Seniors
Für die Troisdorf Jets steht diese Woche unter dem Motto „back on tracks“. Nach der knappen Niederlage gegen die Bielefeld Bulldogs am vorletzten Wochenende, wollen die Troisdorfer Footballer beim Derby am Samstag in Bonn die Tabellenspitze verteidigen.

Running Back Pepe Bürling (#4) wird auch gegen Bonn wieder eine tragende Säule im Jets-Angriff sein ((Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Richard Welde)
Das Hinspiel gegen die Bonn Gamecocks hatten die Jets zu Saisonbeginn mit einem 35:24-Sieg für sich entscheiden können. Die Niederlage war für die Nachbarn aus Bonn aber der geringere Verlust, denn Quarterback Sebastian Schopen zog sich eine Verletzung zu, die für den Routinier das Saisonende bedeutete. So gingen auch die folgenden drei Spiele verloren und die sichtlich geschwächten Gamecocks fanden sich direkt im Tabellenkeller wieder.
Aktuell sind die Kampfhähne aber wieder auf Erfolgskurs, denn sowohl in der Partie gegen Gelsenkirchen (17:0), als auch beim Duell mit dem Tabellenletzten aus Remscheid (48:3) hatten die Bonner am Ende die Schnabelspitze vorn. Das Team von Head Coach Stefan Naumann hat also für die Partie am Samstag eine gehörige Portion Rückenwind.
Die Jets hatten am vergangenen Wochenende spielfrei und konnten so die Zeit nutzen, um kleinere Blessuren aus den bisherigen Spielen auszukurieren. Der Kader ist also für das Derby gut gefüllt. „Wir werden die maximal mögliche Spielerzahl ausnutzen können und stehen mit 50 Spielern in Bonn parat“, so Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Mit Blick auf die angesagten Temperaturen kann das am Ende ein entscheidender Vorteil sein, denn wir können auf vielen Positionen immer wieder frische Spieler auf den Platz bringen.“
Die ärgerliche Niederlage gegen den direkten Verfolger aus Bielefeld haben die Jets bisher gut weggesteckt. Im Training jedenfalls war der volle Fokus auf die Partie am Samstag gerichtet. Wie schon in den vergangenen Spielen werden die Troisdorfer nicht den Fehler machen und den Gegner, ganz gleich auf welcher Tabellenposition, unterschätzen. Denn auch für die Gastgeber steht einiges auf dem Spiel. Mit einem Sieg könnten sich die Nachbarn aus Bonn wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern und sich weiter von den aktuellen Schlusslichtern aus Gelsenkirchen und Remscheid absetzen.
- Samstag, 30. Juni 2018
- Kickoff: 16:00 Uhr
- Stadion Pennenfeld, Bonn
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Club Troisdorf Jets e.V. - Andreas Heinen
Mit einem hart umkämpften 9:10 (0:0/0:0/9:0/0:10) verloren am Sonntag im Stadion an der Siedlerallee die Schiefbahn Riders vor der heimischen Kulisse mit 350 Zuschauern gegen den Tabellenführer die Düsseldorf Bulldozer. Letztere konnten dabei kurz vor Schluss des Spiels die Führung übernehmen und hatten danach das Glück des Tüchtigen, indem sie alle vier Angriffsversuche der Riders gekonnt abwehren konnten.

