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Paladins verpflichten Darren Labit - Foto: Darren LabitDer Defensivspieler wird die Defense der Paladins auf der Nickel-/Apex-Position verstärken und bringt genau die Qualitäten mit, nach denen das Coaching Staff gesucht hat.
„Darren hat von Beginn an hervorragend zu uns gepasst. Seine Qualitäten auf dem Feld entsprechen exakt unserem Anforderungsprofil. Gleichzeitig waren wir im gesamten Rekrutierungsprozess davon überzeugt, dass er auch menschlich eine große Bereicherung für unser Team ist – sowohl auf als auch neben dem Platz“, erklärt Marco Ruth, Defensive Coordinator der Paladins.
Labit blickt auf eine beeindruckende College-Karriere zurück. Als zweijähriger Starter und zweijähriger Teamkapitän (insgesamt vier aktive Jahre) verbuchte er 120 Tackles, zehn Pass Breakups, vier Forced Fumbles, zwei Interceptions sowie zwei geblockte Kicks. Für seine Leistungen wurde er unter anderem mit dem Juan Joseph Award ausgezeichnet und in das All-Sportsmanship Team gewählt.
Neben seinen Erfolgen auf College-Ebene sammelte Labit bereits professionelle Erfahrung in der Arena League. Dort stand er für die Hot Spring Wiseguys auf dem Feld und verzeichnete durchschnittlich mindestens vier Tackles pro Spiel.
Darren blickt seiner ersten Football-Station außerhalb der USA mit großer Vorfreude entgegen: „From day one, the Paladins were honest and genuine with me, which immediately built trust and respect. They made me feel like family and created an environment where I felt truly comfortable. I can’t wait to give my all for this team and our amazing fans. Let’s make this season one to remember!“
Teamkapitän Malte Hrabak bleibt Teil des Löwenrudels - Foto: Oliver JungnitschTeamkapitän Malte Hrabak bleibt dem Löwenrudel auch in der Saison 2026 erhalten. Der Offense-Liner ist seit Jahren ein wichtiger Baustein im Team und wird weiterhin Verantwortung auf und neben dem Feld übernehmen. Der heute 30-Jährige kam vergleichsweise spät zum American Football und stieß 2022 aus dem Team der Lions II zur GFL-Mannschaft der Braunschweiger.
Seine Football-Laufbahn begann mit der Anmeldung zum Try-out der Lions zum Ende der Saison 2019. Auf Empfehlung der Trainer führte der Weg zunächst in die zweite Mannschaft des 1. FFC Braunschweig e. V. Zuvor war der 1,90 Meter große und 144 Kilogramm schwere, nahe Hameln aufgewachsene Hrabak jahrelang als Handballer in der Landesliga bei Eintracht Braunschweig aktiv.
Nach zwei Jahren intensiver Ausbildung in der zweiten Mannschaft folgte 2022 der Aufstieg in das GFL-Team. Bereits 2023 war Hrabak fester Bestandteil der Offense Line und wurde zusätzlich zu einem der Teamkapitäne ernannt. Spätestens seit 2025 zählt er zu den Veteranen im Kader und setzt alles daran, die Mannschaft auf wie neben dem Feld zu unterstützen.
Ein besonderes Highlight seiner bisherigen Karriere wird dauerhaft in der Vereinsgeschichte verankert bleiben: Im letzten Saisonspiel 2025 erzielte Hrabak den abschließenden Touchdown zum 35:13-Endstand gegen die Allgäu Comets – per One-Yard-Lauf und unter dem traditionsreichen Namen „New Yorker Lions“.
Finn Oppermann bleibt auch 2026 ein Löwe - Foto: Fabian Uebe
Neben der Kontinuität auf der Führungsebene des Teams bleibt mit Finn Oppermann ein weiteres Aushängeschild des Braunschweiger Footballs an Bord. Der vielseitige Offensivspieler wird auch 2026 das Trikot der Lions tragen und zählt seit Jahren zu den konstantesten Leistungsträgern im Kader.
