Seniors
Was für ein Auf und Ab in dieser Saison! Die Men in Blue der Assindia Cardinals starteten mit zwei Siegen gegen die Kölner Teams, kassierten dann in Troisdorf eine unnötige Niederlage, bevor es gegen die Nordvertreter der Regionalliga nichts mehr zu holen gab.
Cardinals feiern Sieg in Münster - Foto: Assindia Cardinals
Münster, Bielefeld, Minden – alle zunächst eine Nummer zu groß. Und gerade gegen diese Teams musste doppelt angetreten werden. Die Wende kam in der Vorwoche: Gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Bielefeld Bulldogs fügten die Cardinals den Ostwestfalen die erste Niederlage der Saison zu.
Am Sonntag folgte dann der nächste Paukenschlag. Mit 24:0 setzten sich die Essener bei Münster Phoenix durch. Damit gelang nicht nur die Revanche für die 0:20-Hinspielniederlage – auch der direkte Vergleich ging an die Cardinals. Der Klassenerhalt ist damit gesichert, Essen spielt auch 2026 in der Regionalliga.
Besonders beeindruckend in Münster: Die Defense hielt die hochgelobte Offense der Gastgeber komplett aus der Endzone und ließ nicht einmal ein Field Goal zu. Zudem fingen Emmanuel Appiah Yeboah und Ansley Kusi je eine Interception.
Quarterback Matt Struck glänzte mit drei Touchdown-Pässen – zunächst auf Michiah Quick, anschließend zweimal auf Chris Mielke. Kicker Darren Quinn verwandelte drei Extrapunkte sowie ein Field Goal aus 47 Yards.
Headcoach Jörg Mackenthun zeigte sich begeistert: „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs und unsere Coaches. Wir haben heute noch einmal alles reingeworfen und das Herz auf dem Platz gelassen. Eine Offense wie die von Münster ohne Punkte vom Feld zu schicken, ist schon etwas Besonderes.“
Auch mit Blick auf die vergangenen Wochen fällt sein Fazit positiv aus:
„Ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft in den letzten drei Spielen. Man sieht, was möglich gewesen wäre, wenn Mindset und Effort die gesamte Saison gestimmt hätten. Nach dem Solingen-Spiel hatten wir uns das Ziel gesetzt, zwei der drei Rückrundenpartien zu gewinnen – das haben wir geschafft. Zum Abschluss mussten wir mit 21 Punkten Unterschied siegen, auch das ist uns gelungen. Am Sonntag war es eine geschlossene Teamleistung: Offense, Defense und Special Teams haben alle ihren Teil beigetragen.“
Zum Ende der Saison richtet Mackenthun noch persönliche Worte an sein Umfeld: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir das Vertrauen gegeben haben, dieses Team in den letzten drei Spielen hauptverantwortlich zu coachen. Es war mir eine Ehre! Mein Dank gilt ebenso denjenigen, die mich dabei intensiv unterstützt haben.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Bei bestem Sommerwetter und gut gefüllten Rängen empfingen die Düren Demons am vergangenen Wochenende die favorisierten Firehawks aus Hückelhoven. Vor dem Kickoff standen die Demons dank des jüngsten Patzers der Gäste noch an der Tabellenspitze – nach dem Abpfiff waren die Plätze getauscht.

In einer packenden ersten Hälfte konnten die Hausherren zweimal vorlegen: Touchdowns von Niklas Kahlen und Lukas Schröder sorgten jeweils für eine Sechs-Punkte-Führung. Kurz vor der Pause fanden jedoch auch die Firehawks den Weg in die Endzone, sodass es mit einem Remis in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste sofort das Kommando. Angeführt von ihrem herausragenden US-Quarterback setzten sie die Dürener Defense massiv unter Druck und zogen mit zwei schnellen Touchdowns auf 24:12 davon. Zwar kämpften die Demons aufopferungsvoll weiter und verkürzten durch einen Touchdown von Ricky Dombrowski, am Ende stand jedoch eine 18:31-Niederlage.
„Wir haben mit dem heute zur Verfügung stehenden Kader alles gegeben“, erklärte Head Coach Osman Noorin nach der Partie. „Leider hat es nicht gereicht, aber wir haben den knapp 200 Zuschauern in Mariaweiler bis zum Schluss einen packenden Kampf geliefert.“
Das letzte Heimspiel der Saison steigt am 27. September 2025 erneut auf dem Gelände der Rhenania Mariaweiler. „Wir fühlen uns an der neuen Spielstätte sehr wohl“, betont Demons-Präsident Dominik Böddrich. „Mit dem Saisonfinale wollen wir uns bei unseren Fans für ihre Treue bedanken.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Dominik Böddrich (redaktionell geändert)
Mit einem souveränen 38:7-Sieg über die Rheine Raptors haben die Lippstadt Eagles am Sonntag ihre Rückkehr aus der Sommerpause gefeiert. Vor stimmungsvoller Kulisse und bei bestem Football-Wetter boten die Hausherren nach anfänglichen Schwierigkeiten eine überzeugende Vorstellung und begeisterten das Publikum mit sehenswerten Aktionen.
