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Mit einem Heimspiel starten die Schiefbahn Riders am kommenden Samstag an der heimischen Siedlerallee in die Rückrunde der Verbandsliga NRW – Gruppe West. Die Riders, die sich in der Hinrunde zwei unnötige Niederlagen gegen Tabellenführer Düsseldorf (9:10) und gegen den Tabellenzweiten Cologne Crocodiles (17:28) geleistet haben, stehen nun gegen den Tabellen-letzten Cologne Ronin unter Zugzwang.

Head Coach Detlef Zorn im Gespräch mit einer konzentrierten Defense (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Ralf Klein)
Der stellvertretende Vorsitzende und derzeit verletzte Spieler sowie Specialteam-Coach Christian Kochhan macht keinen Hehl aus der sportlichen Mission der Footballer aus der Stadt Willich: „Wir müssen im Grunde alle Spiele gewinnen, wenn wir noch etwas mit dem Aufstieg in die Oberliga zu tun haben wollen. Sportlich können wir das schaffen, müssen aber auch darauf hoffen, dass die Crocodiles das Spiel gegen die Düsseldorf Bulldozer erfolgreich gestalten. Aber in erster Linie müssen wir auf uns achten, von Spiel zu Spiel denken und dann sehen, was am Ende dabei herauskommt.“
Zunächst einmal gilt es, den nächsten Gegner zu analysieren und die richtige Spieltaktik zu wählen. Zwar haben die Cologne Ronin, die am Wochenende an den Niederrhein kommen, noch kein Spiel gewonnen, aber dennoch wollen die Riders die Rheinländer ernst nehmen. Ralf Klein, Pressesprecher der Schiefbahn Riders konnte die Kölner Mannschaft bei ihrem vorletzten Auftritt vor der Sommerpause in Düsseldorf beobachten: „Die Kölner haben gegen die Bulldozer zwar knapp mit 41:50 verloren, allerdings kam die Niederlage erst in den beiden Schlussminuten zustande und bis dahin konnten sie den Tabellenführer richtig ärgern. Mit einer gelungenen Mischung aus Lauf- und Passspiel haben sie immer im richtigen Moment zugeschlagen und fast das Spiel für sich entschieden. Kurzum, sie können an einem guten Tag jeden Gegner auch dank ihres sehr guten Quarterbacks Jeremy Davis in Bedrängnis bringen.“
Aus Sicht der Riders wird es darauf ankommen, dass man dem Spiel sofort seinen Stempel aufdrückt und den Kölner Quarterback unter Druck setzt. Präsident Karl-Heinz Thöne hofft, dass dies seiner Mannschaft gelingt und man mit einem Sieg wieder näher an die Spitze heranrückt. „Sollten wir gewinnen, sind wir bei 10 Pluspunkten. Sollten die Cologne Crocodiles ähnlich wie in der Hinrunde am gleichen Tag gegen Mönchengladbach patzen, dann sind wir zumindest wieder in Schlagdistanz.“
- Samstag, 01.09.2018
- Kick Off: 15 Uhr
- Gegner: Cologne Ronin
- Ort: Schiefbahn, Stadion an der Siedlerallee, Siedlerallee 27, 47877 Willich
Mit einem 45:28-Arbeitssieg gegen die Cologne Falcons bleiben die Troisdorf Jets weiterhin an der Spitze der Regionalliga-Tabelle. Die Gäste hatten bei ihrer kurzen Reise vom Rhein an die Agger eine schwere Last mit im Gepäck, denn sie mussten den tragischen Tod eines Teamkollegen vor wenigen Tagen beklagen. Daher startete das Spiel auch erst nach einer Schweigeminute, mit der die Mannschaften und die Zuschauer im Stadion dem Kölner Spieler und seiner Familie ihre Ehre erwiesen.

