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27:19 gegen Nordic Storm liefert Vorgeschmack auf das Playoff-Duell in Kopenhagen - Foto: Rhein FireDa die Vienna Vikings am Samstagabend Paris in einem hochdramatischen Spiel mit 35:29 bezwangen, stand bereits vor dem Kickoff in Duisburg fest, dass Rhein Fire und Nordic Storm am kommenden Sonntag in der ersten Playoff-Runde erneut aufeinandertreffen werden. Wer jedoch dachte, beide Teams würden Kräfte sparen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Trainer setzten auf ihre Startformationen.
Nordic Storm erwischte den besseren Beginn. Angeführt vom ehemaligen Fire-Quarterback Jadrian Clark kam das Team im ersten Viertel zweimal gefährlich nah an Punkte. Zunächst vergab Kicker Jakob Niemann Green ein Field Goal aus 32 Yards. Wenig später scheiterte Storm bei einem vierten Versuch kurz vor der Endzone – Jason Chikere fälschte Clarks Pass auf Adria Botella Moreno entscheidend ab.
Das erste Quarter blieb punktlos – und für Fire mit nur sieben Offensivspielzügen eher zäh. Im zweiten Viertel drehte die Partie jedoch auf: Clark fand Simon Fons mit einem Pass über sieben Yards zum ersten Touchdown. Der Extrapunkt misslang, 0:6 aus Sicht von Fire. Doch die Hausherren nutzten im Gegenzug eine gute Feldposition. Quarterback Chad Jeffries bediente Harlan Kwofie zunächst für 34 Yards, ehe dieser beim dritten Versuch von der 10-Yard-Linie spektakulär in der rechten Endzone zum Touchdown fing. Van Santen verwandelte sicher – 7:6 Fire.
Ein weiterer Höhepunkt: Nordic Storm marschierte mit einem 17-Play-Drive über neun Minuten und 92 Yards, trotz drei eigener Strafen. Am Ende stand ein Touchdown-Pass über acht Yards. Die Two-Point-Conversion misslang – 7:12. Doch Fire antwortete postwendend: Running Back Jonathan Scott fing einen kurzen Pass, sprintete 60 Yards in die Endzone und stellte mit Extrapunkt Van Santen die 14:12-Halbzeitführung her.
Nach der Pause sorgte Fire scheinbar für die Vorentscheidung: Scott erzielte aus zwei Yards seinen zweiten Touchdown, Van Santen erhöhte mit einem 46-Yard-Field-Goal auf 24:12. Zudem fing Defensive Back Tony Anderson einen Pass von Clark ab und eroberte nach einem Fumble erneut den Ball. Doch Storm blieb gefährlich: Kurz vor Ende des dritten Viertels bediente Clark erneut Simon Fons über 28 Yards zum Touchdown. Wieder misslang die Conversion – 24:19. Fire behielt die Nerven, baute durch ein 41-Yard-Field-Goal von Van Santen auf 27:19 aus und verabschiedete sich mit einem Spektakel vom Duisburger Publikum.
Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt es nun zum Rematch in der ELF-Norddivision: Rhein Fire reist in der Wildcard-Runde nach Kopenhagen. Head Coach Richard Kent und sein Team hoffen auf lautstarke Unterstützung. „Der unfassbare Lärm und Support unserer Fans steckt in den Köpfen von Nordic Storm“, betonte Assistant Head Coach Fred Armstrong. „Wir brauchen euch auch nächste Woche in Dänemark. Kommt bitte alle – gemeinsam können wir dort bestehen.“
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Max Platz
RB #25 Le’Anthony Reasnover von den Rostock Griffins - Foto: Helke - Media Team Griffins Für die Lions ging es um den Klassenerhalt, und sie erwischten den besseren Start. Nach einem Griffins-„Three and Out“ nutzte Leipzig einen Fake Punt und erhielt den Ball tief in der Rostocker Hälfte. Aus der guten Feldposition sprang immerhin ein Field Goal zum 0:3 heraus, die durch Ausfälle geschwächte Defense der Griffins verhinderte Schlimmeres. Doch die Gäste reagierten souverän: Ein langer Drive endete mit einem Shuffle Pass von QB #4 Vidal Woodruff auf RB #25 Le’Anthony Reasnover – Touchdown, Extrapunkt durch TE/K #15 Jonas Beumer, 7:3.
