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Mit dem US-Amerikaner Ryon Thomas präsentieren die Braunschweig Lions ihren neuen Spielmacher für die Saison 2026.
Der neue Quarterback der Braunschweig Lions – Ryon Thomas - Foto: Logan Marko
Der 22-jährige Quarterback kommt von der Fairleigh Dickinson University in New Jersey und zählte 2024 im Team der FDU Devils zu den besten Spielmachern der Division III. Mehr als 2.600 Yards Raumgewinn durch Pässe und 19 Touchdowns sowie weitere knapp 650 Yards und 14 Touchdowns aus eigenen Läufen brachten ihm die Nominierung für das FCS National Bowl Game ein. Dort wurde Thomas als Offensive MVP (National Team) ausgezeichnet.
Insgesamt erzielte er in vier Jahren im Trikot der Devils über 1.100 Rushing Yards sowie knapp 6.000 Yards durch die Luft. Mit insgesamt 67 Touchdowns und einer Passquote von 69 Prozent stellte er während seiner Zeit an der FDU mehrere Schulrekorde auf.
Seine Leistungen blieben auch auf höherer Ebene nicht unbemerkt: 2025 erhielt Thomas eine Einladung zum Tryout der New York Jets. Zudem stand er in der abgelaufenen Saison 2025 bei den Wroclaw Panthers in der European League of Football unter Vertrag, wo er bereits mit Lions-Headcoach Brayden McCombs zusammenarbeitete.
Der 1,85 Meter große und 88 Kilogramm schwere Spielmacher aus Mattapoisett, Massachusetts begann seine Football-Karriere bereits im Alter von sechs Jahren gemeinsam mit seinem Bruder. Neben seiner Stammposition als Quarterback überzeugte er auch als Punter mit starken Leistungen.
Lange überlegen musste der US-Amerikaner, der aktuell als Quarterback-Trainer an einer Highschool arbeitet und seine Freizeit gerne auf dem Golfplatz verbringt, nicht. Zwar lagen mehrere Anfragen anderer Teams vor, doch die bereits bestehenden guten Beziehungen zum Cheftrainer der Lions gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Löwenstadt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions
Rhein Fire wird ab der Saison 2026 in der neu gegründeten American Football League Europe (AFLE) antreten. Der zweimalige European Champion zählt damit zu den ersten Teams, die sich der neuen Liga anschließen.
Rheinfire verlässt die ELF und tritt der neugegründeten AFLE bei - Foto: Nick Jungnitsch
Ein US-amerikanisches Family Office übernimmt die Finanzierung des Ligabetriebs für zunächst fünf Jahre. Dadurch entsteht für Franchises, Spieler, Fans, Partner und Sponsoren eine verlässliche strukturelle Grundlage.
Geschäftsführer Daniel Thywissen erklärt, dass die beteiligten Parteien in kurzer Zeit die wesentlichen Voraussetzungen für einen stabilen Ligabetrieb geschaffen haben. Rhein Fire sieht sich in diesem Zusammenhang als etablierte Marke im europäischen Football.
In den vergangenen Wochen standen organisatorische Abstimmungen im Mittelpunkt. Nun richtet sich der Fokus auf die Vorbereitung der Saison 2026. Thywissen bedankt sich bei Fans, Partnern und Sponsoren für ihre bisherige Unterstützung und verweist auf die fortlaufende Bedeutung dieses Rückhalts.
Rhein Fire wird in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena sechs Heimspiele austragen. Der Vorverkauf für Dauerkarten beginnt demnächst. Die sportliche Leitung um General Manager Christoph Lörcks und Sportdirektor Rohat Dagdelen arbeitet aktuell am Kader für die kommende Saison. Ziel ist die Teilnahme an der AFLE Championship 2026.
