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Die Stadt Remscheid hat das Stadion Reinshagen für nicht bespielbar erklärt und so dafür gesorgt, dass die Troisdorf Jets eine Woche früher als vorgesehen in die Sommerpause starten müssen.

Das nächste Aufeinandertreffen zwischen Troisdorf und Remscheid wird leider verschoben (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Richard Welde)
Das für Samstag geplante Spiel der Jets bei Remscheid Amboss fällt also leider aus. Von „Steppengras“ hatten bereits die Essen Assindia Cardinals berichtet, die vor knapp zwei Wochen aus Remscheid einen Sieg mit nach Hause entführen konnten.
Ein Nachholtermin ist zwar seitens der Remscheider Footballer beantragt, doch dieser ist vom Verband noch nicht bestätigt worden. Bis zur offiziellen Entscheidung müssen sich die Freunde und Fans der Jets also noch ein wenig gedulden.
„Uns ist schon klar, dass die Ambosse für die Zustände im Stadion keine Schuld tragen und mit einer Stadionsperre leben müssen“, so Jets Head Coach Andreas Heinen. „Dennoch ist es sehr ärgerlich, dass keine Alternative gefunden werden konnte, zumal die Remscheider plötzlich auch vom 15. Juli als Spieltermin gesprochen hatten. Das war so offiziell auch niemandem bekannt, denn wir und offenbar auch der Verband sind immer vom 14. Juli ausgegangen. Einige Spieler haben sogar extra ihren Urlaubsbeginn umgebucht, damit sie an diesem Spiel hätten teilnehmen können.“
Als möglicher Ausweichtermin bleibt wohl nur noch der 9. September, der als offizieller Nachholtermin eigentlich nicht verplant werden darf. Im Hinblick auf eine mögliche Playoff-Teilnahme der Jets wäre dieser Termin zudem ein zusätzlicher Störfaktor. So hätten die Troisdorfer Footballer nämlich keine Pause bis zum ersten Spiel der Aufstiegsrunde, das für das Wochenende um den 15./16. September geplant wäre. Die Jets sind gespannt, wie die Entscheidung des Landesverbandes ausfallen wird.
Die Remscheider planen nach der 28:34-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Gelsenkirchen nach eigenen Aussagen bereits für die Oberliga, denn die Bergischen stehen bisher ohne Sieg in dieser Saison da. Im Rennen um die Tabellenspitze zeichnet sich derweil ein Duell zwischen den Jets und den Bulldogs ab. Die Bielefelder konnten zuletzt mit ihrem 30:20-Rückspielsieg gegen Essen ihre Aufstiegsambitionen untermauern.
Für die Troisdorf Jets geht es nun offiziell am 18. August auswärts bei Aufsteiger Gelsenkirchen Devils weiter. Nach einer kurzen Trainingspause beginnen die Jets wieder Anfang August mit der Vorbereitung auf diese Partie.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Club Troisdorf Jets e.V. - Andreas Heinen
“Der Kicker trifft eh nichts!“ - sagte Julius Arens (Defensive Back Coach/ Special Teams Coordinator) am 05.05.18: Wie er sich irrte. Trotz dauerhaften starken Böen und sintflutartigen Regenfällen trat der Kicker der Giborims den Ball nach einigen Fehlversuchen nun doch durch die Uprights und sorgte für eine bittere 00:05 Niederlage der Bravehearts im Hinspiel.

Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Erfa Bravehearts
Am 08.07. sollte alles anders werden. Schon in der vorherigen Partie gegen die Falcons, die zwar deutlich auf dem Scoreboard verloren wurde, aber trotz allem ein Team zeigte, das den Hunger auf mehr zeigte. Die Zielsetzung für das Rückspiel gegen die Giborim war klar, Einsatz, Wille und die eigene Aufgabe eines jeden Spielers und Trainers für das einzige denkbare Ziel: Die Giborim zu schlagen. Trotz der hohen Niederlagen gegen die Falcons war es den Erftstädtern noch möglich den zweiten Tabellenplatz zu erringen, sollte man nur hoch genug gegen die Westerwälder gewinnen.
Mit dem Einsteigen in den Bus um knapp 11:00 versetzte sich auch der letzte der Truppe in den Spielmodus und fokussierte sich auf die anstehende Aufgabe. An die Spielverhältnisse hatte man sich schon beim letzten Auswärtsspiel in Köln gewöhnt, sengende Hitze und brennende Sonne begleitete die Bravehearts aufs Spielfeld, und es sollten auch später nicht nur die natürlichen Umstände sein, die die Stimmung aufheizen sollten.