Die Defense der Rostocker drehte nun auf und zwang die Lions schnell vom Feld. In der Offensive war es immer wieder WR #6 Gabriel Love, der schließlich auch den zweiten Touchdown markierte – 14:3. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels allerdings ein Big Play der Lions: Erst ein langer Pass, dann der Anschluss-Touchdown zum 14:10. Auch der nächste Griffins-Angriff endete mit einem Punt, doch Leipzig konnte das nicht nutzen. Stattdessen marschierten die Gäste über Reasnover und WR #13 Lucian Stepanek das Feld hinunter, ehe Woodruff erneut Love in der Endzone fand – 22:10.
Als dann auch noch LB #32 Daniel Pohl eine Interception fing, schien alles für den Favoriten zu laufen. Doch Rostock ließ Punkte liegen, unter anderem durch eine Lions-Interception in der eigenen Endzone. So blieb es beim 12-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit.
Nach der Pause dann das gewohnte Bild: Rostock kam schläfrig aus der Kabine, leistete sich Strafen und Fehler. Leipzig nutzte die Gelegenheiten eiskalt und erzielte drei Touchdowns. Nur ein Pass Woodruffs auf Stepanek hielt die Griffins im Spiel. Plötzlich lag Rostock hinten: 29:30.
Das letzte Viertel geriet zum Drama. Zunächst brachte QB #17 Isaiah Weed die Gäste mit einem Pass auf Stepanek wieder in Front – 35:30. Die Lions aber witterten ihre Chance und drehten die Partie erneut: Ein Pass auf den Fullback und eine erfolgreiche Two-Point-Conversion sorgten 90 Sekunden vor Schluss für das 35:38.
Die Hitze im Leipziger Stadion schien den Rostockern in den Knochen zu stecken, doch Woodruff führte sein Team im Two-Minute-Drill noch einmal über das Feld. 21 Sekunden vor Schluss fand er TE Jonas Beumer in der Endzone – Touchdown, Extrapunkt gut: 42:38.
Doch der Wahnsinn war noch nicht vorbei: Mit auslaufender Uhr landete ein Leipziger Hail Mary, unterstützt von einer „Late Hit“-Strafe, an der 1-Yard-Linie der Griffins. Die Defense stemmte sich ein letztes Mal gegen die Lions, Linebacker Pohl und Wood setzten Druck, der Pass segelte incomplete – Spielende, Sieg Rostock! Der siebte Erfolg im achten Spiel.
Am kommenden Samstag steigt nun das Spitzenduell gegen den Tabellenzweiten: Die Hamburg Pioneers reisen an die Ostsee. Das Hinspiel ging spektakulär in Overtime an die Griffins – ein Highlight, das die GrifFANS sicher noch in Erinnerung haben. Spannung ist garantiert beim PENNEKE Gameday im altehrwürdigen Leichtathletikstadion zu Rostock.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Do-or-Die im Hermann-Löns-Stadion: Dolphins empfangen Spiders - Foto: Oliver JungnitschBeide Mannschaften konnten in dieser Saison bislang nur einen Sieg verbuchen. Paderborn geht jedoch mit Rückenwind an die Line of Scrimmage: Am 20. Juli 2025 bezwangen die Dolphins in einem letztem Heimspiel die Hildesheim Invaders mit 37:31 und holten damit nicht nur wichtige Punkte, sondern auch einen neuen Zuschauerrekord. 1.002 Fans sorgten damals für beste Football-Atmosphäre – eine Marke, die die Ostwestfalen am Sonntag nur zu gern übertreffen möchten.
Das Spiel steht unter dem Motto „Tag der Pflege“. Kickoff ist um 15:00 Uhr (Einlass 14:00 Uhr). Alle Mitarbeitenden aus Pflegeeinrichtungen erhalten freien Eintritt, dafür müssen sie vorab eine E-Mail an
Auf der Gegenseite wird Cody Kent seine Straubing Spiders motivieren, alles in die Waagschale zu werfen. Für beide Teams geht es um jeden Yard, um jeden Punkt – und möglicherweise schon um die Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg.