Die neuen Ligagründungsteams stammen aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Großbritannien und Monaco. Die offizielle Vorstellung der teilnehmenden Franchises erfolgt in den kommenden Wochen. Das Ligabüro in Hamburg unter Leitung von Frank Wendorf hat seine Arbeit aufgenommen; der Spielplan für 2026 befindet sich in der finalen Abstimmung.
Das erste AFLE-Finale soll am 6. September 2026 in Deutschland stattfinden.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Daniel Thywissen - Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Rohat Dagdelen Quarterback von Rhein Fire wird jetzt Sportdirektor - Foto: Oliver JungnitschBereits seit einigen Wochen prägen Videoanalysen, Telefonate und persönliche Gespräche mit potenziellen Spielern und Trainern seinen Alltag. „Die Möglichkeit, die sportliche Linie der Franchise aktiv mitzugestalten und das zu stärken, wofür Rhein Fire steht, bedeutet mir viel. Gleichzeitig wollen wir das Team weiterentwickeln und Fire auch im kommenden Jahr wieder in Europa aufleuchten lassen“, sagt Dagdelen.
In der Vorsaison war Dagdelen eher zufällig in eine Trainerrolle hineingerückt – und schnell wurde klar, welches Potenzial er für die Sideline mitbringt. Als Quarterback und Spielertrainer in Personalunion setzte der gebürtige Düsseldorfer früh Impulse bei der Erstellung von Gameplans und im Play-Calling. Nach dem Auswärtssieg in Wien hoben Spieler sein taktisches Verständnis sowie seine klare, strukturierte Kommunikation in der Vorbereitung hervor.
Seit der schweren Knieverletzung im Heimspiel gegen Berlin Thunder fungiert Dagdelen offiziell als Offensive Coordinator. „Erfolg entsteht nur gemeinsam.“ Mit der Beförderung zum Sportdirektor unterstreicht Rhein Fire seinen Anspruch auf nachhaltige Entwicklung. Geschäftsführer Daniel Thywissen betont: „Vom jungen, aufstrebenden Spieler bis hin zum Posten des Sportdirektors – solche Geschichten schreibt nur der Sport.“
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Daniel Thywissen - Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH

Fünf Jahre Finanzierung – operativer Start in Hamburg
Die AFLE betont in ihrer Mitteilung einen zentralen Punkt: finanzielle Sicherheit. Eine amerikanische Family-Office-Struktur soll die Liga für mindestens fünf Jahre vollständig finanzieren. Damit wolle man ein Fundament schaffen, das sich bewusst von den Turbulenzen der vergangenen Jahre im europäischen Profifootball absetzt.
Operativ soll die Liga aus Hamburg gesteuert werden. Dort übernimmt Frank Wendorf – ein langjähriger, erfahrener Football-Organisator – die Leitung des Ligabetriebs. Ein Großteil seines früheren Teams sei ebenfalls an Bord. Ergänzend begleitet Till Grönemeyer, mit Start-up- und Skalierungserfahrung, den Aufbau als Vorsitzender eines Advisory Boards.
Bemerkenswert: Der offizielle Sitz der AFLE liegt jedoch in den USA. Was dies für rechtliche Fragen, Governance und langfristige Struktur bedeutet, bleibt bislang unbeantwortet.
Marke „The League: Europe“ – Identität im Fokus
Während AFLE der juristische Name bleibt, soll die Liga im Markenauftritt als „The League: Europe“ auftreten. Ziel sei es, eine moderne, international verständliche Identität zu schaffen, die Fans über Ländergrenzen hinweg vereint. Die Liga kündigt eine digitale, emotional ausgerichtete Medienstrategie an – mit lokalisierten Inhalten, klaren Updates und einheitlichem Storytelling. Namen der Teams oder Standorte wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.
Bestätigt wurden bislang die teilnehmenden Länder: Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Monaco, Polen und Großbritannien. Weitere Nationen sollen folgen. Der Ticketverkauf ist für Januar 2026 angesetzt. Das erste Championship Game soll am 6. September 2026 in Deutschland stattfinden.