Um exakt 15:00 traten die Giborims den Ball über das glühende Kunstrasenfeld im Westerwald und eröffneten die Partie. Die Bravehearts sollten direkt zu Beginn in den Genuss des Ballbesitzes kommen, waren aber nicht in der Lage daraus Kapital zu schlagen. Der erste Punt führte zur ersten Angriffsserie der Westerwälder, die allerdings schnell durch einen hart erkämpften Interception durch Inside Linebacker #52 Timur Süslü unterbunden werden konnte. Doch leider war auch der nächste Drive der Bravehearts nicht von Erfolg gekrönt und so musste man sich erneut mit einem Punt zufriedengeben.
Es war der nächste Drive der Giborims der erstmals zeigen würde in welche Richtung sich dieses Spiel entwickeln sollte, ein langer third down zwang den Quarterback der Giborims erneut zum Passversuch, den allerdings erneut #52 Timur Süslü aus der Luft griff und sich auf den Weg in die Westerwälder Spielhälfte machte. Gestoppt an der 35 der Westerwälder, brachte er die Offense in exzellente Feldposition und sorgte auf der Tribüne für einsetzende Frustration. Diese aufeinanderfolgenden Interceptions waren Gift für die so motivierten Westerwälder, die ihren zweiten Platz keinesfalls aufgeben wollten.
Doch auch nach diesem Turnover in guter Field Position konnte die Bravehearts Offense um #9 Tobias Pietsch und Tight End #87 Sebastian Moers keine wirkenden Akzente setzen und man musste sich mit einem Field Goal Try aus knapp 35 Yards zufriedengeben. Leider musste die Sideline zusehen wie der Ball die Uprights um wenige Zentimeter links verfehlte, zwar blieb der Score ausgeglichen bei 0:0, doch war man sich bewusst, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis man sich die Zahlen auf dem Scoreboard bewegen würden.
Im zweiten Quarter traten die Giborim nun viel stärker auf, die immer noch Ausfallgeschwächte Defense hatte mehr und mehr Mühe den Gegner unter Kontrolle zu halten, obwohl die Offense durch immer bessere Läufe und immer länger werdende Drives der Defense mehr Pausen einräumen konnte. Gegen Mitte des zweiten Quarters war es nun soweit. Die Giborim hatten sich, trotz dem eisernen Kampf der Bravehearts Defense um jeden Zentimeter Boden, bis in die Red Zone der Bravehearts vorgearbeitet. Doch auch diesmal sollte sich die Aufmerksamkeit eines Defensespielers auszahlen. #28 Thosten Bockey spielte eine großartige Coverage und brachte sich mit viel Übersicht in die Wurfbahn zwischen Receiver und Quarterback und konnte seine erste Interception der Saison kurz vor der eigenen Endzone verbuchen.
Trotz des Ballbesitzwechsels war die Situation immer noch brenzlig, im Hinspiel war es ebenfalls ein Safety gewesen, der die Erftstädter auf die Verliererstraße gebracht hatte. Doch auch der Spieler des Tages, #33 Runningback Marcel Schmitz, hatte einen herausragenden Tag, den er in diesem Drive im zweiten Quarter beginnen sollte. Durch aggressive und furchtlose Läufe durch die Defense der Giborim verschaffte er seinem Quarterback und der Defense Luft zum Atmen. Die erste Halbzeit war geprägt von einer Defenseschlacht um jeden Zentimeter Boden, den die Bravehearts klar für sich entscheiden konnten, sich aber durch ihre Offense nicht belohnten.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es wieder die Westerwälder die versuchten dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Ihnen schien dies auch zu gelingen, zumindest bis sie am dritten Versuch an der Erftstädter 15 Yard Line scheiterten und gezwungen waren ein Field Goal zu versuchen. Dieser Versuch, der auch die tabellarische Situation hätte entscheiden können, wurde durch einen letzten Kraftakt des Special Teams vereitelt und gab den Bravehearts die Chance das Spiel in ihre Richtung zu drehen.
Nun wurde es kritisch, die natürlichen Begebenheiten der Hitze und Sonne machten den hart kämpfenden Spielern auf beiden Seiten zu schaffen und natürlich hatten die Giborim in der Halbzeit ihre Taktik umgestellt. Das hatten allerdings auch die Mannen aus Erftstadt und die Offense unter ihrem Offense Coordinator Rainer Küpper begannen sich bei ihrem ersten Drive in der zweiten Spielhälfte über das Feld zu bewegen. Geprägt von aggressivem Laufspiel war es #33 Marcel Schmitz der die Offense das Feld herunterbewegte.