NRW Football ist selbstverständlich vor Ort und berichtet im Nachgang mit einem ausführlichen Spielbericht und großer Bildergalerie.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am kommenden Sonntag treten die Footballer aus der Klingenstadt in Köln an. Nach den ersten sieben Saisonspielen stehen die Solinger mit einer positiven Bilanz von 4:3 auf dem dritten Platz der Regionalliga NRW 2025.
Das Hinspiel war bis zum Ende spannend, am Ende gewannen die Paladins knapp - Foto: Marc Junge
„Vier Spiele, vier Siege – das ist eine beachtliche Bilanz der vergangenen Wochen. Dass wir dabei allerdings drei absolute Krimis erleben mussten, war zwar für die Fans spannend, hat aber meine Nerven strapaziert. Jetzt gehen wir frisch gestärkt und gut erholt in den Schlussspurt“, bewertet Ingo Hübner Silva, Vorsitzender der Solingen Paladins, die Zeit vor der Sommerpause.
„Das Team hat sich eine ausgiebige Pause verdient. Natürlich haben wir inzwischen wieder einige Trainingseinheiten absolviert. Bei Temperaturen von teils über 30 Grad mussten wir die Belastung gut steuern, um effektiv arbeiten zu können. Das ist uns gelungen, sodass wir mit einem positiven Gefühl in die kommende Begegnung gehen. Der Blick richtet sich klar auf die Crocodiles, die nach der knappen Niederlage im Walder Stadion noch eine Rechnung mit uns offen haben. Damit können wir umgehen“, so Headcoach Alexander Thomas.
Auch Offensive Coordinator Michel Fritsche ist optimistisch: „Wir haben die Sommerpause genutzt, um die einzelnen Mannschaftsteile weiter aufeinander abzustimmen und einzuspielen. Im Hinspiel gegen die Crocs konnten wir unseren Gameplan sehr gut umsetzen. Das gilt es nun auszubauen, während unnötige Fehler abgestellt werden müssen. Köln hat sich seitdem ebenfalls gesteigert. Die Umstrukturierung der Offensive nach der Abgabe zweier Importspieler bedeutet derzeit zwar viel Arbeit, läuft aber gut, weil die nachrückenden Spieler mit der Herausforderung und dem Druck stark umgehen. Kurz gesagt: Wir wollen das Gute der Hinrunde steigern und das Schlechte minimieren.
Die Cologne Crocodiles haben wie die Paladins sieben Spiele absolviert, davon jedoch nur drei gewonnen. Mit 6:8 Punkten rangiert das Team aus der Domstadt derzeit auf Platz fünf der Regionalliga NRW. „Das ist definitiv nicht das, was sich dieser Traditionsverein zu Saisonbeginn vorgestellt hat. Die Crocs wollen stets um die Spitzenplätze mitspielen, dieses Ziel ist rechnerisch aber bereits passé. Dennoch darf man sie niemals unterschätzen. Besonders nach der hauchdünnen Niederlage in Solingen wird ihre Motivation groß sein. Wir können uns also erneut auf einen Krimi der Extraklasse einstellen“, so Pressesprecher Jens Merten.
„Besonders wichtig wird wieder der Support unserer Paladins-Family sein. Wie schon bei der Regenschlacht in Essen vor der Sommerpause, als wir zahlenmäßig in der Überzahl waren, wollen wir auch diesmal zahlreich vertreten sein. Lasst uns gemeinsam an den Rhein reisen und unsere Jungs zum Sieg anfeuern. Die Bezirkssportanlage Chorweiler freut sich auf den Solinger Anhang“, motiviert Markus Jantke, Vorstand Sponsoring, die Fans.
Rückblick:
Beim letzten Aufeinandertreffen am 22. Juni entschieden die Paladins die Partie erst zehn Sekunden vor Schluss, als die Crocodiles ein Field Goal vergaben. Endstand: 30:28 für die Gastgeber aus Solingen.