Eigengewächs Etienne Keßler Martinez (#37) mit seinem ersten Touchdown für die Jets (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Richard Welde)
Gegen die bis dahin beste Defense der Liga zeigten sich die Troisdorf Jets dann von Beginn an unbeeindruckt. Gleich den ersten Drive konnten die Special Teams von Coach Thijs Metsch mit einem Fieldgoal in Punkte umwandeln. Zielsicher wie immer versenkte Kicker Dennis Schwartz den Ball zwischen den Torstangen (3:0). Während die Jets-Defense hellwach war und den Gegner in Schach hielt, sorgte Philipp „Pepe“ Bürling dann im zweiten Spielviertel für den ersten Touchdown des Tages zur 10:0-Führung (PAT Schwartz), nachdem Wide Receiver Ray Ket zuvor mit einem sicheren Catch für großen Raumgewinn gesorgt hatte.
Da die Troisdorfer Verteidigung weiterhin für viel Wirbel beim Gegner sorgte, ging das Spielsystem der Falken selten auf. Doch mit einer überragenden Leistung hielt Quarterback Jan Eisenbraun seine Mannschaft immer wieder im Spiel. Entweder flitzte die pfeilschnelle Nummer 11 selbst mit dem Ball übers Feld oder er fand im letzten Moment doch noch einen Pass-Empfänger, bevor die Troisdorfer Defense bei ihm einschlug. So sorgte er auch selbst für die ersten Kölner Punkte, indem er den Ball bei einem angetäuschten Fieldgoalversuch selbst in die Endzone der Jets beförderte. Den anschließenden Extrapunkt verwandelte Kicker Gianlucca Reudelsterz (7:10).
Warum die Kölner Defense zur feinsten der Liga gehört, zeigte sie dann im anschließenden Drive der Jets, die es nicht schafften, die wenigen Zentimeter in die Kölner Endzone zu überwinden und sich mit einem Turnover on Downs ohne Punkte vom Angriffsrecht trennen mussten. Zwar im Ballbesitz doch mit dem Rücken zur Wand fiel es den Kölner dann aber schwer, sich ein wenig Luft zu verschaffen. Die leichte Unsicherheit nutze Etienne Keßler Martinez aus, schnappte sich einen ungenauen Pass von Quarterback Eisenbraun und sorgte mit einem Interception Return Touchdown für die nächsten Troisdorfer Punkte (17:7, PAT Schwartz) verbunden mit großem Jubel bei den Jets-Fans auf der Tribüne. Doch auch davon ließen sich die Kölner nicht beirren und erzielten mit einem Pass von Eisenbraun auf Glody Kunzika den 14:17-Anschluss (PAT Reudelsterz). „Wie schon in Gelsenkirchen waren wir mit der Offense in der ersten Halbzeit nicht so souverän, was die Punkteausbeute angeht“, so Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Der Defense-Touchdown von Etienne war da natürlich eine große Hilfe.“
Nach der Pause staunten die Zuschauer im Stadion nicht schlecht, als Fullback Niklas Hornen, der ansonsten eher für die gröberen Arbeiten auf dem Spielfeld zuständig ist, filigran an der Seitenlinie entlang tanzte und mit Höchstgeschwindigkeit über 46 Yards in die Kölner Endzone sprintete (24:14, PAT Schwartz). Aber auch darauf hatten die Gäste, die sich nunmehr fast vollständig auf ihr Pass-Spiel verlegten, wieder eine Antwort parat. Quarterback Jan Eisenbraun zeigte seine Klasse und fand wieder einmal in höchster Not seinen Wide Receiver Joshua Wilhelm zum 21:24-Anschluss (PAT Reudelsterz). Kurz darauf stutzte Pepe Bürling den Gästen dann aber endgültig die Flügel, nachdem er den Ball zunächst über 4 Yards und kurz darauf sogar über 66 Yards erfolgreich in die Endzone der Falken beförderte (38:21, PAT jeweils Schwartz).