Zu Beginn des vierten Quarters zwang das Punt Team der Giborims die Bravehearts den Ball an ihrer eigenen 5 Yard Line zu übernehmen. Geführt von Quarterback #9 Tobias Pietsch und #33 Marcel Schmitz, der mit seinen wirklich beeindruckenden Läufen immer für genug Raumgewinn sorgte, kämpften sie sich in einem nicht enden wollenden Drive bis an die 4 Yard Linie der Giborim, wo die Angriffsserie letztendlich zum erliegen kam. Im vierten Versuch war es an der Zeit volles Risiko zu gehen. Ein improvisierter Fake Spielzug sollte das Spiel entscheiden. #9 Quarterback Tobias Pietsch verkaufte einen Fake zu seinem Runningback #8 Zerihun Sauer oscarreif und konnte den Touchdown zum Sieg selbst erlaufen. Der folgende PAT wurde verwandelt und stellte den Endstand mit 00:07 fest.
Es war kein hoher Erfolg, aber ein Erfolg auf den jeder Spieler, der der Hitze und der Sonne des Westerwaldes getrotzt hat stolz sein kann. Jeder Spieler stellte sich unabdinglich in den Dienst der Mannschaft und trug seinen Teil zu diesem sportlich als auch mentalen wichtigen Erfolg bei. Die nun tabellarisch zweiten Bravehearts sehen sich nun in der „Silver-League“ ihrem Playoff-Gegner gegenüber, dem sie sich nach den letzten Leistungen mit Zuversicht entgegenstellen können.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julius Arens - Erfa Bravehearts
Es reichte am Ende nicht für die Assindia Cardinals gegen die Bielefeld Bulldogs. Mit 20:30 ging der Sieg an die Gäste. Es gilt jetzt, sich am Samstag (Kick-off 16 Uhr) mit einer guten Vorstellung vom Heimpublikum in dieser Spielzeit zu verabschieden. Passend zum Start der Sommerferien laden die Assindia Cardinals alle Schüler ein, das Spiel kostenlos zu besuchen. Es wird nur ein gültiger Schülerausweis benötigt. Begleitpersonen zahlen nur 5 Euro. Die „Kids“ können auf dem Gelände dann direkt Aktionen aus dem American Football ausprobieren. Es wird ein Expirience Park u.a. mit Bungeerun, Quarterback und Fieldgoal Challenge zur Verfügung stehen.

Danny Chitanta setzt sich durch (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Dirk Unverferth - Assindia Cardinals)
Gegen Bielefeld starten die „Men In Blue“ mit frühen Ballverlusten in das Spiel. Zwar konnte der Angriff der Gäste gestoppt werden, doch gleich darauf landete der Ball wieder bei den Bielefeldern, die einen Pass abfangen konnten. Die Defense war aber hellwach und stoppte die Gäste erneut. Kapital schlagen konnte man dann wieder nach. Im Gegenteil. Erneut landete der Ball in den Armen der Bulldogs, die am Ende ein Fieldgoal zur 0:3 Führung erzielen konnten. Weiter ging es mit dem nächsten Ballverlust. Diesmal ein Fumble, den die Gäste in den ersten Touchdown zum 0:10 nutzen konnten. Erst jetzt fand die Offense der Cardinals besser in das Spiel. Ein 33 Yard-Lauf von Julian Zorz ging bis in die Endzone zum 7:10 (PAT Sagowsky).
Das zweite Viertel begann mit Punkten der Bielefelder. Über rechts landete der Ball zum 7:17 in der Essener Endzone. Es folgten einige Minuten, in denen beide Offenseformationen kaum einen First-Down erzielen konnten und der Ballbesitz mehrfach wechselte. Als die „Men In Blue“ die Bulldogs erneut stoppen konnten, so dachten alle, überraschten die Gäste die Defense mit einem langen Pass. Eine Aktion später hieß es 7:24. Den unmittelbaren Anschluss leitet Allen Wilson mit einem tollen Return ein. Jannick Strackbein vollendete abschließend zum 14:24 (PAT Sagowsky). So ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann wie schon das Spiel mit einem leichten Fehler der Cardinals. Statt einem Fieldgoal ging der Ball ohne Versuch and die Gäste. Der Snap vor dem Kick misslang und die Bielefelder kamen wieder an den Ball. Die nutzten die Chance und beendeten den Angriff mit dem nächsten Touchdown. Der Kick konnte geblockt werden, so dass es nur zu sechs weiteren Punkten zum 14:30 kam. Während die Bulldogs im letzten Viertel bedacht waren, keine Fehler zu machen, versuchten die Cardinals alles, um den Spiel eine Wende zu geben. Doch was die Coaches auch probierten, es sprang nur noch ein Touchdown heraus. Allen Wilson vollendete zum 20:30.