Bekenntnis zu Spielern und Coaches – aber wenige Details
Die AFLE stellt Spieler und Coaches in den Mittelpunkt ihrer Mission: sichere Rahmenbedingungen, verlässliche Bezahlung und professionelle Organisation. Mehr als 60 europäische Schiedsrichter hätten bereits zugesagt. Auch mehrere Vereine – darunter Meisterteams – sollen 2026 starten. Welche Vereine konkret gemeint sind, bleibt allerdings offen.
Auffällige Informationslücken
Trotz der umfangreichen und sorgfältig formulierten Pressemitteilung fällt eines sofort auf: Es bleibt unklar, wer hinter der Liga im Detail steht.
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Auf der neuen Website aflepro.com fehlt eine „legal note“ – also ein Impressum oder ein vergleichbarer rechtlicher Hinweis, wie er in Europa üblich ist.
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Auch in der Pressemitteilung selbst findet sich kein Ansprechpartner, keine Pressestelle, keine Kontaktangabe.
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Die Rolle und Identität der amerikanischen Geldgeber wird ebenfalls nicht weiter ausgeführt.
Für eine Organisation, die Stabilität, Transparenz und langfristige Verlässlichkeit verspricht, ist das zumindest ungewöhnlich.
Was bedeutet das für ELF und EFA?
Mit der AFLE erscheint plötzlich ein neuer Player im europäischen Football – während die European League of Football (ELF) und auch die European Football Association (EFA) versuchen, ihre eigenen Strukturen zu festigen.
Welche Auswirkungen die AFLE auf bestehende Wettbewerbe haben wird, ist Stand heute vollkommen offen:
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Entstehen Konkurrenzsituationen bei Teams und Standorten?
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Werden Spieler abgeworben?
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Wie positionieren sich ELF und EFA gegenüber dem neuen Projekt?
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Und kann eine weitere Liga langfristig genug wirtschaftliche Substanz aufbauen?
Antworten darauf hält die Liga bislang zurück.
Fazit
Die AFLE inszeniert sich als großer Neustart für den europäischen Football – solide finanziert, professionell organisiert und mit starkem Fokus auf Identität und Stabilität. Doch die fehlenden rechtlichen Angaben, der US-Sitz, die Abwesenheit von Ansprechpartnern und das Ausbleiben konkreter Teamnennungen lassen vieles noch im Unklaren.
Wie sich dieses neue Projekt in das bestehende Football-Ökosystem Europas einfügt – und welche Bedeutung es für ELF und EFA haben wird – entscheidet sich erst in den kommenden Monaten.
Bis dahin bleibt die AFLE vor allem eines: ein ambitioniertes, aber noch weitgehend undefiniertes Versprechen.
Vom Namenswettbewerb zurück zum Altbekannten: Rhein Fire bleibt Rhein Fire - Foto: Oliver JungnitschDie Entwicklungen werfen Fragen auf: War der hastige Aufruf zu einem neuen Namen wirklich notwendig, oder handelt es sich um ein Kommunikationsproblem? Fans, die bereits Ideen eingesendet haben, stehen nun vor der kuriosen Situation, dass ihre Vorschläge womöglich gar nicht gebraucht werden. Gleichzeitig zeigt sich, dass hinter den Kulissen offenbar juristische Lösungen möglich waren, die zunächst nicht offen kommuniziert wurden.
Positiv bleibt, dass Rhein Fire nun Kontinuität für die Marke sichern kann. Doch die kurze Phase des Namenswettbewerbs erinnert daran, wie sensibel Markenschutzfragen im Sportmarketing sein können – und wie wichtig klare Kommunikation gegenüber den Fans ist. Rhein Fire bleibt also im Stadion, diesmal hoffentlich ohne weitere Namensverwirrungen.
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver JungnitschWeitere Beiträge …
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