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Rhein Fire ist nur noch einen Sieg vom sicheren Einzug in die Playoffs der European League of Football entfernt. Mit 34:24 schlug das Team von Head Coach Richard Kent die Raiders Tirol aus Innsbruck. Die Partie bot den 7.821 Fans in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena beste Football-Unterhaltung.
Harlan Kwofie erzielte für Rhein Fire drei Touchdowns im Spiel gegen die Raiders (im Bild sein erster) - Foto: Oliver Jungnitsch
Bereits mit der ersten Angriffsserie zeigten die Gäste, dass sie ihre letzte Chance auf den Playoff-Einzug nutzen wollten. Angeführt von Quarterback N’Kosi Perry marschierten die Raiders 81 Yards über das Feld, und nach rund sechs gespielten Minuten fand ein Pass von Perry seinen Receiver JaCorey Sullivan aus 33 Yards in der Endzone. 7:0 für Tirol nach dem verwandelten Extrapunkt.
Auf der Gegenseite reagierte die Offensive von Rhein Fire unbeeindruckt von der frühen Tiroler Führung. Mit Läufen von Jonathan Scott sowie gefangenen Pässen von Harlan Kwofie und Jonathan Scott bewegte auch Fire den Ball konstant nach vorn. 84 Yards Raumgewinn später konnte Harlan Kwofie jubeln – Touchdown aus sieben Yards Entfernung. Bei seinem Comeback vollendete Kicker Sebastian van Santen den Extrapunkt und glich die Partie aus.
Der offene Schlagabtausch ging im zweiten Durchgang nahtlos weiter. N’Kosi Perry warf einen 30-Yard-Touchdown-Pass auf JaCorey Sullivan zum 7:14 aus Sicht von Rhein Fire, nach dem verwandelten Extrapunkt durch Loria. Im folgenden Drive nutzte Fire seine gute Feldposition, die durch einen verbotenen Tiroler Kickoff ins Seitenaus zustande kam. Von der eigenen 40-Yard-Linie aus war der Weg in die Tiroler Hälfte kurz. Running Back Jonathan Scott zündete den Turbo, lief spektakulär allen davon und stand 41 Yards später in der Endzone zum 13:14-Anschluss aus Sicht von Fire, da der Extrapunkt leider nicht verwandelt werden konnte.
Die Verteidigung von Rhein Fire konnte den Raiders in der Folge deutlich den Schwung nehmen. Jannik Wenke und Hugo Klages erzielten wichtige Tackles und Quarterback-Sacks für Raumverlust bei den Tirolern. Tirol schaffte vor der Pause nur noch ein Field Goal durch Jonata Loria aus 39 Yards Entfernung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlug Rhein Fires „Touchdown-Minister“ der letzten Wochen wieder zu: Harlan Kwofie fing aus 14 Yards Entfernung seinen zweiten Touchdown des Tages zum 20:17-Pausenstand nach dem erfolgreichen Extrapunkt von Sebastian van Santen.
Das dritte Viertel stellte das wiedergewonnene Selbstbewusstsein des Rhein-Fire-Angriffs unter der Leitung des neuen Offensive Coordinators Rohat Dagdelen unter Beweis. Beide Angriffsserien begann Fire von der eigenen 20-Yard-Linie. Im ersten Drive, der nur aus Pass-Spielzügen bestand, warf Spielmacher Chad Jeffries den Ball spektakulär in den Lauf von Wide Receiver Jannick Lörcks, der mit einem 57-Yard-Touchdown zur 27:17-Führung erhöhte. Der nächste Angriff von Fire sorgte für Kwofies dritten Touchdown. Aus 25 Yards Entfernung konnte der freistehende Kwofie problemlos den Pass von Jeffries fangen und in die Endzone laufen. Durch eine clevere Verwaltung der Spielzeit durch Rhein Fire blieb der Touchdown der Raiders durch Tight End Markus Schaberl im vierten Viertel reine Ergebniskosmetik.
