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Sechzehn Spiele, sechzehn Niederlagen: Mit dieser Bilanz sind die Hamburg Huskies aus der Football-Bundesliga GFL abgestiegen. Im Relegationsrückspiel bei den Düsseldorf Panther kassierten die Hamburger am Samstag eine 21:34 (0:14/0:14/7:0/14:6)-Niederlage und müssen nach vier Jahren wieder in die GFL2.

Die Hamburg Huskies aus der Football-Bundesliga GFL abgestiegen (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Hamburg Huskies)
Mit 27 Punkten hätten die Schlittenhunde das Spiel gewinnen müssen, um den ersten sportlichen Abstieg in ihrer Geschichte noch verhindern zu können. Doch nach einer chaotischen Anreise (der Mannschaftsbus steckte in einer Vollsperrung auf der A1 fest und kam erst eine halbe Stunde vor dem geplanten Kickoff an) zogen die Panther dem Erstligisten aus der Hansestadt, der die bisherigen GFL-Duelle gegen die Düsseldorfer alle gewinnen konnte, recht schnell den Zahn und lagen schon im ersten Quarter mit 14:0 in Führung. Die Huskies agierten dabei wie in eigentlich allen Spielen dieser Saison: Harmlos im Angriff und nicht griffig genug in der Defense. Dazu machte man sich das Leben durch persönliche Strafen selbst schwer.
Erst in der zweiten Hälfte wachten die Huskies auf, da war das Spiel aber bereits entschieden. Die Punkte von Colby Goodwyn, Quentin Williams und Moritz Maack waren da nur noch Ergebniskosmetik. Somit gehen die Hanseaten mit der gleichen Bilanz (0 Siege) in die zweite Liga, wie vor zwei Jahren der heutige Gegner aus Düsseldorf, der zum 40. Jubiläum des Vereins den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse feiert. Huskies-Head Coach Kirk Heidelberg: „Wir haben auf jeden Fall besser gespielt als in der ersten Partie, aber die Ausgangssituation war nach dem Hinspiel schon schwierig für uns. Dennoach bin ich stolz auf die Jungs, die nicht den Kopf haben hängen lassen, teilweise beide Wege gespielt und das bis zum bitteren Ende durchgezogen haben“.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köhn - Hamburg Huskies
Das Unmögliche möglich machen: Das wollen die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies im letzten Spiel der Saison. Im Relegationsrückspiel am Samstag gegen die Düsseldorf Panther brauchen die Schlittenhunde einen Sieg mit mindestens 27 Punkten Vorsprung, um den Abstieg aus der GFL zu bleiben. Eine Herkulesaufgabe.

Die Hamburg Huskies kämpfen um den Klassenerhalt (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Zelter Media/Michael Zelter)
Denn noch nie hat es in der GFL Nord ein Team mit einer solchen Hypothek geschafft, noch einmal zurück zu kommen und die Relegation für sich zu entscheiden. Und in dieser Saison ist es den Schlittenhunden überhaupt erst einmal gelungen, mehr als 27 Punkte zu erzielen. „Es wird richtig schwer für uns“, weiß auch Huskies-Head Coach Kirk Heidelberg, „aber das Spiel muss auch erst einmal gespielt werden.“
Um doch eine Chance zu haben, müssen die Hamburger in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt vor allem das eigene Spiel gegenüber der 10:36-Hinspielniederlage verbessern. Heidelberg: „Das war das schlechteste Spiel, seit ich in Hamburg bin. Das Team stand unter Druck und da merkte man halt auch, wie jung diese Mannschaft ist. So viele fallengelassene Bälle und Unkonzentriertheiten können wir uns in Düsseldorf nicht erlauben, wenn wir das Ruder noch einmal herumreißen wollen.“ Die Marschrichtung für die Partie bei den Panthern ist klar. „Von der ersten Minute an wach sein und möglichst früh punkten. Das würde uns einen Schub geben, der uns nach vorne treiben kann“, so Heidelberg.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Thomas Köhn - Hamburg Huskies
In einem spannenden Spiel verloren die Wuppertal Greyhounds gegen die Mülheim Shamrocks mit 27:28 und kassierten die erste Niederlage in der Saison 2018.

