Seniors
Die Men in Blue empfangen zwei Wochen nach der knappen Heimpleite gegen die Lübeck Cougars am Sonntag, 14.08.2022, im Rahmen des WAZ-Gamedays die Langenfeld Longhorns zum achten Saisonspiel der Zweiten Liga (GFL2). Kick-Off ist um 15 Uhr.
Am Sonntag ist der Tabellenführer zu Gast bei den MiB - Foto: Sascha Schneider
Die Assindia Cardinals müssen im Kampf um den Klassenerhalt nach nunmehr vier Pleiten in Folge dringend punkten und wollen sich für die haarscharfe Niederlage im Hinspiel revanchieren. Die Langenfeld Longhorns wollen auf dem Weg zum ersehnten Aufstieg mit einem Sieg in Essen den Platz an der Tabellenspitze verteidigen.
Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Gameday-Tickets können ausschließlich online und bis eine Stunde nach Kick-Off unter assindia-cardinals.de/tickets/ erworben werden. Preise: Vollzahler 10€, ermäßigt (Schüler und Studenten) 5€, Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Die Longhorns konnten bislang satte sechs ihrer sieben Spiele in dieser Saison für sich entscheiden. Allein gegen den Tabellenzweiten aus Hildesheim setzte es auswärts eine 27:38-Niederlage. Auch den Langzeitausfall von Quarterback Michel Fritsche, der sich beim Hinspiel gegen die Cardinals verletzte, scheint das Team von Headcoach Michael Hap gut weggesteckt zu haben. Zudem haben die Gäste in dieser Woche noch einen weiteren Neuzugang vermeldet: Allrounder Darius Dawsey, der bereits beim Derby gegen Solingen im Kader stand, verstärkt die Longhorns im Saisonendspurt.
Das Hinspiel bei drückender Hitze im Langenfelder Jahnstadion verloren die Men in Blue Mitte Juni nur knapp mit 28:29. Damit begann die noch immer anhaltende Negativserie, die die Essener nun im Rückspiel brechen möchten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Die Ziele für den Saison-Endspurt in der European League of Football sind für Rhein Fire ebenso einfach wie ehrgeizig. „Wir haben noch vier Spiele und unser Ziel sind vier Siege“, sagt Cheftrainer Jim Tomsula schlicht. Nicht ohne gleich einzuschränken: „Um das zu schaffen, müssen wir uns jeweils vollständig auf die als nächstes anstehende Aufgabe konzentrieren und einen Schritt nach dem anderen machen.“ Der erste dieser vier Schritte steht am Samstag (15 Uhr, MESZ) bei den Istanbul Rams an und ist nicht nur geographisch der wohl größte.
In Istanbul soll der nächste Schritt gemacht werden - Foto: Oliver Jungnitsch
'Ich halte die Rams für den derzeit schwerst möglichen Gegner“ sagt jedenfalls auch Defense Coordinator Jörg Mackenthun. „Das Team ist rundum erneuert worden und hat nichts mehr mit unserem Gegner aus dem Hinspiel zu tun.“ Das gewannen die Rheinländer bekanntlich im heimischen Schauinsland-Reisen-Stadion überlegen mit 42:12 und feierten dabei den bisher höchsten Saisonsieg. Die Türken verloren anschließend auch ihre nächsten drei Spiele mit dem bösen Gesamtscore von 7:160 Punkten und zogen daraufhin die Notbremse.
Die Rams trennten sich von dreien ihrer Coaches und mehr als einem Dutzend (zumeist Import-) Spielern, verpflichtete mit Isaiah Green einen neuen Quarterback, sowie mit Terryon Robinson und dem auch als Ex-Panther-Spieler bekannten Feli Manoka neue Wide Receiver und avancierte geradezu sensationell zur Mannschaft der Stunde. Gegen die bis dahin in der Südstaffel der ELF unangefochtenen Barcelona Dragons feierte das Team des neuen Headcoaches Matt Lawson völlig überraschend seinen ersten Saisonsieg. Und gegen die Hamburg Blue Devils verlor Istanbul nur wegen eines groben Fehlers der Referees – die Hanseaten erzielten den zwischenzeitlichen Ausgleich mit einem Spieler zu viel auf dem Feld.
Rhein Fire ist also gewarnt. Dementsprechend haben Cheftrainer Tomsula und seine Coaching Crew ihre Schützlinge in dieser Woche gezielt auf die 'neuen Rams' vorbereitet. Für die Defensive gilt es vor allem Green zu stoppen, der als 'dual threat', als doppelte Bedrohung, sowohl durch seine Pässe als aucb mit dem Ball unter dem Arm als Läufer glänzt. Zudem wird der 23-jährige US-Amerikaner, der vor seinem Wechsel in die ELF zum wertvollsten Spieler (mvp) der serbischen Super League gewählt worden war, von einer der – trotz der 1:7-Bilanz des Teams - besten Offense Linien der Liga geschützt.
