Seniors
In einem bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Spiel, besiegen die New Yorker Lions die Berlin Rebels knapp, aber letztendlich verdient, mit 22:29 (0:7; 7:9; 7:6; 8:7) und gehen damit auch im Rückspiel gegen das Team aus der Hauptstadt, als Sieger vom Feld.
Foto: Fabian Uebe – Da’Shawn Benton konnte zwei Pässe des gegnerischen Spielmachers abfangen.
Bei heißen 35°C, begann das Spiel durch den Kick-Off der Berlin Rebels, welcher vom Braunschweiger Mika Wikinger an der eigenen 10 Yard Linie aufgenommen und bis tief in die Hälfte der Gastgeber zurückgetragen wurde. Dort übernahm Quarterback Jake Kennedy gemeinsam mit Runningback Exavier Edwards die Regie im Angriff der Löwen und zeigte der Berliner Verteidigung mit nur wenigen Spielzügen ihre Grenzen auf. Ein Pass auf Wide Receiver Mika Wickinger und drei Läufe von Exavier Edwards später und die Löwen standen erstmalig kurz vor der Berliner Endzone. Die verbleibenden Yards überbrückte der US-amerikanische Ballträger mit seinem nächsten Lauf problemlos und die Lions gingen mit 0:7
(PAT L. Jeckstadt) in Führung.
Es folgte der erste Angriffsdrive der Rebels angeführt von Spielmacher Darius Wade, welcher aber nach nur drei Versuchen und einem Tackle für Raumverlust durch Serif Djibrila gegen den französischen Ballträger der Berliner, in einem Punt endete. Der Punt endete an der ein Yard Linie der Löwen, von wo aus der Angriff der Braunschweiger sich erneut Richtung Berliner Endzone auf den Weg machte. Abermals durch Läufe von Exavier Edwards, dem die tropischen Temperaturen nichts auszumachen schienen, als auch durch weitere Passfänge vom gut aufgelegten Mika Wickinger, ging es bis knapp an die 40 Yard Linie der Berlin Rebels und ins zweite Spielviertel. Gleich im ersten Spielzug des zweiten Spielabschnitts bediente Jake Kennedy mit einem perfekten Pass seinen Ballfänger Paul Bogdann, welcher die Führung der Lions auf 0:13 (PAT nicht gut) ausbaute. Ab nun schien, dass ein Ruck durch das Team der Berlin Rebels ging und sich die Hauptstädter darauf besannen, dass auch sie Football spielen können und nicht erneut, wie im Hinspiel, das Feld als klarer Verlierer verlassen wollen. Nach einem erneuten guten Return des Berliner Allrounders Paul Morant bis kurz vor die Mittelinie, nutzte Berlins Quarterback Darius Wade einen Abstimmungsfehler in der Braunschweiger Verteidigung gnadenlos aus und bediente seinen polnischen Tight End Mateusz Dubicki über 34 Yards mit einem Pass bis an die 20 Yard Linie der Lions. Ein Spielzug später war es Runningback Andreas Betza, der über die linke Seite die Abwehr der Braunschweiger überlaufen konnte und den Spielstand auf 7:13 (PAT K. Cain) verkürzte.
Der folgende Drive der Lions brachte nichts ein und nach einem Punt durch Tobias Goebel, war es erneut der Angriff der Rebellen, der sich auf den Weg zu weiteren Punkte Richtung Braunschweiger Endzone machte. In der Braunschweiger Verteidigung hatte aber vor allen Neuzugang Da’Shawn Benton etwas dagegen. Nicht nur dass er Berlins Runningback Betza in aussichtsreicher Position für einen Raumverlust stoppen konnte, nein nur zwei Spielzüge später fing er spektakulär einen Passversuch des Berliner Quarterbacks Darius Wade ab und brachte somit kurz vor der Halbzeitpause seinen Angriff noch einmal auf das Feld. Erneut waren es Mika Wickinger und Paul Bogdann mit Passfängen, als auch Arbeitstier Exavier Edwards mit Läufen, welche die Löwen bis an 16 Yard Linie der Berliner heranbrachten. Mit dem Pausenpfiff war es Kicker Luca Jeckstadt mit einem 32 Yard Fieldgoal, der den Halbzeitstand zum 7:16 herstellte. Nach der Pause endeten beide ersten Angriffsdrives der Teams jeweils mit einem Punt.