Oppermann begann seine Football-Laufbahn 2016 als Runningback bei den Junior Lions U16 des 1. FFC Braunschweig e. V. Über die Junior Lions U19 sowie die Niedersachsenauswahl der Mustangs, mit der 2017 der Gewinn des Jugendländerturniers gelang, führte sein Weg 2021 schließlich in die GFL.
Der 1,78 Meter große und 92 Kilogramm schwere Offensivspieler verfolgte von Beginn an das Ziel, möglichst viel zu lernen und sich seinen Platz im Team zu erarbeiten. Bereits in seiner ersten Saison erhielt Oppermann früh Einsatzzeit – sowohl in den Special Teams als auch als Runningback in der Offense.
In der Spielzeit 2022 folgte der nächste Entwicklungsschritt: Neben seiner Rolle als feste Größe in der Runningback-Rotation wechselte er zum Ende der Saison auf die defensive Seite des Balls und wusste auch als Linebacker zu überzeugen. Zur Saison 2023 war der inzwischen 25-Jährige fest in der Defense verankert und zählte zu den Leistungsträgern der Einheit. Gleichzeitig bewies er weiterhin seine offensive Qualität, unter anderem mit einer starken Leistung im hart umkämpften Play-off-Viertelfinale in Kempten.
Ab 2024 kehrte Oppermann in den Angriff der Löwen zurück und zeigt seitdem seine Vielseitigkeit als Passempfänger sowie als Runningback und Fullback. Die konstant starken Leistungen wurden im November mit der Berufung in die deutsche Nationalmannschaft honoriert.
Gunnar Ströming neuer Defensive Coordinator der Braunschweig Lions - Foto: Fabian Uebe
Neben der personellen Kontinuität auf dem Feld setzen die Braunschweig Lions auch im Trainerstab ein klares Zeichen: Mit Gunnar Ströming übernimmt zur GFL-Saison 2026 ein erfahrener Football-Fachmann die Rolle des Defensive Coordinators.
Der 39-Jährige stammt aus Greifswald und begann seine Footballkarriere sowohl als Spieler als auch als Trainer in Paderborn. Bereits 2010 startete Ströming seine Trainerlaufbahn im Jugendbereich der Paderborn Dolphins und entwickelte sich dort kontinuierlich weiter. Er gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten beim Aufbau der ersten Football Academy Deutschlands und feierte als Trainer der GFL-Juniors der Dolphins große Erfolge, darunter zwei Deutsche Meisterschaften.
Auch auf Auswahl-Ebene sammelte Ströming eindrucksvolle Meriten: Mit der U16-Jugendauswahl Nordrhein-Westfalens, der „Green Machine“, gelangen unter anderem sieben Siege beim Future Bowl, ein Erfolg beim Next Generation Bowl sowie 2014 der Gewinn der World Youth Championship in Houston.
Im Herrenbereich begann 2015 seine Tätigkeit bei den Paderborn Dolphins. Als Defense Koordinator führte er das Team 2022 zum Aufstieg in die GFL. Nach der Saison 2024 wechselte Ströming in die European League of Football zu Rhein Fire nach Düsseldorf, wo er in der vergangenen Spielzeit für die Linebacker verantwortlich war.
Zur Saison 2026 übernimmt der mit einer A-Lizenz ausgestattete Abwehrstratege nun die Verantwortung für die Defense der Braunschweig Lions. Neben sportlichem Erfolg steht für ihn insbesondere die nachhaltige Entwicklung junger Talente im Fokus.
Zu seinem Wechsel nach Braunschweig sagt Ströming: „Die Braunschweig Lions mit ihrer langen Geschichte sind ein Top-Programm im deutschen Football. Sie bieten als Verein die gesamte Bandbreite unseres Sports, und es engagieren sich sehr viele Menschen mit großem Herzblut für das GFL-Team und den Verein. Das sind für mich überzeugende Gründe. Ich möchte meinen Teil zum Erfolg des GFL-Teams und des Vereins beitragen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Der American Football Verband Deutschland (AFVD) hat das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2026 in der ERIMA German Football League (GFL) sowie der GFL 2 vollständig abgeschlossen. Damit steht fest: Die Krefeld Ravens sind für die Spielzeit 2026 in der GFL 2 (Gruppe Nord) lizenziert und offiziell startberechtigt.
