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Eigentlich hätte es für Rhein Fire wieder ein perfekter Tag werden können. Erneut kamen mehr als 7600 Zuschauer in die Schauinsland-Reisen Arena nach Duisburg, um dort zunächst miteinander auf der Fire-Party und dann im Stadion ihr Team zu feiern. Mit den Barcelona Dragons war zudem ein Gegner zu Gast, der zu den Top 3 Teams der Liga zählt, so dass die Fans eigentlich mit Spitzenfootball rechnen durften.

Spitzenleistungen auf dem Platz zeigten dann aber zunächst nur die Defense Reihen beider Teams. Vor allem die Fire Verteidigung hatte sich auf das spanische Traum Duo aus QB Zach Edwards und WR Kyle Sweets perfekt eingestellt. Immer wieder suchte der Dragons Quarterback seine Lieblingsanspielstation, wurde aber vor allem durch Linebacker Martin Pinter und Defense Ass Christian van Horn so unter Druck gesetzt, dass er den Ball ins Aus werfen oder selbst laufen musste. Zudem ließen die Rhein Fire Defense Backs um US Amerikaner Omari Williams auch den Receivern der Dragons kaum Platz zum Atmen.
Die Offense der Rheinländer machte es an diesem Tag leider nicht besser. Man konnte zwar den Ball vor allem durch die Running Backs Jason Aguemon und Tyrone Alexander immer wieder für einige Meter laufen, aber in einen echten Rhythmus kam die Fire Offense nie. Vor allem das Pass-Spiel von Quarterback Matt Adam, der in der Vorwoche noch zum MVP gewählt wurde, wirkte zerfahren und immer wieder brach der Quarterback seine Passversuche ab, um dann doch lieber selbst zu laufen. Obwohl die Fire Defense ihrer Offense gleich mehrfach den Ball in sehr guter Feldposition übergab, konnte man daraus kein Kapital schlagen.
So war es dann auch keine der beiden Angriffsreihen, die die ersten Punkte erzielen konnte, sondern das Special Team der Barcelona Dragons, als Fire Punter Maximilan Eisenhut durch einen zu hohen Long Snap überrascht wurde, der Ball dann zunächst über den Boden rollte und der dann aus der Not geborene Punt Versuch von den Dragons geblockt und zum Touchdown zurückgetragen werden konnte.
Mitte des zweiten Quarters drohten die Dragons dann erneut zu scoren, nachdem Zach Edwards seine Dragons mit zwei schnellen Pässen bis zur 9-Yard Linie von Fire geführt hatte. Seinen Passversuch in die Endzone erahnte dann aber Cornerback Yannik Seidel und fing den Ball direkt vor dem wartenden Kyle Sweet auf der Rhein Fire 1-Yard Linie ab. Von dort aus übernahm Quarterback Matt Adam den Ball und kurze Zeit sah es so aus, als könnte Fire das Momentum nutzen. Über 99 Yards kombinierten die Rheinländer Pass und Laufspiel, bis QB Matt Adam den Ball dann über einen Meter zum 7-7 Halbzeitstand selbst in die Endzone tragen konnte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam zunächst Rhein Fire wieder in Ballbesitz, konnte diesen aber erneut nicht für Punkte nutzen. Die Dragons Defense wehrte die Angriffsversuche weiter ab, teilweise wirkte die Auswahl der Spielzüge auf Düsseldorfer Seite aber auch fast ein wenig hilflos. Konnte man den Ball dann doch in Richtung Endzone bewegen, schaffte man es nicht den Touchdown zu erzielen, so dass man Fieldgoals versuchen musste. Aber auch diese wollten an diesem Tag einfach nicht gelingen. Kicker Daniel Schuhmacher erwischte einen rabenschwarzen Tag und verpasste Fieldgoals von der 1-Yard und 30-Yard Line, zudem einen Extra Punkt.
