Seniors
Knapp zwei Wochen nach der Auftaktniederlage zum Start der Zweitligasaison haben die Assindia Cardinals das 6:20 gegen die Solingen Paladins vollständig aufgearbeitet und schauen auf das erste Auswärtsspiel.
Assindia Cardinals verloren ihr erstes Spiel gegen die Solingen Paladins: Hier im Bild ist Cole Williams (#9), der den einzigen TD für Essen erzielen konnte. (Foto Oliver Jungnitsch)
„Schaut man nur auf das Ergebnis, dann haben wir das Spiel in den ersten zehn Minuten verloren. Da haben wir Fehler gemacht, die eigentlich nicht passieren dürfen, die aber nach eineinhalb Jahren ohne Ligaspiel und mit nur sechs Wochen Vorbereitung passieren können“, bilanziert Offense Coordinator Florian „TicTac“ Hartmann und scherzt: „Das letzte Spiel habe ich erfolgreich aus meinem Gedächtnis gelöscht.“ Seine Herangehensweise ist simpel: „Wir haben zwei Möglichkeiten damit umzugehen: entweder wir machen so weiter und hoffen, dass es beim nächsten Mal reicht, oder wir lernen aus unseren Fehlern, stellen sie ab und machen es beim zweiten Spiel besser. Wir haben uns für Variante zwei entschieden.“
Dementsprechend intensiv waren auch die vergangenen Trainingseinheiten bei den „Men in Blue“. „Jeder im Team will sich verbessern. Das merkt man. Wir hatten zuletzt unfassbar harte Einheiten, bei denen die Jungs noch mal eine Schippe drauf gelegt haben.“
Ähnlich sieht es auch Defense Coordinator Klaudiusz Cholewinski: „Wissen, dass es nicht das besten Spiel von uns war, aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, sagt er. „Wir freuen uns auf das Lübeck-Spiel, weil wir da unter Beweis stellen können, dass wir die Fehler nicht noch einmal machen und dass die Niederlage gegen Solingen ein Ausrutscher war. Wir haben einen klaren Plan, und den ziehen wir bis zum Spiel am Sonntag in einer Woche auch durch, damit wir in Lübeck als Sieger vom Feld gehen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Foto ©Gunnar Rosenow Beide Teams trafen bisher fünfmal aufeinander und die Greifen konnten bisher nie gewinnen. In der Saison 2019 gab es zwei denkbar knappe Niederlagen für die Griffins. Zu Hause verlor man in einem starken Spiel mit 36:40 und im Rückspiel drei Wochen später setzte es eine 14:21 Niederlage gegen den damaligen Erstligaabsteiger der Saison 2018. Für eines konnten die Duelle aber immer sorgen – Spannung!
Und auch die ist im erneuten Aufeinandertreffen zu erwarten. Die Huskies unterlagen vor einer Woche denkbar knapp mit 6:12 gegen den selbsternannten Aufstiegsaspiranten Düsseldorf Panther. Dabei hatten doch Analysten nach dem Abgang des Trainerteams und einigen Stammspielern zu den neu gegründeten Hamburg Sea Devils eher mit einem klaren Sieg der Panther gerechnet. Aber der neue Headcoach Lars Trömel hat eine tolle Truppe beisammen, die einige Highlights zeigte.
Die Griffins um HC Grahn haben sich das Spiel natürlich genau angeschaut und hoffen, dass die eigenen Mannen an die guten Leistungen im Spiel gegen Lübeck anknüpfen können. Dafür hat das Trainerteam alle Jungs an Bord, auch wenn es hier und da ein paar Verletzungssorgen gibt. Entsprechend optimistisch geht man die Aufgabe im Duell der Hansestädte auf Seiten der Rostocker an und hofft auf das Daumendrücken aus der Heimat. Leider sind in Hamburg keine Fans zum Spiel zugelassen und auch einen Livestream können die Huskies nicht anbieten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Mit einem starken 31:00 (7:0; 17:0; 7:0; 0:0) gegen das Team der Berlin Rebels, melden sich die New Yorker Lions nach 20 Monaten Footballpause eindrucksvoll wieder in der GFL zurück.
