Seniors
In dem Spiel der Rostock Griffins gegen die Hildesheim Invaders behielten die Hausherren die Oberhand. Mit dem 50:27 Sieg (7:6/14:15/14:6/15:0) belohnte man die Fans und sich selbst nach einem Leidensweg in der Saison 2022. Der Sieg war wohl mehr als unerwartet und für den Verein selbst unheimlich wichtig. Umso frenetischer wurde im Anschluss auch gefeiert.
Griffins verabschieden sich aus der Saison 2022 - Foto: Griffins Media Team
Die Vorzeichen waren klar: Hildesheim war der große Favorit. Die Invaders hatten in den vergangenen drei Spielen klar gewonnen und mit mehr als 50 eigenen Punkten erzielt. Die Griffins hingegen zeigten keine konstanten Leistungen, aber war erleichtert, denn am letzten Wochenende hat man den Klassenerhalts geschafft.
Die Invaders starteten mit Ballbesitz, mussten sich aber fünf Plays später per Punt von diesem trennen. Auch die Griffins erreichten lediglich die 40 Yardline des Gegners, der Fieldgoalversuch misslang. Auch der nächste Angriffswirbel der Invaders wurde schnell durch die harte Griffins Defense unterbunden. Doch schon drei Spielzüge später stand es 0:6, denn dem am heutigen Tag startenden Quarterback Arthur Riemer unterlief eine Interception, die auch gleich bis in die Endzone getragen wurde. Die Greifen konterten direkt im folgenden Drive. Nick Alberto startete einen unwiderstehlichen Run von der 30 Yardline bis in die Invaders Endzone, der anschließende PAT von Jonas Beumer war auch gut – die 7:6 Führung.
Das erste Quarter endete mit einem langen Drive der Gäste, der kurz nach dem Seitenwechsel in der Endzone endete. Immer wieder rushte Runningback Jordan Grant oder es fand QB Nelson Hughes seinen Wide Receiver Patrick-Hugh Mckoy-Wilson. Auch die folgende Two-Point Conversion war erfolgreich und so stand es 7:14 aus Griffins Sicht. Die Antwort der Greifen war ein durchwachsener Drive, der mit einem erneut zu kurzen Fieldgoalversuch endete. Und es kam noch schlimmer. Die Hurry-up Offense der Invaders überbrückte das Feld schnell mit einem guten Mix und ging zu diesem Zeitpunkt verdient mit 21:7 in Führung.
Die Griffins Coaches reagierten, QB Shon Belton kam zum Einsatz. In der Vorwoche- nach fünf Ballverlusten - vielgescholtene Belton hatte die Auszeit offenbar gut verarbeitet und ging hochmotiviert und als Leader voran. Nach nur sechs Plays fand er seinen Tight End Jonas Beumer zum Touchdown. Doch damit nicht genug, denn nach einem weiteren Stopp der Verteidigung, war es erneut die Kombination Belton / Beumer die für den Ausgleich kurz vor der Pause sorgten.
In dieser gab es dann großartige Live-Musik der HMT Band Saltwater Company und jede Menge Action. Hochbetrieb am Merch-Stand: Ein Trikot mit der #25, denn die Griffins feiern in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Dazu findet am kommenden Sonntag ein Vereinsfest statt. Vor dem Spiel wurden bereits DB # 19 Björn Rosenbrock, DL # 46 Marvin Beckmann und LB # 39 Ruben Seidel unter großem Applaus verabschiedet. Nach dem Spiel verkündeten auch die Assistant Coaches Jan Borsim und Tobias Karsten ihren Rückzug.
Zurück zum Spiel. Den ersten Ballbesitz gaben die Greifen schnell wieder her: Three and out. Aber die Verteidigung der Rostock Griffins stoppte einen ausgespielten vierten Versuch an der 37 Yardline. Belton passte und rannte, die letzten 28 Yards überbrückte RB Julian Hagen zur zweiten Führung des Tages: 28:21. Und jetzt belohnte sich der Sack Leader der GFL 2, Rookie und D-Liner Tim Ader für seine persönlich herausragende Saison. Er fing einen Rückwärtspass des Invaders QB ab und trug diesen bis in die Endzone und einer 14 Punkte Führung für die Griffins.