Den Punt der Lions returnierte Berlins Paul Morant abermals bis in die Hälfte der Braunschweiger und nur einen Spielzug später war es abermals der französische Ballträger der Rebels Andreas Betza, welcher über 47 Yards bis in die Endzone der New Yorker Lions zum 14:16 (PAT K. Cain) Anschlusstouchdown lief. Der Angriff der New Yorker Lions um Quarterback Jake Kennedy ließ sich davon nicht beeindrucken und konterte bravourös. Mit Läufen von Exavier Edwards, einem verwandelten vierten Versuch durch Jake Kennedy und einem Passfang von Paul Bogdann, fanden sich die Löwen schnell an der 30 Yard Linie der Berline Rebels. Von dort bediente Jake Kennedy Justus Holtz mit einem schönen Pass über in der Berliner Endzone zum 14:22 (PAT nicht gut). Langsam merkte man bei beiden Teams, das doch die Hitze den ein oder anderen zu schaffen machte und so lief bei beiden bis zu Beginn des vierten Spielabschnitts nicht viel zusammen.
Nach einem Stopp der Braunschweiger Defense zu Beginn des vierten Spielviertels und einem weiteren Punt der Braunschweiger, waren es dann die Gastgeber welche als erstes ihren Rhythmus im Angriff wiederfanden.
Vor allen Runningback Andreas Betza sorgte immer wieder für größeren Raumgewinn und narrte das ein oder andere Mal die Braunschweiger Verteidiger. Bis an die 18 Yard Linie der Löwen ging es voran, bevor Darius Wade mit einem Pass den eigentlich hauptsächlich in der Verteidigung eingesetzten Paul Morant bediente, welcher den Ball zwar nach Entscheidung der Schiedrichtercrew in der Braunschweiger Endzone fangen konnte, aber Zweifel daran bestehen bleiben, ob dieses regelkonform oder er durch Benjamin Krahl nicht bereits ins Aus gedrängt wurden war. Wie auch immer wurde es nun eng und nachdem auch die 2-Point Conversion durch Tight End Mateusz Dubicki, nach Pass von Darius Wade gelang, hieß der Spielstand plötzlich 22:22.
Nur noch knapp 2 Minuten waren zu spielen und die New Yorker Lions nahmen noch mal all ihre verbliebenden Kräfte zusammen und kamen zurück. Mika Wickinger trug den Kick-Off bis an die 45 Yard Linie, von wo der vermutlich letzte und entscheidende Drive der Partie starten sollte. Einem Pass von Jake Kennedy auf Paul Bogdann folgte eine Strafe wegen zu späten Angriffs auf den Braunschweiger Quarterback und es ging an der 29 Yard Linie der Berliner weiter. Schneller Pass von Jake Kennedy auf Justus Holtz und ein Lauf von Exavier Edwards und nur 15 Yards blieben zwischen dem Ball und der Berliner Endzone. Nochmals Edwards und ein Lauf über 10 Yards vom Braunschweiger Spielmacher selbst und nur noch ein Yard zum Sieg und knapp 10 Sekunden verblieben auf der Spieluhr. Der Touchdown zum 22:29 (PAT L. Jeckstadt) war dann nur noch Formsache und Exavier Edwards meisterte die fehlende Distanz, mit Unterstützung seiner Vorblocker, mit Bravour. Zwar versuchten die Berlin Rebels noch das nahezu Unmögliche und Darius Wade warf einen tiefen Pass, doch wieder war es Da’Shawn Benton, der mit seiner zweiten Interception des Tages das Spiel und den Sieg endgültig für die New Yorker Lions festhielt.
00:13 39 Yard TD-Pass J. Kennedy auf P. Bogdann (PAT nicht gut)
07:13 20 Yard TD-Lauf A. Betza (PAT K. Cain)
07:16 32 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
14:16 47 Yard TD-Lauf A. Betza (PAT K. Cain)
14:22 29 Yard TD-Pass J. Kennedy auf J. Holtz (PAT nicht gut)
22:22 18 Yard TD-Pass D. Wade auf P. Morant (TPC M. Dubicki)
22:29 1 Yard TD-Lauf E. Edwards (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Seniors Head Coach und sportlicher Leiter des Waldstädter American Football- Teams Mike Brown ist „so super happy“ und nicht nur er, denn er sagt: „Da bedarf es angesichts der langen trainingsfreien Zeit nicht mehr viele Worte, um deutlich zumachen, wie sehr sich die gesamte Abteilung American Football auf das gemeinsame neu gestartete Training freut und darauf brennt, zu zeigen, dass sich die Iserlohn Titans auf Kurs befinden!“

„Brick by brick“ lautet seine Devise und gerade diese Taktik haben die Titanen auch in der Lockdown-Zeit verfolgt. So kann Iserlohns Cheftrainer nun auf einen gut aufgestellten Trainerstab setzen. Auch beim Equipment haben die Iserlohner aufgerüstet, denn dankenswerterweise konnte die Abteilung unter anderem auch von Fördergeldern für Outdoorgeräte profitieren, wofür sie sich ausdrücklich bei Kommune und Land bedanken möchte.
