Seniors
Ein Unentschieden, ein Sieg, eine knappe Niederlage. Das ist die bisherige Ausbeute der Griffins in der noch jungen GFL 2 Saison. Und nach dem Duell am letzten Wochenende und der Niederlage gegen die Topfavoriten aus Berlin wartet gleich das nächste Schwergewicht des deutschen Footballs auf die Hansestädter. Am Samstag, Kickoff 16 Uhr, werden die Panther aus Düsseldorf in Rostock erwartet.
Die Rostock Griffins erwarten die Düsseldorf Panther (Foto: Oliver Jungnitsch)
Positiv – die Griffins dürfen endlich wieder vor Zuschauern spielen. 1250 sind genehmigt und die Verantwortlichen hoffen, dass dieses SOLL nach fast zwei Jahren ohne Live Football in Rostock auch erreicht wird. Denn die Unterstützung gegen einen weiteren Aufstiegsfavoriten wird dringend notwendig sein. Die Panther haben bisher zwei Spiele absolviert und konnten beide für sich entscheiden. Gegen Hamburg und Solingen gab es zwei Siege mit nur einem TD für die Gegner. Das heißt eine bärenstarke Defensive erwartet den munteren Griffins Angriff. Folgerichtig sind die Panther zunächst einmal Tabellenführer der GFL 2 Nord.
Für die Rostocker kann es erneut nur heißen: „It´s time to change…“ In den bisherigen vier Duellen gegeneinander gewannen immer die Panther. Das soll sich nach dem Willen der Jungs um HC Grahn nun aber ändern. Man sieht sich auf jeden Fall in der Lage, mit den Favoriten der Liga mitzuhalten. Dies bewies man ja kürzlich in Berlin. Und so hoffen die Coaches, dass alle wieder an Bord sind und den Greifen ein nahezu fehlerloses Spiel gelingt, denn das wird von Nöten sein, um den ehemaligen mehrfachen deutschen Meister zu ärgern.
Aufgrund der aktuellen Verfügung der Landesregierung in MV gibt es zum Einlass in das Stadion folgende Anordnungen: – keine Testpflicht – Maskenpflicht in allen Bereichen, außer nach Erreichen des Sitzplatzes und wenn ein Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann (entfällt für Kinder bis 6 Jahren sowie Personen mit amtlicher Befreiungsbescheinigung / Mitführen des Ausweisdokumentes).
Jens Putzier: "Aktuelle Mitglieder des Vereins erhalten wie gewohnt freien Zugang (bitte Ausweisdokument mit Lichtbild mitführen) Hier erhalten diese am Einlass auch ihren neuen Vereinsausweis für 2021. Für die Fans wird es im Stadion wieder wie gewohnt Catering von SOL CATERING, Kinderprogramm, Cheerleading, Merchandise und weiteres Rahmenprogramm geben. Neu wird die LED Wand werden, die den Livestream überträgt, inklusive aller Zeitlupen. Also noch mehr Footballgenuss im Stadion. Wir freuen uns sehr auf eine stimmungsvolle Kulisse!"
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Saison wollen die Assindia Cardinals am Sonntag ihren ersten Zweitligasieg 2021 einfahren. Vor heimischer Kulisse empfangen die „Men in Blue“ die Langenfeld Langhorns.
Cardinals Head Coach Bernd Janzen (Foto: Roland Schicho)
Die sind in eindrucksvoller Manier in die Spielzeit gestartet und haben bei ihrem bis dato einzigen Saisonauftritt in der GFL2 2021 ordentlich abgeliefert: mit 56:20 nahm Langenfeld die Hamburg Huskies auf die Hörner und brachte dabei so viele Punkte aufs Scoreboard wie bisher kein anderes Team in dieser Spielzeit.
Die Mannschaft von Head Coach Bernd Janzen sollte also gewarnt sein. „Die haben richtig gute Spieler auf dem Feld – keine Frage. Die sind heiß, die werden zeigen wollen, dass die 56 Punkte kein Zufall waren“, sagt Janzen. Gleichzeitig ist für ihn aber auch klar: „Das war das erste Spiel. Niemand hatte die Möglichkeit Film zu sehen und daher wussten die Hamburger natürlich nicht, was kommt.“
Defensive Coordinator Klaudiusz Cholewinski ist für das Spiel am Sonntag zuversichtlich. „Wir haben Lübeck über weite Strecken des Spiels komplett unter Kontrolle gehabt und verlieren das Game nur, weil wir durch zwei individuelle Fehler zwei Big Plays kassieren, die zu 14 Punkten führen. Bis auf die zwei Fehler war die Defense ausgezeichnet.“ Darauf will er aufbauen und „die beiden unnötigen, blöden Niederlagen“ zum Start der Saison vergessen machen.