Doch die Niedersachsen antworteten aund kamen nach Pass zum Anschluss TD. Der anschließende PAT aber wurde zunächst geblockt, nach einer Strafe wiederholt und ging dann vorbei. 35:27 Führung nur noch. Doch die Hausherren schien nun nichts mehr zu erschüttern. Mental stark klappten nun auch Dinge, die man in der Saison so schmerzlich vermisst hatte. So war es ein Trickspielzug, der die Führung ausbauen konnte. Als "PHILLY SPECIAL" im Football bekannt, passte der Reverse Player Nick Alberto auf seinen QB Shon Belton zum TD des Tages. Und erneut die Kombo Belton / Beumer legte nach, die folgende TPC wurde ausgespielt und Belton passte erfolgreich zum 43:27 bei einer Restspielzeit von 9:22 Minuten. Jede Menge Zeit also für die gefährliche Hildesheimer Offense, doch die Griffins verteidigten gut.
Es folgte ein starker Drive der Griffins Offense, immer wieder mit Läufen von RB Julian Hagen. Letztlich war es der überragende MLB Maurice Wright jr., der bereits zuvor im Spiel einen ausgespielten vierten Versuch akrobatisch gefangen hatte, der unaufhaltsam die letzten Yards in die Endzone überbrückte. 50:27 hieß es am Ende, denn in der Folge neutralisierten sich beide Teams. Auf Griffins Seite kamen nochmal alle Spieler zum Einsatz, auch die vier Talente der U19, die nach deren Saisonende ihr erstes Herrenspiel absolvierten.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Mit einem klaren 19:52 (6:7; 7:14; 0:24; 6:7) Sieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes in Kiel, sichern sich die New Yorker Lions nicht nur den 2. Platz in der finalen Tabelle der Erima GFL Gruppe Nord, sondern auch das Heimrecht im Play-Off Viertelfinale (10. / 11. September) gegen den dritten der Südgruppe. Game-Winner auf Seiten der Löwen war dabei nicht nur Adehkeem Brown mit drei Touchdowns, sondern vor allen Quarterback Hendrik Scharnbacher, der US-Spielmacher Casey Therriault ersetzte, der auf Grund einer Verletzung aus dem Spiel gegen die Dresden Monarchs, aussetzen musste.
QB 7 Hendrik Scharnbacher wurde zum Game MVP gekürt - Foto: Fabian Uebe
Im Kieler Kilia-Stadion, begannen die Lions die Partie mit dem Kick-Off durch Luca Jeckstadt. Kiels Offense um Spielmacher Henrik Wolk, musste sich bereits nach nur drei Spielzügen im vierten Versuch per Punt vom Angriffsrecht trennen, aber auch der Angriff der Lions erging es nicht besser und auch sie mussten nach nur vier Versuchen den Platz unverrichteter Dinge wieder verlassen. Braunschweigs Defense machte auch im folgenden Drive der Hurricanes weiter wo sie aufgehört hatten und stoppte die Bemühungen der Hausherren früh. Der folgende Punt von Benedikt Englmann wurde von Marvin Gesellnsetter geblockt, von Adehkeem Brown gesichert und zur 0:7 Führung (PAT L. Jeckstadt) über 25 Yards in die Endzone der Gastgeber zurückgetragen.
Es folgte ein weiterer Drive der Kieler, welcher nach gutem Beginn von Braunschweigs Defense gestoppt wurde und in einem Punt endete. Kurz vor der eigenen Endzone begannen die Löwen ihre nächste Angriffssequenz, welche aber von Kiels Passverteidiger CJ Davis abrupt beendet wurde, als dieser einen Passversuch von Hendrik Scharnbacher auf Mika Wickinger abfing, sichern konnte und seinen Angriff damit tief in der Braunschweiger Hälfte wieder auf das Feld schickte. Dieses Geschenk ließen sich die Gastgeber nicht nehmen und Hendrik Wolk bediente kurze Zeit später Benedikt Englmann zum 6:7 (PAT nicht gut) Anschlusstouchdown in der Braunschweiger Endzone.
