Yards nicht im richtigen Verhältnis gegenüber. Einzig Yannik Schorn traf mit seinem zweiten Fieldgoal über 40 Yards zum 28:13 und hielt so die Chance auf ein Comeback am Leben.
4. Quarter
Auch im letzten Quarter präsentierte sich die Defense bärenstark und kontrollierte die Paderborner Offense eindrucksvoll. Da die Zeit langsam knapp wurde, versuchte Konzack nun mit tiefen Pässen in die Endzone zu gelangen. Letztendlich waren es immer wieder nur wenige Zentimeter, die fehlten, um das kleine Wunder zu ermöglichen. Zwei Minuten vor Schluss erhielten die Paladins zum letzten Mal an diesem Tag den Ballbesitz per Punt. Cole Williams setzte zum Return an, verlor dann jedoch nach einem harten Tackling den Ball, sodass die Dolphins den Sieg entspannt nach Hause bringen konnten.
Die Paladins haben nun fünf Tage Zeit, um sich auf den Besuch der ebenfalls noch sieglosen Hamburg Huskies vorzubereiten. Das Spiel am kommenden Samstag, um 17 Uhr in der Walder Jahnkampfbahn ist definitiv richtungsweisend.
Dabei sah es zunächst gut aus für die Brilon Lumberjacks. In den ersten beiden Vierteln standen sich im Jahnstadion in Hamm zwei gleich starke Teams gegenüber. Die Zuschauer sahen viel Action. Beide Mannschaften kamen einige Male in die Nähe der gegnerischen Endzone. Doch bis zwei Minuten vor der Halbzeitpause hielten beide Verteidigungen. Dann aber gelang den Gastgebern der erste Touchdown zum 6:0. Der Versuch, mit einer Two-Point-Conversion (einem Spielzug, der sich unmittelbar an einen Touchdown anschließt und der bei Erfolg zwei weitere Punkte bringt) noch höher in Führung zu gehen, misslang den Aces aber. Und so lautete auch der Halbzeitstand 6:0.
In der zweiten Halbzeit gewannen die Hamm Aces immer mehr Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz. Vor allem, weil die Brilon Lumberjacks Fehler machten, in der Defense Lücken ließen, in der Offense nicht mehr so präzise spielten wie in der ersten Halbzeit und etliche Raummeter Strafen kassierten. Jeweils nach erfolgreichen Laufspielzügen brachten die Gastgeber den Ball zum Touchdown Nummer zwei und drei in die Endzone der Briloner. Wie nach dem ersten Touchdown misslangen ihnen anschließend die Versuche, mit Two-Point-Conversions weitere Punkte zu erzielen.
Auf Seiten der Brilon Lumberjacks besonders hervorzuheben ist die Leistung von Lukas Reincke. Er kommt aus dem Jugendteam der Sauerländer und hat gegen die Hamm Aces sein erstes Spiel im Team der Seniors absolviert. Auf der Position des Running Back sorgte er mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit für einige Überraschung beim Gegner und für einige Meter Raumgewinn der Lumberjacks. Völlig verdient wurde er teamintern als wertvollster Offense-Spieler des Tages ausgezeichnet.
Als nächsten Gegner erwarten die Lumberjacks in zwei Wochen die Lippstadt Eagles an der Jakobuslinde in Brilon. Mit einem Sieg im zweiten Heimspiel dieser Saison möchten sich die Briloner dann in die Sommerpause verabschieden.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
Griffins unterliegen Cougars mit 17:21 im OSPA Gameday im Ostseestadion
Griffins mit Fehlstart in die Saison - Foto: André Gschweng
Es begann unter der Woche mit einer Hiobsbotschaft für die Verantwortlichen: Stamm-QB Arthur Riemer verletzte sich im Spiel der vergangenen Woche in Hildesheim doch schwerer als erwartet. Ein Bruch des Mittelfußes lautete die niederschmetternde Diagnose und ihn droht ein mindestens sechswöchiger Ausfall. Nicholas Alberto übernahm die Verantwortung und führte den Greifen Angriff aufs Feld und machte seine Sache gut.