Dabei bekamen die „Men In Blue“ noch einmal eine gute Möglichkeit, die Bulldogs unter Druck zu setzen, doch weder aus einer guten Feldposition, noch aus einem erneuten Ballbesitz in der letzten Minuten konnte die Cardinals Kapital schlagen.
Der Expirience-Park steht für Kinder bereit - NRW Football steuerte Bild hinzu* (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Dirk Unverferth - Assindia Cardinals)
Die „Men In Blue“ lieferten zu viele Gastgeschenke ab. Die Gäste hatten so einfach mehr vom Spiel und nutzen ihre Chance konsequent aus. Trotz der Niederlage bleibt eine Restchance auf die Relegation um den Aufstieg. Dafür müssten aber Bielefeld und Troisdorf noch zwei Spiele verlieren. Beim bisherigen Saisonverlauf scheint diese aber eher unwahrscheinlich. So gilt es für die Assindia Cardinals sich am Samstag beim Spiel gegen die Bonn Gamecocks mit einer ordentlichen Leistung vom Heimpublikum zu verabschieden. Die letzten Saisonspiele finden abschließend alle auswärts statt. Kick-off im Sportpark „Am Hallo“ ist um 16 Uhr. Nachdem „innogy“-Spieltag gegen Bielfeld, sind gegen Bonn diesmal alle Schüler eingeladen. Mit einem gültigen Schülerausweis gibt es freien Eintritt, Begleitpersonen zahlen nur 5 Euro.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Unverferth - Assindia Cardinals

„Das war ein schweres Stück Arbeit mit einem ausgedünnten Kader“, sagt Riders Head Coach Detlef Zorn nach dem 18:36 (0:15/0:14/6:0/12:7)Auswärtserfolg der Schiefbahner Football im Stadion-Glutofen bei den Witterschlick Fighting Miners. Verletzungs- und urlaubsbedingt fehlten den Riders im letzten Saisonspiel vor der Sommerpause viele Spieler.

Head Coach Detlef Zorn gibt taktische Anweisungen (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Schiefbahn Riders)
Zunächst aber merkte man der Mannschaft vom Niederrhein diesen Malus nicht an. Sie gingen konzentriert zu Werke und nach einem eroberten Ball durch ein Fumble der Miners war Runningback Markus Thöne mit den ersten Punkten zum 6:0 zur Stelle, die Chris Schwab mit einer 2-Point-Conversion zum 8:0 veredelte. Abermals war es Markus Thöne der durch einen weiteren Lauf das 15:0 (PAT Chris Schwab) im ersten Quarter nachlegte. Im zweiten Quarter machten die Riders erfolgreich weiter. Widereceiver Yannik Glasmacher markierte nach einem kurzen Pass von Quarterback Steffen Breidenbach mit einem Lauf das 21:0 (PAT Chris Schwab). Ein erneuter weiter Pass von Breidenbach auf Jakob Zschäbitz schraubte das Ergebnis zur Halbzeit auf 29:0 (PAT Chris Schwab) hoch, wobei die Riders kurz vor der Halbzeit auch noch ein Fieldgoal verschossen und die Miners überhaupt nicht ins Spiel fanden.