Nachdem Kick-Off der Hurricanes war es Lions Runningback Emmanuel Abedi-Bawa, der im folgenden Drive nahezu allein mehr als die Hälfte des Feldes mit seinen Läufen überbrückte und mit dem ersten Seitenwechsel in das zweite Quarter , sein Team in aussuchtreiche Position brachte. Den Touchdown zum 6:14 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Tamsir Seck, nach 32 Yard Pass von Hendrik Scharnbacher. Was folgte war die nächste Glanzleistung durch die Braunschweiger Defense.
Nachdem Kick-Off und einem Tackle für einen Raumverlust, war es Linebacker David Müller, der einen Passversuch des Kieler Quarterbacks auf Höhe der 35 Yard Linie der Hausherren abfing und bis an die Hurricanes zwei Yard Linie zurücktrug. Emmanuel Abedi-Bawa überbrückte einen Spielzug später die fehlende Distanz und erhöhte die Führung auf 6:21 (PAT L. Jeckstadt). Doch trotz der klaren Führung der Löwen, gaben sich die Kieler noch lange nicht geschlagen und starteten ihren bis dahin besten Drive des Spiels. Neben Läufen ihres Runningbacks Logan Moragne, war es Wide Receiver Klaas Sengstacke, der erst mit einem 30 Yard Passfang und final mit einem 15 Yard Catch zum 13:21 (PAT B. Englmann) den Drive erfolgreich abschloss. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erhielten zuerst die New Yorker Lions das Angriffsrecht und Tamsir Seck trug den Kick-Off der Kieler über 65 Yards, bis tief in die Hälfte der Hausherren. Kurze Zeit später baute Kicker Luca Jeckstadt mit einem 27 Yard Fieldgoal die Führung auf 13:24 aus. Auf Seiten der Kiel Baltic Hurricanes lief im dritten Spielabschnitt nicht viel zusammen und nach einer Interception von Löwen Verteidiger Nico Werner, machte sich das Team von Headcoach Troy Tomlin daran, die Führung weiter auszubauen. Emmanuel Abedi-Bawa brachte seine Offense mit einem 33 Yard Lauf bis in die Hälfte der Kieler, bevor David McCants übernahm und seinerseits 20 weitere Yards hinzufügte. Den Touchdown zum 13:31 erzielte Paul Bogdann, nach 21 Yard Pass von Hendrik Scharnbacher. Abermals versuchten die Hurricanes Anschluss zu halten und erneut war es die Passverteidigung der Braunschweiger, welche in Person von Adehkeem Brown etwas dagegen hatte. Einen Passversuch von Hendrik Wolk erkannte der US-Amerikaner im Jersey der Lions frühzeitig, fing diesen ab und trug ihn über 60 Yards zum 13:38 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand in die Endzone Kiels zurück.
Doch damit nicht genug in Sachen Punkte für die Lions im dritten Spielabschnitte. Nach einem weiteren Stopp der Verteidigung der Löwen von Defense Koordinator Jim Ward, folgte ein erneuter Punt der Hurricanes, welcher wie bereits im ersten Spielabschnitt von Marvin Gesellnsetter geblockt und von Adehkeem Brown zum 13:45 (PAT L. Jeckstadt) in Kiels Endzone gesichert wurde. Auch der nächste Angriffsversuch Kiels blieb erfolglos und mit einem weiteren Punt der Hausherren ging es in das vierte und letzte Quarter. Von der Mittellinie aus machte sich der Angriff der Löwen mit Läufen von David McCants auf den Weg Richtung Kieler Endzone. Lauf um Lauf brachte der Routinier den Ball voran und erhöhte letztendlich die Führung für sein Team mit einem vier Yard Lauf auf 13:52 (PAT L. Jeckstadt).
