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Im nächsten Jahr steht Erol Seval bei den Ravens an der Sideline - Foto: Oliver JungnitschDer zweifache ELF-Champion bringt nicht nur jahrzehntelange Erfahrung mit, sondern auch eine beeindruckende Erfolgsbilanz. In den vergangenen Jahren coachte Seval die Offensive Line des ELF-Teams Rhein Fire und formte dort eine der stärksten Units Europas. Parallel betreibt er seit Jahren die „O-Line Factory“, eine hochspezialisierte Offseason-Clinic, die Linemen individuell auf höchstem Niveau auf die Saison vorbereitet.
Seval gilt als Visionär in der Entwicklung von O-Line-Athleten. Als Mitgründer des ersten europäischen Development-Programms für Offensive Linemen (#LLP) und Initiator der European O-Line Clinic hat er die Trainingslandschaft nachhaltig geprägt. Seine Expertise wird regelmäßig auf Coaches Conventions in ganz Europa nachgefragt.
Mit über 27 Jahren Coaching-Erfahrung – unter anderem in der GFL, ELF und bei Auswahlmannschaften wie der deutschen Herren-Nationalmannschaft und der NRW U19 „Green Machine“ – bringt Seval eine Qualität mit, die ihresgleichen sucht. Seine Karriere ist gespickt mit nationalen und internationalen Titeln: zahlreiche Deutsche Meisterschaften, Eurobowl-Siege, EM- und WM-Medaillen sowie die Aufnahme in die AFVD Hall of Fame.
Die Verpflichtung von Erol Seval unterstreicht den Anspruch der Krefeld Ravens, sich als Top-Adresse im deutschen Football zu etablieren. Mit nun zahlreichen ELF-Champions, German-Bowl-Siegern, World-Bowl-Champions und Medaillenträgern im Coaching Staff vereint kein anderes Team in NRW eine vergleichbare internationale Expertise.
Dino Volpe, Präsident der Krefeld Ravens, kommentiert: „Mit Coach Erol Seval setzen wir ein weiteres Ausrufezeichen. Durch Kontinuität und harte Arbeit haben wir uns diesen hohen Standard erarbeitet. Wir glauben fest an unsere Ziele und wollen weiterhin Geschichte schreiben – das haben wir mit dieser Coaching Crew erneut unter Beweis gestellt. Ich bin überzeugt, dass gute Programme und gute Coaches zusammenfinden.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
Die Braunschweig Lions verpflichten als neuen Headcoach: Brayden McCombs - Foto: Blandine Noury
Trotz seines jungen Alters bringt McCombs, der aus Zillah im US-Bundesstaat Washington stammt, bereits umfangreiche Erfahrung als Trainer und Headcoach mit. Nach seiner aktiven Karriere als Offensive-Line-Spieler begann er seine Laufbahn an der renommierten Eastern Washington University (NCAA FCS Div. I), wo er als Offensive Assistant erste Coaching-Erfahrungen sammelte. Es folgten Stationen in Australien bei den Monash Warriors, an der MidAmerica Nazarene University als Running-Back-Coach sowie drei Spielzeiten in Brasilien. Dort arbeitete er nicht nur als Headcoach, sondern auch als Offensive Coordinator und übernahm zahlreiche weitere Verantwortungsbereiche.
Seine ersten Schritte im europäischen American Football machte McCombs 2024 bei den Molosses d’Asnières in Frankreich. Als Headcoach und Offensive Coordinator führte er das Team zur statistisch besten Offense der ersten französischen Liga. Zudem verantwortete er als Sportdirektor die sportliche Entwicklung aller Mannschaften des Vereins. 2025 übernahm er die Ours de Toulouse und führte das Team entgegen aller Erwartungen in die Playoffs. Für seine Arbeit wurde er im Anschluss zum „Coach of the Year“ der ersten französischen Division gewählt.
Nach der Saison in Frankreich wechselte McCombs in die European League of Football (ELF) zu den Wroclaw Panthers, wo er als Offensive-Line-Coach maßgeblich daran beteiligt war, dass Quarterback Demarcus Irons als erster Spieler in der ELF-Geschichte mehr als 1.000 Rushing Yards in einer Saison erzielte.