Offensiv will Fire neben dem bewährten Laufspiel über Daniel Rennich und T.J. Alexander das Pass-Spiel forcieren, da die Passabwehr der Rams bisher nicht überzeugen konnte. Zudem verbessert sich mit jeder weiteren Trainingseinheit das Spielverständnis zwischen Quarterback Jadrian Clark und seinen Wide Receivern, speziell dem Trio Nate Robitaille, Timothy Knuettel und Harlan Kwofie. Tomsulas Ansage: „Wir sind eine gute Truppe, die noch Ziele hat. Und in Istanbul machen wir den ersten Schritt.“
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Der AFC Remscheid Amboss startet am Sonntag bei den Aachen Vampires in die Rückrunde. Mit einem Sieg in der Kaiserstadt kann die Mannschaft von Amboss-Cheftrainer Paolo Bizzarri den Klassenerhalt faktisch perfekt machen. Kickoff ist im 15 Uhr im Ludwig-Kuhnen-Stadion.
Amboss startet in Aachen in die Rückrunde - Foto: CEPD Sports
“Wir wollen Aachen über die Kante schubsen“, sagt Bizzarri und blickt auf die aktuelle Tabelle, in der der Amboss zwei Siege vor den Aachenern liegt. Mit einem Auswärtserfolg würden die Bizzarri-Männer den Vorsprung auf drei Siege erhöhen. Gleichzeitig würde der direkte Vergleich zugunsten des Amboss ausfallen. Mit anderen Worten: Die bislang noch sieglosen Vampires müssten alle restlichen Saisonspiele, inklusive gegen die beiden Aufstiegskandidaten Krefeld Ravens und Wuppertal Greyhounds gewinnen, um die mathematische Restchance zu nutzen, doch noch an den Remscheidern vorbeiziehen zu können, sofern dem Amboss kein weiterer Saisonsieg gelingen würde. Der Amboss hat also am Sonntag die große Gelegenheit, den Klassenerhalt in der Oberliga NRW bereits am 6. Spieltag vorzeitig faktisch einzutüten.
Dennoch wird das Spiel kein Selbstläufer. Die Aachener zeigten zum Ende der Hinrunde eine stark aufsteigende Tendenz und verloren im Stadion Reinshagen das Hinspiel nur mit 16:18. Kurz darauf unterlagen die Vampires den Münster Mammuts nur mit 28:30. Sollte dem Amboss in Aachen nicht der erhoffte Sieg gelingen, dann meldet sich Aachen mit allen Chancen zurück im Rennen um den Klassenverbleib. “Wir setzen alles daran, das Ding nach Hause zu bringen, egal wie“, so Bizzarri: “Wenn wir das Spiel gewinnen, kann uns der Rest egal sein. Dann können wir völlig befreit in die restliche Saison gehen.“
Personell gibt es gute und auch schlechte Nachrichten beim Amboss. Für Runningback David Engelmann, Wide Receiver Ron Burak, Guard Robert Wiener und Defensive Tackle Steven Rhanes ist die Saison aufgrund verschiedener schwerwiegender Verletzungen vorzeitig beendet. Dafür ist Offensive Tackle Lars Ramus nach einer Schulterverletzung wieder fit, auch Wide Receiver Tobias Picard steht wieder zur Verfügung. Zudem freut sich Bizzarri über mehrere neue Spieler im Roster. Defensive Back Nick Zimmermann steht erstmals in dieser Saison im Kader, nachdem er aus beruflichen Gründen in der Hinrunde verhindert war. Zimmermann, der im vergangenen Jahr ein Fieldgoal aus 53 Yards verwandelte, soll gleichzeitig das Kicking Game des Amboss aufwerten, das in der Hinrunde größtenteils von Misserfolg geprägt war.
