Seniors
Dabei sah es zunächst gut aus für die Brilon Lumberjacks. In den ersten beiden Vierteln standen sich im Jahnstadion in Hamm zwei gleich starke Teams gegenüber. Die Zuschauer sahen viel Action. Beide Mannschaften kamen einige Male in die Nähe der gegnerischen Endzone. Doch bis zwei Minuten vor der Halbzeitpause hielten beide Verteidigungen. Dann aber gelang den Gastgebern der erste Touchdown zum 6:0. Der Versuch, mit einer Two-Point-Conversion (einem Spielzug, der sich unmittelbar an einen Touchdown anschließt und der bei Erfolg zwei weitere Punkte bringt) noch höher in Führung zu gehen, misslang den Aces aber. Und so lautete auch der Halbzeitstand 6:0.
In der zweiten Halbzeit gewannen die Hamm Aces immer mehr Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz. Vor allem, weil die Brilon Lumberjacks Fehler machten, in der Defense Lücken ließen, in der Offense nicht mehr so präzise spielten wie in der ersten Halbzeit und etliche Raummeter Strafen kassierten. Jeweils nach erfolgreichen Laufspielzügen brachten die Gastgeber den Ball zum Touchdown Nummer zwei und drei in die Endzone der Briloner. Wie nach dem ersten Touchdown misslangen ihnen anschließend die Versuche, mit Two-Point-Conversions weitere Punkte zu erzielen.
Auf Seiten der Brilon Lumberjacks besonders hervorzuheben ist die Leistung von Lukas Reincke. Er kommt aus dem Jugendteam der Sauerländer und hat gegen die Hamm Aces sein erstes Spiel im Team der Seniors absolviert. Auf der Position des Running Back sorgte er mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit für einige Überraschung beim Gegner und für einige Meter Raumgewinn der Lumberjacks. Völlig verdient wurde er teamintern als wertvollster Offense-Spieler des Tages ausgezeichnet.
Als nächsten Gegner erwarten die Lumberjacks in zwei Wochen die Lippstadt Eagles an der Jakobuslinde in Brilon. Mit einem Sieg im zweiten Heimspiel dieser Saison möchten sich die Briloner dann in die Sommerpause verabschieden.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
Griffins unterliegen Cougars mit 17:21 im OSPA Gameday im Ostseestadion
Griffins mit Fehlstart in die Saison - Foto: André Gschweng
Es begann unter der Woche mit einer Hiobsbotschaft für die Verantwortlichen: Stamm-QB Arthur Riemer verletzte sich im Spiel der vergangenen Woche in Hildesheim doch schwerer als erwartet. Ein Bruch des Mittelfußes lautete die niederschmetternde Diagnose und ihn droht ein mindestens sechswöchiger Ausfall. Nicholas Alberto übernahm die Verantwortung und führte den Greifen Angriff aufs Feld und machte seine Sache gut.
Vor der Rekordkulisse von 4732 Zuschauern dauerte es einen langen Drive der Cougars zu Beginn, den letztlich nach Pass von Clark Cougars das Urgestein Jamie Dale mit einem Catch abschloss. PAT gut und der 0:7 Rückstand. Bei noch 5:20 Minuten auf der Uhr hatte QB Nick Alberto den Ball erstmals in der Hand. Der anschließende Drive der Hausherren endete quasi mit dem Ende des 1. Quartes und einem Punt von der Cougars 44 Yardline. Zwei empfindliche Strafen hatten Größeres verhindert.
Sechs Plays später mussten auch die Cougars punten. Die Greifen taten es ihrerseits den Lübeckern nach acht weiteren Spielzügen gleich. Der Angriffsmotor stotterte leider immer wieder und der sonst so raumgewinnende Runningback Julian Hagen kam nicht zur Entfaltung, denn die Verteidigung der Travestädter war gut auf ihn eingestellt und immer bis auf wenige Ausnahmen direkt nach der Ballübergabe an Hagen dran. Doch auch die Griffins Defense, angeführt von Maurice Wright jr. packte immer wieder gut zu und so verging auch der nächste Cougars Drive ohne Punkte. Nach einem "three and out" der Griffins Angreifer schlug die Stunde eines weiteren Cougars Veteranen. Mike Kresowaty fing einen Pass in der Endzone quasi mit auslaufender Spielzeituhr. Ernüchterung im Stadion und der 0:14 Halbzeitrückstand der Griffins.
