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Knapp 4.000 Football-Fans im Braunschweiger Eintracht Stadion, erlebten nicht nur ein großartiges Footballspiel zwischen den New Yorker Lions und den Allgäu Comets, welches die Lions mit 35:13 (7:0; 14:7; 7:0; 7:6) gewinnen konnten, sondern auch einen emotionalen Abschied von Troy Tomlin und Dave Likins, zweier Persönlichkeiten, die über Jahrzehnte hinweg die DNA der Lions mitgestaltet haben und die Lions zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Ein Team,
was aus dem Deutschen und europäischen American Football, nicht wegzudenken ist.
Troy Tomlin Head Coach der Lions verlässt das Team - Foto: Fabian Uebe
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Lions. Bereits im ersten Angriffsdrive der Gäste merkte man, das für die Hausherren dieses Spiel etwas Besonderes ist.
Von Beginn an setzte die Verteidigung der Lions die Gäste unter Druck und gaben ihnen nicht viel Raum, ihr Spiel zu etablieren. Nachdem ersten Punt der Comets,
starteten die Löwen ihren ersten Angriff und bewegten den Ball, mit Wechsel von Pass und Laufspiel, über das Feld. Philipp Dolezal, Michael Breuler, sowie Finn Oppermann und CJ Okaplobi, zeigten ihr Können. Den ersten Touchdown zur 7:0 (PAT L. Jeckstadt) Führung, erzielte CJ Okpalobi, nach einem Pass über sechs Yards von Karé Lyles.
Auch der nächste Angriffsversuch der Comets, wurde schnell durch die aufmerksame Defense der Lions beendet. Nach einem Sack von Michael Stadler,
gegen Allgäus Spielmacher Conor Regan, folgte der nächste Punt der Gäste.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitt war es Lions Passverteidiger Aaron Banks, der mit der ersten Interception des Spiels, die nächsten Punkte für sein Team einleitete. Von der eigenen 20 Yard Linie, machten sich die Löwen um Karé Lyles auf, Richtung Endzone der Comets. Hauptakteur des Angriffsdrive der Hausherren,
war Wide Receiver Michael Breuler, der allein mit sechs Passfängen die Serie dominierte. Der letzten Catch über acht Yards, sorgte für den Ausbau der Führung auf 14:0 (PAT L. Jeckstadt).
Weiter ging es mit dem nächsten Highlight der Lions Verteidigung. Gleich im ersten Spielzug der Gäste, war es Safety Willem Vancompernolle, der den Passversuch von Conor Regan aus der Luft fischte und so für den nächsten Turnover sorgte. Der Angriff der Braunschweiger sagte „Danke“ und erhöhte die Führung kurze Zeit später durch einen acht Yard Touchdownlauf von Finn Oppermann, auf 21:0 (PAT L. Jeckstadt). Vorangegangen war ein 46 Yard Passfang von Lewis Kirby.
Das die Allgäu Comets nicht gewillt waren, das Spiel ihrerseits bereits abzuhaken, zeigten sie mit dem folgenden Drive ihres Angriffs. Mit einer schönen Serie von Spielzügen, ging es bis an die drei Yard Linie vor der Braunschweiger Endzone.
Den Anschluss zum 21:7 (PAT S. Köppl) erzielte Dominik Hörner, nach Pass von Conor Regan. Der nächste Drive der Lions endete in einem Punt und brachte die Comets kurz vor der Halbzeit nochmals in Ballbesitz und bis an die 15 Yard Linie der Gastgeber voran. Doch ein Fehler beim Snap führte zum Fumble und brachte bei noch knapp 30 Sekunden Spielzeit, den Angriff der Löwen nochmals auf das Feld. Mit auslaufender Uhr geriet der 55 Yard Fieldgoalversuch von Luca Jeckstadt aber zu kurz.
Nach der Halbzeitpause war es abermals der Angriff der New Yorker Lions der, in Person von Lewis Kirby, für das nächste Highlight des Spiels sorgte.
Mit einem spektakulären Catch und einem anschließenden Lauf über insgesamt 60 Yards bis in die Endzone der Allgäuer, baute er die Führung auf 28:7 (PAT L. Jeckstadt) aus.