In das gleiche Horn stößt auch Offense Coordinator Florian „TicTac“ Hartmann. Er hält den Gegner für schlagbar, vorausgesetzt, die Essener Footballer schaffen es unnötige Fehler abzustellen, den Game Plan umzusetzen und eiskalt zu exekutieren. Die Lehrgeldzahlerei muss seiner Meinung nach bald aufhören: „Wir sind der Aufsteiger – klar. Niemand hat von uns erwartet, dass wir in die Liga kommen und hier alles rasieren. Es ist das dritte Spiel der Saison, aber wir müssen so schnell wie möglich ankommen und dann so viele Spiele wie möglich gewinnen“, stellt er klar.
Nach zwei „Niederlagen, die vermeidbar waren“, will das Team von Head Coach Janzen das erste Erfolgserlebnis feiern können. Insgesamt 750 Zuschauer dürfen im Sportpark am Hallo live mit dabei sein. Ein Teil der Tickets, die online auf der Website der Cardinals gebucht werden müssen, war bereits innerhalb der ersten Stunden vergriffen. Das zeigt aus Sicht der Cardinals den Stellenwert der Mannschaft in der Stadt. Head Coach Janzen freut sich derweil auf das erste Heimspiel vor Zuschauern: „Das hilft der Mannschaft natürlich noch mal Reserven zu mobilisieren, wenn es drauf ankommt.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Louis Zielinski (links) und Dominik Plicht (rechts) beim Training der Herner (Foto: Oliver Jungnitsch)Tim Schiffer (19): Tim spielt seit 2016 Football, er lief für U16 und U19 für die Black Barons auf. Zu seinen Stärken zählen die Spielübersicht und die Beweglichkeit. Tim wurde 2020 bereits in den Testspielen der Senioren eingesetzt und machte seine Sache sehr gut.
Louis Zielinski (18): Louis ist seit 2017 aktiv, auch er spielte für die U16 und U19 der Barons. Louis war mit der NRW-Auswahl im Trainingslager in den USA, verfügt über einen starken Arm und kann sehr gut Lücken in der Defensive erkennen.
"Wer Interesse am American Football hat, kann sich gerne unter
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
Cardinals Quarterback Joe Newman (Nr. 6) erzielte beide Essener Touchdowns selbst (Foto: Roland Schicho)
Aufgrund von Verletzungen und arbeitsbedingten Ausfällen reisten die Footballer aus Essen nur mit 40 Mann zu den Cougars in die Hansestadt. Das sollte gegen Ende der Partie den Ausschlag geben, denn einige Cardinals mussten wegen der dünnen Personaldecke sowohl in der Offense, als auch in der Defense spielen - bei sommerlichen Temperaturen knapp unter 30 Grad ein deutlicher Nachteil.
Bis weit ins dritte Quarter war es ein Spiel auf Augenhöhe. Zunächst führten die Hausherren aus der Hansestadt mit einem Touchdown, dann zogen die Cardinals nach. Weil der Extrapunkt der „Men in Blue“ allerdings geblockt wurde, ging es mit einem 6:7 aus Sicht der Essener in die Halbzeit. Im dritten Quarter übernahmen die Gäste sogar die Führung, nachdem Quarterback Joe Newman zum zweiten Mal mit dem Football in die Endzone gelaufen war. Das Schlussviertel gehörte allerdings den Berglöwen. Eiskalt schlugen sie Kapital daraus, dass die Kräfte der Cardinals deutlich schwanden. „Bis dahin hatten wir sowohl das Running als auch das Passing Game komplett unter Kontrolle“, bilanziert Defense Coordinator Klaudiusz Cholewinski, der den „Game Changer“ zugunsten der Cougars in einem 99 Meter Touchdown sah.
„Wenn du eh auf dem Zahnfleisch gehst und der Gegner dann so ins Spiel zurückkommt, dann zieht er dir damit meistens auch den Zahn“, fasste es Offense Coordinator Hartmann zusammen. Am Ende packten die Gastgeber noch einen weiteren Touchdown zum 22:12 Endstand. „Das war eine Steigerung von 100 Prozent im Vergleich zum ersten Spiel“, resümierte Hartmann trotz der Niederlage. Die Offense habe deutlich besser gespielt als gegen Solingen. Dass es am Ende wieder nicht für einen Sieg gereicht habe, sei ärgerlich, aber offensichtlich das Lehrgeld, das man als Aufsteiger machmal zahlen müsse.
Am kommenden Wochenende haben die Cardinals die Möglichkeit, den Kurs zu korrigieren. Am Sonntag kommt mit den Langenfeld Langhorns ein direkter Divisionsrivale in den Sportpark am Hallo. Dann hoffen die „Men in Blue“ auf lautstarke Unterstützung der Fans, die dann in begrenzter Anzahl wieder ins Stadion kommen dürfen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Mit einer knappen 35:42 Niederlage kehrten die Griffins vom Gastspiel beim den Berlin Adlern zurück. Bei ein wenig Glück wäre sogar eine große Überraschung möglich gewesen.