Vor der Rekordkulisse von 4732 Zuschauern dauerte es einen langen Drive der Cougars zu Beginn, den letztlich nach Pass von Clark Cougars das Urgestein Jamie Dale mit einem Catch abschloss. PAT gut und der 0:7 Rückstand. Bei noch 5:20 Minuten auf der Uhr hatte QB Nick Alberto den Ball erstmals in der Hand. Der anschließende Drive der Hausherren endete quasi mit dem Ende des 1. Quartes und einem Punt von der Cougars 44 Yardline. Zwei empfindliche Strafen hatten Größeres verhindert.
Sechs Plays später mussten auch die Cougars punten. Die Greifen taten es ihrerseits den Lübeckern nach acht weiteren Spielzügen gleich. Der Angriffsmotor stotterte leider immer wieder und der sonst so raumgewinnende Runningback Julian Hagen kam nicht zur Entfaltung, denn die Verteidigung der Travestädter war gut auf ihn eingestellt und immer bis auf wenige Ausnahmen direkt nach der Ballübergabe an Hagen dran. Doch auch die Griffins Defense, angeführt von Maurice Wright jr. packte immer wieder gut zu und so verging auch der nächste Cougars Drive ohne Punkte. Nach einem "three and out" der Griffins Angreifer schlug die Stunde eines weiteren Cougars Veteranen. Mike Kresowaty fing einen Pass in der Endzone quasi mit auslaufender Spielzeituhr. Ernüchterung im Stadion und der 0:14 Halbzeitrückstand der Griffins.
Gut eingestellt kamen die Greifen zurück aus der Halbzeit und erzielten im zweiten Angriffsdrive endlich die ersten Punkte. Ein 39yard Fieldgoal von Jonas Beumer brachte die Griffins auf die Anzeigetafel. Endgültig schien das Momentum zu wechseln, als im anschließenden Drive nach einem Punt der Lübecker bis an die Rostocker 12 Yardline, Maurice Wright den Ball aufnahm und sich unaufhaltsam über 88 weitere Yards den Weg in die Endzone der Cougars bahnte. Als dann auch noch Nick Alberto seine Anspielstation Kalan Miller in der 3. Etage der Endzone für eine erfolgreiche TPC fand, stand das Stadion Kopf. Der 11:14 Anschluss und die Hausherren in Schlagdistanz.
Leider im folgenden Drive passierte der Defense der Greifen ein folgenschwerer Fehler. Bei einem 3. Versuch und 4 Yards zu gehen: ein Offside und automatischer neuer 1. Versuch für die Cougars. Das nächste Play konnten sie erfolgreich durch Kresowaty abschließen. Der 10 Punkte Abstand war wieder hergestellt. Doch die Greifen gaben sich und das Spiel nicht auf. Zwei Punts später auf jeder Seite fasste sich Dennis Wuchrer ein Herz und brachte einen Pass von Nick Alberto spektakulär in die Cougars Endzone. 17:21. Erneut sollte eine TPC die Siegerstraße ebnen, diese misslang allerdings und so war allen klar, dass nur ein weiterer Touchdown den Griffins und den begeisterten Zuschauern einen Heimsieg bringen konnte. Bei noch 2:37 Minuten Restspiel nutze der routinierte Lübecker Quarterback all seine Erfahrung aus und brachte das Spiel für seine Farben siegreich zu Ende.
"Was bleibt also abschließend zu sagen. Zwei knappe Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen stehen zu Buche, allerdings gegen sicherlich zwei der Topteams in diesem Spieljahr. Vor allem die zweite Hälfte gegen Lübeck hat aber auch gezeigt, dass die Griffins auch ohne einige Leistungsträger gut mithalten können, gewann man die zweite Hälfte gegen Lübeck beispielsweise ja mit 17:07. Das sollte Mut machen für die nun anstehende schwere Auswärtsfahrt im Pfingstverkehr nach Langenfeld.", sagt Jens Putzier, der Pressesprecher der Rostock Griffins.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins (redaktionell geändert)
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