Exavier Edwards (#8) ist Nachfolger von Christopher McClendon auf der Position des Runningbacks (Foto: Fabian Uebe)
Dabei ließen sich die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt der Partie, von der bereits zu Beginn des ersten Spielviertels eingeschlagenen Siegerstraße abbringen und dominierten fehlerfrei auf beiden Seiten des Balls das Spiel. Nachdem Gewinn des Coin Toss, begannen die Lions das Spiel mit dem Kick-Off der Begegnung durch den Neuzugang auf der Position des Kickers von den Hildesheim Invaders, Luca Jeckstadt.
Zwar konnten die Gäste aus Berlin durch ihren Quarterback Darius Wade zwei schnelle neue erste Versuche erzielen, doch war auf Höhe der Mittelinie der Vorwärtsdrang abrupt beendet und die Rebels mussten sich per Punt vom Angriffsrecht trennen. Es folgte der erste Auftritt von Jake Kennedy als neuer Spielmacher und Exavier Edwards als Nachfolger von Christopher McClendon auf der Position des Runningback, im Angriff der New Yorker Lions. Die Ausgangssituation war alles andere als Gut für die Offense der Löwen, startete man doch nach einem gelungenen Punt der Rebellen, von der eigenen vier Yard Linie. Doch mit einem Pass von Jake Kennedy auf Christian Bollmann, gefolgt von einem ersten Lauf von Exavier Edwards, hatte man sich schnell etwas Luft nach hinten verschafft. Es folgte ein weiterer, dieses Mal langer Pass über 30 Yards von Kennedy auf Paul Bogdann, sowie ein Lauf von Edwards und schon war man in der Spielfeldhälfte der Gäste angekommen. Ein Spielzug in Form eines 46 Yard Pass von Jake Kennedy auf Justus Holtz später und die Lions führten mit 7:0 (PAT L. Jeckstadt).
Es folgte eine Angriffsserie der Berlin Rebels, welche diese bis an die sieben Yard Linie der New Yorker Lions heranbrachte, doch auch trotz eines ausgespielten vierten Versuchs, nicht zum Erfolg bzw. zu Punkten führte. Besonders die Passabwehr der Hausherren in Form von Robin Papke, als auch Neuzugang Marcel Gaal von den Hildesheim Invaders, konnte die ersten Punkte für die Gäste verhindern. Es folgten jeweils erfolglose Angriffsserien beider Teams, bevor die Lions nach einem weiteren Punt der Rebels, das Angriffsrecht an der Berliner 47 Yard Linie wieder übernahmen und Neuzugang Exavier Edwards erstmalig seine Geschwindigkeit und Durchschlagskraft unter Beweis stellen konnte. Mit Läufen von 12 Yards und 23 Yards, brachte der US-Amerikaner sein Team bis drei Yards vor die gegnerische Endzone, bevor er mit einem dritten Lauf die fehlenden Yards zum 14:0 (PAT L. Jeckstadt) ebenfalls überbrücken konnte.
Abermals endeten die folgenden Angriffsversuche in einem Punt der Gäste und die Lions starteten die nächste Angriffsserie an der eigenen 29 Yard Linie. Mit Pässen auf Edwards, Bollmann und Bogdan, führte Jake Kennedy sein Team bis kurz vor die Mittelinie und vollendete den Drive mit einem Screen-Pass erneut auf Exavier Edwards, welcher über 53 Yards in die Berliner Endzone zum 21:0 (PAT L. Jeckstadt) einlief, erfolgreich. Doch damit noch nicht genug im zweiten Spielabschnitt. Die Abwehr der Löwen stoppte den Berliner Angriff schnell, wobei Linebacker Christoph Bachmann seiner Statistik den ersten Quarterback-Sack in 2021 hinzufügen konnte. Mit etwas mehr als einer Minute verbleibender Spielzeit betrat die Offense der Lions noch einmal das Feld und machte sich daran, ihre Führung kurz vor der Halbzeitpause noch einmal zu erhöhen. Mit eigenen Läufen und einem langen Pass auf Paul Bogdann bis knapp vor die Berliner Endzone, führte Jake Kennedy sein Team voran. Den Halbzeitstand zum 24:0 erzielte Kicker Luca Jeckstadt, mit einem Fieldgoal aus 21 Yard Entfernung.