Das sollte sich nach der Halbzeit deutlich ändern. Zunächst verloren die Riders an der eigenen 33yard-Line den Ball und per Lauf verkürzte Miners-Ballträger Felix Huhn zum 6:29. Eine weitere Möglichkeit vergaben die Rheinländer nach vier erfolglosen Versuchen unmittelbar vor der Riders Endzone. Nach dem Wechsel ins vierte Quarter machten die Miners dort weiter wo sie aufgehört hatten, marschierten über das Feld gegen eine nun müde Riders Defense. Widereceiver Ben Ippendorf war es vorbehalten nach einem schönen Pass das 12:29 zu markieren. Doch auch die Footballer aus der Stadt Willich schlugen mit einem mustergültigen Pass auf Jakob Zschäbitz zum 12:36 (PAT Chris Schwab) erfolgreich zurück, stellten den alten Abstand wieder her. Kurz vor Schluss des Spiels verloren die Riders im Angriff liegend erneut den Ball nahe der eigenen Endzone. Dieses Geschenk nahm der Witterschlicker Quarterback Milan Künkler dankend an und schaffte mit einem beherzten Lauf den nächsten Touchdown zum 18:36 Endstand. Dass das Spiel bis zum Ende interessant blieb, war auch den Fighting Miners geschuldet, die zu keinem Zeitpunkt die Segel strichen und eine kleine Aufholjagd schafften. Getrübt wurde der Riders-Auftritt durch eine Verletzung von Defender Dominik Schirrmann, der kurz vor Spielschluss mit einem komplizierten Unterschenkelbruch ausscheiden musste und nun für den Rest der Saison ausfällt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ralf Klein - Schiefbahn Riders
Bestes Footballwetter, 3.112 begeisterte Footballfans und ein klarer 42:21 (14:0; 14:7; 7:6; 7:8) Sieg der New Yorker Lions im Duell der Raubtiere gegen die Cologne Crocodiles, was will man mehr erwarten von einem Sonntagnachmittag im Braunschweiger Eintracht Stadion.
LB 5 A. Darkangelo erzielte seinen 1. TD für die LIons als RB (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Fabian Uebe / New Yorker Lions)
Die Gäste aus Köln gewannen den Coin Toss, entschieden sich für den Kick-Off und schickten damit zuerst die Offense der New Yorker Lions um Quarterback Jadrian Clark auf das Feld. Ungewohnter Weise begannen die Hausherren mit Startproblemen und unnötigen kleinen Fehlern die dazu führten, das man sich in den ersten beiden Drives jeweils mit einem Punt vom Angriffsrecht trennen musste. Aber auch den Gästen aus Köln machte es die Verteidigung der Löwen nicht leicht und sie mussten ebenfalls sich schnell vom Angriffsrecht trennen. Erst zum Ende des ersten Spielviertels fanden die Braunschweiger langsam ihren Rhythmus und mit einem 61 Yard Lauf von David McCants, stand man umgehend erstmalig dicht vor der Endzone der Crocodiles. Das 7:0 (PAT T. Goebel) für die New Yorker Lions erzielte Anthony Darkangelo mit einem 4 Yard Lauf, in seiner noch ungewohnten Rolle als einer der Backups auf der Position des Runningback, für die Löwen. Danach ging es schnell, die Defense der Lions stoppte die Kölner erneut und umgehend nach dem Punt der Gäste, packte Jadrian Clark seinen Wurfarm aus und bediente seinen Wide Receiver Paul Bogdann mit einem 60 Yard Pass zum 14:0 (PAT T. Goebel). Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Quarter und die Verteidigung der Lions macht dort weiter wo sie aufgehört hatte. Abermals stoppte sie den Angriff der Kölner um deren Quarterback Bradley Strauss, u.a. durch den bereits zweiten Quarterback Sack des Tages vom späteren Game MVP Mete Konya.
Auch die Offense der Braunschweiger marschierte sicher Yard für Yard über das Feld Richtung Kölner Endzone, mit Läufen von Tobias Nick und Pässen von Clark auf Nicolai Schumann und Niklas Römer. Doch der Vorwärtsdrang der Gastgeber fand an der 35 Yard Linie der Crocodiles ein abruptes Ende. Dem sonst so sicheren Spielmacher Jadrian Clark verunglückte einer seiner Passversuche vollständig und er warf den Ball direkt in die Arme des vollkommen überraschten Kölner Linebacker Tucker Stanley. Der nutzte seine Chance umgehend und trug das Spielgerät über 65 Yards zum 14:7 (PAT N. Plöttner) bis in die Endzone der Löwen zurück. Wer nun befürchtete, dass das Spiel der New Yorker Lions damit in stocken geraten würde, sah sich getäuscht, den genau das Gegenteil passierte. Die Hausherren schienen endgültig aufgewacht und dominierten nun die Gäste. Mit schnellen Pässen auf Justus Holtz und Nicolai Schumann, zerlegte Jadrian Clark nun regelrecht die Abwehr der Gäste und führte sein Team bis kurz vor die Endzone der Kölner. Für das 21:7 PAT T. Goebel) war Nicolai Schumann zuständig, der einen sechs Yard Pass von Clark fing. Den folgenden Kick-Off von Tom van Duijn konnte der Returner der Crocodiles nicht unter Kontrolle bringen und den freien Ball sicherte Christoph Wahl an der 17 Yard Linie der Gäste für seine Farben. Kurze Zeit später war es abermals die Kombination Clark auf Schumann, erneut über sechs Yards, die für das 28:7 (PAT T. Goebel) zuständig war. Mit diesen Spielstand sollte es auch in die Halbzeitpause gehen, auch wenn die Kölner noch einmal den Versuch starteten, sich Richtung Braunschweiger Endzone zu bewegen. Einen Schlussstrich unter die Angriffsbemühungen der Gäste setzte Passverteidiger Tim Unger, der einen Passversuch vom Kölner Spielmacher Strauss an der eigenen 15 Yard Linie abfangen konnte.