Als die Dragons dann im vierten Quarter hintereinander einen Touchdown und ein Field Goal erzielen konnten, ahnten die Fans, dass heute der Sieg nach Barcelona gehen würde. Zwar konnte Nate Robitaille durch einen TD-Pass von Matt Adam das Spiel noch einmal zum Endstand auf 13-17 verkürzen, aber am Ende standen die Dragons verdient als Sieger des Spitzenspiels fest.
Fire fällt damit hinter Barcelona auf den zweiten Tabellenplatz zurück und muss am kommenden Wochenende nach Hamburg reisen. Dort trifft man auf die gefährlichen Sea Devils, die ebenfalls 3 Siege und 1 Niederlage auf dem Konto stehen haben. Für das Team von Headcoach Jim Tomsula kommt in dieser Woche damit viel Arbeit zu.
Einen Gewinner konnte Rhein Fire an diesem Tag aber dennoch erzielen: die Rhein Fire Fans. Diese ließen sich auch von der Niederlage nicht entmutigen und feierten gemeinsam mit den Pyromaniacs sowohl das Team von Rhein Fire, aber auch der Barcelona Dragons herzlich. Schon jetzt freut sich die Mannschaft auf das nächste Heimspiel in zwei Wochen gegen die Cologne Centurions im "Battle of Rhine".
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
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Die Cologne Centurions erwischten gestern „einen gebrauchten Tag“ und konnten dem Championship Game Sieger, der Frankfurt Galaxy kaum etwas entgegenbringen. Die Kölner verloren das Spiel vor rund 2.500 Zuschauern mit 12:48 deutlich.
Die Cologne Centurions erwischten einen gebrauchten Tag gegen die Frankfurt Galaxy (Foto: Nick Jungnitsch)
Eigentlich hatte sich Head Coach Frank Rosner vorgenommen, die Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen die Gruppenkontrahenten, die Barcelona Dragons, schnell zu verarbeiten und wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Noch im Vorfeld sagte er: „In der Defense müssen wir konzentrierter sein. (...) Wir müssen näher am Receiver spielen und wenn wir die Möglichkeit haben ein Play zu machen, dies auch tun. (...) Wir müssen lernen zu finishen.“
Der Start war alles andere als gut für die Centurions. Der Punt von Jens Appelt #15 innerhalb der eigenen 10 Yardline wurde von Kai Hunter # 22 geblockt und in die Endzone der Gastgeber zurückgetragen. Nach dem PAT von Ryan Rimmler stand es 00:07.
Die nächsten Punkte erzielte Frankfurts FB Leon Helm #44 mit einem Lauf über ein Yard. Der PAT wurde geblockt (00:13). Helm war für den nächsten Touchdown verantwortlich. Auch hier tankte er sich über kurze Distanz in die Endzone der Kölner (00:19 – PAT nicht gut).
Kurz fanden die Domstätter wieder in das Spiel. Nach einem Pass von Centurions Quarterback Jan Weinreich #12 auf seinen Wide Receiver Quinten Pounds #1, lief Pounds zum ersten Touchdown der Hausherren. Da der PAT misslang, stand es 6:19.
Noch in der ersten Hälfte legte die Galaxy mit zwei Touchdowns und einem Fieldgoal über 50 Yards nach. Bei dem Spielstand von 6:35 ging es in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte lief es nicht für die Cologne Centurions. Noch im dritten Quarter erhöhten die Gäste von der Mainmetropole auf 42:6, was den vielen mitgereisten Frankfurter Fans sehr gefiel. Im letzten Quarter konnten beide Teams noch einmal punkten, der Sieg der Gäste war jedoch nicht in Gefahr.
Beide Mannschaften haben jetzt jeweils zwei Spiele gewonnen und verloren. Die Centurions erwarten bereits am nächsten Samstag die Berlin Thunder und die Frankfurt Galaxy muss wieder reisen. Für sie geht es nach Tirol zu den Raiders. Die Statistik zum Spiel ist hier verlinkt.