Zwar konnte auch Quarterback Eisenbraun noch ein paar Mal mit spektakulären Aktionen glänzen, doch vor allem das Defense Backfield der Jets hatte die gegnerischen Wide Receiver nun voll im Griff, so dass auch diese Angriffsvariante oft in einer Sackgasse endete. Besser machten es die Jets, die kurz vor der gegnerischen Endzone mit einem Pass von Quarterback Jannik Nowak auf Wide Receiver Lukas Hilger auf 45 Punkte erhöhten (PAT Schwartz). Gegen die zweite Garde der Jets-Defense erzielten die Kölner dann kurz vor dem Ende noch einen Ehrentreffer zum 45:28. Eisenbraun fand mit Gerald Persian eine Anspielstation in der Troisdorfer Endzone (PAT, Reudelsterz). Auch die Offense der Jets schickte nun ihre Ersatzspieler aufs Feld und zeigte dabei eine starke Leistung. Doch das Auslaufen der Spielzeit verhinderte weitere Punkte für die Gastgeber. „Das war insgesamt ein hartes Stück Arbeit für uns“, so Cheftrainer Heinen nach dem Spiel. „Die Falcons haben heute gezeigt, warum sie zu den besten Teams der Liga gehören. Unter anderen Umständen wäre das ein ganz knappes Ding geworden. So sind wir aber froh, einen weiteren Sieg im Sack zu haben und weiter auf Titelkurs zu bleiben.“
Am kommenden Samstag geht es direkt weiter für die Troisdorfer Footballer. Zum 1. American Day sind dann die Essen Assindia Cardinals zu Gast im Aggerstadion (KO 16 Uhr, Einlass 15 Uhr). Neben spannendem Football erwartet die Freunde und Fans der Jets dabei auch ein cooles Rahmenprogramm und eine gemeinsame Party mit der Mannschaft nach dem Spiel im Stadion.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Club Troisdorf Jets e.V. - Andreas Heinen
Der Spitzenreiter war in diesem Jahr noch eine Nummer zu groß. Auch im Rückspiel unterlagen die Greifen dem Traditionsteam aus NRW, welches sich mit diesem Sieg die GFL2 Meisterschaft sichern konnte.
Düsseldorf sichert sich den Titelgewinn in der GFL2 Nord (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Gerd Köhler - Griffins Media Team)
Vor allem gegen die starke Verteidigung der Rheinländer taten sich die Rostocker das gesamte Spiel über schwer und brachten ihrerseits nur ein Fieldgoal auf die Anzeigetafel, ein erzielter Touchdown wurde wegen einer Strafe aberkannt.
Die Panther starteten gut ins Spiel und setzten im Vergleich zum Spiel der Vorwoche mehr auf das Passspiel. Jeweils ein Touchdown im ersten und im zweiten Viertel brachten eine 14:00 Führung für die Gäste. Zum Ende der zweiten Hälfte hatte sich die Verteidigung der Griffins dann aber besser auf die Raubkatzen eingestellt und schickte sie mehrfach ohne Punkte vom Feld. Defensive Back Timothy Hayes gelang sogar eine Interception.
14 Punkte sind im Football schnell aufgeholt und dementsprechend motiviert begann die Defense der Hansestädter im 3.Quarter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Im ersten Ballbesitz der Düsseldorfer konnte Linebacker Inzynion den Ball des Ballträgers der Panther sogar frei schlagen und erobern. Auch wenn in den folgenden Spielversuchen der Offensive nicht viel Raumgewinn gelang, sollten die Griffins auf andere Weise das Feld überqueren. Einen starken Punt von Christian „Heidi“ Moddelmog konnte der Returner der Gäste nicht kontrollieren. Wieder war Timothy Hayes zur Stelle und sicherte das Spielgerät für seine Farben. Wenig später verkürzten die Griffins auf per Kick auf 03:14.
Die Greifen witterten nun ihre Chance, die mehr als 700 Zuschauer, die trotz schlechtester Wetterprognosen und Parkplatzsperrung ins Leichtathletikstadion gekommen waren, feuerten die Griffins frenetisch und ununterbrochen an. Und bereits im nächsten Ballbesitz der Rheinländer setzte die Verteidigung der Rostocker das nächste Ausrufezeichen. Diesmal war es Erik Piankowski, der mit einem starken Tackle den Ball vom Ballträger losschlagen konnte. Leider konnte sich die Offensive der Hansestädter an diesem Tag gegen die ebenfalls sehr stark spielende Panther-Verteidigung nicht entscheidend durchsetzen und somit keine weiteren Punkte erzielen. Im 4. Viertel nutze der Spitzenreiter dann eine Unachtsamkeit der Griffins und erhöhte auf 21:03, welche die endgültige Entscheidung im Spiel bedeuten sollte.