Zehn Touchdowns in den letzten drei Spielen – Harlan Kwofie macht am Ende den Unterschied für die Offense von Rhein Fire. Der umjubelte Receiver richtete den Fokus aber sofort auf die kommende Aufgabe: „Ein guter Tag. Wir haben heute unsere Arbeit gemacht. Jetzt geht es weiter – wir müssen in den kommenden Tagen Gas geben, damit das gegen Nordic Storm genauso aussieht.“
Am kommenden Sonntag erwartet Rhein Fire am letzten regulären Spieltag der ELF-Saison das Team von Nordic Storm aus Kopenhagen. Die lautstarke Unterstützung der heimischen Fans kann am Ende den Unterschied zugunsten von Rhein Fire machen. Defensive Back Chauncey Moore: „Unsere Fans sind in dieser Liga einzigartig. Sie geben uns einen Schub, bringen Energie und ich weiß, sie bringen die Gegner aus dem Konzept.“
Mit einem Sieg gegen Nordic Storm erreicht Rhein Fire aus eigener Kraft die Wild Card-Runde der Playoffs. Tickets für das Spiel gegen Nordic Storm sind im Ticket-Shop auf rheinfire.euerhältlich. Kinder und Jugendliche mit einem Ferienpass der Stadt Duisburg haben freien Eintritt zum Spiel. Spielbeginn ist am kommenden Sonntag, 17.08.2025, um 16:25 Uhr. Die Fire-Party an der Schauinsland-Reisen-Arena beginnt um 13 Uhr.
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Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Max Platz
J'mari Davis punktete in der ersten Halbzeit gleich doppelt für die Ravens - Foto: Oliver JungnitschMit diesem Sieg bleiben die Ravens zwar im Titelrennen der GFL2, haben aber angesichts der Niederlagen gegen Tabellenführer Rostock Griffins und die zweitplatzierten Hamburg Pioneers nur noch geringe Chancen. Beide Konkurrenten haben den direkten Vergleich auf ihrer Seite, Rückspiele stehen nicht mehr an – Krefeld muss also auf Patzer hoffen. Für Lübeck hingegen sind die Hoffnungen auf den Ligaverbleib nach dieser Pleite nur noch theoretischer Natur.
Den Münzwurf gewannen die Ravens und entschieden sich zunächst fürs Kicken. Den ersten Drive beendeten beide Teams mit einem Punt. Lübecks Quarterback Salieu Ceesay warf im zweiten Drive einen tiefen Pass, den Ravens-Defender Leon Morris abfing und über 39 Yards direkt in die Endzone trug – Pick Six, Touchdown, Extrapunkt durch Kicker Dennis Storm: 7:0.
Im zweiten Viertel fand Ravens-Quarterback Lucas Wevelsiep seinen Wide Receiver J’Mari Davis in der Endzone – Touchdown, erneut PAT Storm: 14:0. Lübeck versuchte zu verkürzen, doch ein 41-Yard-Fieldgoalversuch von Andreas Nehlsen wurde geblockt. Kurz vor der Pause schlug Davis wieder zu: Wevelsiep warf tief, Davis fing an der eigenen 30-Yard-Linie und sprintete unwiderstehlich über 70 Yards zum 21:0-Halbzeitstand (PAT Storm).
Nach der Pause setzten die Gäste auf einen Onside-Kick – erfolglos. Krefeld startete in aussichtsreicher Feldposition und baute die Führung im dritten Viertel aus: Running Back Akiva Wedge tankte sich zweimal über kurze Distanz in die Endzone und erhöhte mit seinen Saisontouchdowns Nummer 12 und 13 auf 34:0 (ein PAT Storm, eine Two-Point-Conversion misslungen).
Im Schlussabschnitt belohnten sich die Cougars mit dem Ehrentouchdown: Ceesay fand Running Back Jamie Dale über 38 Yards in der Endzone (PAT Nehlsen) zum 34:7. Die Antwort kam postwendend: Moussa Keita trug den Kickoff über 90 Yards zurück ins Ziel – 41:7 (PAT Storm). Wide Receiver Thomas Porter fing anschließend seinen ersten Touchdown in diesem Jahr über 45 Yards, ehe Storm per 23-Yard-Fieldgoal den 50:7-Endstand fixierte.
Ravens-Head-Coach Kai Schreckenberg erklärte nach dem Schlusspfiff, er sei zufrieden gewesen, da sein Team in der zweiten Halbzeit die Chancen konsequent genutzt habe. Zudem hätten sich die Backups gut eingefügt. Er habe betont, dass er überglücklich sei.