Die Krefeld Ravens erhalten GFL-2-Lizenz auch für 2026 - Foto: Oliver Jungnitsch
Mit dem Abschluss der Lizenzvergabe ist die Ligabesetzung für 2026 final. Für die GFL 2 Nord sind neben den Krefeld Ravens folgende Teams lizenziert: Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Pioneers, Langenfeld Longhorns, Leipzig Lions, Minden Wolves und die Rostock Griffins. Die Lizenzen wurden ligaweit teilweise unter Auflagen erteilt.
„Diese Lizenz für 2026 steht für weit mehr als einen formalen Beschluss. Mit den neuen, deutlich verschärften Standards für GFL und GFL 2 wurden die Anforderungen an Organisation, Infrastruktur, wirtschaftliche Stabilität und Abläufe spürbar angehoben. Auch in einzelnen Themenfeldern war es notwendig, nachzujustieren, Prozesse zu schärfen und Standards weiterzuentwickeln, um diesen Anspruch vollständig zu erfüllen. Genau das ist gelungen – und damit besteht eine gute Grundlage für die kommende Saison“, sagt Christoph Wittfeld, Geschäftsführer der Krefeld Ravens.
Der Ligaverbund GFL setzt die im Sommer beschlossene Ligareform weiter um. Für die GFL 2 bedeutet dies, dass es 2026 innerhalb der beiden Regionalgruppen keine zusätzliche Staffeleinteilung geben wird. Zudem wurde beschlossen, im aktuellen Lizenzierungsverfahren der GFL 2 – neben den Montabaur Fighting Farmers – keine weiteren Nachrücker zuzulassen.
Auf Basis der nun feststehenden Ligabesetzung werden in den kommenden Wochen die Spielpläne erarbeitet und abgestimmt sowie die Auf- und Abstiegsregelungen für 2026 definiert. Die Krefeld Ravens informieren, sobald die finalen Spieltermine vorliegen, über weitere Details zur Saison.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V.
Die Minden Wolves sind im nächsten Jahr das höchstspielende Team in Ostwestfalen - Foto: Oliver Jungnitsch„Wir sind überglücklich, dass wir nach der Einreichung zahlreicher Unterlagen nun das positive Signal für Bundesliga-Football in Minden bekommen haben“, erklärte Sportdirektor und Pressesprecher Volker Kruschke. Die Freude sei nicht nur im sportlichen Bereich, sondern im gesamten Vorstand groß gewesen. Zugleich richtete Kruschke den Blick auf die bisherige sportliche Heimat der Wolves, die DJK Dom Minden: „Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen dort, die uns auf diesem Weg unterstützt haben. Ohne diese Hilfe wären wir heute nicht da, wo wir stehen.“
Hinter den Verantwortlichen des AFC liegen intensive und arbeitsreiche Wochen. Nach dem sportlichen Aufstieg blieben lediglich 18 Tage Zeit, um sämtliche Unterlagen fristgerecht beim Verband einzureichen. „Am Ende fehlte noch die eine oder andere Unterlage, die wir nachreichen konnten“, so Kruschke. „Dabei darf nicht vergessen werden, dass dieses Lizenzverfahren für uns absolutes Neuland war und in vielen Bereichen auch weiterhin ist.“
Das abgeschlossene Lizenzverfahren hatte zugleich Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Liga. Die Paderborn Dolphins zogen ihren Lizenzantrag für die GFL1 zurück, nachdem sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht erfüllen konnten. Dadurch scheiden sie aus der 1. Bundesliga aus und werden in die Regionalliga eingestuft. Vorstandssprecher Ulrich Grünwald ordnet die Situation ein: „Solche Entwicklungen wünscht man keinem Verein. Schadenfreude ist hier fehl am Platz. Fakt ist jedoch, dass sich durch diese Konstellation die sportliche Ausgangslage in Ostwestfalen verändert hat.“
Passend zur neuen Liga-Zugehörigkeit planen die Minden Wolves eine außergewöhnliche Saisonvorbereitung. „Direkt nach Ostern stehen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden Testspiele gegen hochklassige Gegner auf dem Programm – darunter auch internationale Vergleiche“, kündigte Grünwald an.