Nach der Halbzeitpause erhielten die Gäste aus Köln als erstes das Angriffsrecht. Auch bedingt durch eine Strafe wegen Passbehinderung gegen die New Yorker Lions, kamen die Crocodiles bis 25 Yards vor die Endzone der Braunschweiger voran. Doch erneut unterlief dem Kölner Spielmacher Strauss ein Fehler beim Versuch einen seiner Receiver in der Endzone der Löwen anzuspielen. Braunschweigs Passverteidiger Tissi Robinson hatte etwas dagegen, schnappte sich den Ball aus der Luft und trug diesen bis tief in die Spielfeldhälfte der Gäste zurück. Dieses Geschenk ihrer Defense nahm der Angriff der Löwen dankend an und David McCants erhöhte mit einem 24 Yard Lauf den Spielstand auf 35:7 (PAT T. Goebel).Der Angriff der Kölner lief weiterhin vergeblich gegen die Mauer der Verteidigung der Löwen an und kam erneut nicht bis über die Mittelinie hinaus. Doch was der eigene Angriff nicht schaffte, ermöglichte den Gästen ihre Defense, die nun Jadrian Clark ständig unter Druck setzte. Ergebnis der guten Defenseleistung war ein Sack und ein Fumble des Braunschweiger Spielmachers an der eigenen neun Yard Linie, der von der Kölner Verteidigung gesichert werden konnte. Das 35:13 (PAT nicht gut) erlief Quarterback Bradley Strauss mit einem Lauf aus 11 Yards selbst. Schritt für Schritt arbeiteten sich nun wieder die New Yorker Lions über das Feld, doch an der 20 Yard Linie der Kölner war Schluss und auch der abschließende 36 Yard Fieldgoal-Versuch von Tobias Goebel ging am Tor vorbei.
Doch die erneute Erhöhung des Spielstands war damit nur aufgeschoben, denn nach einer neuerlichen bravourösen Leistung der Braunschweiger Verteidigung erhielt der Angriff um Jadrian Clark einen weiteren Versuch. Diesen nutzten die Löwen knallhart aus und Jadrian Clark bediente, mit seinem vierten Touchdown-Pass des Tages, Justus Holtz aus 60 Yards zum 42:13 (PAT T. Goebel). Es folgte der Auflauf der Auswechselspieler auf beiden Seiten des Balls. Sowohl im Angriff und in der Verteidigung der New Yorker Lions, als auch auf der Spielmacherposition der Cologne Crocodiles bekamen die Backups ihre Chance auf dem Feld. Bei den Kölnern führte nun Jan Weinreich Regie im Angriff und dieser konnte sich gleich perfekt ins Spiel einführen. Mit drei Pässen auf seinen Ballfänger Dominic Gröne führte er sein Team über das Feld und final zum 42:21 (TPC J. Weinreich) mit einem Pass über 21 Yard. Dieses sollte auch den Endstand des Spiels darstellen und damit die wohlverdiente vierwöchige Pause für das Team der New Yorker Lions um Head Coach Troy Tomlin.
Erst am 4. August geht es für die Braunschweiger mit dem Auswärtsspiel in Potsdam gegen die Royals (Kick-Off 16:30 Uhr) weiter.
14:00 60 Yard TD-Pass J. Clark auf P. Bogdann (PAT T. Goebel)
14:07 60 Yard Interception Return-TD Tucker Stanley (PAT N. Plöttner)
21:07 6 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
28:07 6 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
35:07 24 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
35:13 10 Yard TD-Lauf B. Strauss (PAT nicht gut)
42:13 60 Yard TD-Pass J. Clark auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
42:21 21 Yard TD-Pass J. Weinreich auf D. Gröne (TPC J. Weinreich)
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