Seniors
Bei hochsommerlichen Bedingungen im Kölner Sportpark Höhenberg, sahen die Fans der New Yorker Lions und der Cologne Crocodiles ein Spiel, wie es spannender nicht sein konnte. Speziell in Halbzeit zwei entwickelte sich ein zum Teil offener Schlagabtausch, mit den letztendlichen besseren Ende für den Gastgeber aus Köln, welche mit 36:28 (7:0; 0:6; 7:9; 22:13) die Partie für sich entscheiden konnten. Matchwinner auf Seiten der Cologne Crocodiles war dabei Wide Receiver / Runningback Jarvis McClam, der allein vier, der fünf Kölner Touchdowns erzielen konnte.
WR #17 Tamsir Seck - Foto: Fabian Uebe
Die Lions gingen auf Grund von Krankheit und Verletzungen deutlich dezimiert an Start und mussten auf vielen Position auf die notwendige Tiefe im Kader verzichten. So kam u.a. Spielmacher Hendrik Scharnbacher zu seinem ersten Start in der Erima GFL und machte seine Sache gut. Die Lions gewannen den Coin-Toss und entschieden sich zuerst dem Angriff der Kölner den Ball zu überlassen. Köln startete ihren ersten Drive an der eigenen neun Yard Line, kamen aber nicht weiter als bis zu ihrer eigenen 40 Yard Linie voran, bevor sie sich erstmalig der, von Defense Koordinator Jim Ward gut eingestellten Defense der Löwen, geschlagen geben musste. Aber auch der Angriff der Braunschweiger unter der Regie von Hendrik Scharnbacher, fand vorerst keine Mittel und Wege gegen die Verteidigung der Kölner und musste sich ebenfalls schnell wieder per Punt vom Angriffsrecht trennen.
Die Crocodiles starteten ihren zweiten Dive tief in der eigenen Hälfte, konnten sich aber mit Läufen von Sergej Kendus und Pässen von Christian Strong auf Aaron Jackson und Jarvis McClam bis tief in die Spielfeldhälfte der Lions vorarbeiten. Die Führung zum 7:0 (PAT S. Appelt) erzielte Jarvis McClam nach einem 10 Yard Pass von Christian Strong. Mit diesem Spielstand ging es in das zweite Spielviertel, welches die Verteidigung der Löwen mit einem Turn Over gegen den Angriff der Kölner kurz vor der Mittellinie begann und ihrem Angriff die Möglichkeit zum Anschluss gab. Mit einem langen Pass über 36 Yards von Hendrik Scharnbacher auf Tamsir Seck und einen folgenden 20 Yard Touchdown-Pass erneut auf Tamsir Seck, schlossen die Löwen auf 7:6 (PAT nicht gut) auf.
Damit sollte es in der ersten Halbzeit mit Punkten auch gewesen sein, da beide Verteidigungsreihen keine weiteren Scores mehr zu ließen. Auf Seiten der Löwen konnten Samuel Kargel und OJ Thompson jeweils mit einem Sack ihren Anteil dazu leisten. Nach der wohlverdienten Halbzeitpause für beide Mannschaften bei den hohen Temperaturen auf dem Rasen, erhielten die New Yorker Lions zuerst das Angriffsrecht. Erfolg konnten sie daraus nicht schlagen. Auch für den Angriff der Gastgeber lief es nicht besser, dafür konnten sie aber Kapital aus einem Fehler des Puntreturn-Teams der Braunschweiger schlagen. Dieses konnte den Punt nicht festhalten und gaben den Cologne Crocodiles, welche am schnellsten reagierten und den freien Ball sicherten, ein neuer ersten Versuch tief in der eigenen Hälfte. Der Angriff der Kölner nahm das Geschenk dankend an und kurze Zeit später war es erneut Jarvis McClam, dieses Mal mit einem Lauf aus zwei Yards, der die Führung für sein Team auf 14:6 (PAT S. Appelt) ausbaute. Doch die Löwen ließen sich dadurch nicht beeindrucken und brauchten ganze zwei Spielzüge, um erneut den Anschluss wiederherstellen. Zuerst lief David McCants über 40 Yards bis weit in die Spielfeldhälfte der Crocodiles, dann bediente Hendrik Scharnbacher seinen Ballfänger Paul Bogdann mit einem 37 Yard Pass zum 14:12 (TPC nicht gut) in der Endzone der Hausherren. Die Braunschweiger Verteidigung stoppte den folgenden Drive der Kölner umgehend, wobei OJ Thompson und Arkadiusz Cieslok Kölns Quarterback Christian Strong ein weiteres Mal zu Boden bringen konnte und zwang die Crocodiles zum Punt. Dieser ging aus Sicht der Gastgeber vollkommen schief und der Angriff der Lions übernahm den Ball 20 Yards vor der Endzone der Kölner. Kurze Zeit später brachte Löwenkicker Luca Jeckstadt mit einem 35 Yard Fieldgoal sein Team erstmalig mit 14:15 in Führung.