Archivbild (Foto: Oliver Jungnitsch)
Diese Niederlage hat jedoch keine Auswirkungen für den Aufstieg der Wuppertal Greyhounds, denn sie stehen bereits als Aufsteiger fest. Das war im letztem Jahr noch anderes, denn da verloren die Windhunde im letztem Heimspiel gegen die Recklinghausen Chargers und verpassen den Aufstieg knapp.
Die 450 Zuschauer sahen einen richtigen Footballkrimi, bei dem die Wuppertaler zunächst in Führung gingen. Mit einem Lauf über 25 Yards von Running Back Bela Lawrenz (PAT Fabian Müller) stand es 07:00 für die Greyhounds. Die Führung dauert jedoch nicht lange, denn bereits im Gegenzug konnten die Shamrocks mit 08:07, durch einen Touchdown (TD) und TPC, in Führung gehen.
Im zweiten Quarter konnten die Gäste den Vorsprung zunächst auf 14:07 ausbauen, bevor die Wuppertaler durch Fullback Kevin Knebel (PAT Fabian Müller) ausgleichen konnten. Vor der Pause nutzen die Mülheimer eine Unachtsamkeit in der Verteidigung der Greyhounds und erzielten die 14:22 (TPC gut) Führung. Aber das sollten nicht die letzten Punkte in der ersten Halbzeit sein, denn Quarterback Florian Körber (TD) und Florian Müller (PAT) sorgten für den Anschluss zum 21:22, dem Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte konnten beide erneut einen TD erzielen, jedoch keine Extrapunkte einfahren. Somit endete das Spiel mit 27:28 und die Wuppertal Greyhounds mußten ihre erste Niederlage hinnehmen. Im Anschluss sagte Achim Otto, der Head Coach der Greyhounds: "Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, da ist auch der bereits feststehende Aufstieg keine Ausrede! Doch trotz der Niederlage, gegen sehr starke Shamrocks aus Mülheim, haben wir ein phantastisches Spiel beider Teams gesehen, welches an Spannung kaum zu überbieten war. Den sportlichen Erfolg dieser Saison schmälert diese Niederlage nicht wirklich."
Am kommenden Samstag treten die Greyhounds bei den Rebels aus Bochum zum Saisonspiel an, da wollen sie bestimmt keine weitere Niederlage einfahren. So gab Bernd Janzen (Offense Coordinator der Wuppertaler) eine klare Weisung aus: "Da wollen wir noch mal ordentlichen Football zum Abschluss der Saison präsentieren und uns mit einem Sieg aus dieser Saison verabschieden".
Verfasser: Oliver Jungnitsch / basiert auf dem Pressebericht der Wuppertal Greyhounds (Dirk Sosnowsky)
Am 04.03.2017 luden die Krefeld Ravens zu ihrem ersten Training ein und es folgten 136 Teilnehmer der Einladung. Am Samstag, fast genau 19 Monate danach, gilt es für die Raben sich auf das nächste Level zu bringen, denn es steht das Finale in der NRW Liga - Gruppe Gold an.