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Bildergalerie #2 - Oliver Jungnitsch mit 127 Fotos
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Die Ziele der Minden Wolves sind neu definiert. „Wer mit weißer Weste in die Sommerpause geht und im bisherigen Saisonverlauf so dominant aufgetreten ist, der kann nur den Titel als Ziel ausgeben! Wenn wir angesichts der Überlegenheit an unserem anfänglichen Ziel, als Aufsteiger ein positives Punktekonto zu erreichen, festhalten würden, dann würden die Fans das nicht verstehen.“ , so Volker Krusche, Sportdirektor der American Footballer der DJK Dom Minden.
Mike Davis - Foto: DJK Dom Minden
Im abschließenden Heimspiel gegen die Hamm Aces endet eine grandiose Serie, eine andere hat dagegen Bestand. Beim 65:7 (14:0, 7:7, 21:0, 23:0)-Kantersieg vor mehr als 1.600 Zuschauern, die trotz Ferienanfang, der großen Schlager-Party und des Ferienbeginns den Weg ins Weserstadion fanden, gegen die Hamm Aces wahren die Wölfe ihre weiße Weste Die Wolves müssen jedoch aufgrund einer Unachtsamkeit den ersten gegnerischen Score dieser Saison hinnehmen. Das Ende der Null-Punkte-Serie. Bei den Wolves-Verantwortlichen ist man aber nicht böse darum. „Jede Serie hat mal ein Ende. Mir war es viel wichtiger, wie wir in den vier Vierteln aufgetreten sind. Und damit bin ich absolut zufrieden“, so Gamble. Krusche geht noch einen Schritt weiter. „Natürlich hätten die Jungs die Null gern gehalten. Das kann man auch verstehen. Aber jetzt redet keiner mehr über diese Serie und wir können uns voll und ganz darauf konzentrieren, die vor uns liegenden Spiele zu gewinnen.“
Volker Krusche analysiert: „Es ist gegen Hamm eigentlich wie in den vorherigen Spielen. Die Defense wehrt den Gegner gleich bei seinem ersten Angriff an dessen 10 Yard-Linie ab, dringt mit der Offense bis auf ein Yard an die Goalline vor und markiert in Person von Michael Davis den ersten von insgesamt neun Touchdowns. Tobias Pauls, der alle Extrapunkte wieder sicher zwischen die Torpfosten setzt, erhöht umgehend auf 7:0. Kaum ist der Jubel über die schnelle Führung verhallt, da stockt Davis mit einem 25 Yard Lauf gemeinsam mit Pauls auf 14:0 auf.
Dann schreibt Sven Kubisch Geschichte. Hamm spielt in der fünften Minute des zweiten Viertels einen vierten Versuch aus, ein langer Pass über 34 Yards landet beim freistehenden Kubisch und der nutzt die Gelegenheit zwischen zwei Wolves hindurch in die Endzone zu sprinten. „In dem Moment haben wir geschlafen, waren nicht fokussiert, dass Hamm den Versuch ausspielt“, erklärt Phil Gamble. Kubisch und seine Mitspieler feiern den Touchdown. Immerhin hat man schon vor der Partie betont, das Ziel zu verfolgen, der weißen Wolves-Score-Weste den ersten Flecken beizubringen. Nach dem Extrapunkt hieß es dadurch nur noch 14:7 für die Hausherren.
Die Mindener brauchen wahrscheinlich diesen Weckruf. Wenig später aber schlagen die Wolves wieder zu. Marcel Wiegmann fängt einen Pass in der Endzone, Pauls kickt das Ei zwischen die Pfosten – und schon geht das Wolfsrudel mit einem klaren 21:7 in die Halbzeitpause.
„Aus der kommt das Team hochfokussiert zurück auf den Rasen. Mattis Willuhn sorgt mit einem Quarterback-Sneak und wenig später nach einem gelungenen Fake für zwei weitere Touchdowns. Phil Gamble umkurvt die Gegenspieler der Aces wie Slalomstangen und erhöht – zusammen mit Pauls Extrapunkt – nach dem dritten Viertel auf 42:7. Den Gästen aus Hamm ist ein konditioneller Einbruch nun deutlich anzumerken. Erst gelingt D-Liner Leon Blase, der Hamms Quarterback in dessen Endzone stoppt, ein Safety, der zwei weitere Punkte einbringt, dann stocken Lars Weiß mit zwei Touchdowns und Marcel Wiegmann mit einem weiten Satz und ausgetreckten Armen mit den Extrapunkten von Tobi Pauls den Score am Ende auf 65:7 auf.“, meint Volker Krusche.