Foto: Nick Jungnitsch
Das Spiel selbst war vor allem vor der Halbzeit von den Verteidigungsreihen geprägt. Beide Teams versuchten, sich mit ihren Angriffsbemühungen mühsam nach vorne zu arbeiten, zumeist jedoch erfolglos. Mit einem 0:0 der besseren Sorte ging es dann in die Pause. Die ersten Punkte der Riders entstanden dann auch mit gütiger Mithilfe der Düsseldorf Bulldozer. Bei einem Special-Team-Einsatz verlor Düsseldorf’s Kick Off-Returner Sven Dötter ein wenig die Übersicht und nahm kurz vor der eigenen Endzone den herunterfallenden Ball auf, wollte Selbigen sichern, geriet dabei aber in die eigene Endzone und ging zu Boden. Die sehr gut pfeifenden Schiedsrichter erkannten auf „Safety“ und plötzlich stand es 2:0 für die Riders. Düsseldorf musste sich danach mit einem Free-Kick vom Ball trennen und die Riders nutzten die Verwirrung der Bulldozer aus und übernahmen das Momentum im Spiel.
Angetrieben von ihrem Offense Coordinator Steffen Breidenbach, der als Spielmacher selbst ran musste, stellten die Riders noch vor dem Ende des dritten Quarters auf 9:0. Mit einem weiten Touchdown-Pass auf Passempfänger Leo Brauckmann und durch den Zusatzpunkt (PAT) von Christopher Schwab standen die Zeichen auf Sieg.
Allerdings schwächelte im vierten Quarter plötzlich die Defense der Schiefbahner. Die Defense Line zeigte nun Lücken und das nutzten die Bulldozer-Ballträger Nino Lahaye, Freddy Mackensy sowie Abu Ambukilayo immer wieder aus. Vor allem Letztgenannter war kaum noch zu stoppen und markierte folgerichtig das 7:9 (PAT Christian Siekmann). Mit vier Minuten auf der Uhr mussten sich die Riders danach wieder erfolglos vom Ball trennen. Die Landeshauptstädter kamen so erneut in die Nähe der Riders Endzone, schafften allerdings in drei Versuchen den Touchdown nicht. Im vierten und letzten Versuch erzielten sie aber dennoch mit drei Fieldgoal-Punkten die 10:9 Führung und gewannen in einem knappen Duell als Comeback-Team nicht ganz unverdient.Riders Head Coach Detlef Zorn sagte nach dem Spiel: „Die Bullies hatten in einem harten, aber fairen Spiel das bessere Ende für sich.“ Bulldozer Cheftrainer Wolfgang Best analysierte etwas tiefer: „Wir haben das Spiel mit unserer Offense Line gewonnen. Sie haben die Riders nach hinten getrieben und unser Matchwinner war unser Runningback Abu Ambukilayo, der immer eine Lücke gefunden hat und kaum aufzuhalten war. Es stand zwar am Ende auf des Messer’s Schneide, aber wir waren zum Schluss die Glücklicheren.“
Ort: Witterschlick, Auf dem Schurweßel 2, 53347 Alfter (b. Bonn)
Am vergangenen Samstag konnten die Krefeld Ravens in der Rückrunde gegen die Düren Demons ihre Tabellenführung in der NRW Liga West weiter verteidigen. Mit 36:26 endete die spannende Partie vor rund 200 Zuschauern im 90 km entfernten Düren. „Aufstieg lautet nach wie vor unser Ziel“, so Dino Volpe, sportlicher Leiter der VfR Krefeld Ravens.

Ravens zu Gast bei den Demons (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Axel Thomae)
Lange mussten die Krefelder auf ihr nächstes Footballmatch warten. Nachdem die Duisburg Seahawks komplett aus dem Spielbetrieb ausstiegen sind und das Spiel gegen Neuss, das am 8. Juni geplant war, abgesagt wurde, ging es für die Ravens endlich am 23.06.2018 weiter. Die Gäste aus Krefeld erzielten in ersten Hälfte des Spiels bereits drei Touchdowns (TD) – zweifach durch einen Lauf von Runningback (RB) #10 Glenn Holloway sowie durch einen TD-Pass auf Wide Receiver (WR) #8 Sam Yilmaz. Die beiden ersten TD wurden jeweils durch eine Interception von Linebacker (LB) #23 Hannes Sell vorbereitet. Das heimische Team erzielte in der ersten Halbzeit lediglich 6 Punkte nach TD-Pass und verpasstem Point after TD (PAT). So war der Spielstand zur Pause: 21:06 für die Krefeld Ravens.
Im dritten Quarter verkürzten die Demons mit einem weiteren TD (PAT mißlang) auf 21:12. Jedoch konnten die Ravens schnell mit einem 45- Yard-TD-Pass von Quarterback (QB) #12 Andreas Trebski auf WR #85 Tim Ebeling den alten Abstand wieder herstellen. Im dritten Quarter ermöglichten die Ravens vielen ihrer Backups Spielpraxis. Nach einer weiteren Interception und einem 80-Yard-Run durch LB #23 Hannes Sell erzielten die Ravens einen weiteren TD durch WR #87 Jan Kunnen. Das folgende Play legten die Ravens als Trickspielzug aus: WR #87 Jan Kunnen hielt den Ball dabei nicht wie angedeutet für den Kicker fest, sondern passte ihn auf LB #23 Hannes Sell für weitere 2 Punkte in die Endzone. Die Demons konnten zum Ende des Spiels noch zwei Mal punkten, sodass die Partie 36:26 endete.
„Wir haben das Spiel klar dominiert und der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet. Daher setzten wir im dritten und vierten Quarter viele unserer Backups ein. Ein klares Zeichen, dass wir all unseren Spielern vertrauen und ihnen die Möglichkeit geben möchten, im Spielbetrieb zu lernen. Dieses Vertrauen hat sich ausgezahlt. Wir sind mehr als zufrieden mit diesem Ergebnis!“ freut sich Ravens- Mitbegründer Dino Volpe.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Inga Bambitsch (Original überarbeitet)
Die Assindia Cardinals, dessen Herren auch „Men in Blue“ (MiB) genannt werden, konnten ihr erstes Spiel der Rückrunde in der Regionalliga NRW gewinnen. Mit einem deutlichen 46:12 siegten die MiB gegen den Aufsteiger und Nachbarn, die Gelsenkirchen Devils, im heimischen Stadion „Am Hallo“.