"Das hat uns schon mal ein ganzes Stück nach vorn katapultiert!", sagt Brown, der der neue und alte sportliche Leiter in der Abteilung ist. Er betont aber, dass vor allem sein tolles Team hinter dem Team inklusive frisch gewähltem Abteilungsvorstand erst all diese vielen kleinen und größeren Schritte möglich gemacht hat. „Wir hatten erst mal nicht zu hoffen gewagt, dass es eine Saison für uns geben wird. Nun ist endlich raus, dass wir nicht nur spielen werden, sondern zudem auch noch in die Landesliga aufgestiegen sind.“, berichtet er weiter.
Für die Titanen geht es gegen die Bochum Rebels, Rheine Raptors, Minden Wolves und die Herne Black Barons. „Wir hoffen sehr, dass die hiesigen American Football-Fans uns zahlreich mit unserem erfolgreichem Spiel-Hygiene-Konzept zu unseren Heimspielen unterstützen können. Wir möchten ihnen – nach aktuellen Vorgaben – ein bestmögliches Rundum-Football-Erlebnis hier vor Ort präsentieren, so der Plan! Bei uns geht es sehr familiär zu, es ist für jeden was dabei!“, erläutert der frisch gebackene Abteilungsleiter und Head Coach der U16, Christian Martello.
Wer für diese Saison für U13, U16, U19 oder Seniors der Titans dabei sein möchte, hat die Gelegenheit, an einem Tryout teilzunehmen. Das gesamte Trainingsstaff lädt interessierte Sportler/ Innen ab 10 Jahren zum Probetraining ein. Die U13 spielt mit Rücksichtnahme auf die körperliche Entwicklung nicht Vollkontakt. Interessenten können sich kurzfristig vorab per Mail Kontakt aufnehmen und einen Termin geben lassen:
Seniors:
Kinder & Jugendliche:
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Andrea Lehmkühler - Iserlohn Titans im TuS Iserlohn 1846 e.V.
Knapp zwei Wochen nach der Auftaktniederlage zum Start der Zweitligasaison haben die Assindia Cardinals das 6:20 gegen die Solingen Paladins vollständig aufgearbeitet und schauen auf das erste Auswärtsspiel.
Assindia Cardinals verloren ihr erstes Spiel gegen die Solingen Paladins: Hier im Bild ist Cole Williams (#9), der den einzigen TD für Essen erzielen konnte. (Foto Oliver Jungnitsch)
„Schaut man nur auf das Ergebnis, dann haben wir das Spiel in den ersten zehn Minuten verloren. Da haben wir Fehler gemacht, die eigentlich nicht passieren dürfen, die aber nach eineinhalb Jahren ohne Ligaspiel und mit nur sechs Wochen Vorbereitung passieren können“, bilanziert Offense Coordinator Florian „TicTac“ Hartmann und scherzt: „Das letzte Spiel habe ich erfolgreich aus meinem Gedächtnis gelöscht.“ Seine Herangehensweise ist simpel: „Wir haben zwei Möglichkeiten damit umzugehen: entweder wir machen so weiter und hoffen, dass es beim nächsten Mal reicht, oder wir lernen aus unseren Fehlern, stellen sie ab und machen es beim zweiten Spiel besser. Wir haben uns für Variante zwei entschieden.“
Dementsprechend intensiv waren auch die vergangenen Trainingseinheiten bei den „Men in Blue“. „Jeder im Team will sich verbessern. Das merkt man. Wir hatten zuletzt unfassbar harte Einheiten, bei denen die Jungs noch mal eine Schippe drauf gelegt haben.“
Ähnlich sieht es auch Defense Coordinator Klaudiusz Cholewinski: „Wissen, dass es nicht das besten Spiel von uns war, aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, sagt er. „Wir freuen uns auf das Lübeck-Spiel, weil wir da unter Beweis stellen können, dass wir die Fehler nicht noch einmal machen und dass die Niederlage gegen Solingen ein Ausrutscher war. Wir haben einen klaren Plan, und den ziehen wir bis zum Spiel am Sonntag in einer Woche auch durch, damit wir in Lübeck als Sieger vom Feld gehen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Foto ©Gunnar Rosenow Beide Teams trafen bisher fünfmal aufeinander und die Greifen konnten bisher nie gewinnen. In der Saison 2019 gab es zwei denkbar knappe Niederlagen für die Griffins. Zu Hause verlor man in einem starken Spiel mit 36:40 und im Rückspiel drei Wochen später setzte es eine 14:21 Niederlage gegen den damaligen Erstligaabsteiger der Saison 2018. Für eines konnten die Duelle aber immer sorgen – Spannung!