Die Allgäu Comets gaben sich weiterhin nicht geschlagen und fanden Mittel und Wege, Raumgewinn zu erzielen. Es ging für sie bis in die Hälfte der Lions voran,
doch Aaron Banks sorgte mit seiner zweiten Interception des Tages, für den nächsten Turnover der Partie. Auch die Lions waren nicht fehlerlos an diesem Tag
und so ereilte Karé Lyles kurze Zeit später dasselbe Schicksal und Comets Verteidiger Giovanni Scialdone, fing einen Passversuch des Lions Spielmachers ab.
Nachdem letzten Seitenwechsel nutze der Angriff der Kemptener diese Chance aus und Niccolo Formosa verkürzte den Spielstand, mit einem fünf Yard Passfang, auf 28:13 (PAT nicht gut). Mit dem Spielende und dem Saisonende in Sichtweite, wurde es jetzt auf Seiten der New Yorker Lions, auch auf dem Spielfeld emotional.
Finn Oppermann brachte mit fünf Läufen in Folge, den Ball bis tief in die Hälfte der Comets. Michael Breuler, mit einem 10 Yard Passfang, bis auf ein Yard vor die Endzone.
Die Punkte zum 35:13 (PAT L. Jeckstadt) oblagen Teamkapitän und Offense Liner Malte Hrabak, der mit einem ein Yard Lauf den ersten Touchdown seiner Footballkarriere erzielte und sich damit in die Scorerliste der Lions-Geschichte verewigte. Kurz vor dem Spielende war es dann Lions-Urgestein Benjamin „Benny“ Krahl, der seinen letzten Spielzug auf dem Spielfeld als aktiver Spieler, mit einer Interception beendete. Besser hätte kein Drehbuch dieser Welt, diesen Moment planen können.
Damit beenden die New Yorker Lions nicht nur die Erima-GFL Saison 2025, sondern auch ihre Zeit in der höchsten deutschen Spielklasse, unter dem Namen ihres langjährigen Hauptsponsors und Unterstützers New Yorker. Ab der kommenden Spielzeit werden die Lions wieder unter ihrem ursprünglichen Namen Braunschweig Lions American Football in Braunschweig spielen und damit ein neues Kapitel in der langen Geschichte des Teams, aufschlagen.
Scoreboard
07:00 6 Yard TD-Pass K. Lyles auf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
14:00 8 Yard TD-Pass K. Lyles auf M. Breuler (PAT L. Jeckstadt)
21:00 8 Yard TD-Lauf F. Oppermann (PAT L. Jeckstadt)
21:07 3 Yard TD-Pass C. Regan auf D. Hörner (PAT S. Köppl)
28:07 60 Yard TD-Pass K. Lyles auf K. Lewis (PAT L. Jeckstadt)
28:13 5 Yard TD-Pass C. Regan auf N. Formosa (PAT nicht gut)
35:13 1 Yard TD-Lauf M. Hrabak (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions (redaktionell geändert)
Der 1. FFC Braunschweig e.V. und die New Yorker Lions geben bekannt, dass die Verträge von Head Coach Troy Tomlin und Defensive Coordinator Dave Likins nach Ablauf der Saison 2025 nicht verlängert werden. Damit endet eine der erfolgreichsten Trainer-Ären im deutschen und europäischen American Football.