Die Lippstadt Eagles gewannen ihr erstes Spiel nach der Sommerpause -Foto: Lippstadt Eagles
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Presseabteilung der Lippstadt Eagles
Die Krefeld Ravens freuen sich, die Verpflichtung von Allan Verbraeken als neuen Headcoach und Offensive Coordinator für die Saison 2026 bekanntzugeben. Der 50-jährige Belgier wechselt aus der 1. Bundesliga (GFL1) von den Düsseldorf Panthern auf die andere Rheinseite nach Krefeld.
Allan Verbraeken neuer HC Krefeld Ravens - Foto: A. Wieland
Verbraeken blickt auf eine außergewöhnliche internationale Laufbahn zurück. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn der European League of Football (ELF) mit Rhein Fire, wo er Quarterback Jadrian Clark – MVP der Liga mit über 60 Touchdowns und mehr als 4.000 Yards – betreute. In seiner Heimat Belgien führte er die Limburg Shotguns zur Meisterschaft in der Division One. In Deutschland gelang ihm der Gewinn der GFL2 gleich zweimal: 2024 mit den Düsseldorf Panthern und zuvor mit den Cologne Falcons – jeweils verbunden mit dem Aufstieg in die GFL1. In der aktuellen Saison 2025 führte er die Panther in der GFL1 zu ihrer besten Saisonleistung seit 14 Jahren.
Darüber hinaus war Verbraeken mehrere Jahre Offensive Coordinator der belgischen Nationalmannschaft und prägte dort das Spielniveau auf höchstem Level. Ergänzend sammelte er wertvolle Erfahrungen als Gastcoach im Mutterland des American Football – unter anderem an der Texas Tech University, West Texas A&M University, Hobart University (NY) sowie an der Lubbock Coronado High School.
In Krefeld tritt Verbraeken die Nachfolge von Kai Schreckenberg an, der für die Saison 2026 nicht mehr zur Verfügung steht. Auch Offense Coordinator Steffen Breitenbach verlässt den Verein. Die Ravens bedanken sich bei beiden Coaches für ihr Engagement und die prägende Rolle, die sie in den vergangenen Jahren für das Programm gespielt haben.
Dino Volpe, Vorstandsvorsitzender der Krefeld Ravens, sagt zur Verpflichtung:
„Mit Allan gewinnen wir einen echten Gamechanger. Seine akribische Vorbereitung, seine taktische Tiefe und sein kompromissloser Siegeswille haben ihn international zu einem der erfolgreichsten Coaches gemacht. Nach über 20 Stunden intensiver Gespräche sind wir überzeugt: Allan ist genau der Mann, der unser Team 2026 in die Playoffs führen und den Aufstieg in die 1. Bundesliga realisieren kann. Er bringt neue Energie, klare Visionen und eine Siegermentalität mit, die das gesamte Programm auf ein neues Level heben wird.“
Mit dieser Verpflichtung setzen die Krefeld Ravens ein starkes Ausrufezeichen für die kommende Saison und unterstreichen ihre Ambitionen, sich dauerhaft in der Spitze des deutschen American Footballs zu etablieren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V.
Die Minden Wolves haben die Meisterschaft in der Regionalliga West gewonnen. Im entscheidenden Saisonfinale setzten sie sich am Samstagabend bei den Bielefeld Bulldogs in einem hochdramatischen Spiel mit 29:26 durch und qualifizierten sich damit für die Playoffs um den Aufstieg in die GFL2 (2. Bundesliga). Gegner in den Aufstiegsspielen sind die Hannover Grizzlies.
Die Minden Wolves sind am Ziel. Als Aufsteiger sichern sie sich den Meistertitel in der Regionalliga. Jetzt geht es in die PlayOffs - Foto: Hendric-Noah Pieper
Vor rund 2.000 Zuschauern im Stadion Rußheide – darunter fast 500 mitgereiste Fans aus Minden – entwickelte sich ein packendes Duell, das erst in der Schlussminute entschieden wurde. Quarterback Zachary Cavanaugh warf den entscheidenden Touchdown-Pass auf RayShon Fletcher, der mit einer spektakulären Aktion den Endstand herstellte.
„Minden ist ein Segen für mich, gerade nach dem schweren vergangenen Jahr. Ich bin sehr dankbar, dass man hier an mich geglaubt hat“, sagte Cavanaugh nach dem Spiel. Der 39-Jährige sprach zugleich von einem „absoluten Teamerfolg“, der die gewachsene Football-Kultur in Minden widerspiegele.
Auch Sportdirektor Volker Krusche hob die Bedeutung der Fans hervor: „Ihr wart heute unser zwölfter Mann und habt einen Riesenanteil an diesem Erfolg. Football is Family – Mannschaft und Fans sind bei uns eine Einheit.“ Headcoach Phil Gamble ergänzte: „Wir haben die besten Fans in Deutschland. Das hat heute jeder gesehen und gehört.“
Für die Wolves bedeutet der Titelgewinn den nächsten Schritt einer eindrucksvollen Entwicklung: Seit dem ersten Meisterschaftsspiel vor fünf Jahren feierte das Team bereits vier Titel und eine Vizemeisterschaft. Nun klopft man an die Tür zur 2. Bundesliga.
Die Playoff-Serie gegen die Hannover Grizzlies beginnt am kommenden Samstag.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert und gekürzt)
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