Nach der Halbzeitpause veränderte sich der Spielverlauf nur wenig. Die Berlin Rebels versuchten weiterhin vergeblich die Abwehr der Löwen zu überwinden und die Defense der Gäste tat sich schwer, den Angriff der Hausherren zu stoppen. So dauerte es gerade einmal drei Spielzüge nach Wiederanpfiff und die New Yorker LIons erhöhten ihre Führung weiter auf 31:0 (PAT L. Jeckstadt), durch eine Touchdown von Christian Bollmann, nach einem sehenswerten 43 Yard Pass von Jake Kennedy. Im weiteren Verlauf des dritten Spielviertels setzen die Lions im Angriff nun vermehrt auf das Laufspiel über Exavier Edwards und kontrollierten damit die Uhr und den Gegner. Ebenso dominierte die Verteidigung der Braunschweiger den Angriff der Gäste. Weitere Punkte gab es im dritten Quarter nicht.
Im vierten und letzten Spielabschnitt erhielten dann speziell die Nachwuchskräfte in beiden Teams ihre Chance, sich auf dem Feld zu präsentieren. So übernahm bei den New Yorker Lions z.B. Hendrik Scharnbacher, der auch von den Hildesheim Invaders nach Braunschweig gewechselt ist, die Regie im Angriff und das Braunschweiger Eigengewächs Finn Oppermann konnte sich als Ballträger beweisen. Ebenfalls wusste der von den Junior Lions U19 in die GFL Mannschaft aufgestiegene Linebacker Chika Otiora sowohl in der Defense, als auch in den Special Teams zu glänzen.
Da auch die Berlln Rebels begannen munter durchzuwechseln und ihren Back-ups Einsatzzeit gaben, blieb es letztendlich bei dem verdienten 31:0 Sieg für die New Yorker Lions im ersten GFL Spiel der Saison 2021 und man kann mit Zuversicht in das Rückspiel gegen die Berlin Rebels gehen, welches bereits am kommenden Samstag in Berlin stattfindet.
Scoreboard
07:00 46 Yard TD-Pass J. Kennedy (#5) auf J. Holtz (#6) (PAT #95 L. Jeckstadt)
14:00 3 Yard TD-Lauf E. Edwards (#8) (PAT #95 L- Jeckstadt)
21:00 53 Yard TD-Pass J. Kennedy (#5) auf E. Edwards (#8) (PAT #95 L. Jeckstadt)
24:00 21 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
31:00 43 Yard TD-Pass J. Kennedy (#5) auf C. Bollmann (#85) (PAT #95 L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Das Warten hat ein Ende: Am kommenden Samstag (12. Juni, Kickoff: 16 Uhr) starten die Düsseldorf Panther mit einem Heimspiel gegen die Hamburg Huskies im Stadion des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße in die GFL2-Saison 2021. Mehr als anderthalb Jahre nach seiner Vorstellung als neuer Head Coach kann Douglas Fryer damit endlich sein Pflichtspiel-Debüt mit den Raubkatzen feiern. Dank seines breiten und qualitativ gut besetzen Kaders und einer erfolgreich verlaufenden Saisonvorbereitung siegt der US-Amerikaner nicht nur dem Spiel gegen die Hansestädter optimistisch entgegen, sondern formuliert auch hohe sportliche Ziele für die gesamt Spielzeit.