Und auch die ist im erneuten Aufeinandertreffen zu erwarten. Die Huskies unterlagen vor einer Woche denkbar knapp mit 6:12 gegen den selbsternannten Aufstiegsaspiranten Düsseldorf Panther. Dabei hatten doch Analysten nach dem Abgang des Trainerteams und einigen Stammspielern zu den neu gegründeten Hamburg Sea Devils eher mit einem klaren Sieg der Panther gerechnet. Aber der neue Headcoach Lars Trömel hat eine tolle Truppe beisammen, die einige Highlights zeigte.
Die Griffins um HC Grahn haben sich das Spiel natürlich genau angeschaut und hoffen, dass die eigenen Mannen an die guten Leistungen im Spiel gegen Lübeck anknüpfen können. Dafür hat das Trainerteam alle Jungs an Bord, auch wenn es hier und da ein paar Verletzungssorgen gibt. Entsprechend optimistisch geht man die Aufgabe im Duell der Hansestädte auf Seiten der Rostocker an und hofft auf das Daumendrücken aus der Heimat. Leider sind in Hamburg keine Fans zum Spiel zugelassen und auch einen Livestream können die Huskies nicht anbieten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Mit einem starken 31:00 (7:0; 17:0; 7:0; 0:0) gegen das Team der Berlin Rebels, melden sich die New Yorker Lions nach 20 Monaten Footballpause eindrucksvoll wieder in der GFL zurück.
Exavier Edwards (#8) ist Nachfolger von Christopher McClendon auf der Position des Runningbacks (Foto: Fabian Uebe)
Dabei ließen sich die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt der Partie, von der bereits zu Beginn des ersten Spielviertels eingeschlagenen Siegerstraße abbringen und dominierten fehlerfrei auf beiden Seiten des Balls das Spiel. Nachdem Gewinn des Coin Toss, begannen die Lions das Spiel mit dem Kick-Off der Begegnung durch den Neuzugang auf der Position des Kickers von den Hildesheim Invaders, Luca Jeckstadt.
Zwar konnten die Gäste aus Berlin durch ihren Quarterback Darius Wade zwei schnelle neue erste Versuche erzielen, doch war auf Höhe der Mittelinie der Vorwärtsdrang abrupt beendet und die Rebels mussten sich per Punt vom Angriffsrecht trennen. Es folgte der erste Auftritt von Jake Kennedy als neuer Spielmacher und Exavier Edwards als Nachfolger von Christopher McClendon auf der Position des Runningback, im Angriff der New Yorker Lions. Die Ausgangssituation war alles andere als Gut für die Offense der Löwen, startete man doch nach einem gelungenen Punt der Rebellen, von der eigenen vier Yard Linie. Doch mit einem Pass von Jake Kennedy auf Christian Bollmann, gefolgt von einem ersten Lauf von Exavier Edwards, hatte man sich schnell etwas Luft nach hinten verschafft. Es folgte ein weiterer, dieses Mal langer Pass über 30 Yards von Kennedy auf Paul Bogdann, sowie ein Lauf von Edwards und schon war man in der Spielfeldhälfte der Gäste angekommen. Ein Spielzug in Form eines 46 Yard Pass von Jake Kennedy auf Justus Holtz später und die Lions führten mit 7:0 (PAT L. Jeckstadt).
