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Rhein Fire holt sich weitere Erfahrung in den Coaching Staff: Mit Mac McWhorter übernimmt ein langjähriger US-Coach zur kommenden Saison in der AFLE den Posten des Offensive-Line-Coaches. Der 75-Jährige bringt fast ein halbes Jahrhundert Erfahrung im Football auf höchstem Niveau mit.
Mac McWhorter verstärkt das Trainerteam von Rhein Fire - Foto: Oliver Jungnitsch
Zuletzt arbeitete McWhorter 2024 als Assistant Head Coach und Offensive-Line-Coach bei den Madrid Bravos – gemeinsam mit dem heutigen Rhein-Fire-Head-Coach Mark Ridgley. Damals traf McWhorter mit Madrid auf Rhein Fire: Die Bravos gewannen das reguläre Saisonspiel in Oberhausen. Das Rückspiel in Spanien sowie das Duell in der Wild-Card-Runde in Duisburg gingen an Rhein Fire.
Nun kommt es zur erneuten Zusammenarbeit der beiden US-Amerikaner Ridgley und McWhorter. McWhorter stammt aus Atlanta und begann seine Trainerkarriere direkt nach seiner aktiven College-Football-Zeit als Spieler der Georgia Bulldogs.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete McWhorter unter anderem an renommierten Colleges wie Georgia Tech, Georgia, Alabama, Clemson, Texas und Penn State. Dort war er überwiegend für die Offensive Line verantwortlich – jene Positionsgruppe, in der er bereits im College Football als Guard auflief. Neben der technischen Ausbildung im Blocking legt er großen Wert auf die körperliche Fitness seiner Spieler.
„Coach Macs Lebenslauf sagt alles über seine Fähigkeiten und seine Expertise auf dem Feld aus. Es gibt keinen besseren Coach oder Menschen, um eine dominante Line auf der offensiven Seite des Balls aufzubauen. Von dem Moment an, als ich zu Rhein Fire gestoßen bin, hatten wir Coach McWhorter auf dem Radar. Er versteht die Vision, die Physis und die Einstellung, mit der wir vorne spielen werden. Ich freue mich sehr, ihn in der Fire-Familie willkommen zu heißen“, sagt Head Coach Mark Ridgley.
Für McWhorter wird es die dritte Saison im europäischen Football. Bereits 2023 betreute er die Offensive Line der Paris Musketeers, bevor er 2024 zu den Madrid Bravos wechselte.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Wie schon im vergangenen Jahr schlugen die Münster Phoenix ihre Zelte in Esens (Niedersachsen) auf. Vom 06.03.2026 bis zum 08.03.2026 stand dort alles im Zeichen von Teambuilding, Detailarbeit und einem klaren Neustart: Die American Footballer gehen 2026 mit nur einem Team in der Regionalliga NRW an den Start – und mit reichlich frischem Wind an der Seitenlinie.
Am zweiten gab es ein Scrimmage gegen die Oldenburg Knights - Foto: Oliver Jungnitsch
Angeführt wird das neue Trainerteam von Head Coach Jonathan Kuban. Ihm zur Seite stehen Defense Coordinator René Hesse, Defense Quality Control Niklas Kuhlmann, Linebacker Coach Niels Dieckmann, Defensive Line Coaches „Trucker“ Dave, Robert Joksch und Julian Heitmann, Defense Quality Control Oleg Zimmerling, Offensive Line Coach Christian Marx sowie Wide Receiver Coach Achim Bah. Eine breite und differenziert aufgestellte Coaching-Crew, die in Esens erstmals über mehrere Tage intensiv zusammenarbeitete.
Phoenix Head Coach Jonathan Kuban war mit dem Camp sehr zufrieden - Foto: Oliver Jungnitsch
Auftakt im Regen – Charaktertest auf tiefem Boden
Der Startschuss fiel am Freitagabend um 20:00 Uhr. Zwei Stunden Training auf tiefem, vom Regen aufgeweichtem Rasen verlangten den Spielern sofort alles ab. Kein leichter Einstieg – aber ein erster Härtetest in Sachen Einstellung.