Mit 136 Aktiven, plus Trainern und rd. 100 Zuschauern begann das erste offene Training der Ravens (Archivbild: Nick Jungnitsch)
Das erste Training war für uns von NRW Football eine totale Überraschung! Obwohl die Bedingungen suboptimal waren und die Konkurrenz von den umliegenden Städten groß ist, stellten die Brüder Aldo und Dino Volpe bereits damals klar: hier entsteht etwas Großes (unseren Beitrag haben wir hier verlinkt). In den sozialen Medien folgten die üblichen Verhaltensweisen, denn man suchte negatives: „... wie kann man nur auf Asche trainieren...“. Aldo und Dino dachten eher: „Wow! So eine Resonanz, obwohl wir noch anfänglich auf Asche trainieren. Was ist da noch alles drin.“ So oder so ähnlich wird es wohl gewesen sein, denn sie bauten die Krefeld Ravens weiter auf. Heute sind die Bedingungen ideal, denn im Sommer wird auf Naturrasen und im Winter auf Kunstrasen trainiert. Auch haben die Krefelder einen guten und großen Kader von über 80 Spielern. Wer sich als Spieler selber ein Bild machen möchte, sollte sich den 13.10.2018 vormerken, denn da veranstalten die Krefelder ein offenes Teammeeting (Facebook-Veranstaltung).
Die Krefelder sind Gastgeber beim zweiten und letzten Spiel in der NRW-Liga Gruppe Gold (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: VFR Krefeld Ravens)
Am Samstag geht es für die Krefelder um den Aufstieg in die Landesliga. Die NRW-Liga Gold ist in diesem Jahr neu, hier spielen die Gruppenersten der drei NRW-Ligen (Ost, Süd und West) um den Aufstieg in die Landesliga. Wer alles aufsteigen kann ist noch nicht bekannt und hängt von den Meldungen für die neue Saison ab. Außerdem gibt es auch eine NRW-Liga Silber und Bronze, in der die Zweiten und Dritten der drei NRW-Ligen spielen. Die NRW-Liga Gold besteht aus den Mannschaften: Herne Black Barons, Cologne Falcons II und Krefeld Ravens.
Das erste von zwei Spielen in der NRW-Liga Gold gewannen die Ravens bei den Falcons mit 33:17, jetzt kommen die Herne Black Barons, die ihrerseits das Spiel gegen die Kölner mit 13:35 verloren. Bei dem Spiel der Barons waren die Coaches der Ravens vor Ort, um sich einen Eindruck von dem Gegner zu verschaffen.
Obwohl die Voraussetzungen klar erscheinen, warnt Dino vor dem Spiel gegen den vermeintlich „leichten“ Gegner, denn „Jedes Spiel ist anders. Überkreuzvergleiche sind nicht verbindlich. Wir werden unser Spiel spielen und wollen unbedingt gewinnen, aber ich warne davor, das Spiel schon als gewonnen anzusehen. Die Herner können auch Football spielen.“
Es wird sicherlich ein tolles Spiel zum Abschluss der NRW-Liga in Krefeld. Selbstverständlich werden wir davon berichten. Es geht bereits um 12:30 Uhr mit der Pregame Party los. Es gibt ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein mit Hüpfburg, Bier, Burgern & Co. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder unter 10 Jahren ist der Eintritt kostenfrei. Weitere Informationen sind bei Facebook.
Für uns sind die Ravens ein gutes Beispiel, dass der Football in Deutschland erfolgreich sein kann. Dazu sind die Rahmenbedingungen nicht das Wichtige, sondern Engagement der handelnden Personen, denn Großes und Talente können auch auf einem Aschenplatz entstehen und trainieren.
„Mehr Spannung geht nicht“ so oder so ähnlich könnte das Motto lauten, wenn am kommenden Sonntag die Düsseldorf Bulldozer im heimischen Sportpark Niederheid als Tabellenführer der Verbandsliga NRW West die Zweitplatzierten Riders aus Schiefbahn zum heißen Tanz um den Aufstieg in die Oberliga NRW erwarten. Vor diesem Derby sind die Karten deutlich gemischt. Die Landeshauptstädter gehen als Favorit in das Spiel, stellen sie nicht nur die beste Offense der Liga, sondern sie sind auch mit einer Niederlage weniger behaftet. Den „Bullies“ würde schon ein Unentschieden reichen. Auch bei einer Niederlage mit nur einem Punkt wären sie noch vorne, da sie aktuell das deutlich bessere Touchdown-Verhältnis und den 10:9 Sieg in Schiefbahn auf dem Haben-Konto aufweisen können. Hinzu kommt das Heimrecht vor wahrscheinlich vollem Haus.

Einlauf der Schiefbahn Riders (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Rayham Photography - Schiefbahn Riders)
Die Stimmung bei den Düsseldorfern scheint dementsprechend optimistisch zu sein. In den sozialen Netzwerken und dem Motto „Do your job“ - Hashtag #beatriders hat man den Sieg gegen die Riders fest eingeplant. Die sehr erfahrene Trainer-Crew rund um den Ex-Düsseldorf Panther Head Coach Wolfgang Best ist bekannt dafür, das eigene Team bestens einzustellen. Seit einiger Zeit wirkt auch der US-Amerikaner Estrus Crayton als ehemaliger Top-Passempfänger in der German Football League als Coach mit. Die Düsseldorfer hätten die Option ihn als Spieler einzusetzen und damit den ohnehin schon starken Angriff noch unberechenbarer zu machen und mit einem Sieg das kommende 40. Jubiliäumsjahr in der nächsthöheren Spielklasse zu feiern.
Den Riders selbst hilft nur ein Sieg mit mindestens zwei Punkten Differenz, um noch den Aufstieg zu schaffen. „Den Trainern und Spielern ist das durchaus bewusst und wir werden in Düsseldorf nicht nur gegen die Heimmannschaft, sondern auch vor großer Kulisse sehr gut aufspielen müssen“, sagt Riders Chef Karl-Heinz Thöne und weiter: „dementsprechend fokussiert laufen die Vorbereitungen für das Spiel. Wir haben schon gegen die Cologne Crocodiles gezeigt, dass wir an einem guten Tag für eine Überraschung gut sein können.“ Auch Riders-Vize Christian Kochan sieht die Bulldozer im Vorteil: „Düsseldorf muss das Spiel machen, um sicher aufzusteigen. Dazu erwarten deren Fans geradezu den Aufstieg gegen uns. Aber auch wir wollen unseren mitreisenden Fans ein spannendes Spiel bieten. Vielleicht kommt es am Ende wieder auf den besonderen Moment an, der über Sieg und Niederlage und damit über den Aufstieg entscheidet. Und da haben wir ja noch was gut zu machen.“
Der nächste Gameday:
Sonntag, 07.10.2018; Kick Off: 15 Uhr; Gegner: Düsseldorf Bulldozer
Ort: Düsseldorf, Sportpark Niederheid, Paul-Thomas-Straße 35, 40589 Düsseldorf
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ralf Klein - Schiefbahn Riders
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