Die Wölfe gehen nun in die Sommerpause. Am 13. August treten sie beim Gastspiel in Hamm wieder in Erscheinung, um am 17. September gegen die Brilon Lumberjacks noch einmal vor eigenen Fans aufzulaufen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
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Gerade auf einmal 30 aktive Spieler konnte Head Coach Markus Grahn am Samstag zurückgreifen. Und auch der Spielverlauf passte zur bisher eher verkorksten Saison der Griffins.
Griffins verlieren auch zweites Heimspiel - Foto: Andre Gschweng
Es begann eigentlich gar nicht so schlecht. Gut 800 Zuschauer hatten bei zunächst bestem Strandwetter den Weg in Leichtathletikstadion zu Rostock zum FSN Gameday gefunden. Die Griffins kickten und ein langer Drive der Gäste aus Paderborn schloss sich an. Bis an die 11yd Linie gekommen, war es Warren Bartlett jr., der einen vollständigen Pass aus den Armen der Dolphins Receivers freischlug, diesen dann selbst sicherte und über 92yd zum Touchdown zurücktrug. PAT Beumer gut und die 7:0 Führung.
Doch gleich im Gegenzug konterten die Dolphins. Immer wieder über den stark freigeblockten Runningback D. Tate angetrieben, landeten die Gäste 9 plays später den Ausgleich. Anschließend kam der neue QB der Griffins zu seinem ersten Auftritt. Shon Belton, vier Tage zuvor angereist, führte die Offense an. Doch immer wieder mangelnde Abstimmung oder Strafen im falschen Moment sorgten dafür, dass die Griffins im gesamten Spielverlauf nur 9 first downs zu Stande brachten und so folgerichtig das Spiel verloren.
Die Krone wurde dem Ganzen nur durch eine fast einstündige Gewitterpause aufgesetzt. Am Ende stand eine verdiente 7:26 Heimniederlage zu Buche. Die Fans der Griffins blieben ihrem Team bis zum Ende treu und honorierten den unbändigen Einsatz der Mannschaft, der aber auch keinen anderen Spielausgang bewirken konnte. Schlechte Zeiten also in Rostock mit Hinblick auf den bisherigen und seit Jahren erstmals ungewohnten Saisonverlauf…
Die nächste Chance auf einen Sieg bietet sich den Griffins erst wieder in 4 Wochen beim Heimspiel am 23.07. gegen die Assindia Cardinals, Zeit also, um die Verletztenstation zu lichten und weiter an den eigenen Fehlern zu arbeiten.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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Mit einem souveränen 6:59 (3:3; 3:21; 0:28; 0:7) Auswärtssieg, kehren die New Yorker Lion von ihrem Gastspiel bei den Düsseldorf Panther zurück.
Nach Startschwierigkeiten, Lions souverän in Düsseldorf - RB 36 Finn Oppermann (Foto: Fabian Uebe)
Bei sonnigen Wetter kämpften die Lions von Headcoach Troy Tomlin dabei etwas mehr als ein Spielviertel lang mit Anlaufschwierigkeiten, bevor die Punktemaschinerie in Rollen kam. Dabei war bemerkenswert, dass alle Mannschaftsteile der Löwen, Punkte zum klaren Sieg in Düsseldorf beitragen konnten. Zusätzlich feierte Patrick Finke sein Comeback im Lions-Jersey. Nachdem Kick-Off der Gastgeber, war es Braunschweigs britischer Runningback Emmanuel Abedi-Bawa, der die Hauptlast des ersten Angriffsdrive trug. Mit insgesamt vier Läufen brachte er sein Team bis dicht vor die Endzone der Panther und konnte nur knapp von der Defense der Panther am ersten Touchdown gehindert werden. Die erste Führung zum 0:3 für die Lions erzielte Kicker Luca Jeckstadt mit einem 31 Yard Fieldgoal, nachdem ein klarer Touchdown von Mika Wickinger, nach Pass von Jakob Parks, nicht gegeben wurde.