Heimspiel gegen die Hamburg Huskies soll Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen(Foto: Nick Jungnitsch)
Endlich geht es wieder los: Eine Woche nach der GFL startet an diesem Wochenende auch die zweithöchste Spielklasse des hiesigen American Football in die Sasion 2021. Die Düsseldorf Panther bekommen es zum Auftakt mit den Hamburg Huskies zu tun – und das Ganze tatsächlich vor heimischen Publikum. Die aktuell guten Zahlen für die NRW- Landeshauptstadt und das von den Panthern erarbeitete Hygienekonzept ermöglichen, dass sowohl am kommenden Samstag sowie nach derzeitigem Stand mindestens auch beim zweiten Heimspiel 14 Tage später bis zu 500 Zuschauer das Geschehen auf dem Rasen des Stadions an der Karl-Hohmann-Straße live vor Ort verfolgen können. Alle Fans, die über die E-Mail-Adresse
Nach dem Willen von Panther-Head Coach Douglas Fryer sollten ihnen dabei viel Anlass zur Freude geboten werden. „Ich glaube, wir sind bereit für Saison“, so der 35-Jährige Kalifornier. „Wir haben viele Spieler im Team, damit herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf um die Kaderplätze für den jeweiligen Spieltag. Eine bessere Situation kann sich ein Head Coach nicht wünschen. Der interne Konkurrenzkampf hilft den Spielern dabei, ihr maximales Potenzial zu entwickeln.“ Grund zur Zuversicht zieht der Übungsleiter auch aus den jüngsten intensiven Trainingseinheiten sowie einem aufschlussreichen Testspiel gegen den Erstligisten Cologne Crocodiles am vorvergangenen Wochenende. „Bei diesem Scrimmage konnten wir noch einige kleinere Fehler abstellen, Feinjustierungen vornehmen und uns so optimal auf das Spiel gegen die Huskies vorbereiten.“
Die größte Herausforderung sieht Fryer in der Dosierung der Emotionen nach der langen Wartezeit. „Die Aufregung unter unseren Spielern ist groß, sie können das erste Spiel kaum abwarten“, weiß er zu berichten. „Die Aufgabe für uns Coaches lautet, darauf zu achten, dass sie cool bleiben und sich aufs Spiel konzentrieren.“ Dass die erste Bewährungsprobe für seine Mannen dann gleich wieder vor erwartungshungrigen Fans stattfindet, darin sieht der Cheftrainer kein zusätzliches Problem: „Wir verspüren keinen Extra-Druck. Wir sind hier für unsere Fans, wollen ihnen ein tolles Spiel mit Emotionen liefern und den ersten Sieg hier in Düsseldorf feiern.“
Was die Vorbereitung auf den Gegner natürlich erschwert, ist die Tatsache, dass auch die Hamburg Huskies ihr letztes Pflichtspiel 2019 absolviert haben. „Das verkompliziert das Ganze natürlich, weil sich seitdem viele Dinge geändert haben können“, weiß Fryer. „Auch sie haben einen neuen Head Coach und es gab einiges an Bewegung im Kader. Entscheidend wird sein, dass wir uns während des Spiels schnell auf das einstellen, was Hamburg auf den Platz bringt. Darauf haben wir in der Vorbereitung großen Wert gelegt. Die Huskies sind eine großartige Football-Organisation. Wir erwarten am Samstag ein gutes, sauberes und spannendes Spiel von und mit ihnen.“
Aber Blick von Douglas Fryer geht auch bereits über den ersten Spieltag hinaus. „Wir peilen die Meisterschaft an“, gibt er unumwunden zu – schränkt gleichzeitig aber auch ein: „Ich denke, dass gilt für jedes Team in der Liga, denn es macht keinen Sinn anzutreten, wenn du nicht gewinnen willst. Aber wir denken von Woche zu Woche, fokussieren uns immer nur auf das nächste Spiel – ganz egal, wie das letzte ausgegangen ist. Wir gehen jede Partie an, als wäre sie die erste und einzige – und somit die entscheidende.“
Auf den Tag genau 20 Monate ist es her, dass das Team der New Yorker Lions letztmalig ein Spielfeld betreten hat. Am 12. Oktober 2019 war es die Commerzbank-Arena in Frankfurt, der Gegner hieß Schwäbisch Hall Unicorns und es ging um den German Bowl XL. Das Ergebnis dürfte allen Fans der Lions noch im Gedächtnis sein, denn mit einem zwar knappen, aber verdienten 10:7 sicherten sich die Löwen ihren 12. Deutschen Meistertitel und bauten damit Ihre Rekordmeisterserie weiter aus. Was dann folgte waren über 600 Tage zum Teil quälend lange Wartezeit mit vielen Höhen und Tiefen.