Bei diesem Spielstand und der deutlichen Führung für die Braunschweiger, erhielten nun nicht nur auf Braunschweiger Seite, sondern auch auf Seiten der Gastgeber, die Back-ups ihre Chance sich zu beweisen.
Auf Kielerseite führte nun der US-Amerikaner Jake Schimenz den Angriff und brachte seine Mannschaft nochmals in Richtung Braunschweiger Endzone voran. Für den positiven Abschluss des letzten Kieler Offensedrive des Spiels und der Saison 2022, sorgte Runningback Lorenz Rotermund mit einem 33 Yard Touchdownlauf zum 19:52 (PAT nicht gut). Die New Yorker Lions mit Mike Friese nun auf der Kommandobrücke, kontrollierten kurz vor dem Spielende die Uhr mit Laufspiel über Emmanuel Abedi-Bawa und knieten nach insgesamt vier neuen First Downs dicht vor der Kieler Endzone ab und beendeten so das Spiel.
06:07 19 Yard TD-Pass H. Wolk auf B. Englmann (PAT nicht gut)
06:14 32 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
06:21 2 Yard TD-Lauf E. Abedi-Bawa (PAT L. Jeckstadt)
13:21 15 Yard TD-Pass H. Wolk auf K. Sengstacke (PAT B. Englmann)
13:24 27 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
13:31 21 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf P. Bogdann (PAT L. Jeckstadt)
13:38 60 Yard Interception-Return-TD A. Brown (PAT L. Jeckstadt)
13:45 Punt Block gesichert in Endzone A. Brown (PAT L. Jeckstadt)
13:52 4 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT L. Jeckstadt)
19:52 33 Yard TD-Lauf L. Rotermund (PAT nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Mittwoch hat die Jahreshauptversammlung des AFC Remscheid Amboss stattgefunden. Neben vielen positiven Nachrichten scheiterte eine Neuwahl des Vorstands am Mangel an Kandidaten. Unterdessen bereitet sich die erste Mannschaft auf ihr Auswärtsspiel in der Oberliga NRW am Sonntag bei den Münster Mammuts vor. Der Kickoff ist um 15 Uhr.
JHV Gut aufgestellt zum Auswärtsspiel nach Münster - Foto: CEPD Sports
“Sportlich ist die Saison ein Erfolg. Wir haben schon vier Spieltage vor Schluss die Klasse gesichert“, sagt Amboss-Präsident Christian Müller, der in dieser Saison auch sein Comeback als Guard auf dem Platz gegeben hat. “Auch wirtschaftlich ist der Verein gesund“, erklärt Müller zudem. Und so gestaltet sich das Sommerfazit des Amboss mehr als positiv. Nach der Niederlage der Aachen Vampires am vergangenen Wochenende bei den Dortmund Giants ist auch die mathematische Restchance der Aachener hinüber, sich in der Tabelle noch am Amboss vorbeizuschieben. Daraus ergibt sich die Tatsache, dass Remscheid die Klasse bereits gesichert hat.
Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch gab es auch überwiegend positive Nachrichten. Neben dem gesicherten Klassenverbleib wusste der Vorstand über die wirtschaftlich gesunde Lage des Vereins zu berichten. Natürlich waren Sponsoren-Gelder und Einnahmen aus dem Besuch der Heimspiele aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren gravierend zurückgegangen, doch dem Vorstand war es durch Einsparmaßnahmen, zum Beispiel dem Verzicht auf Importspieler, gelungen, viele der sonst vorhandenen Einnahmen zu kompensieren und trotzdem sportlich erfolgreich zu sein.
Die U13 sowie die Cheerleading-Abteilung blühen zudem auf und haben Zuwachs an Sportlern und Sportlerinnen zu verzeichnen. Außerdem spielt die U16, die sich in einer Spielgemeinschaft mit den Assindia Cardinals befindet, eine erfolgreiche Saison. Sorgenkind des Vereins bleibt die U19, die während der Pandemie einen enormen Verlust an Spielern zu verzeichnen hatte und in dieser Saison an keinem Spielbetrieb teilnimmt. In näherer Zukunft wird das auch die erste Mannschaft zu spüren bekommen, da zu erwarten ist, dass der Nachschub an Spielern aus der ältesten Jugendklasse im Übergang zu den Senioren nur noch sporadisch stattfindet.