Den Auftakt macht am Samstag, 11. April, um 15 Uhr der niederländische Rekordmeister Amsterdam Crusaders, der im Weserstadion zu Gast sein wird. Eine Woche später, am Samstag, 18. April, folgt ein internationales Duell gegen die Calgary Gators aus Kanada. Den Abschluss bildet am Samstag, 25. April, ebenfalls um 15 Uhr, der Merkur-Bowl gegen die Düsseldorf Panther aus der GFL1. „Ein besseres Vorbereitungspaket ist kaum vorstellbar“, so Grünwald. Der Saisonstart in der GFL2 Nord ist für das Wochenende 9./10. Mai geplant.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Der Trainerstab des Regionalliga-Teams der Wohnbau Assindia Cardinals erhält Zuwachs: Marvin Ohm ist neuer Wide Receiver Coach der Essener.
Marvin Ohm ist neuer Wide Receiver Coach der Wohnbau Assindia Cardinals - Foto: Assindia Cardinals
Der 34-Jährige ist seit acht Jahren als Trainer aktiv und verbrachte seine bisherige komplette Laufbahn als Übungsleiter bei den Mülheim Shamrocks. „Ich habe zur Mitte der abgelaufenen Saison entschieden, mich einmal umzuschauen, um herauszufinden, ob es irgendwo ein Gesamtpaket gibt, das besser zu mir passt. Als ich dann mitbekommen habe, dass Nils der neue Head Coach in Essen wird, war für mich klar, dass ich als Erstes Kontakt zu ihm und den Cardinals aufnehme.“
Ohm pflegt zudem einen engen Draht zum neuen Head Coach der Wohnbau Assindia Cardinals, Nils Müller. „Ich habe Marvin vergangenes Jahr in der C-Lizenz kennengelernt. Dementsprechend hat es bei mir direkt geklingelt, als ich erfahren habe, dass er eine neue Herausforderung sucht.“
Auch Ohm selbst blickt der Zusammenarbeit mit Müller sehr positiv entgegen: „Wir haben die gleichen Visionen, und es passt zwischen uns.“ Die Motivation für die neue Aufgabe ist entsprechend groß. „Hier gibt es ein neues Umfeld, neue Reize und neue Impulse. Die Bedingungen und Trainingsmöglichkeiten sind großartig, und es besteht die Chance, sich gemeinsam mit Nils und Marian auch als Coach weiterzuentwickeln.“
In den Gesprächen wurde auch die neue sportliche Philosophie der Essener deutlich, künftig verstärkt auf Spieler aus der Region zu setzen – ein Ansatz, den Ohm voll mitträgt. „Auch in Mülheim habe ich nie mit Imports gearbeitet, daher stellt das für mich kein Problem dar. Coaches und Spieler sind sich hier einig, dass auf Athleten aus dem Umfeld gesetzt und diese gezielt entwickelt werden sollen. Das wird sich im Ruhrgebiet herumsprechen. Vielleicht dauert es ein paar Jahre, bis es Früchte trägt. Wir werden sehen, wie gut es funktioniert.“
Head Coach Müller hält große Stücke auf seinen neuen Wide Receiver Coach: „Er bringt aus Mülheim unheimlich viel Expertise mit – sowohl in der Führung eines Teams als auch in der Arbeit mit einzelnen Units. Uns ist wichtig, dass sich jeder Coach in den gesamten Mannschaftsteil einbringt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir auf Marvins Wissen nicht nur für die Wide Receiver, sondern für die Offense insgesamt bauen können.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Roland Schicho - Assindia Cardinals
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