Es folgten zwei Angriffsserien beider Teams, die jeweils im Punt endeten, bevor es ins vierte und letzte Spielviertel ging. Gleich der erste Spielzug, nachdem Seitenwechsel, brachte für die Cologne Crocodiles die Führung zurück. Abermals war es Kölns Jarvis McClam, der die gesamte Braunschweiger Verteidigung aussteigen ließ und über 59 Yards zum 22:15 (TPC J. McClam) und der erneuten Führung für seine Mannschaft, in die Braunschweiger Endzone einlief. Den folgenden Kick-Off returnierte Adehkeem Brown für die Löwen bis an die Mittellinie.
Es folgte ein Lauf von David McCants und eine zusätzliche 15 Yard Strafe gegen die Crocodiles, die zum Spielausschluss von Kölns Passverteidiger Khefil Osseni führte und den Braunschweiger Angriff bis an Kölns 26 Yard Linie brachte. Dort unterlief Hendrik Scharnbacher sein einziger „Fehler“ des Spiels. Beim Versuch eines Passes auf Tamsir Seck in die Endzone der Crocodiles, reagierte Köln Passverteidiger Fardan Allen am schnellsten und schnappte den Ball kurz von den fangbereiten Händen des italienischen Receivers in den Diensten der Lions, weg. Erneut sagten die Crocodiles „Danke“ und nur wenige Spielzüge später bediente Christian Strong seinen amerikanischen Receiver Aaron Jackson mit einem 72 Yard Pass zum 29:15 (PAT S. Appelt).
Doch wer meinte die New Yorker Lions würden sich geschlagen geben, sah sich getäuscht. Mit drei Pässen von Hendrik Scharnbacher auf Crusoe Gongbay in Folge, welche den Angriff bis an die zwei Yard Linie der Kölner brachte, bereiteten die Löwen die nächsten Punkte vor. Die verbleibenden Yards zum 29:22 (PAT L. Jeckstadt) Anschluss-Touchdown, überbrückte David McCants. Auch den Gastgebern unterliefen nun Fehler, welche sie im folgenden Drive weit nach hinten warfen. Daraus resultierend sah sich Christian Strong gezwungen einen riskanteren Pass zu werfen, welcher von Braunschweigs Adehkeem Brown an Köln 27 Yard Linie abfangen wurde und erneut den Lions Angriff in aussichtsreiche Position zurück auf das Feld brachte. Abermals nutze Hendrik Scharnbacher die Chance und fand zum zweiten Mal Paul Bogdann zum Touchdown und 29:28 (TPC nicht gut) in der Endzone der Kölner.
Bei noch etwas mehr als drei Spielminuten, wurde es jetzt noch einmal richtig spannend. Doch abermals war es erneut auf Kölner Seite Jarvis McClam, der mit seinem vierten Touchdown des Tages und einem 38 Yard Lauf, für das 36:28 (PAT S. Appelt) sorgte.Zwar waren immer noch knapp zwei Minuten zu spielen, doch lief den Löwen die Zeit davon. Mit Läufen von David McCants und einem Passfang von Crusoe Gongbay, ging es bis an die 37 Yard Linie der Kölner voran, doch war dort Schluss. Die Lions knieten schlussendlich ab und bescherten den Cologne Crocodiles damit einem 36:28 Erfolg, bleiben aber im direkten Vergleich weiterhin vor, da man das Hinspiel Ende Mai in Braunschweig, mit 27:14 gewinnen konnte.
Scoreboard
07:00 10 Yard TD-Pass C. Strong auf J. McClam (PAT S. Appelt)
07:06 20 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf T. Seck (PAT nicht gut)
14:06 2 Yard TD-Lauf J. McClam (PAT S. Appelt)
14:12 37 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Bogdann (TPC nicht gut)
14:15 35 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
22:15 59 Yard TD-Lauf J. McClam (TPC J. McClam)
29:15 72 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT S. Appelt)
29:22 2 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT L. Jeckstadt)
29:28 19 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Bogdann (TPC nicht gut)
36:28 38 Yard TD-Lauf J. McClam (PAT S. Appelt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
In der Hitze der Hanse Sail behielten die Hausherren im Duell der Hansestädte vor erneut 750 Zuschauern die Oberhand und erzielten mit dem 35:03 Sieg einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt. Ausschlaggebend dafür waren erneut eine sehr gute Leistung der Verteidigung und eine nervenstarke Angriffsformation.