Mit einem weiteren Ansinnen scheiterte der Vorstand, der neben Christian Müller aus Nadja Wolf und Sven Müller besteht, allerdings. Bereits im Juni hatte das Trio darauf hingewiesen, aus verschiedenen Gründen nicht mehr für eine neue Amtsperiode zu kandidieren. Trotz des Vorlaufs gab es allerdings nur einen Kandidaten für eine Nachfolge. Satzungsgemäß blieb somit der aktuelle Vorstand geschäftsführend bis auf Weiteres im Amt und wird in Kürze eine neue Mitgliederversammlung einberufen, um eine Nachfolge zu erzielen.
Ungeachtet dessen schreitet die Saison des Amboss voran. Am Sonntag ist der Amboss bei den Münster Mammuts zu Gast und fordert Revanche für die 32:42-Hinspielniederlage. “Wir können völlig befreit aufspielen“, freut sich Bizzarri über den verschwundenen Druck durch den bereits sicheren Klassenerhalt. Ehrgeizig ist der Amboss trotzdem und will vor allem Platz drei in der Tabelle, die der Amboss hinter den Aufstiegsaspiranten Krefeld Ravens und Wuppertal Greyhounds belegt, verteidigen, auch wenn personell weiterhin der Schuh drückt.
So steht Quarterback Tom Schröder mit einer Oberschenkelverletzung weiterhin nicht zur Verfügung. Stattdessen wird Erik Hensch erneut die Offense aufs Feld führen. Linebacker Oskar Meyer kehrt zudem ins Team zurück, nachdem er beim Auswärtssieg in Aachen ausgefallen war. Die Statistik spricht übrigens für den Amboss: In fünf Duellen mit den Mammuts seitdem beide Teams seit 2019 zusammen in der Oberliga spielen, gab es ausschließlich Auswärtssiege für beide Mannschaften. Gemäß der Serie wäre nun der Amboss wieder mit einem Sieg an der Reihe.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Die Men in Blue empfangen eine Woche nach der deutlichen Niederlage bei den Paderborn Dolphins (12:31) – die sechste in Folge - am Sonntag, 28.08.2022, die Solingen Paladins zum zehnten und damit letzten Saisonspiel der Zweiten Liga (GFL2). Kick-Off ist um 15 Uhr.
Am Sonntag geht es beim Westenergie Gameday um den Verbleib in der GFL2 - Foto: Oliver Jungnitsch
Sowohl für die Assindia Cardinals als auch die Solingen Paladins geht es am letzten Spieltag einzig und allein darum, sich den Klassenerhalt zu sichern. Um das zu schaffen, müssen die Essener das Spiel mit mehr als 12 Punkten Differenz gewinnen. Gelingt das, würden die Men in Blue der Liga erhalten bleiben und die Solinger müssten den Gang in die Regionalliga antreten. Gelingt das allerdings nicht, müssten die Cardinals runtergehen und die Paladins würden auch im kommenden Jahr in der GFL2 spielen.
Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Gameday-Tickets können ausschließlich online und bis eine Stunde nach Kick-Off unter assindia-cardinals.de/tickets/ erworben werden. Preise: Vollzahler 10€, ermäßigt (Schüler und Studenten) 5€, Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Die Paladins spielen – genauso wie die Cardinals – eine eher durchwachsene Saison. Die Aufgaben gegen die Teams, die unter ihnen in der Tabelle stehen, konnten die Klingenstädter bislang zwar allesamt lösen, gegen die Top-Vier der Liga reichte es allerdings nicht zu einem Punktgewinn. Einen Trumpf haben die Solinger auf ihrer Seite: In Running Back Moses Harris stellt der Tabellenfünfte den Rushing Leader der GFL2 mit insgesamt 1507 Yards.
