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immer dran aber erst spät erfolgreich der Angriff der Griffins - Foto: Annemarie UlbrichtDie Partie selbst ist schnell erzählt: Bereits in Halbzeit eins ließen die Griffins zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. Gleich acht oder neun angebrachte Pässe wurden von den Receivern berührt, aber nicht gefangen – weder für First Downs noch für Punkte. Hinzu kamen verpasste Tackles und Lücken in der Coverage. Hamburg nutzte die Fehler konsequent und nahm den Sieg verdient mit an die Elbe.
Das Team von Head Coach Grahn blieb lange ungewohnt punktlos. Erst im vierten Quarter sorgten RB #25 Le´Anthony Reasnover und WR #6 Gabriel Love mit zwei Touchdowns für Ergebniskosmetik, beide Extrapunkte verwandelte ebenfalls Reasnover. Auch die Defense setzte einige Akzente – unter anderem mit einer Interception durch DB #22 Daniel Beumer und mehreren Tackles for Loss.
Doch selbst zwei Onside-Kick-Versuche brachten die Wende nicht mehr. Am Ende dominierten Enttäuschung und hängende Köpfe – Fortuna trug an diesem Tag kein blau-oranges Trikot.
Am kommenden Samstag wollen die Griffins nun mit aller Kraft Platz zwei verteidigen und die angestrebte Mindestbilanz von acht Siegen erreichen. Dabei setzen sie in Lübeck, trotz kleinem Kader und angeschlagenen Spielern, erneut auf lautstarke Unterstützung der Fans. Für die Cougars, die bereits als Absteiger feststehen, ist es vorerst das letzte Derby gegen Rostock – frühestens 2026 wird es eine Neuauflage geben. Einfach wird die Aufgabe nicht, denn das Lazarett der Griffins hat sich nach dem Hamburg-Spiel weiter gefüllt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Die Krefeld Ravens haben am Wochenende in der GFL 2 mit 17:12 gegen die Langenfeld Longhorns gewonnen. Zwar entwickelte sich das Derby in Langenfeld zu einer zähen Angelegenheit, doch die Ravens hielten ihre Meisterschaftschancen am Leben. Denn im Parallelspiel setzten sich die Hamburg Pioneers mit 35:14 gegen die Rostock Griffins durch. Damit übernahmen die Hanseaten die Tabellenführung, Rostock rangiert auf Platz zwei, Krefeld lauert auf Rang drei.
Krefeld Ravens wahren ihre Chance auf die Meisterschaft - Foto: Oliver Jungnitsch
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V.

Nach dem Umzug vom Veldener Hof mussten die „Dämonen“ zwar beim beliebten Rahmenprogramm Abstriche machen, dennoch fanden rund 150 Zuschauer den Weg ins Stadion. „Damit haben wir nicht gerechnet“, freute sich Demons-Präsident Dominik Böddrich. „Wir haben kaum Werbung gemacht – und dann diese Unterstützung, fantastisch!“
Auch sportlich bot das Team seinen Fans Grund zur Freude: Neben den Auftritten der Demoniacs-Cheerleader gab es auf dem Feld einen knappen 15:12-Erfolg gegen die Gäste aus Windeck. Matchwinner war dabei neben einer starken Defense vor allem Nick Görres, der zwei Touchdowns erzielte.
„Die Abwehr hat uns heute den Sieg gerettet“, bilanzierte Head Coach Osman Noorin. „Bis zum nächsten Spiel im September müssen wir offensiv noch zulegen. Der Gegner hat sich gut auf unser sonst starkes Angriffsspiel eingestellt. Aber das Wichtigste ist: Wir haben die Tabellenführung in der NRW-Liga übernommen!“
Am 6. September kommt es in Mariaweiler nun zum Topspiel gegen den Tabellenzweiten aus Hückelhoven. Trotz des großen Zuspruchs der Fans wird der Verein organisatorisch vorerst kleinere Brötchen backen. „Wir müssen uns hier erst einmal einleben und unsere Abläufe anpassen“, erklärte Böddrich. „2026 wollen wir dann mit voller Wucht in die Heimspielsaison auf dieser schönen Anlage starten.“
Ein unerwarteter Nebeneffekt des Umzugs: Aufgrund der guten räumlichen Möglichkeiten gründeten die Demons spontan eine Dart-Abteilung. Bereits rund 30 Aktive sind eingetreten – damit ist neben Football und Cheerleading nun auch Darts das dritte Standbein des Vereins.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Dominik Böddrich (redaktionell geändert)
Die Minden Wolves legten los wie die Feuerwehr – und ließen anschließend genauso schnell wieder nach. Nach einem furiosen Auftaktviertel mit 28 unbeantworteten Punkten setzten sie sich am Ende „nur“ mit 31:21 (28:0, 0:7, 3:7, 0:7) gegen die Assindia Cardinals durch. Im Rennen um das Endspiel um die Meisterschaft bei den Bielefeld Bulldogs am 6. September erledigte das Team von Headcoach Phil Gamble zwar seine Pflichtaufgabe, überzeugte aber nur in den ersten Minuten. Danach blieb vieles Stückwerk.