Ähnlich weit voran wie die Lions zuvor, kamen auch die Hausherren, angeführt von ihrem Spielmacher Kevin Doyle, in ihrem ersten Angriffsdrive des Spiels. Mit eigenen Läufen und Pässen auf seine Receiver Melvin Palin und Matthew Craens, ging es bis tief in die Spielfeldhälfte der Braunschweiger. Schlussendlich war es Panthers Kicker Dean Severin, der mit einem 39 Yard Fieldgoal den Ausgleich herstellte. Die New Yorker Lions angeführt von Jakob Parks, begannen ihre nächste Angriffsserie erneut mit einem Lauf von Emmanuel Abdi-Bawa, der sich jedoch beim Tackle der Panther eine Verletzung zu zog und früh für den Rest des Spiels ausfallen sollte. An seiner Stelle übernahm fortan Finn Oppermann die Hauptarbeit im Laufangriff der Braunschweiger und machte seine Sache hervorragend. Mit Passfängen von Fabian Rolfes und Justus Holtz, sowei Läufen von Finn Oppermann und Jakob Parks, ging es rasch für den Braunschweiger Angriff bis in die Spielfeldhälfte der Düsseldorfer. Leider verlor Jakob Parks bei einem weiteren Laufversuch den Ball und das freie Spielgerät konnte von Düsseldorfs Nigel Lawrence gesichert werden.
Kurz nachdem ersten Seitenwechsel, gingen die Gastgeber mit einem weiteren, dieses Mal aus 33 Yards Distanz, Fieldgoal durch Dean Severin mit 6:3 in Führung. Das sollte aber letztendlich nicht nur die einzige Führung für die Panther im gesamten Spiel sein, sondern waren dies auch die letzten Punkte generell, welche das Team von Cheftrainer Winston Ronde erzielen sollte, denn gleich im nächsten Play platzte der Knoten auf Seiten der Lions.
Den Kick-Off der Panther nahm Mika Wickinger an der eigenen Endzone auf und trug ihn über das gesamte Spielfeld zur 6:10 (PAT L. Jeckstadt) Führung für sein Team, bis in die Endzone der Hausherren zurück.
Die Verteidigung der Braunschweiger ließ aber sofort keinen großen Raumgewinn mehr zu und auch der Versuch der Panther, die Lions mit einem Trickspielzug beim Punt zu überraschen scheiterte an einem aufmerksamen Adehkeem Brown. Trotz der guten Ausgangsposition für den Angriff der Löwen, kamen keine Punkte zustande, doch nach einem weiteren Stopp der Lions Defense, sollte dann auch die Offense endlich punkten. Ein erster Touchdown-Pass von Jakob Parks auf Tamsir Seck, wurde zwar noch auf Grund einer Holding-Strafe aberkannt, doch nur wenige Spielzüge später fand Jakob Parks Macolm Abimbola mit einem 21 Yard Pass in der Endzone der Panther zum 6:17(PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand.
Doch sollte es das noch nicht, für die jetzt punktehungrigen New Yorker Lions, in der ersten Halbzeit gewesen sein. Nach drei erfolglosen Versuchen der Offense der Panther folgte ein Punt, welcher von Derrick Bryant auf Braunschweiger Seite nicht nur geblockt wurde, sondern auch in der Endzone der Panther zum 6:24 (PAT L. Jeckstadt) gesichert wurde. Dieses sollte auch der Halbzeitstand sein, denn der letzte Drive und abschließende Fieldgoalversuch der Düsseldorfer, brachte keine weiteren Punkte.