Gut eingestellt kamen die Greifen zurück aus der Halbzeit und erzielten im zweiten Angriffsdrive endlich die ersten Punkte. Ein 39yard Fieldgoal von Jonas Beumer brachte die Griffins auf die Anzeigetafel. Endgültig schien das Momentum zu wechseln, als im anschließenden Drive nach einem Punt der Lübecker bis an die Rostocker 12 Yardline, Maurice Wright den Ball aufnahm und sich unaufhaltsam über 88 weitere Yards den Weg in die Endzone der Cougars bahnte. Als dann auch noch Nick Alberto seine Anspielstation Kalan Miller in der 3. Etage der Endzone für eine erfolgreiche TPC fand, stand das Stadion Kopf. Der 11:14 Anschluss und die Hausherren in Schlagdistanz.
Leider im folgenden Drive passierte der Defense der Greifen ein folgenschwerer Fehler. Bei einem 3. Versuch und 4 Yards zu gehen: ein Offside und automatischer neuer 1. Versuch für die Cougars. Das nächste Play konnten sie erfolgreich durch Kresowaty abschließen. Der 10 Punkte Abstand war wieder hergestellt. Doch die Greifen gaben sich und das Spiel nicht auf. Zwei Punts später auf jeder Seite fasste sich Dennis Wuchrer ein Herz und brachte einen Pass von Nick Alberto spektakulär in die Cougars Endzone. 17:21. Erneut sollte eine TPC die Siegerstraße ebnen, diese misslang allerdings und so war allen klar, dass nur ein weiterer Touchdown den Griffins und den begeisterten Zuschauern einen Heimsieg bringen konnte. Bei noch 2:37 Minuten Restspiel nutze der routinierte Lübecker Quarterback all seine Erfahrung aus und brachte das Spiel für seine Farben siegreich zu Ende.
"Was bleibt also abschließend zu sagen. Zwei knappe Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen stehen zu Buche, allerdings gegen sicherlich zwei der Topteams in diesem Spieljahr. Vor allem die zweite Hälfte gegen Lübeck hat aber auch gezeigt, dass die Griffins auch ohne einige Leistungsträger gut mithalten können, gewann man die zweite Hälfte gegen Lübeck beispielsweise ja mit 17:07. Das sollte Mut machen für die nun anstehende schwere Auswärtsfahrt im Pfingstverkehr nach Langenfeld.", sagt Jens Putzier, der Pressesprecher der Rostock Griffins.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Der AFC Remscheid Amboss hat im vierten Spiel der Oberliga NRW den zweiten Sieg eingefahren. Beim 18:16 (0:7, 12:0, 0:3, 6:6) gegen die Aachen Vampires reichten die Touchdowns der Wide Receiver Michael Schönen und Christoph Henkel sowie von Quarterback Tom Schröder zum Erfolgserlebnis vor etwa 200 Zuschauern im Stadion Reinshagen aus.
Christoph Henkel - Foto: CEPD Sports
“Wir haben den Vampires mit 26 aktiven Spielern standgehalten”, sagte Head Coach Paolo Bizzarri stolz nach der Partie und deutete damit die nach dem Dortmund-Spiel angespannte Personalsituation beim Amboss an. So fehlten im Vergleich zum Auswärtssieg bei den Giants neben Runningback David Engelmann und Defensive Tackle Steven Rhanes (beide Fußverletzungen ) auch Wide Receiver Ron Burak und Guard Robert Wiener (beide Knieverletzungen).
Zudem erwischte der Amboss einen denkbar schlechten Start. Gleich im ersten Spielzug unterlief Wideout Michael Schönen ein Fumble, das folgende Turnover nutzen die Aachener zum Touchdown – gleichzeitig die ersten Punkte der Saison für die Vampires. Im zweiten Abschnitt legte der Amboss aber zu. Vor allem die Receiver Schönen und Christoph Henkel waren nun im Spiel und der Amboss kam über Pässe von Tom Schröder über das Feld und zu zwei Touchdowns, die ebenfalls von Schönen und Henkel gefangen wurden. Zudem gelang Defensive Back Frederic Kuschel eine Interception und D-Liner Tommy Lee Wichert kam zu einem Quarterback-Sack.
Fehler produzierte der Amboss überraschend in den Special Teams. So verschoss Schönen nicht nur einen PAT und wurde nach dem zweiten Touchdown bei der folgenden Two-Point-Conversion verpasst, auch gleich mehrere Long Snaps bei Punts misslangen, so dass die Vampires mehrfach in guter Feldposition in Ballbesitz kamen. Im dritten Viertel verkürzten die Kaiserstädter so per Fieldgoal auf 12:10 aus Sicht des Amboss.