Griffins erzielen Big Point - Foto: Andre GschwengZu Beginn möchte sich das TEAM aber explizit bei ihren großartigen GrifFANS bedanken, die trotz der sengenden Hitze, der Einschulung in MV und des größten Seglertreffens der Welt ins Leichtathletikstadion zu Rostock geeilt waren. Zudem ein großer Dank an die Helfer, den Spieltagspäsentator WIRO sowie die unermüdlichen Griffiness. Gleich zu Beginn des Spiels gab es auch eine Schweigeminute für den kürzlich tragisch verstorbenen und ehemaligen Griffins Spieler Austin Smith sowie eine Ehrung für Linebacker Maurice Wright jr., der im letzten Jahr mit den Kuopio Steelers die finnische Meisterschaft gewinnen konnte, die nicht unerwähnt bleiben sollten.
Zum Spiel. Der erste Drive der Offense war vielleicht der beste der bisherigen Saison… bis er etwa 15 yards vor der Endzone der Huskies ins Stocken geriet. Strafe, drei zu kurze Angriffszüge und zu guter Letzt ein knapp verschossenes 32yd-Fieldgoal machten den starken Beginn zunichte. Es folgte ein langer Drive der Huskies, die in diesem Spiel die letzte Chance ergreifen wollten, um den Klassenerhalt zu ermöglichen. Und genauso spielten sie auch. 10 plays später allerdings mussten sie sich vom Ballbesitz per Punt und ohne Punkte trennen. Damit war quasi auch das erste Viertel rum – 00:00 stand an der Anzeigetafel.
Der zweite Angriffdrive der Greifen endete dann mehr oder weniger im Fiasko. Nach guten Beginn erneut Strafen und gleich mehrere Unzulänglichkeiten, die in einem missglücktem Puntsnap endeten und die Huskies an der Griffins 9yd-line in Position brachte. Die Verteidigung allerdings konnte das Schlimmste verhindern, zwang die Huskies zum erfolgreichen Fieldgoalversuch. Doch die Griffins behielten die Nerven und antworteten schnell. Drei Laufspielzüge und ein Pass brachte den Angriff an die 30yd-line der Huskies und diese überbrückte Nicholas Alberto unwiderstehlich mit einem Lauf, PAT Beumer gut und die 07:03 Führung. Die beiden folgenden Drives der Teams brachten keine sonderlichen Ergebnisse, man konnte die Wichtigkeit der Partie für beide quasi riechen. Also ging es so in die Pause.
Nach der Pause kam die Defense der Griffins so richtig ins Rollen und ließ quasi fast nichts mehr zu, so sehr sich Hamburg auch mühte. Immer wieder kam guter Druck der D-line zustande, die ihren langjährigen Team Captain Phil Birkner zurück begrüßen durfte, die Linebacker standen goldrichtig und dem Backfield gelang in Person von Björn Rosenbrock eine langersehnte Interception. Folgerichtig brachte die vom erneut überragenden MLB Wright jr. angeführte D die Offense in gute Feldpositionen, die diese für sich nervenstark nutzten. Im ersten Drive unterlief dem mittlerweile wohl dehydrierten QB Shon Belton noch eine Interception an Hamburgs 11yd-line, danach aber war es dem britischen RB Sean Adeyemi vorbehalten die nächsten Punkte zu erzielen, PAt Beumer gut – 14:03. Die Huskies setzten nun alles auf eine Karte, wurden aber jäh im 4.Versuch gestoppt und nur ein Play später passte Belton auf Beumer – 21:03, die Vorentscheidung. Jetzt kam es knüppeldick für die Hamburger. Im nächsten Passversuch pflückte Rosenbrock den Ball und nur ein play später lief Nicholas Alberto 26yd zu seinem zweiten Tagestouchdown. Im Stadion hielt es nun niemanden mehr auf dem Sitzen und die Greifen legten nach. Immer wieder starke Läufe von Julian Hagen brachten die Hausherren bis an die 11yd-line, die letztlich Kalan Miller mit einem Run überbrückte und den Deckel auf die Begegnung machte. Anschließend gab es noch einen langen Drive der Huskies bis an die 3yd-line der Griffins, aber auch vier weitere Versuche brachten nicht den erwünschten Gast-Touchdown. So blieb es am Ende bei einem völlig verdienten Sieg der Griffins, der auch in der Höhe völlig in Ordnung geht. Die Huskies müssen leider den Weg in Liga 3 gehen und stehen als erster Absteiger aus der GFL 2 fest. Die Ostseestädter haben sich durch den Sieg bei noch zwie ausstehenden Partien in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht, um nach einer verkorksten Saison den Klassenerhalt selbst zu sichern.