Es folgte eine Angriffsserie der Berlin Rebels, welche diese bis an die sieben Yard Linie der New Yorker Lions heranbrachte, doch auch trotz eines ausgespielten vierten Versuchs, nicht zum Erfolg bzw. zu Punkten führte. Besonders die Passabwehr der Hausherren in Form von Robin Papke, als auch Neuzugang Marcel Gaal von den Hildesheim Invaders, konnte die ersten Punkte für die Gäste verhindern. Es folgten jeweils erfolglose Angriffsserien beider Teams, bevor die Lions nach einem weiteren Punt der Rebels, das Angriffsrecht an der Berliner 47 Yard Linie wieder übernahmen und Neuzugang Exavier Edwards erstmalig seine Geschwindigkeit und Durchschlagskraft unter Beweis stellen konnte. Mit Läufen von 12 Yards und 23 Yards, brachte der US-Amerikaner sein Team bis drei Yards vor die gegnerische Endzone, bevor er mit einem dritten Lauf die fehlenden Yards zum 14:0 (PAT L. Jeckstadt) ebenfalls überbrücken konnte.
Abermals endeten die folgenden Angriffsversuche in einem Punt der Gäste und die Lions starteten die nächste Angriffsserie an der eigenen 29 Yard Linie. Mit Pässen auf Edwards, Bollmann und Bogdan, führte Jake Kennedy sein Team bis kurz vor die Mittelinie und vollendete den Drive mit einem Screen-Pass erneut auf Exavier Edwards, welcher über 53 Yards in die Berliner Endzone zum 21:0 (PAT L. Jeckstadt) einlief, erfolgreich. Doch damit noch nicht genug im zweiten Spielabschnitt. Die Abwehr der Löwen stoppte den Berliner Angriff schnell, wobei Linebacker Christoph Bachmann seiner Statistik den ersten Quarterback-Sack in 2021 hinzufügen konnte. Mit etwas mehr als einer Minute verbleibender Spielzeit betrat die Offense der Lions noch einmal das Feld und machte sich daran, ihre Führung kurz vor der Halbzeitpause noch einmal zu erhöhen. Mit eigenen Läufen und einem langen Pass auf Paul Bogdann bis knapp vor die Berliner Endzone, führte Jake Kennedy sein Team voran. Den Halbzeitstand zum 24:0 erzielte Kicker Luca Jeckstadt, mit einem Fieldgoal aus 21 Yard Entfernung.
Nach der Halbzeitpause veränderte sich der Spielverlauf nur wenig. Die Berlin Rebels versuchten weiterhin vergeblich die Abwehr der Löwen zu überwinden und die Defense der Gäste tat sich schwer, den Angriff der Hausherren zu stoppen. So dauerte es gerade einmal drei Spielzüge nach Wiederanpfiff und die New Yorker LIons erhöhten ihre Führung weiter auf 31:0 (PAT L. Jeckstadt), durch eine Touchdown von Christian Bollmann, nach einem sehenswerten 43 Yard Pass von Jake Kennedy. Im weiteren Verlauf des dritten Spielviertels setzen die Lions im Angriff nun vermehrt auf das Laufspiel über Exavier Edwards und kontrollierten damit die Uhr und den Gegner. Ebenso dominierte die Verteidigung der Braunschweiger den Angriff der Gäste. Weitere Punkte gab es im dritten Quarter nicht.
Im vierten und letzten Spielabschnitt erhielten dann speziell die Nachwuchskräfte in beiden Teams ihre Chance, sich auf dem Feld zu präsentieren. So übernahm bei den New Yorker Lions z.B. Hendrik Scharnbacher, der auch von den Hildesheim Invaders nach Braunschweig gewechselt ist, die Regie im Angriff und das Braunschweiger Eigengewächs Finn Oppermann konnte sich als Ballträger beweisen. Ebenfalls wusste der von den Junior Lions U19 in die GFL Mannschaft aufgestiegene Linebacker Chika Otiora sowohl in der Defense, als auch in den Special Teams zu glänzen.
Da auch die Berlln Rebels begannen munter durchzuwechseln und ihren Back-ups Einsatzzeit gaben, blieb es letztendlich bei dem verdienten 31:0 Sieg für die New Yorker Lions im ersten GFL Spiel der Saison 2021 und man kann mit Zuversicht in das Rückspiel gegen die Berlin Rebels gehen, welches bereits am kommenden Samstag in Berlin stattfindet.
Scoreboard
07:00 46 Yard TD-Pass J. Kennedy (#5) auf J. Holtz (#6) (PAT #95 L. Jeckstadt)
14:00 3 Yard TD-Lauf E. Edwards (#8) (PAT #95 L- Jeckstadt)
21:00 53 Yard TD-Pass J. Kennedy (#5) auf E. Edwards (#8) (PAT #95 L. Jeckstadt)
24:00 21 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
31:00 43 Yard TD-Pass J. Kennedy (#5) auf C. Bollmann (#85) (PAT #95 L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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