McCombs besitzt einen Master-Abschluss in Education der Eastern Washington University. In seiner Freizeit spielt er gerne Videospiele, trainiert regelmäßig im Fitnessstudio und verbringt, wenn es die Zeit zulässt, viel Zeit mit seiner Frau und seinem Hund in der Natur.
Zu seinen wichtigsten Aufgaben in Braunschweig wird nun der Aufbau des Trainerstabs sowie die Zusammenstellung des Teams für die geplante Erima-GFL-Saison 2026 zählen. Darüber hinaus gilt es, ein nachhaltiges Offseason-Training zu etablieren, um die Mannschaft optimal auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Zu seiner Verpflichtung sagte McCombs: „Ich bin stolz und freue mich sehr, eine derart verantwortungsvolle Aufgabe bei den Braunschweig Lions übernehmen zu dürfen. Die gesamte Organisation genießt im deutschen und europäischen Football einen hervorragenden Ruf, und ich werde meinen Teil dazu beitragen, die Lions in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“
Noch im November soll Brayden McCombs seine Arbeit in Braunschweig aufnehmen. Spätestens zum geplanten Start des Dauerkartenverkaufs für die Saison 2026 werden die Fans dann Gelegenheit haben, den sympathischen US-Amerikaner persönlich kennenzulernen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Die Flamme von Fire wird neu entfacht: Footballer starten Namenswettbewerb - Foto: Oliver JungnitschDoch der Wechsel in eine neue europäische Football-Liga zwingt die Verantwortlichen nun zum Handeln: Aus rechtlichen Gründen darf der bisherige, traditionsreiche Teamname ab dem 1. Januar 2026 nicht mehr verwendet werden.
„Ein Name ist das eine – die Menschen sind der entscheidende Faktor. Fans, Staff, Spieler, Offizielle – wir alle sind unter dem bisherigen Namen zu einer Einheit geworden. Unser Dach bekommt zwar einen neuen Namen, aber unsere Gemeinschaft und unser Wille, einzigartige Football-Momente zu schaffen, bleiben bestehen“, erklärt Rhein Fire-Geschäftsführer Daniel Thywissen.
Die Grundwerte, die die Organisation bereits bei ihrer Gründung 2021 in einem YouTube-Video festgehalten hat, bleiben laut Thywissen weiterhin unverändert: Kultur, Energie und Leidenschaft. Diese Werte seien und blieben die DNA des Teams.
Jetzt sind die Fans gefragt: Über die Website www.rheinfire.eu/neuer-name-gleichesteam_nochmehrleidenschaft können ab sofort Vorschläge für den neuen Teamnamen eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 9. November 2025. Kreativität ist ausdrücklich erwünscht – alle eingereichten Ideen werden anschließend intern auf ihre rechtliche Umsetzbarkeit geprüft.
Der neue Name wird am 6. Dezember 2025 im Rahmen einer großen Release-Fanparty im Clayton Hotel Düsseldorf(Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf) offiziell vorgestellt.
Die Ideengeberin oder der Ideengeber des neuen Namens darf sich gleich doppelt freuen: Neben einem personalisierten Originaltrikot winkt die besondere Ehre, den ersten Coin Toss 2026 in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arenadurchzuführen.
„Unsere Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Gemeinsam tragen wir unser Erbe weiter – stärker als je zuvor – und bauen weiterhin die beste Organisation im europäischen Football auf. Eine Organisation, die für Gemeinschaft, Leidenschaft und Exzellenz steht“, betont Thywissen. „Unsere Fans sind Teil dieser Reise. Sie unterstützen uns und erinnern uns täglich daran, warum wir tun, was wir tun.“
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Eiko Pate

Headcoach Detlef Losch zeigt sich zufrieden mit der neuen Konstellation: „Kevin ist ein absoluter Teamplayer mit großem Fachwissen. Er versteht es, Spieler zu motivieren und weiterzuentwickeln. Ich freue mich, ihn an meiner Seite zu haben – gemeinsam werden wir die nächsten Schritte gehen und das Team auf ein neues Level bringen.“
Bevor Rbib zu den Düsseldorf Bulldozern stieß, war er Headcoach und Defensive Coordinator bei den Muğla Vikingsin der Türkei und sammelte dort wertvolle internationale Erfahrung. Seit seinem Wechsel nach Düsseldorf hat er sich zu einer zentralen Figur im Coaching Staff entwickelt.