Bildergalerie zum Spiel:
Scoreboard:
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1. Quarter:
7:0 – Leon Morris, 39-Yard-Interception-Pick Six (PAT Storm) -
2. Quarter:
14:0 – J’Mari Davis, 12-Yard-Pass von Wevelsiep (PAT Storm)
21:0 – J’Mari Davis, 70-Yard-Pass von Wevelsiep (PAT Storm) -
3. Quarter:
28:0 – Akiva Wedge, 2-Yard-Lauf (PAT Storm)
34:0 – Akiva Wedge, 1-Yard-Lauf (TPC fehlgeschlagen) -
4. Quarter:
34:7 – Jamie Dale, 38-Yard-Pass von Ceesay (PAT Nehlsen)
41:7 – Moussa Keita, 90-Yard-Kickoff-Return (PAT Storm)
48:7 – Thomas Porter, 45-Yard-Pass von Wevelsiep (PAT Storm)
50:7 – Dennis Storm, 23-Yard-Fieldgoal
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Raiders Tirol am Sonntag zu Gast in der Schauinsland-Reisen-Arena - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Ausgangslage ist klar: Mit Siegen gegen Tirol und Nordic Storm zieht Rhein Fire sicher in die Wild-Card-Runde der ELF-Playoffs ein – ohne auf die Ergebnisse der Konkurrenz achten zu müssen. Der amtierende Meister geht mit einer Bilanz von sechs Siegen und vier Niederlagen in den Schlussspurt. In der Nord-Division bleibt Fire auf Platz zwei und kann Spitzenreiter Nordic Storm (9-1) nicht mehr vom Thron stoßen. Die Raiders stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen derzeit auf Rang drei der Süd-Division – hinter den Munich Ravens (9-1) und den Madrid Bravos (7-3).
Für Tirol ist die Partie somit ein Endspiel um die Playoff-Chancen. Die Mannschaft gilt als einer der unbequemsten Gegner der Saison. Running Back Lukas Haslwanter ist aktuell der zweitbeste Läufer der gesamten ELF. Fires Offensive Lineman Sven Breidenbach erwartet deshalb ein Duell mit offenem Visier:
„Tirol wird und muss alles geben. Unser Riesenvorteil ist, dass wir zu Hause spielen – mit unseren Fans im Rücken. Das ist für jeden Gegner ein sehr schweres Umfeld.“
Die Hinspiel-Niederlage Mitte Juli in Innsbruck sorgt noch immer für Ärger – vor allem wegen der vergebenen Chancen. Beim 18:35 hatte Fire zudem 21 vermeidbare Punkte durch eigene Fehler zugelassen. Quarterback Chad Jeffries, der damals 363 Yards Raumgewinn warf, ist überzeugt, dass Fire diesmal den eigenen Leitsatz „Focus and Finish“ beherzigen wird:
„In den letzten Wochen sind verletzte Jungs zurückgekommen, dadurch ist unser Spiel wieder ausgeglichener. Vorher waren wir eher lauflastig, jetzt spielen wir variabler und setzen die gleichen Spielzüge mit verschiedenen Optionen um. Wir haben einen super Plan für das Spiel“, so der Spielmacher – auch mit Blick auf Rohat Dagdelen.
Der bisherige zweite Quarterback wird nach seiner Verletzung im Berlin-Spiel in dieser Saison nicht mehr eingesetzt. Stattdessen hat Rhein Fire ihn offiziell zum neuen Offensive Coordinator für den Rest der Spielzeit ernannt. Der bisherige OC Fred Armstrong bleibt Assistant Head Coach und Senior Offensive Advisor und unterstützt Dagdelen beratend.
„Rohat hat sich diese Position durch harte Arbeit verdient. Er kennt unsere Offense wie kein anderer und hat sie als Ersatz-Quarterback komplett verinnerlicht. Ich predige meinen Spielern immer ‚Team First‘. Wenn ich das nicht vorlebe – warum sollten sie mir dann folgen?“, erklärt Armstrong. Die Entscheidung wurde gemeinsam mit Head Coach Richard Kent und dem neuen Sportdirektor sowie bisherigen CEO Max Paatz getroffen.
Dagdelen, der sich bereits in dieser Saison immer wieder ins offensive Coaching eingebracht hat, wird künftig den Gameplan federführend erstellen und im Spiel die Calls übernehmen. Das wichtigste Argument für die Verantwortlichen: das enge Vertrauensverhältnis zwischen Dagdelen und Jeffries. Der US-Amerikaner sagt:
„Zu sehen, wie er Verantwortung übernimmt, ist großartig. Ich habe viel Respekt vor ihm und vertraue seiner Vision. Wir denken in entscheidenden Momenten oft gleich. Wenn wir vor der Endzone stehen, wissen wir meist beide schon vorher, welcher Spielzug kommt – bei dritten Versuchen genauso. Diese Verbindung macht das Spiel einfacher.“
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Max Platz (redaktionell gekürzt)
Am kommenden Samstag, den 9. August 2025, kommt es im Grotenburg-Stadion zu einem entscheidenden Duell in der GFL2: Die Krefeld Ravens treffen auf die Lübeck Cougars. Kickoff ist um 16:00 Uhr, Einlass bereits ab 14:00 Uhr.
