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Am Samstag treten die Hamburg Huskies zum zweiten Auswärtsspiel dieser Saison an. Im Eintrachtstadion von Braunschweig kommt es drei Wochen nach der 0:45-Pleite in Hamburg zum Rückspiel gegen den deutschen Vize-Meister New Yorker Lions.

Foto: Urheber und verantwortlich gemäß DSGVO - Daniela Heinrich
Für die Schlittenhunde ist es außerdem Spiel eins nach der Trennung von Offensive Coordinator Ralph Ord, dessen Posten U19-OC Mario Matic interimsweise übernommen hat.
„Mario und ich arbeiten zusammen daran, die Offense wieder in die Spur zu bekommen“, so Headcoach Timothy Speckman. Das wird auch bitter notwendig sein, schließlich konnten die Huskies bisher nur 5 Punkte pro Spiel erzielen. Speckman: „Wir werden schon einige neue Dinge ausprobieren, haben aber natürlich noch keine großen Änderungen am Playbook vorgenommen. Dazu war die Zeit der Vorbereitung zu kurz“.
Wenn beim Vize-Meister etwas zu holen sein soll, müssen die Hamburger auch daran arbeiten, ihre Strafen deutlich zu reduzieren. „Wir haben immer wieder in wichtigen Situationen Strafen kassiert, die uns weh getan haben“, so Speckman. „Wir müssen hart, aber auch smart spielen.“ Die Hamburger reisen ohne Wide Receiver Finn von Appelt nach Braunschweig, der sich am letzten Wochenende den Oberarm brach und bis zum Saisonende ausfällt. Außerdem müssen die Hamburger auch auf Daniel Diestelhorst verzichten. Der Offensive-Line-Mann fehlt aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köhn - Hamburg Huskies
Ein Spiel der Superlative erwartet die Sport- und Footballfans in Rostock, denn erstmalig in der Vereinsgeschichte der Griffins werden sie ein Footballspiel im altehrwürdigen Ostseestadion austragen. Der Gegner ist kein Geringerer als der sechsfache deutsche Meister, die Berlin Adler.

Foto: Urheber und verantwortlich gemäß DSGVO -Rostock Griffins
Wer den Fans der Griffins dies vor ein paar Jahren vorausgesagt hätte, wäre wohl für verrückt erklärt worden. Aber neben der traditionsreichen Spielstätte, Pre-Game Party und hochklassiger Halbzeitshow wird dem Publikum auch der Kampf um Punkte in der GFL2 geboten. Auf der einen Seite sind die in dieser Saison noch sieglosen Adler. Nach ihrem letzten großen Erfolg, dem Eurobowlsieg 2014, im vergangenen Jahr den Schritt in die Zweitklassigkeit antreten mussten. Auf der anderen Seite stehen die Griffins, die sich nach einem sehr turbulenten Saisonstart nun hoffentlich gefangen haben. Die Rostocker wollen über vier Viertel und in allen Mannschaftsteilen überzeugen, verriet Jens Putzier - Manager der Griffins.
Die Stärke der Adler scheint in diesem Jahr der Angriff zu sein. Die Offensive von HC/OC Daniel Kiffner ist gut gecoacht und konnte in den letzten beiden Partien 34 und 24 Punkte gegen das starke Team aus Elmshorn erzielen. Angeführt vom amerikanischen QB Chaz Russel fallen vor allem RB/WR Jordan Frost sowie die Wide Receiver Rothenburg und Zerbe auf. Defensiv musste man auf Berliner Seite zu Saisonbeginn einige Punkte hinnehmen, konnte sich aber auch dort bereits steigern. Zum zweiten Mal aktiv sein wird die weitere amerikanische Neuverpflichtung Gray, der hier Abhilfe schaffen soll.
Die Griffins hoffen ihrerseits darauf, erstmalig in Bestbesetzung antreten zu können, auch wenn hinter der ein oder anderen Personalie noch ein Fragezeichen steht. Wie immer versuchen Trainer und Spieler bestmöglich vorbereitet in die Partie zu gehen, um den dritten Saisonsieg nach Rostock zu holen. Dass es für alle Beteiligten dabei um mehr geht, als nur um Ligapunkte, ist klar.
Die Stadiontore öffnen um 15 Uhr am Samstag zur Tailgate-Party. Der Kickoff ist um 16:30 Uhr.
Verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Mit zwei Siegen sind die Schiefbahn Riders erfolgreich in die American Football Saison gestartet. Gegen die aktuellen Tabellenschlusslichter Witterschlick (b. Bonn) und Cologne Ronin wurden souveräne Erfolge eingefahren. Nun gilt der Fokus dem nächsten Gegner und der hat es in sich. Mit dem Wolfpack aus Mönchengladbach kommt der Absteiger aus der Oberliga NRW an die Siedlerallee, um den mäßigen Saisonstart vergessen zu machen.