Am Samstagmorgen folgte ein gemeinsames Training inklusive Scrimmage gegen die Oldenburg Knights. An der Sideline der Knights stand mit Fabian Kratz ein alter Bekannter aus NRW-Football-Zeiten, inzwischen O-Line-Coach in Oldenburg. Für die Phoenix war es das erste Kräftemessen mit einem anderen Jersey, nachdem ein ursprünglich geplantes Testspiel zuvor nicht hatte stattfinden können.
„Das erste Testspiel hat ja leider nicht stattgefunden, deswegen war es das erste Mal, dass wir jetzt gegen ein anderes Gesicht oder andere Jerseys gespielt haben“, ordnete Kuban später ein. „Dass da immer noch Sachen nicht 100 Prozent sitzen, völlig normal. Aber ich glaube, sowohl ich als auch René haben beide das gesehen, was wir uns erhofft haben und sehen wollten. Und deswegen passt das auch.“
Am Nachmittag bat das Trainerteam zur nächsten Einheit, ehe am Sonntag auf Kunstrasen der Schlusspunkt gesetzt wurde. Neben zahlreichen Theorieeinheiten entstanden auch offizielle Spielerfotos. Den stimmungsvollen Abschluss bildete eine sehenswerte Kurzversion der Halftime-Show des letzten Super Bowls – ein entspannter Ausklang nach intensiven Tagen - hier ist der passende Link.
Am letzten Tag des Camps wurde ohne Pads trainiert - Foto: Oliver Jungnitsch
Zwei Ziele – beide erreicht
Im Gespräch zeigte sich Head Coach Jonathan Kuban insgesamt sehr zufrieden: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainingslager. Also wir haben, glaube ich, eigentlich immer zwei Ziele, die so im Trainingsregal stehen. Das ist, dass man als Mannschaft besser zusammenwächst, vor allem neben dem Feld und eben dann aber auch nochmal ein paar Abstimmungssachen, die man vielleicht im Training bis hierhin festgestellt hat, nochmal an der Detailarbeit arbeiten kann. Ich glaube, dass wir beide Sachen geschafft haben.“
Gerade der Teamzusammenhalt habe ihm imponiert. „Vor allem der Teamzusammenhalt hat mir wieder sehr gefallen. Das auf dem Feld muss man halt noch so ein bisschen im Video überprüfen, aber so auf den ersten Blick auch das sehr gut. Also für uns zwei sehr erfolgreiche Tage.“
Die Zeit in Esens wurde auch für die Erstellung neuer Spielerfotos genutzt - Foto: Oliver Jungnitsch
Highlights im Verborgenen – Mentalität im Fokus
Nach High- und Lowlights gefragt, reagierte Kuban zunächst lachend: „Die Highlights kann ich nicht sagen. Die sind unter Verschluss von gestern Abend.“ Ernsthafter wurde er beim Blick auf die sportliche Seite: „Ich glaube, die Highlights waren tatsächlich die Art und Weise – klingt jetzt banal – wie wir mit dem Platz umgegangen sind. Der Rasenplatz war zu bespielen, aber ich kenne auch genug Teams, die dann auf so einen Platz kommen und sagen: ‚Nee, kein Bock.‘“
Sein Team habe die Bedingungen angenommen – kompromisslos. „Die haben das alle angenommen, haben das komplett durchgezogen von vorne bis hinten, auch im Scrimmage gegen Oldenburg. Das war mir wichtig, dass wir da nicht direkt so eine schlechte Grundstimmung haben, weil die mit dem Platz nicht zufrieden sind. Das fand ich sehr gut.“
Echte Tiefpunkte? Fehlanzeige. „Lowlights wüsste ich gar nicht, um ehrlich zu sein. Essen war gut, da kann man sich nicht beschweren. Das Wetter war gestern irgendwann sehr diesig, neblig und kalt. Das war nicht so schön – aber das war wirklich das Einzige.“
Nächster Härtetest gegen Amsterdam
Viel Arbeit, viele neue Gesichter im Staff und eine Mannschaft, die sichtbar enger zusammengerückt ist – die Richtung stimmt bei den Phoenix. Am kommenden Samstag wartet bereits der nächste Prüfstein: Auf heimischem Platz empfangen die Münsteraner die Amsterdam Crusaders zum Testspiel.