Für das Rostocker Footballteam heißt es nun schnell zu regenerieren und versuchen, die letzten beiden Saisonspiele zu gewinnen, um das Saisonziel „Winning Season“ noch zu erreichen. Bereits am kommenden Sonntag steht dabei das nächste und zugleich letzte Heimspiel der Saison 2018 an, zu welchem die Paderborn Dolphins zu Gast sein werden.
Nach dem Sieg in Elmshorn und dem damit verbundenen Klassenerhalt, ging es am Samstag zu den Paladins nach Solingen. Mit 200 Fans im Rücken wollten die Longhorns den vierten Sieg in Folge einfahren.
Niederlage für die Langenfelder (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Ulrich Hellinger)
Nach einem Pass von Jeremy Konzack brachte Florian Zuber die ersten Punkte auf das Scoreboard (PAT Carlo Zimmermann, 0:7). Mit dem Seitenwechsel zum zweiten Viertel kamen die Hausherren besser ins Spiel, ein Quarterback Sack mit Fumble bedeute Ballbesitz für die Paladins in der Hälfte der Longhorns. Von dort war es nicht mehr weit für einen Lauf in die Endzone (PAT gut, 7:7). Durch einen langen Pass im nächsten Ballbesitz gingen die Paladins zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung (PAT nicht gut, 13:7). Durch eine Interception wurde der darauffolgende Angriff der Longhorns gestoppt. Die Paladins hingegen erhöhten mit ihrem Ballbesitz auf 20:7. Kurz vor der Halbzeit punkteten dann nochmals die Longhorns. Davonte Lynch lief sehenswert über 27 Yards in die Endzone (PAT Carlo Zimmermann, 20:14).
Im dritten Viertel waren die Longhorns mehrfach vor der Endzone der Paladins, doch Punkte resultierten daraus nicht. Die Gastgeber waren effektiver und erhöhten auf 26:14 (PAT nicht gut). Im vierten Viertel standen die Longhorns erneut vor der Paladins-Endzone, doch wieder sprang nichts Zählbares heraus. Nnamdi Agude verkürzte später nach einem Pass von Jeremy Konzack (PAT Carlo Zimmermann) auf 26:21, doch die Paladins schlugen postwendend zurück. Endstand 34:21.
In diesem Spiel war für die Longhorns mehr drin. Doch die Fehler - sowohl in der Offense als auch in der Defense - waren am Ende dann zu viel, um die Punkte mit nach Langenfeld zu nehmen.
Am Samstag, 1. September, empfangen die Langenfeld Longhorns die Lübeck Cougars. Kick-Off im Jahnstadion ist 16.00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Langenfeld Longhorns - Bernd Joch
Für das 1. Team der Blackvenom Wesseling geht es in der Landesliga am nächsten Sonntag in die Rückrunde.

Foto: Ch. Steuernagel
Nach der Pause sind die Heinsberg Bisons zu Gast. Das Hinspiel in Heinsberg gewannen die Blackvenom deutlich mit 32:08. In der Sommerpause legten die Coaches sehr viel wert auf den tiefen Ausbau des Team, so wird man am Sonntag mit fünf neuen Spielern das Team verstärken. Gewinnen die Footballer vom TuS Wesseling die nächsten drei Spiele steigen Sie automatisch in die Verbandsliga NRW auf. Head Coach Rath betont jedoch jedes Spiel konzentriert anzugehen, denn nur ein Fehltritt würde das Ziel Aufstieg gefährden. In der Tabelle stehen die Jungs mit drei Siegen und einer Niederlage auf Platz 1.
Kickoff der Partie ist am Sonntag den 02.09.18 im Jugendstadion Wesseling um 15 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling
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