„Ich bin dankbar für das Vertrauen und stolz, weiterhin Teil dieser Organisation zu sein“, sagt Rbib. „Die Defense ist meine sportliche Heimat, und ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und die Spieler auf ihrem Weg besser zu machen.“
Mit der Ernennung von Kevin Rbib zum Assistant Headcoach und Defensive Backs Coach setzen die Düsseldorf Bulldozer ein deutliches Zeichen für Kontinuität, Entwicklung und Zusammenhalt. Der Fokus bleibt klar auf dem großen Ziel: dem Wiederaufstieg in die Oberliga. Nach einer starken Saison 2025, in der sich das neue Programm der Bulldozer bereits positiv bemerkbar machte, soll 2026 der nächste Schritt in der sportlichen Entwicklung folgen
Mit einem Mix aus erfahrenen Spielern, hungrigen Talenten und einem engagierten Coaching-Staff blicken die Düsseldorf Bulldozer optimistisch in die Zukunft. Das klare Ziel für 2026: eine starke Saison und der Wiederaufstieg in die Oberliga.Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Düsseldorf Bulldozer - Marie Kronenbeg
Der Remscheid Amboss schreibt erneut Erfolgsgeschichte: Mit nur einer Niederlage bei neun Siegen feierte das Team seinen zweiten Aufstieg in Folge und kehrt damit nach sechs Jahren Abstinenz in die Regionalliga zurück. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga im Jahr 2019 und dem bitteren Gang aus der Oberliga 2023 hat der Traditionsverein eine bemerkenswerte Kehrtwende hingelegt.
Cole Williams nach dem Triumph in der Oberliga - Foto: CEPD Sports
Den entscheidenden Wendepunkt markierte die Amtsübernahme von Head Coach Cole Williams Ende 2023. Williams kam bereits 2017 als Wide Receiver aus den USA zum Amboss und legte seitdem einen beeindruckenden Werdegang als Spieler und Coach hin. Nach Stationen in der GFL und GFL 2 kehrte er nun an seine erste deutsche Football-Adresse zurück. Unter seiner Leitung begann ein umfassender Neuaufbau, der in kürzester Zeit Früchte trug. Williams hat den Amboss nicht nur sportlich stabilisiert, sondern ihm auch neues Selbstvertrauen und Identität verliehen.
Im Gespräch mit NRW Football zeigte sich der Coach selbstbewusst, aber zugleich reflektiert über die Entwicklung seiner Mannschaft: „Ich wusste von Anfang an, dass wir sofort aufsteigen und bei sehr schnellem Tempo erfolgreich sein werden. Trotzdem war es natürlich eine Herausforderung. Meine erste Station hier in Deutschland war beim Remscheid Amboss und war damit der Start meiner Karriere hier, also wollte ich dem Verein etwas zurückgeben und habe die Herausforderung liebend gerne angenommen. Auch in der kommenden Saison, in der Regionalliga, wollen wir den Meistertitel holen und aufsteigen.“
Diese Worte lassen keinen Zweifel: Der Amboss denkt nicht daran, sich mit dem bloßen Klassenerhalt zufriedenzugeben. Vielmehr soll der jüngste Erfolg als Sprungbrett dienen, um den Verein langfristig wieder in höheren Ligen zu etablieren. Mit einem klaren Plan, einer geschlossenen Mannschaft und einem Trainer, der den Geist des Vereins verkörpert, scheint der nächste Schritt bereits vorgezeichnet. Die Regionalliga kann sich auf einen hochmotivierten Aufsteiger einstellen – und Remscheid darf erneut vom großen Wurf träumen.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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