Dave Likins verlässt die New Yorker Lions zum Saisonende - Foto: Oliver Jungnitsch„Mit Troy Tomlin und Dave Likins verabschieden wir nicht nur zwei außergewöhnliche Coaches, sondern auch prägende Persönlichkeiten, die über Jahrzehnte hinweg die DNA der Lions entscheidend mitgestaltet haben“, erklärt Holger Fricke, Vorstand GFL beim 1. FFC Braunschweig e.V. „Ihr Vermächtnis wird für immer ein Teil der Lions-Geschichte bleiben.“ Der 1. FFC Braunschweig e.V. und die gesamte Lions-Familie sagen DANKE für alles, was Troy Tomlin und Dave Likins für den Football in Braunschweig, in Deutschland, in Europa und in der GFL geleistet haben. Beide Trainer haben sich in Braunschweig ein Denkmal gesetzt, das strahlender kaum sein könnte. Ohne diese beiden American-Football-Masterminds wäre die einzigartige Erfolgsgeschichte der Lions nicht möglich gewesen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions (redaktionell geändert)
Am Sonntag um 15.00 Uhr im Sportpark Sentruper Höhe in Münster treffen die Assindia Cardinals auf die Münster Phoenix - Foto: Oliver JungnitschMit Rückenwind reisen die Essener nach Westfalen: Am vergangenen Wochenende sorgten sie mit einem überraschenden 35:24-Erfolg gegen Tabellenführer Bielefeld Bulldogs für ein Ausrufezeichen. Entsprechend optimistisch blickt Headcoach Jörg Mackenthun auf das Duell in Münster: „Wenn wir so wie gegen Bielefeld auftreten, ist auch bei Phoenix alles möglich. Entscheidend wird sein, von der ersten Sekunde an hellwach zu sein.“
Ein Sieg wäre nicht nur für die Moral wichtig, sondern könnte auch in der Tabelle noch Bewegung bringen. Allerdings benötigen die Cardinals Schützenhilfe: Nur mit einem Erfolg in Münster bei gleichzeitigem Sieg der Troisdorf Jets gegen die Cologne Crocodiles besteht noch die Chance, den vorletzten Platz abzugeben. Zudem müsste Essen mit mindestens 21 Punkten Differenz gewinnen, um im direkten Vergleich an Phoenix vorbeizuziehen. Das Hinspiel hatten die Münsteraner mit 20:0 in Essen für sich entschieden.
Rechenspiele lässt Mackenthun allerdings nicht gelten: „Wir konzentrieren uns ausschließlich auf das nächste Spiel, auf den nächsten Gegner und auf das, was wir selbst beeinflussen können. Wir wollen uns vernünftig aus der Saison verabschieden.“
Leicht wird die Aufgabe nicht. Phoenix präsentierte sich in dieser Saison zuhause besonders stark und überzeugte zuletzt mit einer Offense, die gegen Minden 40 Punkte auflegte. „Münster ist sehr gut gecoacht, hat einen starken Kader und ist in der Lage, in jedem Play zu scoren“, betont Mackenthun. Die Entscheidung fällt auf dem Feld – am Sonntag um 15.00 Uhr in Münster.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Ein Spiel trennt die Minden Wolves noch von ihrem Ziel, der nächsten Meisterschaft. Der Spielplan beschert den Fans dabei ein echtes Finale: Am letzten Spieltag der Regionalliga West fällt die Entscheidung im direkten Duell.
Die Minden Wolves müssen im Saisonfinale zu den Bielefeld Bulldogs – der Sieger ist Meister und erreicht die Playoffs - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Bielefeld Bulldogs empfangen am Samstag im Stadion „Rußheide“ das Team von Headcoach Phil Gamble. Der Sieger sichert sich den Titel in der 3. Liga und qualifiziert sich zugleich für die eine Woche später beginnende Aufstiegsrunde zur GFL2 (2. Bundesliga) gegen Nordmeister Hannover Grizzlies. Kickoff in Bielefeld ist um 18 Uhr.
Derbys haben traditionell ihren besonderen Reiz – und dieses Aufeinandertreffen setzt noch einmal neue Maßstäbe. Es ist das sportliche Highlight des Wochenendes in Nordrhein-Westfalen. Nur der Gewinner darf jubeln, der Verlierer geht leer aus.
Neben der Meisterschaftsentscheidung macht auch das Aufeinandertreffen der stärksten Teams der Liga den Reiz aus. Bielefeld stellt aktuell die beste Defense, Minden die produktivste Offense. Während die Bulldogs im Schnitt lediglich 13 Punkte pro Spiel zuließen, erzielten die Wolves im Durchschnitt 37 Punkte.