Das nächste Heimspiel findet am 27.08. um 16:00 Uhr im LAV Stadion statt. Zu Gast werden dann die Aufstiegsaspiranten der Hildesheim Invaders sein, die gestern in einem wilden Spiel in Lübeck mit 56:30 die Oberhand behielten. Lübeck wird auch der nächste Gegner der Griffins sein. Am kommenden Samstag gibt es das nächste Nordduell.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Der AFC Remscheid Amboss ist erfolgreich in die Rückrunde der Oberliga NRW gestartet. Vor etwa 100 Zuschauern im Ludwig-Kuhnen-Stadion gewann die Mannschaft von Head Coach Paolo Bizzarri eine spannende Partie mit 23:21 (0:0, 9:0, 0:13, 14:8) bei den Aachen Vampires.
Erik Hensch - Foto: CEPD Sports
“Es war nicht schön, aber es war geil und laut“, sagte Bizzarri nach der fesselnden Partie, in der das Momentum zwischen beiden Teams hin und her schwappte. Zunächst einmal musste der Amboss den Ausfall von Stamm-Quarterback Tom Schröder verkraften, stattdessen startete Tobias Picard under Center und zeigte dabei vielversprechende Ansätze. Allerdings bemerkten die Gastgeber schnell, dass der Amboss mit seinem Backup-Quarterback auf dem Feld stand und setzte auf permanentes Blitzen. Auf der Gegenseite stand die Defense des Amboss von Koordinator Patrick Giesa aber ebenfalls gut und ließ den Gegner kaum zu Entfaltung kommen.
Nach einem punktelosen ersten Viertel waren es dann die Aachener, die einen ordentlichen Drive auf das Gridiron bekamen, doch Amboss-Cornerback Liam Hagemann fing eine Interception an der eigenen Goalline ab. Kurz darauf sorgte ein weiteres Big Play der Defense für die ersten Amboss-Punkte. Defensive Back Frederic Kuschel gelang ein Strip-Sack gegen den Aachener Quarterback, den Defensive Tackle Luca Vetter aufnahm und über 40 Yards in die gegnerische Endzone trug. Der folgende PAT von Michael Schönen wurde allerdings geblockt. Dennoch nicht das einzige Highlight noch für Remscheid vor der Pause. Dennis Remmers eroberte einen Punt, den der Aachener Returner berührt hatte, tief in der gegnerischen Hälfte. Wenige Spielzüge später erhöhte Kicker Nick Zimmermann mit einem Fieldgoal aus 25 Yards zu, 9:0-Pausenstand – es war der erste erfolgreiche Kick des Amboss in der laufenden Saison. Wie gut dabei die Rückkehr von Zimmermann, der sein erstes Saisonspiel bestritt, tat, sollte sich auch im weiteren Spielverlauf zeigen.
Die Vampires kamen mit einem stark veränderten Plan in die zweite Halbzeit und fanden nun auch Wege, um die Defense des Amboss anzugreifen. Mit konsequentem Laufspiel kamen die Aachener in zwei aufeinanderfolgenden Drives jeweils zum Touchdown und gingen so mit einer 13:9-Führung ins letzte Viertel, das aus Sicht des Amboss ohne Linebacker Jan Herrmann stattfinden musste, der mit einer Fußverletzung nicht mehr weiterspielen konnte. Mit Beginn des dritten Viertel übernahm Erik Hensch beim Amboss als Quarterback. Der Wechsel des Quarterbacks zur Pause hatte Bizzarri schon vor der Partie beschlossen, damit beide Backups Spielzeit sammeln konnten. Hensch hatte im Passspiel Probleme mit seine Präzision, sorgte dann aber für einige Highlights. Einen Sneak zu einem anvisierten neuen First Down trug der Quarterback über 30 Yards gleich bis in die Endzone des Gegners und holte dem Amboss so die Führung in einer Phase des Spiels zurück, in der das Momentum bei den Aachenern lag. Zimmermann verwandelte den folgenden PAT souverän zum Stand von 16:13 für den Amboss.