Nach drei intensiven Tagen in Esens dürfte klar sein: Diese Mannschaft ist bereit, den nächsten Schritt in der Regionalliga NRW zu gehen – mit Matsch an den Schuhen, aber klarer Vision im Kopf.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Bildergalerien der einzelnen Tage:
Rhein Fire startet am 30. Mai in die Jagd nach dem Titel in der neuen American Football League Europe. In der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena trifft das Team von Head Coach Mark Ridgley auf das neugegründete Team aus London.
Rhein Fire startet am 30. Mai mit einem Heimspiel gegen London in die neue Football-Saison (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Ligaverwaltung hat am Donnerstag, 5. März 2026, den offiziellen Spielplan für die Premierensaison der American Football League Europe veröffentlicht. Der Ligastart erfolgt bereits eine Woche zuvor, Rhein Fire greift jedoch erst am zweiten Spieltag ins Geschehen ein. Bereits eine Woche später kommt es in der österreichischen Hauptstadt zum von vielen Beobachtern mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen die Vienna Vikings.
Die weiteren Heimspieltermine in der Schauinsland-Reisen-Arena:
Die weiteren Auswärtsspiele:
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Die Herren der Assindia Cardinals gehen in der Saison 2026 in der Regionalliga NRW an den Start. Die Liga ist in zwei Vierergruppen aufgeteilt und verspricht eine intensive Spielzeit mit zahlreichen traditionsreichen Duellen.
Wohnbau Assindia Cardinals: Men in Blue starten 2026 in der Regionalliga NRW - Foto: Oliver Jungnitsch
In der eigenen Gruppe treffen die Men in Blue auf die Münster Phoenix, Paderborn Dolphins sowie die Bielefeld Bulldogs. Gegen diese drei Teams werden jeweils ein Hin- und ein Rückspiel ausgetragen.
Die Parallelgruppe besteht aus den Cologne Crocodiles, Solingen Paladins, Troisdorf Jets sowie Aufsteiger Remscheid Amboss. Im Interconference-Vergleich treten die Men in Blue auswärts in Remscheid und Solingen an. Die Cologne Crocodiles sowie die Troisdorf Jets werden zu Gast bei den Men in Blue sein.
Sportlich erwartet das Team eine anspruchsvolle Saison: Münster gilt als physisch starkes und strukturiertes Team, Paderborn bringt viel Erfahrung und Offensivdynamik mit, während Bielefeld für Intensität und Kampfgeist steht. Mit Remscheid trifft man auf einen ambitionierten Aufsteiger, Solingen auf einen etablierten Regionalligisten mit klarer Spielidee. Köln und Troisdorf stehen traditionell für Qualität und Spieltempo.
Unverändert bleibt die strategische Ausrichtung der Men in Blue: Der Verein setzt 2026 konsequent auf die Entwicklung regionaler Talente und Spieler aus dem eigenen Umfeld – bewusst ohne kurzfristige Importlösungen.
Head Coach Nils Müller zur Saison 2026: „In dieser Regionalliga wird jeder jeden schlagen können; es gibt weder leichte noch übermächtige Gegner. Nur wenn es gelingt, in jedem Training konsequent am eigenen Plan zu feilen, und nur wenn in den Spielen mit absoluter Intensität und Kompromisslosigkeit aufgetreten wird, besteht überhaupt eine Chance auf Erfolg. Die ersten Monate in Essen haben gezeigt: Die Spieler sind bereit, diesen Weg mitzugehen, und gemeinsam wird als Kollektiv daran gearbeitet, dass das Auftreten der Cardinals in der kommenden Saison Spieler und Anhänger stolz macht.“
Die finalen Spieltermine befinden sich derzeit noch in Abstimmung und werden veröffentlicht, sobald sie offiziell bestätigt sind.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Roland Schicho - Assindia Cardinals
Bei den New Yorker Lions kommt es vor der effect® ENERGY GFL-Saison 2026 zu Veränderungen im Trainerstab. Ursprünglich war das Coaching-Team um Head Coach Brayden McCombs bereits zum Ende des Jahres 2025 vollständig aufgestellt. Aus persönlichen Gründen kann der ursprünglich vorgesehene Defensive Coordinator Gunnar Ströming sein Engagement jedoch nicht fortführen. Daher wurde die Struktur im Trainerstab kurzfristig angepasst.
David DeArmas - Foto: Tobias Fritz
Paul Ehrke - Foto: Steffen Dziellack
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