Mit Nicolas Nippes steht ein weiterer neuer Defensive Back zur Verfügung. Nippes war zuletzt in der U19 aktiv und hatte dann mit der wegen Corona ausgefallenen Saison 2020 seine Football-Karriere vorerst beendet. Außerdem stößt Cedric Massack von der U19 zu den Senioren hinzu und erweitert das offensive Backfield als Runningback. Ebenfalls in Aachen dabei ist Jonas Kronenberg. Der frühere Quarterback hatte zuletzt 2016 regelmäßig für den Amboss gespielt, musste dann sein Football-Engagement aus beruflichen Gründen stark reduzieren und kehrte vereinzelt zurück auf das Feld. Nachdem der frühere GFL-Spieler im letzten Hinrundenspiel bei den Krefeld Ravens erstmals in dieser Saison auf dem Feld stand, ist er nun auch in Aachen mit von der Partie und soll in der Defense agieren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Am kommenden Samstag empfangen die Solingen Paladins die Paderborn Dolphins zum fünften und somit letzten Heimspiel der GFL2-Saison 2022 in der heimischen Jahnkampfbahn. Während die Dolphins sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel und die damit verbundene Playoff-Teilnahme machen, geht es für die Paladins noch immer um entscheidende Punkte im Abstiegskampf.
Auf geht´s zur Revanche: Die Solingen Paladins empfangen die Paderborn Dolphins - Foto: Wigmore Lightning Photography
Der überzeugende 42:28-Sieg im Spiel gegen die Rostock Griffins in der Vorwoche brachte eine gewisse Entspannung ins Lager der Klingenstädter. Trotzdem ist das rettende Ufer noch nicht final erreicht und niemand kann sich ausruhen. „Gegen Rostock haben wir über weite Strecken fehlerfrei gespielt und gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Besonders die Offense war jederzeit hellwach und konnte aus fast jeder Situation punkten. In der Defense gab es einiges aufzuarbeiten, aber auch hier bin ich sehr optimistisch, dass die Jungs um Coach Rüttgers ihre Hausaufgaben gemacht haben“, so ein zuversichtlicher Headcoach, Michael Tiedge.
Das Lazarett lichtet sich leider nur langsam. Mit Michael Sohn hat zumindest eine wichtige Stütze der Passverteidigung letzte Woche das Training wieder aufgenommen. „Ansonsten merkt jeder, dass die Saison ihre deutlichen Spuren hinterlässt. Viele Spieler sind angeschlagen und können nur in begrenztem Maße trainieren. Es fehlte eine echte Sommerpause“, verweist Receiver-Coach Pascal Ott auf eine sehr hohe Anzahl an angeschlagenen Spielern.
Die Paladins befinden sich derzeit auf Platz 5 der GFL 2-Nord und haben ein bzw. zwei Spiele Vorsprung vor den Assindia Cardinals und den Rostock Griffins, die punktgleich auf dem Abstiegsrang stehen. Da Rostock noch gegen das Tabellenschlusslicht aus Hamburg spielt und Solingen noch in Essen antreten muss, werden die drei letzten Spieltag allerdings noch höchst spannend.
Die Paderborn Dolphins befinden sich derzeit mit einem Punktekonto von 10:4 auf dem 3. Tabellenplatz der GFL2. Punktgleich mit den Hildesheim Invaders, die sie noch vor kurzem mit 28:22 bezwingen konnten, trennen sie zwei Punkte vom aktuellen Tabellenführer aus Langenfeld (12:2). Die Dolphins verfügen statistisch über die beste Defense der Liga und konnten diese in den letzten Wochen durch zwei neue Importspieler weiter verbessern. Auch in der Offensive haben die Männer von der Pader während der laufenden Saison ordentlich investiert und mit Carlos Martin Nieto den ohnehin schon starken Angriff noch unberechenbarer machen. Sie bauen im Angriff ansonsten hauptsächlich auf ihre beiden agilen US-Runningbacks. Wir erwarten also ein brandgefährliches Team, das nicht ohne Grund die Finger nach dem Platz an der Sonne ausstreckt und im Saisonfinale auch noch zum Showdown bei den Longhorns antreten wird.
Zitate zum Spiel:
Michael Tiedge, HC: „Uns allen ist klar, dass wir in diesem Spiel einen Matchball für den Klassenerhalt in der Hand halten. Gegen Paderborn dürfen wir uns keine Fehler erlauben und müssen im Gegensatz zum Hinspiel direkt von der ersten Sekunde an wach sein.“
Markus Blessmann, Offensive Coordinator: "Paderborn hat eine extrem gut eingestellte Defense. Daher müssen wir besonders im Line-Bereich von Beginn an Vollgas geben, um die Lücken für unser Spiel aufzublocken. Dass wir gegen jedes Team bestehen können, haben wir immer wieder unter Beweis gestellt, und ich glaube fest daran, dass wir den Ball auch gegen die Dolphins erfolgreich bewegen können.“
Leon Püttbach, Teamcaptain: „In den letzten drei Wochen der Saison ist noch alles möglich. Das wissen wir und deshalb werden wir am Samstag wieder bis zum Umfallen kämpfen. Unser Ziel ist es, Paderborn zu schlagen und das Abstiegsgespenst vor eigenem Publikum endgültig zu verjagen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins
Die Rückrunde der Lippstadt Eagles hat nach der Sommerpause wieder begonnen. Am 6. Spieltag der Saison ging es zum Rückspiel bei den Herne Black Barons.