Zu Beginn des dritten Spielabschnitts, machte die Braunschweiger Verteidigung von Defense Koordinator Jim Ward, nahtlos mit ihrer hervorragenden Leistung da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten und stoppte den Düsseldorfer Angriff umgehend und gab ihrem Angriff eine erstklassige Ausgangssituation tief in der Hälfte der Gastgeber. Abermals verhinderte eine Strafe gegen die Braunschweiger Offense, einen Touchdown. Dieses Mal durch einen sehenswerten Lauf von Finn Oppermann. Doch nach einem schönen 30 Yard Passfang von Tamsir Seck, war es Mika Wickinger vorbehalten, mit einem Lauf aus zwei Yards final auf 6:31 (PAT L. Jeckstadt) zu erhöhen.
Bei den Düsseldorf Panther lief im Angriff nichts mehr zusammen und die Lions Verteidigung zwang sie nun kontinuierlich nach nur wenigen Versuchen wieder vom Feld. Im Angriff der Löwen waren es Finn Oppermann, der Yard um Yard Raumgewinn erzielte und die Passfänger Tamsir Seck und Mika Wickinger, die immer wieder der Panther Abwehr entwischten. Letzterer war es dann auch, der mit einem 15 Yard Touchdown-Catch nach Pass von Jakob Parks, seine großartige Leistung mit seinem dritten Score an diesem Tag zum 6:38 (PAT L. Jeckstadt) krönte. Nach einem weiteren Stopp der Lions Verteidigung, erhöhte kurze Zeit später Justus Holtz, nach einem sieben Yard Pass von Jakob Parks, auf 6:45 (PAT L. Jeckstadt). Wer nun auf Düsseldorfer Seite dachte, es kann nicht schlimmer kommen, sah sich getäuscht. Nur ganze zwei Spielzüge später, fing Löwen Linebacker Florian Fehrle einen Passversuch von Panther Quarterback Kevin Doyle ab und trug den Ball zum 6:52 (PAT L. Jeckstadt) über 35 Yards in die Endzone der Gastgeber zurück.
Es folgte der letzte Seitenwechsel und in der Mannschaft der New Yorker Lions bekam jetzt die 2. Reihe an Spieler ihre Chance sich zu beweisen. Die Defense behielt nach wie vor eine „weiße Weste“ und im Angriff der New Yorker Lions übernahm Hendrik Scharnbacher die Regie. Läufe von Finn Oppermann und Pässe von Hendrik Scharnbacher auf Aaron Lawson und Tjard Müggenburg, brachten die Offense bis knapp 20 Yards vor die Düsseldorfer Endzone. Von dort fand Hendrik Scharnbacher erneut Tjard Müggenburg, welcher den Ball bis in die Endzone der Panther zum 6:59 (PAT L. Jeckstadt) und seinem ersten Touchdown im Jersey der Lions überhaupt, trug.
Zwar legten die Düsseldorf Panther nochmals alles in die Waagschale, kamen aber ihrerseits nicht mehr über die Mittellinie hinaus, bevor sie sich ein letztes Mal ohne Punkte vom Angriffsrecht trennen mussten.
Die Lions ließen nur noch die Zeit auslaufen und bleiben damit weiterhin ungeschlagen.
Scoreboard
00:03 31 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
03:03 39 Yard Fieldgoal D. Severin
06:03 33 Yard Fieldgoal D. Severin
06:10 100 Yard Kick-Off Return-TD M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
06:17 21 Yard TD-Pass J. Parks auf M. Abimbola (PAT L. Jeckstadt)
06:24 Punt geblockt und in Endzone zum TD gesichert D. Bryant (PAT L. Jeckstadt)
06:31 2 Yard TD-Lauf M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
06:38 15 Yard TD-Pass J. Parks auf M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
06:45 7 Yard TD-Pass J. Parks auf J. Holtz (PAT L. Jeckstadt)
06:52 35 Yard Interception-Return-TD F. Fehrle (PAT L. Jeckstadt)
06:59 22 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf T. Müggenburg (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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