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Einen Erfolg feierten die Münster Mammuts am vergangenen Sonntag (09.09.18) in ihrem letzten Heimspiel der aktuellen Oberliga-Saison. Die American Footballer bezwangen die Recklinghausen Chargers mit 26:7 (14:00/06:00/00:07/06:00).

Archivbild / Nick Jungnitsch
Die frühe Führung behielten die Gastgeber bis zum Ende der Partie für sich. Ohne Gegenpunkte verlief die erste Halbzeit. „Das wurde dann für uns ein recht sicheres Spiel. Einmal mehr konnten wir auf eine sehr schöne Teamleistung bauen“, resümiert DC Sascha Krotil. „Es war ein eindrucksvolles Spiel. Alle Spieler, auch die Rookies, erhielten Spielzeit und zeigten sehr gute Leistungen.“ Mit dem Spieler-Potenzial, wie es sich am Sonntag im Mammuts-Kader präsentierte, waren die Coaches sehr zufrieden.
„Die Offense hat den Ball sowohl durch die Luft als auch über den Boden sehr gut bewegt. Beständig reagierten unsere Receiver und Runningbacks wirklich gut“, sagt Sascha Krotil über den dienlichen Mammuts-Angriff. Auch die Münsteraner Abwehr trug erheblich zum Endergebnis bei. „Die Defense hat sehr viele Turnovers geholt und dabei sogar Punkte erzielt. Auf eine kleine Unachtsamkeit reagierten die Recklinghausener sofort und konnten scoren, was sie auch wirklich gut gemacht haben“, berichtet Sascha Krotil.
Mit dem 26:7-Erfolg haben die Münster Mammuts ihren dritten Tabellenplatz zunächst gefestigt. Am 23.09. treten sie wieder in Aktion. Dann treffen die Münsteraner in Aachen auf den Tabellenführer der Oberliga NRW Aachen Vampires. Zugleich ist es das letzte Spiel in der Saison 2018. Den Aachenern kann die Spitzenposition nicht mehr streitig gemacht werden. Dagegen haben die Mammuts jetzt noch eine Chance, einen Tabellenplatz gut zu machen.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Ursula Schrader- 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V.
Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga wurde das Saisonziel für 2018 mit dem „Klassenerhalt“ klar formuliert. Am vergangenen Sonntag war die Chance da, dieses Ziel im eigenen Stadion vorzeitig zu erreichen. Gegner an diesem Tag waren die Duisburg Thunderbirds. Hochmotiviert gingen also die Sauerland Mustangs an den Start. Schon nach kurzer Zeit konnten die Mustangs den ersten Touchdown durch Julian Geist erzielen. Die Mustangs zeichneten sich im Spiel durch eine starke Offense aus und so ließ auch der zweite Touchdown durch Robin Krigs nicht lange auf sich warten. Zum Ende der ersten Halbzeit führten die Gastgeber bereits mit 21:00.
Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Christian Kampmann
Die zweite Halbzeit startete direkt mit dem nächsten Touchdown. Auch die Defense konnte in dieser Halbzeit durch einen Return-Touchdown von Richard Giebel punkten. Am Ende des Tages zeigte das Scoreboard ein klares Ergebnis von 48:00 für die Sauerland Mustangs.
Einziger Wermutstropfen des Tages war der Abschied des Running-Backs Julian „Goliath“ Stapel. Er wird die Mustangs in Richtung Kiel verlassen um sich beruflich weiter zu entwickeln. Die gesamte Mustangs-Familie wünscht Julian für die Zukunft alles Gute.
Das nächste Auswärtsspiel gegen die Mülheim Shamrocks steht schon am kommenden Samstag vor der Tür. Auch dort werden die Mustangs wieder alles geben um einen Sieg mit nach Hause zu bringen.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Katja Kolm - Sauerland Mustangs

(Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Griffins Media Team)
Die ersten Punkte der Partie erzählte jedoch die Defense. Martin Hille konnte einen Pass des Lübecker Spielmachers abfangen und direkt bis in die Endzone tragen. Und bereits im nächsten Ballbesitz der Cougars zeigte die Rostocker Verteidigung wieder ihre Präsenz. Linebacker David Izynion konnte mit einem krachenden Sack den Ball aus den Händen des Quarterbacks schlagen und Kicker Erik Weilandt wenig später durch ein 47- Yard Fieldgoal auf 10:0 erhöhen. Und es war wieder Erik Weilandt, welcher für die nächsten Punkte sorgte. Erst durch einen gefangenen Touchdownpass von Christopher Andrews und dann durch ein weiteres Fieldgoal erhöhte Weilandt auf den 20:0 Pausenstand.