Devils waren meist nur zweiter Sieger gegen die Cardinals (Foto: Oliver Jungnitsch)
Nachdem die Liga durch die Niederlage der Troisdorf Jets wieder offen ist, geht es für die Mannen um Head Coach Yves Thissen um den Wiederaufstieg in die GFL2. Die Essener sind in der vergangenen Saison mit den Bonn Gamecocks abgestiegen. Die Essen Assindia Cardinals müssen möglichst alle Spiele in der Rückrunde gewinnen und sogar im direkten Vergleich mit den Bielefeld Bulldogs und den Troisdorf Jets besser sein, damit dieses Ziel noch erreicht werden kann.
Die Gelsenkirchen Devils haben bisher nur ein Spiel gewinnen können und das gegen den Tabellenletzten, das Team des Remscheid Amboss. So war es für die Gastgeber eher eine leichte Aufgabe, was man schnell auf dem Scoreboard sah. Bereits im ersten Quarter konnten die MiB mit 26:00 in Führung gehen. Die Punkte erzielten für die Cardinals durch Touchdowns Allen Wilson (2x), Milian Richert und Lennart Brodeßer. Drei von vier PAT’s konnte Michel Lakowitz verwandeln.

Allen Wilson mit drei Touchdowns im Spiel (Foto: Nick Jungnitsch)
Im zweiten Quarter konnten jeweils beide Mannschaften einen Touchdown (TD) erzielen und so ging es beim Stand von 33:06 in die Pause (TD für die Cardinals: Milian Richert).
In der zweiten Hälfte verbesserten Julian Zorz (TD), Allen Wilson (TD) und Michel Lakowitz (PAT) für die Essener das Ergebnis auf 46:12. Für Cardinals geht es am nächsten Sonntag nach Remscheid, zum Tabellenletzten der Liga. Die Gelsenkirchener haben ein Heimspiel, es kommen die Cologne Falcons.
Die MiB haben jetzt nur noch Endspiele, um die Relegation zur GFL2 noch erreichen zu können. Nach dem Ausflug nach Remscheid kommt mit den Bielefeld Bulldogs einer von zwei Konkurrenten um den Aufstieg nach Essen. Für die Gelsenkirchener sind es Endspiele der anderen Art, denn sie werden weitere Punkte brauchen, damit es nicht sofort wieder eine Liga runter geht.
Zwei Bildergalerien zum Spiel:
Die Rostock Griffins bleiben in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Die Langenfeld Longhorns konnten vor allem aufgrund einer sehr starken Defensivleistung mit 23:6 bezwungen werden. Die Footballer aus der Hansestadt bleiben somit vorerst auf dem 2. Platz der GFL 2 Nord und konnten gemeinsam mit ihren Fans einen erneut großartigen Gameday feiern.

Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Griffins Media Team
Nach der Pause sahen die 780 Zuschauer, die trotz Hansestag, Stadtgeburtstag und Fußball-WM ins Stadion gekommen waren, eine spannende zweite Hälfte. Kurioserweise wurde dabei alle weiteren Punkte von den Defensereihen der beiden Teams erzielt. Die Verteidigung der Greifen machte dort weiter, wo sie begonnen hatte und konnte den Spielstand durch einen Safety von Phil Birkner sogar auf 16:0 erhöhen. Nun zeigte auch der Angriff der Hausherren seinen besten Drive des Tages und stand kurz davor, für eine Vorentscheidung zu sorgen. Nachdem man durch Läufe von Quarterback Andrews und tolle Catches von Erik Weilandt über das ganze Feld marschiert war, kam es dann aber kurz vor der Endzone der Longhorns zum Ballverlust. Die Langenfelder eroberten den Fumble und trugen ihn 90 Yard zum Touchdown zurück. Die 2-Point Conversion wurde durch den glänzend aufspielenden Herbert Whitehurst jr. vereitelt. Nichtsdestotrotz war das Spiel beim Stand von 16:6 wieder offen. Leider macht sich die Angriffsreihe der Griffins im weiteren Spielverlauf durch viele Strafen selbst das Leben schwer und konnte daher keine weiteren Punkte erzielen. Für die Entscheidung des Spiels sorgte dann der bereits erwähnte Herbert Whitehurst jr. mit seinem 3. Defensive Touchdown der Saison. Kurz vor Spielende konnte er einen Pass des Langenfelder Quarterbacks abfangen und über 70 Yards zum Touchdown zurücktragen. Das Rostocker Leichtathletikstadion glich nun einem Tollhaus und die Griffins konnten kurz darauf ihren 5. Saisonsieg feiern. Nun heißt es nochmals alle Kräfte zu sammeln, um am kommenden Samstag bei einem wiedererstarkten Team der Berlin Adler punkten zu können, bevor es in die verdiente Sommerpause geht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier
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