Es ist zudem das Duell der stärksten Heimmannschaft gegen das beste Auswärtsteam. Die Bulldogs kassierten in vier Heimspielen insgesamt nur 13 Gegenpunkte – rund drei pro Partie. Die Wolves wiederum sind als einziges Team auswärts ungeschlagen und zeigen dort sogar bessere Werte als daheim. In vier Gastspielen ließen sie lediglich 26 Punkte zu – zwölf in Essen, 14 in Münster. In Troisdorf und Köln blieben sie ohne Gegentreffer.
Diese Zahlen sprechen gleichermaßen für beide Seiten und unterstreichen die besondere Konstellation. „Es wird entscheidend sein, wer seine Stärken konsequenter umsetzen kann“, erklärt Wolves-Headcoach Phil Gamble, der zu Beginn seiner Zeit in Deutschland für die Bulldogs spielte, bis heute in Bielefeld lebt und dort eine Sprachschule betreibt. Für ihn hat das Spiel eine besondere persönliche Note, auch wenn er aufgrund einer erneuten Knieverletzung nicht aktiv eingreifen kann. „Dann kann ich mich wenigstens ganz auf das Coaching konzentrieren“, so der 40-Jährige.
Beide Mannschaften gehen nicht mit optimaler Generalprobe ins Endspiel. Bielefeld musste beim 24:35 in Essen gegen die Assindia Cardinals die erste Saisonniederlage hinnehmen. Minden überzeugte beim 45:40 gegen die Münster Phoenix vor allem defensiv nicht. Entsprechend stand im Training die Fehlerkorrektur im Vordergrund.
Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Die Tagesform wird den Ausschlag geben – wer besser ins Spiel findet, sein Konzept durchsetzt oder den Gegner überrascht. Unabhängig vom Ergebnis haben beide Teams die Region Ostwestfalen in dieser Saison stark vertreten und können auf ihre Leistung stolz sein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Ein Football-Krimi, 1.700 begeisterte Zuschauer und ein klares Zeichen für den guten Zweck: Die Minden Wolves besiegten am Sonntagnachmittag im Weserstadion die Münster Phoenix mit 45:40 (13:0, 12:14, 8:7, 12:19) und feierten damit ihren achten Saisonsieg.
Runningback Bjarne Middendorf sorgte mit seinen Läufen für viele Münsteraner Yards - Foto: Oliver Jungnitsch
Unter dem Motto „Pink Ribbon Games“ liefen die Hausherren in pinken Trikots und Stutzen auf, auch Coaches und Staff zeigten mit pinkfarbenen Accessoires ihre Unterstützung im weltweiten Kampf gegen Brustkrebs. Die Wolves reihten sich damit in eine Tradition ein, die in den USA seit vielen Jahren fest verankert ist.
Wide Receiver Bernardo Horevitch sorgte mit vier Touchdowns für den Sieg der Wolves - Foto: Oliver Jungnitsch
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06:00 (6:0) René Lange (Minden) – Lauf, PAT geblockt
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13:00 (13:0) Bernardo Horevitch (Minden) – 80-Yards-Pass von Cavanaugh, PAT Tobias Pauls
2. Quarter
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(13:7) Jannik Helms (Münster) – 9-Yards-Pass von Varro, PAT Schröder
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(13:14) Chris Busse (Münster) – Pass von Varro, PAT Schröder
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(19:14) Bernardo Horevitch (Minden) – 14-Yards-Pass von Cavanaugh, PAT fehlgeschlagen
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(25:14) René Lange (Minden) – kurzer Lauf, TPC nicht gut
Halbzeit: 25:14
3. Quarter
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(33:14) Jordon McKenzie (Minden) – Lauf, TPC Saidani gut
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(33:21) Bjarne Middendorf (Münster) – 25-Yards-Lauf, PAT Schröder
4. Quarter
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(33:28) Bennet Varro (Münster) – Lauf, PAT Schröder
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(33:34) Jan-Peter Saal (Münster) – Fumble Recovery nach geblocktem Punt, TPC nicht gut
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(39:34) Bernardo Horevitch (Minden) – 60-Yards-Pass von Cavanaugh, TPC nicht gut
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(45:34) Bernardo Horevitch (Minden) – langer Pass von Cavanaugh, TPC nicht gut
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(45:40) Hendrik Schröder (Münster) – Pass von Varro, TPC nicht gut
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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