Die Griffins verlieren bei den Adlern (Foto: Gerd Köhler)
Die Vorzeichen standen nicht so gut, denn die Verantwortlichen mussten kurzfristig gleich auf 5 Starter verzichten. Arbeits- oder verletzungsbedingt fehlten DB Daniel Beumer und LB Björn Bars in der Defense, in der Offense mit OL Hans Zurke, TE und Punter Christian Moddelmog sowie TE Jerome Valbon, allesamt wichtigen Stützen, wie sich in den vorangegangenen zwei Spielen gezeigt hatte. Nichtsdestotrotz verlangten die Ostseestädter sich selbst und vor allem dem Gegner alles ab.
Die Adler aus Berlin, seit diesem Jahr mit hochrangigen Coaches und vielen erstligaerfahrenen Spielern gespickt, dazu ergänzt mit hochklassigen Imports erwischten einen sehr starken Start und nach gefühlt gerade mal 10 Plays und 3 Minuten Spielzeit sahen sich die Hansestädter einem 0:14 Rückstand gegenüber. Wer jetzt aber gedacht hatte, dass dies hier zu einem Spaziergang, für die erst das erste Saisonspiel absolvierenden und dadurch frischen Berlinern, werden würde, sah sich schnell getäuscht. Nach einem starken Return von Erik Weilandt bis an die 28yd Linie sahen die etwa 30 mitgereisten und lautstarken GrifFANS eine starke Angriffsserie der Greifen. First downs von Dylan van Boxel und Nachwuchsspieler Ben Bruß folgte ein TD Pass von van Boxel auf den ebenfalls in seiner ersten Herrensaison befindlichen TE Jonas Beumer, PAT Erik Weilandt gut. Nur noch 7:14.
Von nun an entwickelte sich ein für den neutralen Zuschauer abwechslungsreiches und punktegeladenes Spiel. Leider gelang es den Berlinern immer wieder, vor allem in den Special Teams, großen Raumgewinn zu erzielen und die high powered Offense der Hauptstädter ließ sich nicht lange bitten, um immer wieder zu punkten. Doch auch die Griffins ließen sich nicht demoralisieren und brachten immer wieder gute Angriffsserien zustande. Nach einem starken Lauf von RB Julian Hagen war es erneut TE Jonas Beumer mit dem TD nach Pass von Arthur Riemer, die für den 14:21 Anschluss sorgten. Nun kam es sogar zur ersten Chance, das Spiel zu Griffins Gunsten zu drehen. Nach großem Druck auf den QB der Berliner durch DE Ben Nauenburg, fumbelte dieser den Ball und Safety Nigel Lawrence schnappte sich das Leder und machte sich auf. Leider wurde er an der 5yd Linie doch noch gestoppt und eine Strafe warf die Greifen weitere 10 yd zurück. Im 4.Versuch und 1yd zu gehen dann der Versuch der Griffins auf ein neues First down, leider im Zentimeter zu kurz, Ballbesitz Berlin und kurze Zeit später erneut TD für die Hauptstädter und damit die 28:14 Führung für die Adler.
Doch auch die Griffins kamen vor der Halbzeit nochmal auf das Scoreboard und konnten, begünstigt durch etliche auch persönliche Strafen der Berliner, nochmal in die Endzone auf WR Trevin Howard zum 21:28 passen. Mit auslaufender Uhr soll ein nicht erfolgreicher Fieldgoal Versuch der Berliner nicht unerwähnt bleiben.
In der zweiten Hälfte erhielten die Griffins den Ball, starteten mit einem starken Drive und krönten diesen mit einem erneuten TD Pass auf Trevin Howard. AUSGLEICH. Nun die zweite Chance der Greifen. Der anschließende Kickoff wurde durch den Returner der Adler gemufft, die Griffins konnten den Ball kurz vor der Endzone der Berliner aber leider nicht für sich sichern. Die Adler nutzten ihrerseits den anschließenden Drive zur erneuten Führung. Das Quarter 4 hatte gerade begonnen, als QB Dylan van Boxel seinen RB Brecht Deboosere freistehend in der Endzone der Adler fand und den erneuten Ausgleich markierte. 35:35. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn ein langer Kickoff Return der Berliner bis an die 30yd Linie der Greifen und zwei Plays später die erneute Führung für Berlin.
Die Griffins warfen nun alles in die Waagschale und zeigten einen langen und schönen Drive. Dieser führte sie bis an die Berliner 30yd Linie. Hier nun nahte die Entscheidung. Ein vierter Versuch bei 5 yards zu gehen für die Griffins, volles Risiko und leider die erste Interception von Dylan van Boxel. Ballbesitz Berlin und das Spiel ging zu Ende.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
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