Im dritten Viertel zeigten die Cougars dann noch einmal, dass mit ihnen zu rechnen ist und verkürzten auf 10:20. Im letzten Spielabschnitt übernahmen die Griffins dann aber wieder das Ruder und the „Man of the Match“, Cortez Barber, welcher in diesem Spiel in Offense und Defense eingesetzt werden musste, glänzte mit 2 Interceptions und dem spieltentscheidenden Touchdown. Die Greifen kontrollierten das Spiel nun sehr sicher und konnten fast allen Spielern Spielanteile geben. Der Rest war Jubel, auch bei den Trainern.
Head Coach Kuhfeldt : “Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr so stark abschließen konnten. Es war die besagte schwere zweite Saison mit vielen Verletzungen und Ausfällen und wir sind trotzdem nie von unserem Weg abgewichen, haben immer an uns geglaubt und das Management hat kühlen Kopf bewiesen. Das ist die Qualität der Organisation und der Mannschaft diesen Jahres. Es hat wirklich viel Spaß gemacht. Nun machen wir erstmal eine kurze Pause und dann freue ich mich auf das Testspiel gegen die Baltic Blue Stars. Die Spieler die wir dort einsetzen, haben es sich mehr als verdient mal ein ganzes Spiel auf dem Feld zu stehen.“
Über 4.500 begeisterte Footballfans im Braunschweiger Eintracht Stadion, sahen ein bis zum Ende spannendes Spiel zwischen den New Yorker Lions und den Dresden Monarchs, welches nicht nur mit einem, im Football eher seltenen 28:28 (14:7; 14:14; 0:7; 0:0) Unentschieden endete, sondern dieses Remis den Lions auch zum sechsten Nordmeistertitel in Folge reichte.
RB 32 Christopher McClendon wurde Game MVP (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Rolf Daus)
Die Ausgangssituation für das Spiel war klar, um den Nordmeistertitel zu verteidigen, reichte den Lions ein Unentschieden oder ein Sieg. Bei einer Niederlage gegen die Monarchs, würde man auf Platz drei in der GFL Nord abstürzen und im Viertelfinale die Fahrt nach Frankfurt antreten müssen. Die Dresden Monarchs ihrerseits hatten mit einem Sieg ebenfalls die Möglichkeit die Nordmeisterschaft für sich zu entscheiden, eine Niederlage würde auch sie auf Platz drei absacken lassen. Ein Unentschieden würde Platz zwei und damit zumindest das Heimrecht im Play-Off Viertelfinale sichern. Wer jetzt vermutet, dass sich beide Teams auf einen Waffenstillstand geeinigt hätten, liegt aber vollkommen falsch, denn beide Mannschaften zeigten ein Spiel auf sehr hohen Niveau, in dem jedes Team die Chance auf den Sieg hatte.
Die Gäste aus Dresden gewannen den Coin Toss und entschieden sich für das Angriffsrecht. Doch lange währte diese erste Angriffsserie der Gäste nicht, nach nur drei mehr oder weniger vergeblichen Versuchen, mussten sie sich per Punt vom Ball trennen. Besser lief es für die Hausherren. Runningback Christopher McClendon und Quarterback Jadrian Clark zerlegten die Verteidigung der Monarchs scheinbar mühelos und führten den Angriff der Löwen über das Feld. Jadrian Clark fand mit Christian Bollmann, Justus Holtz und Niklas Römer Anspielstationen nach Belieben und McClendon sorgte mit seinen kraftvollen Läufen für die notwendige Abwechslung.
Auch für die ersten Punkte zeigte sich der US-Amerikanische Ballträger der New Yorker Lions verantwortlich und lief aus 22 Yards zum 7:0 (PAT T. Goebel) nahezu ungehindert in die Endzone der Gäste. Was so einfach im Angriff der Hausherren gegen die Defense der Monarchs aussah, zeigte nun auch die Offense der Goldhelme um ihren Spielmacher Trenton Norvell. Ganze sechs Spielzüge benötigte der Angriff der Sachsen um das Feld zu überqueren und den 7:7 (PAT F. Finke) Ausgleich durch Receiver Mike Schallo, nach 13 Yard Pass von Trenton Norvell, zu erzielen. Vorausgegangen war u.a. ein 20 Yard Passfang von aktuell besten Ballfänger der gesamten GFL im Jersey der Monarchs, Mitchell Paige.