Im ersten Duell in dieser Spielzeit mussten sich die Men in Blue in der Solinger Jahnkampfbahn trotz phasenweiser Führung geschlagen geben. Bei sommerlichen Temperaturen setzte es Anfang Juli eine 13:25-Niederlage bei den Paladins – die es am Sonntag wettzumachen gilt.
Das sagen
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Die Einstellung und der Kampf stimmten, wurden aber einmal mehr nicht mit Punkten belohnt. Für die Assindia Cardinals setzte es am Sonntagnachmittag die sechste Zweitliga-Niederlage in Folge. Im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Paderborn Dolphins mussten die Men in Blue eine deutliche 12:31 (0:7, 6:14, 0:3, 6:7)-Pleite hinnehmen. Dennoch kommt es am letzten Spieltag am kommenden Sonntag um 15 Uhr im heimischen Sportpark „Am Hallo“ zum Endspiel um den Klassenerhalt gegen die Solingen Paladins, weil die sich am Samstag mit 22:54 bei den Hildesheim Invaders geschlagen geben mussten.
RBs Brett Sylve (5) und Darnell Walker Jr. (1) konnten ihre Verteidiger nicht allzu oft loswerden - Foto: Sascha Schneider)
Zu Beginn der Essener Partie in Ostwestfalen hielten die beiden Defensivreihen dem Druck der Offenses stand. In den ersten Drives wurden keine Punkte vergeben, obwohl die Cardinals nach einem Fumble von Running Back Darnell Walker Jr. schon früh den Ballbesitz abgeben mussten. Doch kurz vor Ende des ersten Viertels gingen die Hausherren durch einen Lauf aus kurzer Distanz in die Endzone in Führung, auch der Zusatzpunkt-Versuch war erfolgreich – 7:0 für Paderborn.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts fumbleten die MiB erneut nach einem unglücklichen Snap. Diesmal nutzten die Dolphins ihre Chance und erhöhten durch einen Pass-Touchdown und dem folgenden verwandelten Extra-Punkt-Versuch auf 14:0. Die Gäste aber lieferten in Person von Running Back Darnell Walker Jr. die direkte Antwort. Zuerst trug er den Ball nach dem Paderborner Kickoff entschlossen Richtung Paderborner Hälfte. Es folgte ein starker Lauf über rund 60 Yards bis in die gegnerische Endzone. Ein bärenstarker Drive nur von Walker Jr.. Kicker Tim Rechter konnte diesen allerdings nicht vergolden. Sein PAT wurde von den Gastgebern geblockt.
Noch vor der Pause sorgten die Dolphins für klare Verhältnisse: Receiver Sören Griese fing einen langen Pass kurz vor der Endzone und musste noch nur über die Goalline stolpern. Wieder flog der Paderborner Kick durch die Stangen – 21:6-Halbzeitführung für die Platzherren.
Nach der Pause hatten die Cardinals Glück, dass Hendrik Schröder einen Field-Goal-Versuch nicht verwandelte. Sein Teamkollege machte es in den Schlussminuten des dritten Viertels besser und erhöhte per Field Goal auf 24:6. Bei den Men in Blue keimte zu Beginn des letzten Viertels noch einmal Hoffnung auf, als Quarterback Alexander Jodlauk und Running Back Brett Sylve den Ball über die Goalline bugsierten. Die Essener hatten in der gleichen Situation bereits gefumbled, schienen den Ball aber doch im eigenen Besitz in die Endzone gebracht zu haben. Um den verlorenen Extrapunkt nach dem ersten Touchdown wieder wettzumachen, setzten die Cardinals zur Two-Point-Conversion an – doch auch sie blieb erfolglos. Die Paderborner konnten ihren dritten Field-Goal-Versuch an diesem Nachmittag nicht verwerten, schraubten das Ergebnis aber mit einem weiteren Touchdown-Lauf kurz vor dem Ende weiter in die Höhe – 12:31-Niederlage für die Men in Blue, für die sich gleich der Fokus auf das Finale gegen Solingen richtete.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
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