Die Saison 2020 wurde abgesagt und an ein richtiges Training war bis Mitte Mai 2021 nicht zu denken, doch dann ging alles plötzlich schnell und innerhalb von nur knapp vier Wochen stand Head Coach Troy Tomlin vor der schweren Aufgabe ein neues Team der New Yorker Lions für die GFL Saison 2021 zu formen. Auf Grund der Ungewissheit der letzten Monate standen viele erfahrene nationale Spieler nicht mehr zur Verfügung, da sie sich anderweitig beruflich orientieren mussten. Wiederum andere für 2020 geplante Spieler blieben in ihren Heimatländern und spielen dort in den nationalen Ligen.
Somit wird in 2021 ein Team der Lions an den Start gehen, welches auf viele junge Talente und Spielern aus der Region setzt, aber auch Erfahrung aufzubieten hat. So sind nach wie vor Spieler wie Christian Bollmann, Justus Holtz, Paul Bogdann, Benhur Ayra, Robert Sövegjarto oder auch Maik Friese auf Seiten des Angriffs dabei. In der Verteidigung werden die jungen und in der GFL unerfahrenen Spieler von David Müller, Benjamin Krahl, Robin Papke, Christoph Bachmann oder auch Samuel Kargel im übertragenden Sinne an die Hand genommen.
Verstärkt wird die Mannschaft durch die drei US-Spieler Jake Kennedy auf der Position des Quarterbacks, Multitalent Exavier Edwards, welcher voraussichtlich erst einmal hauptsächlich als Runningback Einsatzzeit finden wird und Da‘Shawn Benton, der in der Passverteidigung seine Erfahrung mit in die Waagschale wirft. Wie die letzten harten Trainingswochen das neugebildete Team der Lions zusammengeschweißt hat, können sie nun am kommenden Samstag gegen die Berlin Rebels im Saisonauftakt unter Beweis stellen (Eintracht-Stadion, Kick-Off 18 Uhr).
Ähnlich wie es den Löwen erging, erging es auch den Gästen aus Berlin. Lange musste man auf die Trainings- bzw. Spielfreigabe warten und sich binnen kurzer Zeit auf die GFL Saison vorbereiten. Wie auch bei den Lions, mussten auch die Rebels ihren Kader an vielen Stellen umstrukturieren und neue und junge Spieler integrieren. Dazu verlor man auch einiges an Erfahrung an die Statdrivalen der Berlin Adler (GFL2) und dem neu gegründeten Team der Berlin Thunder, aus der ELF. Doch wie Troy Tomlin, hat auch sein Gegenpart auf Seiten der Berliner, Head Coach Joshua Mandel, das beste aus seiner Situation gemacht und eine starke Mannschaft auf die Beine gestellt.
Auf Seiten der Hauptstädter wird QB Darius Wade den Angriff führen. Wade kommt vom Boston College und spielet dort von 2014- 2018 mit den Boston College Eagles, bevor er in 2019 und 2020 an die Bowling Green University wechselte. Nach wie vor der Fels in der Berliner Brandung auf Seiten der Verteidigung ist Rory Johnson. Der Linebacker aus Mississippi spielt seit 2010 in Deutschland und kam damals von den Ole Miss Rebels. Das Quartett der US-Amerikaner wird komplettiert durch Passverteidiger Paul Morant und Wide Receiver Jordan Paul. Somit sind die Weichen für beide Teams gestellt und die Vorbereitungen abgeschlossen, damit es am Samstag, zwar noch ohne Zuschauer, endlich wieder losgehen kann und das „Ei“ wieder durch das Braunschweiger Stadion fliegt.
Livestream - Link: https://livestream.com/accounts/14081153/events/9707139
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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