Mit knappen Vorsprung ging es dann ins Schlussviertel, in dem den immer stärkeren Aachenern ein sehenswerter Drive zum Touchdown gelang – der folgende PAT ging jedoch daneben, zudem blockte Patric Wendling einen späteren Fieldgoalversuch, was sich noch als entscheidend herausstellen sollte. Denn noch einmal kam die Amboss-Offense mit einem Rückstand von vier Punkten an den Ball. Mit dem ersten gelungenen Drive der zweiten Halbzeit führte Schröder seinen Mannschaftsteil über das Feld. Ein tiefer Pass auf Henkel brachte den Amboss bis drei Yards vor die Endzone, Schröder vollendete mit einem Lauf selbst. Mit zwei Punkten Vorsprung ging der Amboss auf zwei Punkte, doch Runningback Tommy Le Pongsagorn ließ einen Pass auf ihn fallen.
Mit unter zwei Minuten Restspielzeit kamen die Aachener noch einmal in die Redzone des Amboss. Doch dann unterlief dem gegnerischen Quarterback der entscheidende Fehler. Anstatt den Ball Sekunden vor dem Ende des Spiels zu spiken, die Uhr damit anzuhalten und seiner Mannschaft über ein Fieldgoal die Chance auf einen Sieg zu eröffnen, kniete er zur Überraschung aller Anwesenden den Ball ab. Die Folge: Die Uhr lief weiter und die letzten Sekunden verrannen ungenutzt. Mit dem Sieg sprang der Amboss auf Rang drei der Tabelle. Weiter geht es am kommenden Samstag mit einem Gastspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer Krefeld Ravens.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Men in Blue feiern beim Schlusslicht in Hamburg ersten Saisonerfolg -Die Assindia Cardinals haben den ersten Saisonsieg in der Zweitliga-Spielzeit 2022 (GFL2) gefeiert. Wie bereits im letzten Jahr gelang dieser bei den Hamburg Huskies: Im Hammerpark-Stadion siegten die Men in Blue bei stürmischen Wetterbedingungen am Samstagnachmittag deutlich mit 35:0 (6:0, 8:0, 7:0, 14:0) und haben ihre Tabellenbilanz (1-1) vorerst ausgeglichen.
RB Brett Sylve (#5) kommt nach dem ersten seiner beiden Touchdowns vom Feld - Foto: Roland Schicho / Assindia Cardinals
Nach der 14:31-Auftaktniederlage gegen die Paderborn Dolphins waren die Gäste bemüht, schnell etwas Zählbares aufs Scoreboard zu bringen. Running Back Darnell Walker Jr. erzielte mit einem Lauf über zwei Yards die frühe Führung für die MiB, der Zusatzpunktversuch war jedoch nicht erfolgreich – 6:0-Führung für die Cardinals. So hätten die Hausherren die Partie mit dem nächsten Touchdown drehen können. Sie stoppten einen Essener Drive im zweiten Viertel kurz vor der Endzone, doch die Cardinals punkteten trotzdem.
Der hohe Druck der Men in Blue und die feuchten Außenbedingungen zwangen die Huskies zu einem Fumble in der Endzone, Defensive Back Dominic Bergmeister reagierte am schnellsten und erhöhte per Recovery auf 12:0. Um den verpassten Extrapunkt nach dem ersten Touchdown wieder auszugleichen, setzten die AC zur Two-Point-Conversion an – Running Back Brett Sylve verwandelte zum 14:0-Halbzeitstand. Der war jedoch etwas schmeichelhaft für die Gäste aus dem Ruhrgebiet, die in der ersten Hälfte zwei Fumbles in der eigenen Hälfte und eine gegnerische Interception verkraften mussten. Doch die Essener Defense verteidigte die Hamburger Offensivbemühungen souverän weg, auch ein Field- Goal-Versuch der Huskies war nicht von Erfolg gekrönt. Und so sollten sich die Men in Blue den Auswärtssieg in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen lassen. Sylve rannte aus kurzer Distanz zum nächsten Essener Touchdown, Kicker Tim Rechter verwandelte den PAT zum 21:0. Spätestens durch die nächsten sieben Cardinals-Punkte im Schlussviertel - erneut durch Sylve, der diesmal 20 Yards laufen musste, um die Hamburger Endzone zu erreichen, Rechter mit dem Zusatzpunkt – war klar, dass sich die Gäste den herbeigesehnten Auswärtssieg nicht mehr nehmen lassen würden. Quarterback Alexander Jodlauk ließ das Punktekonto durch einen 50-Yard-Lauf auf 34 anwachsen, und Kicker Tim Rechter setzte mit seinem verwandelten Extrapunkt die Kirsche auf die Torte – 35:0 und ein rundum gelungener Nachmittag aus Essener Sicht.
„Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt und in der Defense zu null gespielt. Noch schöner ist, dass wir auch einen Defense-Touchdown erzielt, dass wir als Team gut funktioniert haben und dass wir noch ein Stück enger zusammengerückt sind. So konnten wir die Hamburger in Schach halten, sodass sie zwar mal die Chance hatten, einen Score zu machen, aber nie, das Spiel zu gewinnen – über die ganze Strecke nicht.“, analysiert Head Coach Bernd Janzen das Spiel.
Und Florian „Tic Tac“ Hartmann, Offense Coordinator ergänzt: „Unser Gameplan ist komplett aufgegangen. Alexander Jodlauk hat zum zweiten Mal in Folge eine Top- Leistung abgeliefert und hat sich mit einigen Scores selbst belohnt. Aufgrund des nassen Wetters sind wir dem Lauf treu geblieben. Ich glaube, wir hatten nur zwei Passversuche im ganzen Spiel. Wir haben eine Riesensteigerung zur letzten Woche gezeigt und sind natürlich alle super happy, dass wir uns endlich mal für das monatelange Training belohnt haben. Wir haben gezeigt, was unser System kann und was die Spieler können, und einfach konzentriert das Ding runtergespielt.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Eine starke Teamleistung, im Vergleich zum Spiel gegen Kiel eine Woche zuvor, war der Grundstein für den 27:14 (0:7; 10:0; 10:0; 7:7) Heimsieg der New Yorker Lions gegen die Cologne Crocodiles.
TE 87 Fabian Rolfes - Foto: Fabian Uebe
Knapp 2.200 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen nachdem schweren Start in die Saison 2022 in Woche eins ein Team der Löwen, welches sich in nahezu allen Punkten zur Vorwoche verbessert zeigte und dabei zusätzlich noch auf Leistungsträger wie z.B. Christian Bollmann und Justus Holtz verzichten mussten. Die Löwen gewannen den Coin-Toss und überließen den Gästen aus Köln zuerst den Ball. Von Beginn an setzten die Crocodiles wie zu erwarten, auf ihr starken Passspiel. Zur Lieblingsanspielstation von Spielmacher Christian Strong entwickelte sich schnell Wide Receiver Jarvis McClam, der es immer wieder schaffte, seinen Gegenspielern zu entwischen. Doch weiter als zur Mittellinie kam der Angriff der Kölner nicht und musste sich dort erstmalig per Punt vom Angriffsrecht trennen.
Gleiches widerfuhr dem Angriff der Löwen, welcher ebenfalls nicht weiter als bis zur Mittellinie vorankamen. Besser lief es im folgenden Drive für die Kölner. Mit Pässen auf Aaron Jackson, Jarvis McClam und Montel Patterson, ging es bis kurz vor die Endzone der Lions. Letztendlich war es das Duo Christian Strong auf Aaron Jackson aus zwei Yards Entfernung, welches ihr Team erstmalig mit 0:7 (PAT D. Schwartz), in Führung brachte. Doch auch die Hausherren waren jetzt hellwach und bewegten ihrerseits den Ball über das Feld. Mit Läufen von Emmanuel Abedi-Bawa und Pässen auf Tamsir Seck, Mika Wickinger und Fabian Rolfes, ging es bis tief in die Hälfte der Gäste.
Kurz nachdem ersten Seitenwechsel fand dann Quarterback Jakob Parks, seinen Ballfänger Isaiah Woods mit einem 31 Yard Pass in der Kölner Endzone zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich. Damit war der Bann gebrochen und fortan kontrollierten die Gastgeber das Spiel. Zwar gelang es dem Kölner Angriff Raumgewinn zu erzielen, doch den letzten entscheidenden Schritt, wusste die, von Defense Koordinator Jim Ward gut eingestellte Verteidigung, zu verhindern.