Es folgte nun bis zur Halbzeit ein Schlagabtausch auf beiden Seiten, in dem die jeweiligen Angriffsabteilungen das Spiel bestimmten. Noch vor dem ersten Seitenwechsel war es erneut die Angriffsmaschinerie der Löwen, die sich mit einem schönen Drive die Führung zurückeroberte. Mit Pässen von Jadrian Clark auf Niklas Römer und Paul Bogdann, sowie abermals Läufen vom späteren Game MVP Christopher McClendon, kam man schnell bis in die Hälfte der Monarchs voran. Für das 14:7 (PAT T. Goebel) war dann die Kombination J. Clark auf Nicolai Schumann, mit einem schönen 35 Yard Pass über die Mitte, verantwortlich. Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Quarter und die Dresden Monarchs konterten umgehend.
Trenton Norvell selbst sorgte mit einem neun Yard Lauf für den erneuten Ausgleich zum 14:14 (F. Finke). Vorbereitet wurde der Touchdown u.a. durch Läufe von Ballträger Glen Toonga und die Receiver Mitchell Paige und Mike Schallo. Die zeitnahe Antwort zum 21:14 (PAT T. Goebel) der New Yorker Lions war in der Hand von Ballträger David McCants. Nicht nur das er mit einem zwei Yard Lauf abermals sein Team in Führung brachte, auch während des Drives selbst sorgte er mit seinen beeindruckenden Läufen für den meisten Raumgewinn. Doch Schluss war im zweiten Spielviertel in Sachen Punkte, bei beiden Teams noch lange nicht. Umgehend schlossen die Dresden Monarchs wieder auf und glichen, nach einem 25 Yard Pass von Trenton Norvell auf Mitchel Paige, abermals zum 21:21 (PAT F. Finke) aus. Während des Angriffsdrive der Gäste fast unbemerkt wieder zurück auf dem Feld, kehrte dabei die langjährige #22 der Löwen, Christian Petersen, der auf Grund des Ausfalls von Passverteidiger Darius Robinson, wieder aktiv ins Spielgeschehen eingriff. Bei etwas mehr als drei Minuten verbleibender Spielzeit bis zur Halbzeitpause, betrat Jadrian Clark mit seinem Angriff noch einmal das Feld und zeigte abermals sein Können und seine Präzision.
Mit Pässen auf Christian Bollmann, der seinen 500. Passfang im Jersey der Lions fing und damit seinen Rekord der meisten Passfänge eines Wide Receiver in Braunschweig ausbaute, sowie Jan Hilgenfeldt und Läufen von Christopher McClendon, ging es voran. Den 28:21 Halbzeitstand (PAT T. Goebel), erzielte Jan Hilgenfeldt nach 10 Yard Pass von Jadrian Clark.
Nach der Halbzeitpause schien es, als wenn beide Verteidigungsreihen endlich das ein oder andere Mittel zur Gegenwehr gefunden haben, um den gegnerischen Angriff zu stoppen. Als erstes waren es die Gastgeber die das zu spüren bekamen und an der Dresden 42 Yard Linie, nach einem ausgespielten vierten Versuch, das Angriffsrecht abgeben mussten. Die Dresden Monarchs nutzen diesen Turn Over umgehend aus und nach einem 57 Yard Lauf von Glen Toonga, war es Dresdens Quarterback Trenton Norvell selbst, der mit einem Lauf aus einem Yard Entfernung den Ausgleich zum 28:28 (PAT F. Finke) erzielte. Die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin begannen jetzt die Uhr zu kontrolliere, den Ball Yard für Yard über das Feld zu bewegen und möglichst mit weiteren Punkten abzuschließen. Doch erneut hatte die Defense der Monarchs etwas dagegen und konnte abermals einen ausgespielten vierten Versuch der Lions, zu Beginn des vierten Spielviertel, stoppen. Nach jeweils einen schnell endenden Angriffsversuch beider Teams und einem verschossenen 40 Yard Fieldgoal der Dresden Monarchs, machten die Löwen die Trickkiste auf und versuchten mit einem Trickspielzug und einem langen Pass von Jan Hilgenfeldt auf Niklas Römer, die Dresden Monarchs zu verladen. Nur wenige Zentimeter zu lang geriet dabei der Pass des Braunschweiger Hilgenfeldt, ansonsten wäre wohl Niklas Römer auf und davon gewesen.