Lucas Wevelsiep Quarterback der Ravens - Foto: Nick Jungnitsch
Für beide Teams steht viel auf dem Spiel – allerdings mit völlig unterschiedlichen Zielsetzungen. Die Lübeck Cougars kämpfen nach einer bislang enttäuschenden Saison um den Klassenerhalt. Unter der Leitung ihres neuen Head Coaches Florian Knüppel müssen die Nordlichter nun jedes der verbleibenden Spiele gewinnen, um noch eine realistische Chance auf den Verbleib in der Liga zu wahren.
Ganz anders die Ausgangslage bei den Krefeld Ravens: Mit dem Rückenwind des deutlichen 22:6-Auswärtssieges im Hinspiel am 5. Juli und unter der Führung von Head Coach Kai Schreckenberg greift das Team weiterhin nach dem Platz an der Sonne. Aktuell stehen die Rostock Griffins mit 12 Punkten auf Rang eins, gefolgt von den Hamburg Pioneers, die -wie die Ravens- 10 Punkte auf der Habenseite aufweisen. Ein Sieg gegen Lübeck ist für die Ravens Pflicht, um im Aufstiegsrennen weiter mitzumischen.
Die Fans dürfen sich auf ein intensives Spiel freuen, in dem beide Mannschaften alles geben werden. Spannung ist garantiert, wenn Abstiegskampf auf Aufstiegshoffnung trifft.
NRW Football ist wie immer vor Ort und berichtet im Nachgang mit einem ausführlichen Spielbericht und einer großen Bildergalerie.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Der amtierende Back-to-back-Champion der European League of Football, Rhein Fire, wird ab sofort von Geschäftsführer Daniel Thywissen geleitet. Der 45-jährige Meerbuscher wechselt aus seiner bisherigen Rolle als Gesellschafter ins operative Tagesgeschäft des American Football-Teams. Im Rhein Fire Office in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena kümmert sich Thywissen nun zusammen mit dem engagierten Office-Team um die Rahmenbedingungen für den anstehenden Saisonendspurt in der ELF.
Daniel Thywissen neuer Geschäftsführer (links) und Max Paatz verantwortet künftig den sportlichen Bereich (rechts) - Foto: Rhein Fire
„Die Playoffs sind in Reichweite und das Team um Head Coach Richard Kent will mit den Fans im Rücken noch viele Football-Feste in diesem Jahr feiern“, beschreibt der Marketing-Kommunikationswirt Thywissen die Zielsetzung für den weiteren Saisonverlauf. Rhein Fire ist für den neuen Geschäftsführer auch ein persönliches Anliegen: Als 15-Jähriger hat Thywissen im Jahr 1995 sein Taschengeld als Aufbauhelfer im alten Düsseldorfer Rheinstadion aufgebessert. „Rhein Fire hat mich durch mein Leben begleitet und wird dies auch weiterhin tun.“
Der bisherige Geschäftsführer Max Paatz scheidet auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung aus, um noch stärker in der sportlichen Organisation von Rhein Fire tätig sein zu können. Als General Manager und Chief Operating Officer Sport koordiniert Paatz ab sofort das Teammanagement, den Operativen Trainings- und Spielbetrieb, sowie die Gamedays von Rhein Fire.
„Die Expertise und das Netzwerk von Max suchen in Football-Europa ihresgleichen. Ich bin froh, Max in dieser neu geschaffenen Rolle weiterhin bei Rhein Fire zu wissen“, sagt Daniel Thywissen über seinen Vorgänger auf der Position des Geschäftsführers.
„Ich möchte mich zudem ausdrücklich bei meinen jetzt ehemaligen Mitgesellschaftern für das entgegengebrachte Vertrauen in meine Arbeit und Person bedanken. Gemeinsam wollen wir auf und neben dem Football-Feld für Emotionen, unvergessliche Momente und tollen Live-Sport sorgen“, blickt Daniel Thywissen nach vorne.
Das erste Heimspiel mit neuem Geschäftsführer bestreitet Rhein Fire am 10.08.2025 gegen die Tirol Raiders.
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Max Platz
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