Foto: Oliver Jungnitsch
Mit der ausgeglichenen Bilanz von je einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage stehen die Vitusstädter im Mittelfeld der noch nicht aussagekräftigen Tabelle der Verbandsliga NRW West. Schiefbahn’s Head Coach Detlef Zorn nimmt die Begegnung sehr ernst: „Gladbach wird mit sehr vielen Fans nach Schiefbahn kommen, um den berühmten 12. Mann zu aktivieren. Darüber hinaus ist das Wolfpack sportlich ein sehr unbequemes und kompaktes Team mit vielen erfahrenen Spielern. Auch wenn sie derzeit einige verletzte Spieler haben, so setzt ein Lokalderby ganz besondere Kräfte und Kreativität frei. Darauf werden wir uns einstellen müssen und es ist damit für uns auch ein wichtiger Prüfstein. Ich erwarte ein knappes Spiel, in dem möglicherweise Details entscheiden. Aber wir sind gut vorbereitet und wollen zeigen, dass wir uns entwickelt haben.“
Gladbach’s Sportdirektor Peter Meyer freut sich auf das Lokalderby, zu dem ca. 500 Fans erwartet werden: „Die Spiele gegen die Riders waren immer spannende, aber stets faire Derbies, die auch unseren mitreisenden Fans Spaß gemacht haben. Wir werden sicher wieder viele eigene Fans im Schiefbahner Stadion dabei haben. Sportlich ist die Begegnung auch für uns eine wichtige Standortbestimmung.“
Für den Vorsitzenden der Schiefbahn Riders, Karl-Heinz Thöne übt das Lokalderby einen besonderen Reiz aus: „Natürlich ist das Derby etwas Besonderes. Es zieht viele Fans auch von außerhalb an und wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Willicher ins Stadion kommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und wir haben gleich zwei Stadionsprecher an Bord, die das Spiel auch Football-Neulingen sehr gut erklären und mit bester Musik unsere Cheerleader begleiten werden. Damit haben wir bei wahrscheinlich schönem sonnigen Familienwetter beste Voraussetzungen geschaffen, um Werbung für unseren spannenden Sport zu betreiben.“
Der nächste Gameday:
Sonntag, 27.05.2018; Kick Off: 15 Uhr; Gegner: Mönchengladbach Wolfpack
Ort: Schiefbahn, Stadion an der Siedlerallee, Siedlerallee 27 , 47877 Willich
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ralf Klein - Schiefbahn Riders
Vier Spiele, vier Niederlagen, 20:135 Punkte, letzter Platz in der GFL Gruppe Nord – so finster sieht die aktuelle Lage bei den Hamburg Huskies aus. Jetzt haben die Schlittenhunde auf die Pleitenserie reagiert und sich von Offensive Coordinator Ralph Ord getrennt.

Mario Matic (Foto: Daniela Heinrich)
„Wir danken Ralf Ord für seinen Einsatz, aber leider sind die Ergebnisse mit 20 Punkten aus vier Spielen nicht ausreichend. Wir sehen deutlich mehr Potenzial in unserer Mannschaft und wollten einen neuen Impuls setzen“, so GFL-Vorstand Werner Hippler zur Entlassung Ords. Interimsmäßig wird Mario Matic den Angriff der Huskies übernehmen und schon beim kommenden Auswärtsspiel bei den New Yorker Lions an der Seitenlinie stehen. Hippler: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer zeitnahen, dauerhaften Lösung für die Neubesetzung des Postens des Offensive Coordinators“. Mit Matic übernimmt ein echtes Huskies-Eigengewächs den aktuell schwächelnden Angriff des GFL-Teams. Schon 14 Jahre ist der 32-Jährige im Verein, seit zwei Jahren Offensive Coordinator beim GFL-Juniors-Team (U19), das in der aktuellen Saison in fünf Spielen schon 172 Punkte auf dem Konto hat und souverän die Tabelle der Gruppe Nord anführt. „Wir freuen uns sehr, das Mario uns in dieser Situation unterstützt und das U19-Headcoach Sebastian Schulz uns die Möglichkeit gibt, auf einen seiner besten Leute zurückgreifen zu können“, so Huskies-Headcoach Timothy Speckman.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köhn - Hamburg Huskies
Für den französischen Wide Receiver und Spieler der New Yorker Lions Anthony Dablé war Anfang 2016 der Traum vieler American-Football-Spieler weltweit in Erfüllung gegangen: Nach einem Work-Out beim NFL-Team der New York Giants unterschrieb der beste Ballfänger der Löwen der Jahre 2014 und 2015 einen Vertrag beim viermaligen Super-Bowl-Sieger aus New York City.

Foto: New Yorker Lions
Bis zum finalen Cut vor dem Start der regulären NFL-Saison 2016 verblieb Anthony Dablé im Kader der Giants, trainierte und spielte in vier Pre-Season-Spielen mit Stars wie Quaterback Eli Manning oder Wide Receiver Odell Beckham Jr. In der Saison 2017 zog es ihn dann nach Atlanta zu den Falcons, wo er abermals von den Besten der Besten, wie Ballfänger Julio Jones und Spielmacher Matt Ryan, lernen konnte.
In vier Vorbereitungsspielen mit dem späteren Super-Bowl-Teilnehmer fing er sieben Pässe für 88 Yards und trug sich somit erstmalig in die Statitsiken der NFL ein. Leider reichte auch diese Leistung nicht es in den endgültigen Kader der Falcons zu schaffen.
Nun, für den restlichen Verlauf der Saison 2018, ist Anthony Dablé-Wolf, wie der frisch verheiratete Wide Receiver nun vollständig heißt, zurück in Braunschweig und wird mit seiner Erfahrung den Angriff der New Yorker Lions unterstützen. Bereits am kommenden Samstag im Spiel gegen die Hamburg Huskies wird die neue #7 der Lions auf dem Feld stehen.
Der 29-jährige Franzose fing während seiner Zeit im Jersey der New Yorker Lions 145 Pässe für fast 2.500 Yards Raumgewinn und 32 Touchdowns und war damit bester Passempfänger der Braunschweiger. Eigentlich wollte der 1,94 m große und 96 kg schwere Dablé in der Saison 2016 für das französische Erstligateam Les Argonautes aus Aix-en-Provence auflaufen und in der französischen Universitätsstadt sein Studium beenden, doch kam es ja bekanntlich für den Braunschweiger Publikumsliebling alles ganz anders.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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