So kehrten die New Yorker Lions wieder zum kontrollierten Kurzpassspiel und Läufen über Christopher McClendon zurück und arbeiteten sich Stück für Stück bis zur fünf Yard Linie der Dresden Monarchs voran. Bei noch 19 Sekunden auf der Spieluhr sollte es Kicker Tobias Goebel mit einem 22 Yard Fieldgoal richten und das Spiel zu Gunsten der Hausherren entschieden. Doch das Special Team der Monarchs zeigte sich gewappnet und blockte den Kick der Löwen. Wer nun aber, bei noch 15 Sekunden Spielzeit, auf einen letzten Versuch der Goldhelme wartete das Spiel zu gewinnen, sah sich getäuscht. Etwas überraschend knieten die Dresdener ab und “schenkten“ den New Yorker Lions damit die Nordmeisterschaft und sich selbst Platz zwei und somit seit langer Zeit mal wieder ein Heimspiel in den Play-Offs.
Die New Yorker Lions treffen nun am Samstag, den 22 September (Kick-Off 18 Uhr) auf den vierten der GFL Süd, den Munich Cowboys. Die Dresden Monarchs bekommen es mit den Allgäu Comets zu tun. Leidtragender des Remis zwischen den beiden Teams aus Braunschweig und Dresden sind die Berlin Rebels, die als dritter im Norden, nun die schwere Auswärtsfahrt nach Frankfurt zum Team der Samsung Frankfurt Universe antreten müssen. Das Viertelfinale komplett machen die Cologne Crocodiles, die zum Südmeister nach Schwäbisch Hall reisen.
Scoreboard
07:00 22 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
07:07 13 Yard TD-Pass T. Norvell auf M. Schallo (PAT F. Finke)
14:07 35 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
14:14 9 Yard TD-Lauf T. Norvell (F. Finke)
21:14 2 Yard TD-Lauf D. McCants (T. Goebel)
21:21 25 Yard TD-Pass T. Norvell auf M. Paige (PAT F. Finke)
28:21 10 Yard TD-Pass J. Clark auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
28:28 1 Yard TD-Lauf T. Norvell (PAT F. Finke)
Es hat nicht sollen sein: Auch im letzten Spiel der regulären Saison blieben die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies ohne Punkte. Bei den Cologne Crocodiles verloren die Hanseaten mit 21:38 (0:7/14:14/7:17/0:0) und bleiben damit auf dem letzten Platz der Tabelle in der GFL Gruppe Nord.

Reguläre Saison endet punktlos für die Hamburg Huskies (Archivfoto: Nick Jungnitsch)
Für die Schlittenhunde, die 2015 ihre erste Spielzeit in der GFL absolvierten, ist es die bislang schlechteste Platzierung. Nach dem Playoff-Viertelfinale gleich im ersten Jahr folgten zweimal Platz 6, nun ist man also Tabellenschlusslicht. In Köln wäre im Sportpark Höhenberg durchaus etwas drin gewesen. Trotz des 30-Mann-Mini-Kaders, mit dem die Huskies angereist waren, zeigten sie eine durchweg ansprechende Leistung, Unkonzentriertheiten und viele unnötige Strafen verhinderten jedoch ein besseres Resultat. In der Offense waren in einem wieder sehr lauforientierten Spiel Running Back Colby Goodwyn und Marquis Drayton, der sowohl als Running Back als auch als Wide Receiver eingesetzt wurde, die auffälligsten Akteure auf Seiten der Huskies. Drayton erzielte zwei Touchdowns, davon einen sehenswerten 98 Yards Kickoff-Return-Touchdown. Die Defense stellte die Kölner das ein oder andere Mal vor Probeme, provozierte Ballverluste der Crocodiles und Defensive Back Sebastian Kyereh fing sogar den Ball für eine Interception in der eigenen Endzone ab.
Huskies - Head Coach Kirk Heidelberg: „Wir haben gut gespielt. Wir haben nie aufgegeben und richtig stark dagegen gehalten, so dass Köln kaum Backups aufs Feld schicken konnte. Ich bin stolz auf meine Jungs, weil sie nie aufgegeben haben“.
Die Huskies haben nun zwei Wochen Pause, ehe das erste Relegationsspiel zuhause im Hammer Park am 22.9. (Kickoff 15 Uhr) ansteht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köhn - Hamburg Huskies
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