Als Amboss-Verteidiger Julian Kruber wenige Spielzüge später einen misslungenen Snap der Aachener in deren Redzone eroberte, schien der Amboss endgültig auf der Siegerstraße zu sein. Denn Hensch fand aus sieben Yards Wide Receiver Michael Schönen und nach erfolgreichen PAT hatte sich der Amboss im Schlussviertel beim Stand von 23:13 eine Führung von zwei Scores erarbeitet. Wer sich nun sicher war, dass die Aachener damit geschlagen waren, hatte sich getäuscht. Ein tiefer Pass und ein verpasstes Tackling von Nicolas Nippes, der nach zwei Jahren sein erstes Spiel wieder bestritt, sorgten für ein schnelles Comeback der Gastgeber. Nach einer erfolgreichen Two-Point-Conversion verkürzten die Aachener auf 21:23 aus ihrer Sicht. Doch dem Amboss gelang es, in seinem anschließenden Drive fast sechs Minuten von der Uhr zu nehmen, so dass die Aachener mit weniger als zwei Minuten Restspielzeit zu ihrem letzten Drive kamen, der in einem Turnover on Downs kurz hinter der Mittellinie endete. Mit der Victory-Formation vollendete Hensch dann den Sieg für den Amboss.
Der Auswärtssieg hat für den Amboss vorentscheidenden Charakter. Bei noch vier ausstehenden Spielen befinden sich die Bizzarri-Mannen nun drei Siege zuzüglich des gewonnenen direkten Vergleichs vor den Vampires. Damit ist der Klassenerhalt faktisch bereits frühzeitig gesichert, wenngleich ein mathematisches Restrisiko bleibt. Die weiterhin sieglosen Aachener müssten nun aber alle restlichen Saisonspiele gewinnen – und der Amboss sämtliche Aufgaben verlieren – damit die Kaiserstädter sich noch vor den Amboss schieben würden. Damit ist in Anbetracht der noch ausstehenden Partien gegen die Aufstiegsaspiranten Krefeld Ravens und Wuppertal Greyhounds allerdings nicht zu rechnen. Eine Situation, die dem Amboss insbesondere aufgrund seiner angespannten Quarterback-Situation, guttut. Weiter geht es für den Amboss in zwei Wochen mit einem Gastspiel bei den Münster Mammuts.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Rhein Fire kann weiterhin auf den Einzug ins Halbfinale der European Football League hoffen. Zum Auftakt des Saison-Endspurts feierten die Rheinländer einen 50:32 (9:6, 20:6, 14:12, 7:8)-Erfolg bei den Istanbul Rams. Die Barcelona Dragons können nach ihrem 37:15-Sieg bei den Cologne Centurions zwar nur noch rein theoretisch von Fire als Spitzenreiter der Südstaffel der ELF abgelöst werden. Im indirekten Vierkampf um den Platz als bester Zweiter hält Fire aber weiter den Anschluss an die Tirol Raiders, Berlin Thunder und Frankfurt Galaxy.

In Istanbul avancierten Fire-Spielmacher Jadrian Clark und Wide Reciever Timothy Knuettel zum Duo des Tages: Knuettel fing gleich vier der insgesamt sieben Touchdown-Pässe (insgesamt 15 Pässe für 260 Yards!) seines Quarterbacks, der insgesamt Pässe für 485 Yards Raumgewinn an den Mitspieler brachte. Mit diesem Offensiv-Feuerwerk und dem neuen Teamrekord für erzielte Punkte und 581 Yards Raumgewinn insgesamt setzten die Schützlinge von Cheftrainer Jim Tomsula und Offense Coordinator Martin Tschurer nahezu perfekt um, was im Training der vergangenen Woche erarbeitet worden war. Die Coaches hatten bei der Vorbereitung Schwächen in der Passverteidigung der Türken entdeckt und diese wurden gnadenlos ausgenutzt.