VL: Herne Black Barons vs Lippstadt Eagles - Foto: Oliver Jungnitsch
Direkt im ersten Spielzug der Lippstädter ging es eindrucksvoll los: Ein langer Pass von Quarterback David Wagner auf Wide Receiver Mike Kitenge wurde direkt zur Führung genutzt. Mit der 00:07 Führung (PAT durch Jonas May) konnte die gut eingestellte Defense um Coach Luca Berdelmann frei aufspielen. Der Quarterback der Gastgeber wurde immer wieder von der Defensive Line unter Druck gesetzt, wodurch ihm entscheidende Fehler unterliefen. Zuerst konnte Cornerback Brandan Lifungula einen von Linebacker Tobias Tabertshofer und Safety Jonas May forcierten Fumble erobern, woraus die Offense allerdings kein Kapital ziehen konnte. Doch schon im nächsten Drive der Herner konnte Linebacker Daniel Ammann eine Interception fangen und der Offense eine gute Feldposition verschaffen. Direkt im nächsten Play fand Quarterback Wagner seinen Tight End Max Reibis mit einem Pass zum 00:13 (PAT nicht gut).
Das zweite Quarter war geprägt durch die Leistung beider Defensivreihen, doch der aushelfende Runningback Nico Schneider konnte immer wieder durch den Lauf wichtige Yards erkämpfen, sodass ein langer Drive mit einem Pass auf Wide Receiver Andreas Kokott zum 00:20 (PAT durch Jonas May) abgeschlossen werden konnte. Vor der Halbzeitpause konnte Tobias Tabertshofer noch einen Pass des Herner Quarterbacks abfangen, was jedoch nicht zu weiteren Punkten führte.
In der Halbzeitpause ermahnte Head Coach Philipp Reiche sein Team, dass die Barons sicher nicht aufgeben würden und deren Coaches noch einiges zu bieten hätten. Wie besprochen begann die Offense der Barons direkt mit einem Spielzug, der den Eagles nicht bekannt war, doch ein Timeout konnte perfekt dazu genutzt werden, um die alte Ordnung wieder herzustellen. Die Offense war diesmal mehr als hungrig und konnte sich schnell weitere Punkte erarbeiten. Ein sehenswerter Pass auf Mike Kitenge von David Wagner führte zum 00:26 (PAT nicht gut).
Danach passierte genau das, was HC Reiche angesagt hatte und die Black Barons konnten mit einem sehenswerten Pass und dem darauffolgenden Lauf bis an die Endzone kommen. Die Defense war aber wiederrum hellwach und konnte die vier Versuche vor der Goalline abwehren. Mit sichtlich schlechter Feldposition kam nun die Offense auf das Feld. Durch einen Absprachefehler wurde Nico Schneider aus Sicht der Schiedsrichter Crew in der eigenen Endzone gestoppt, sodass die Barons durch einen Safety auf 02:26 verkürzten.
Jetzt war es wieder Zeit für die Defense, die den Ball schnell wieder für die Offense bereitlegen wollte. Linebacker Vincent Holthaus fing den Ball des gegnerischen Quarterbacks ab und trug den Ball noch einige Meter über das Feld. Dennis Laas, der normalerweise als Safety in der Defense spielt, konnte die Offense durch lange Läufe über das Feld führen und Anfang des 4. Quarters sogar mit einem Lauf durch die Mitte auf 02:33 (PAT durch Jonas May) erhöhen.
Das emotionsreiche Spiel wurde aber noch durch einen langen Pass auf Justus Venker-Metarp gekrönt, der sein erstes Spiel überhaupt absolvierte und somit einen perfekten Einstieg in seine Footballlaufbahn feiern konnte. Somit stand es 02:39 (PAT nicht gut), was auch den Endstand des Spieles darstellte.
Philipp Reiche zum Spiel: „Es waren viele Emotionen während des Spieles an und auf dem Feld. Wir haben viel zu viele Strafen verursacht, das müssen wir unbedingt abstellen, um nicht wirklich knappe Spiele dadurch zu verlieren. Im Großen und Ganzen bin ich unendlich stolz, dass wir es geschafft haben in jedem Quarter Punkte zu machen.“ Weiter geht es für die Lippstadt Eagles am 20.08. mit dem Rückspiel in Recklinghausen.
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