Gameday-Infos:
📅 Wann: Sonntag, 24.08.2025 — Einlass ab ca. 12:30 Uhr, Kickoff: 14:00 Uhr
📍 Wo: Bezirkssportanlage Chorweiler, Köln
Rhein Fire bestreitet am Sonntag gegen Nordic Storm das letzte Heimspiel der regulären Saison. Kick-off ist um 16:25 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena, die große Fire-Party beginnt bereits um 13 Uhr.
Nordic Storm beim letzten Heimspiel des Jahres zu Gast in Duisburg - Foto: Oliver Jungnitsch
Für die Playoff-Setzliste besteht keine Chance mehr auf ein zusätzliches Heimspiel in Duisburg. Umso größer ist der Anreiz für die American Footballer, sich mit einem Sieg vom heimischen Publikum zu verabschieden. Mit einem Erfolg gegen das Spitzenteam der Nord-Division aus Kopenhagen könnte Rhein Fire aus eigener Kraft die Wild-Card-Runde der Playoffs in der European League of Football erreichen. Je nach Ausgang der anderen Partien – etwa des Duells Vienna Vikings gegen Paris Musketeers am Samstagabend – könnte die Qualifikation sogar schon vor dem Kick-off feststehen.
Cheftrainer Richard Kent will von Rechenspielen jedoch nichts wissen: „Die Jungs sind motiviert, man spürt die Energie im Training. Sie sind voll bei der Sache, und wir bekommen ein paar Spieler von der Verletztenliste zurück – das ist für uns ein großer Pluspunkt. Das gibt uns neuen Schwung, wenn man weiß, dass man noch einiges erreichen kann.“ Seit drei Spielen ist Rhein Fire ungeschlagen. Der Gegner aus Kopenhagen steht bereits sicher in den Playoffs. Für die Skandinavier könnte ein Sieg in Duisburg sogar ein Freilos in der ersten Playoff-Runde und Heimrecht im Halbfinale bedeuten – dafür bräuchten sie allerdings Schützenhilfe aus Paris und Breslau (Wroclaw Panthers).
Rhein Fire konzentriert sich vor dem letzten regulären Saisonspiel voll auf die eigenen Stärken. Cheftrainer Kent kennt das Team von John Schoop bestens – der heutige Nordic-Storm-Coach arbeitete im Vorjahr noch bei Rhein Fire. Mit Spielern wie Jadrian Clark und Max Parkinson kehren am Sonntag zudem frühere Fire-Akteure zurück, die auf die einzigartige Unterstützung der Fire-Fans treffen werden. „Es ist eine ganz eigene Stimmung, wie nirgendwo sonst. Das gibt uns Energie – und das hat man gesehen, als wir nach Auswärtsspielen wieder nach Hause gekommen sind. Die Spieler bekommen durch die Fans noch einmal einen Extraschub. Das ist ein wichtiger Faktor im Spiel“, betont Kent.
Seit der knappen 24:25-Niederlage im Hinspiel in Kopenhagen hat sich Rhein Fire in allen Mannschaftsteilen gesteigert. „Wir haben uns um die Dinge gekümmert, die wir korrigieren und anpassen mussten, und sind besser geworden. Diesen Weg gehen wir weiter“, lobt Kent die Entwicklung seiner Mannschaft.
Der Spieltag in der Schauinsland-Reisen-Arena steht unter dem Motto „All White“. „Wir würden uns freuen, wenn so viele Zuschauer wie möglich in Weiß gekleidet in die Arena kommen“, sagt Geschäftsführer Daniel Thywissen. Einheitliche Farben auf den Rängen und dem Spielfeld schaffen eine noch intensivere Atmosphäre und stärken die Bindung zwischen Fans und Team. Diese aus dem US-Sport bekannte Tradition soll an diesem besonderen Spieltag in Duisburg fortgesetzt werden. Tickets sind online unter rheinfire.eu oder an den Tageskassen der Arena erhältlich. Kinder und Jugendliche mit Duisburger Ferienpass erhalten an den Tageskassen gegen Vorlage eine Freikarte.
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