Da fiel es nicht ganz so schwer ins Gewicht, dass der Gameplan der Defense nur zeitweise wirklich aufging. Das gefährliche Zusammenspiel zwischen Quarterback Isaiah Green und seiner liebsten Anspielstation Terryon Robinson konnte nicht völlig unterbunden werden: Green erlief zwei Touchdowns selbst und bediente zweimal seinen Landsmann Robinson in der Endzone. Doch wurde gerade in der (vor-) entscheidenden Phase in der ersten Hälfte Istanbuls Offensive immer wieder gestoppt und insgesamt viermal zum Punten gezwungen,
So wurde bis zur Pause eine 29:12-Führung herausgespielt, die nicht mehr wirklich in Gefahr geriet. Die Türken, die nach ihrer Neuformierung drei Wochen zuvor gegen Barcelona und Hamburg starke Vorstellungen geboten hatte, versuchten sich zwar immer wieder heranzukämpfen. Doch die Gäste im schmucken, aber fast leeren Maltepe-Hasan-Polat-Stadion behielten stets die Nerven und blieben Herr der Lage. So dauerte es nach dem zwischenzeitlichen Anschluss der Rams zum 12:15 nur zwei Spielzüge und 37 Sekunden bis Fire durch Tightend Marvin Pludra, der den verletzten Florian Eichhorn glänzend vertrat, wieder nachlegte.
Auch nach den Touchdowns der Hausherren zum18:29 und später zum 26:34 konterte das 'Traum-Duo' Clark/Knuettel prompt mit den nächsten Scores für die Rheinländer. So ließ es sich verschmerzen, dass Clark und Runningback T.J. Alexander sich nach der Pause jeweils einen Ballverlust (Fumble) leisteten. Im Schlussabschnitt dominierte dann die Fire-'Dee' wieder deutlich: Omari Williams fing einen Green-Pass ab, bereits seine vierte Interception der Saison – keiner in der Liga schaffte mehr. Und Richard Grooten erzwang einen Fumble von Rams-Receiver Robinson, den Majan Jelvani und Niklas Ruoss für die Düsseldorfer eroberten.
Zur Entdeckung des Tages avancierte Rene Hanßen. Nachdem 'Aushilfskicker' Max Eisenhut mit einem Fieldgoal-Versuch und drei Extrapunkten gescheitert war, erinnerten sich die für die Special Teams Verantwortlichen Mario Schulz und Thomas Innig daran, dass der etatmäßige Cornerback Hanßen in der Jugend bei den Düsseldorf Panthern bereits gekickt hatte. Und der 23-jährige verwandelte die drei PATs (Points after Touchdown) nach der Pause sicher. Angesichts der Gala in Istanbul dürfen sich die Fans auf das 'ewige Duell' von Rhein Fire gegen Frankfurt Galaxy am kommenden Sonntag in der Schauinsland-Reisen-Arena freuen...
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Perfekt zur Hanse Sail, dem größten Windjammer-Treffen der Welt, gibt es am Samstag das Duell der Hansestädte in der GFL 2. Zu Gast in Rostock werden die Hamburg Huskies sein. Unerwarteterweise ein Kellerduell.

Das hatten sich die Verantwortlichen der Greifen sicher völlig anders vorgestellt. Mit nur zwei Siegen auf dem Konto kämpft man aktuell um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Das Gute daran ist, man hat noch alle Trümpfe selbst in der Hand. Und so hat sich das Team entsprechend vorbereitet, denn will man in der Liga bleiben, muss das kommende Duell gegen die Huskies gewonnen werden, egal wie. Dazu wünscht man sich natürlich bei voraussichtlich bestem Strandwetter und jeder Menge Veranstaltungen am kommenden Samstag große Unterstützung von den Rängen.
Die Huskies ihrerseits stehen mit dem Rücken zur Wand, denn bisher sieglos, geht es um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Und so bezieht die Begegnung ihre Spannung, drei Spieltage vor Saisonschluss. Vor Wochenfrist zauberten die Huskies bei den favorisierten Hildesheim Invaders 41 Punkte auf das Scoreboard – Warnung genug für die Griffins, den Gegner keinesfalls auch nur ansatzweise zu unterschätzen.
Unterstützt und präsentiert wird der Spieltag vom Platinsponsor WIRO – Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH. Jede Menge Action, Cheerleading, Kinderunterhaltung und Musik sowie gewohnt leckeres Catering und hoffentlich ein spannendes Spiel mit gutem Ausgang für die Hausherren. Und hier schließt sich der Kreis… wer mit aktuellem Hanse Sail Shirt erscheint, erhält ermäßigten Eintritt sowie ein Freibier der Brauerei Rostocks. Einlass ist am Samstag 13.08. ab 15:00 Uhr im LAV Stadion, Kickoff 16:00 Uhr, Parken dank des FC Hansa direkt auf VIP2.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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