Jordon McKenzie war als Runningback lange Zeit auf sich allein gestellt, weil Essen Pässe auf die schnellen Mindener Receiver verhinderten - Foto: Florian Berge
„Mit einer Leistung wie nach dem ersten Viertel werden wir in Bielefeld wohl kaum bestehen können“, haderte Sportdirektor Volker Krusche mit der Vorstellung. Hoffnung schöpfte er dennoch: „Angesichts des Finalcharakters werden wir dort sicher ein anderes Gesicht zeigen.“
Doch zunächst wartet die nächste Hürde. Am kommenden Sonntag empfangen die Wolves die Münster Phoenix im Weserstadion – ein Gegner, der im Hinspiel eine Halbzeit lang auf Augenhöhe agierte. Nur ein Sieg im „Pink Ribbon Game“, in dem die Wolves mit pinken Trikots ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs setzen, hält die Chance auf das große Finale in Bielefeld am Leben.
Auch Headcoach Gamble fand deutliche Worte: „Es darf uns nicht passieren, dass wir uns das Leben selbst so schwer machen. Essen hat nach dem 0:28 stark gespielt, aber wir hatten in allen Mannschaftsteilen ungeahnte Probleme. Das müssen wir schnell abstellen.“ Zufrieden war er am Ende nur mit den beiden Punkten für den Sieg.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Die Gastgeber gewannen den Coin Toss und entschieden sich für den Kick-off. Von Beginn an gelang es der Lions-Defense, den Potsdamer Quarterback immer wieder unter Druck zu setzen. So konnten sowohl Christoph Bachmann als auch Lukas Baumann gleich im ersten Drive jeweils einen Sack verbuchen und die Royals zum Punt zwingen. Doch auch der Angriff der Lions kam nicht ins Rollen. Zwar eröffnete Finn Oppermann den ersten Drive mit einem 20-Yard-Lauf, doch spätestens an der Mittellinie war Schluss. Für die ersten Punkte sorgte wenig später Potsdams Spielmacher Kenyatte Allen, der nach Läufen von Heiko Bals sowie Passfängen von Milan Spiller und Alex Labella mit einem 9-Yard-Lauf zum 0:6 (TPC nicht gut) vollendete. Auch die nächste Serie der Braunschweiger blieb erfolglos – trotz einiger Raumgewinne durch den wiedergenesenen Michael Breuler und Oppermann.
Im zweiten Quarter bot sich ein ähnliches Bild: Die Lions-Defense stemmte sich mit aller Kraft gegen den Angriff der Royals, während die Offense der Gastgeber kaum Mittel fand, um überhaupt in Reichweite der gegnerischen Endzone zu gelangen. Auf Seiten der Potsdamer führte nun Xeavier Bullock Regie. Für ein Highlight sorgte Dominique Shelton, der einen von Allens Pässen stark unter Druck stehend abfangen konnte und seinem Team so den Ball an der Mittellinie bescherte. Kapital schlugen die Lions jedoch nicht daraus. Stattdessen setzten die Royals das nächste Ausrufezeichen: Allen bediente Malik Flowers mit einem kurzen Pass, der Wide Receiver verwandelte die Szene in einen 73-Yard-Touchdown zum 0:14 (TPC Allen). Kurz vor der Pause legten die Brandenburger nach: Über 52 Yards fand Allen seinen Receiver Emanuel Bakare zum 0:22 (TPC Labella), das zugleich den Halbzeitstand markierte.
Nach der Pause erhielten die Lions den Ball und marschierten durch Läufe von Oppermann, Breuler und Philipp Dolezal bis an die 1-Yard-Linie der Gäste. Marc Kaufmann überbrückte die letzte Distanz und erzielte mit einem 1-Yard-Lauf den 6:22-Anschlusstouchdown (TPC nicht gut). Die Freude währte allerdings nur kurz: Begünstigt durch eine Strafe gegen die Lions arbeiteten sich die Royals erneut schnell nach vorn. Alex Labella und Emanuel Bakare sammelten Yards durch Passfänge, bevor Bullock selbst zum 6:28 (TPC nicht gut) vollendete. Nur wenige Minuten später erhöhte er mit einem 3-Yard-Pass auf Sami Ahmed sogar auf 6:36 (TPC Ahmed).
Im letzten Viertel gelang es den Lions, die Royals ohne weitere Punkte zu halten – ein verfehlter Field-Goal-Versuch blieb die einzige nennenswerte Aktion der Gäste. Die eigene Offense hingegen tat sich weiter schwer. Erst zwei Minuten vor Schluss gelang den Braunschweigern ein Highlight: Marc Kaufmann nutzte eine Lücke in der Defense und sprintete über 97 Yards zum 13:36-Endstand (PAT Jeckstadt). Damit stellte er zugleich einen Vereinsrekord auf: Es war der längste Touchdown-Lauf in der Geschichte der Lions und übertraf den bisherigen Bestwert von Christopher McClendon (90 Yards, 2019).
Scoreboard
00:06 – 9-Yard-TD-Lauf K. Allen (TPC nicht gut)
00:14 – 73-Yard-TD-Pass K. Allen auf M. Flowers (TPC K. Allen)
00:22 – 52-Yard-TD-Pass K. Allen auf E. Bakare (TPC A. Labella)
06:22 – 1-Yard-TD-Lauf M. Kaufmann (TPC nicht gut)
06:28 – 11-Yard-TD-Lauf X. Bullock (TPC nicht gut)
06:36 – 3-Yard-TD-Pass X. Bullock auf S. Ahmed (TPC S. Ahmed)
13:36 – 97-Yard-TD-Lauf M. Kaufmann (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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