So war es Veteran Benjamin Krahl, der mit einer Interception und anschließenden Return von knapp 30 Yards, seine Farben wieder in Schlagdistanz brachte. Die Punkte zur 10:7 Führung für die Lions erzielte Luca Jeckstadt mit einem 35 Yard Fieldgoal. Zuvor sorgten Wide Receiver Tamsir Seck und Runningback Emmanuel Abedi-Bawa, für die entsprechenden Yards bis weit in die Hälfte der Crocodiles. Nach weiteren Punts beider Mannschaften, setzten die Domstädter kurz vor der Halbzeit nochmal alles auf eine Karte, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. Mit einem langen Pas über 39 Yards auf Montel Patterson, führte Christian Strong sein Team bis weit in die Braunschweiger Spielfeldhälfte, doch kurz vor dem Pausenpfiff Löwen Passverteidiger Dante Neumann, der kurz vor seiner eigenen Endzone am schnellsten reagierte und einen weiteren Passversuch des Kölner Spielmachers abfing und somit die Führung für die Löwen festhielt.
Der dritte Spielabschnitt begann für den Angriff der New Yorker Lions tief in der Hälfte der Kölner, nachdem Mika Wickinger den Kick-Off der Gäste bis an die gegnerische 33 Yard Line zurücktragen konnte. Diese gute Ausgangsposition ließen sich die Löwen nicht nehmen und Emmanuel Abedi-Bawa erhöhte, nach einem 21 Yard Screen-Pass von Jakob Parks, die Führung auf 17:7. Die Verteidigung der New Yorker Lions hielt weiterhin den Angriffsversuchen der Cologne Crocodiles tapfer stand und brachte somit seiner Offensivabteilung weitere Chance die Führung auszubauen. Nach zwei weiteren Punts durch die Gäste, marschierte der Braunschweiger Angriff kurz vor dem letzten Seitenwechsel nochmals los in Richtung Kölner Endzone. Isaiah Woods und Tamsir Seck waren hierbei die Hauptanspielstationen von Jakob Parks. Für die verbleibenden kurzen Yards war Emmanuel Abedi-Bawa zuständig. Final war es der an diesem Tag fehlerfreie Luca Jeckstadt, der mit einem 28 Yard Fieldgoal das 20:7 aus Braunschweiger Sicht erzielte.
Mit diesem Spielstand ging es in den vierten und letzten Spielabschnitt. Die Braunschweiger Defense um den späteren Game-MVP Linebacker David Müller, lief nun zur Höchstform auf und stoppte den Angriff der Cologne Crocodiles, welcher nun auch die vierten Versuche ausspielte, im entscheidenden Moment. Der Braunschweiger Angriff bedankte sich dafür und legte noch einmal nach. Runningback Emmanuel Abedi-Bawa krönte seine Leistung mit seinem zweiten Touchdown des Tages und lief über 42 Yards zum 27:7 bis in die Endzone der Kölner. Bei noch knapp fünf Minuten verbleibender Spielzeit war der erste Sieg für die New Yorker Lions so gut wie sicher, doch die Crocodiles gaben nicht auf, scheiterten aber wiederholt im vierten Versuch an der Lions Verteidigung.
Head Coach Troy Tomlin setzte nun vollkommen auf das Laufspiel und nahm somit so viel Zeit von der Spieluhr wie möglich, so dass Kölns Angriff mit weniger als zwei Minuten kurz vor Ende nochmal das Angriffsrecht zurückbekam. Jarvis McClam und Sergej Kendus führten ihr Team bis an die 19 Yard Linie der Löwen. Von dort aus fand Christian Strong mit dem letzten Spielzug und Pass der Partie seinen Receiver Aaron Jackson zum finalen Spielstand von 27:14 (PAT D. Schwartz) in der Braunschweiger Endzone. Unschönes Ende war die Disqualifikation des US-Amerikaners nach seinem Touchdown, als er seinem Braunschweiger Verteidiger gegen den Helm schlug.
Damit reisen die New Yorker Lions nächste Woche mit einem Sieg und einem Unentschieden in der Tasche, zu ihrem ersten Auswärtsspiel der Sharkwater GFL Saison 2022 nach Berlin. Gastgeber sind die Berlin Rebels welche ihr Auftaktspiel, im Stadtduell gegen die Berlin Adler am vergangenen Wochenende, knapp mit 35:43 verloren.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Weitere Beiträge …
- Die Solingen Paladins reisen zum Aufsteiger nach Paderborn
- Wolves wollen ihre Erfolgsserie fortsetzen
- Für die Men in Blue geht es am Samstag nach Hamburg
- Pflichtaufgabe gegen Aachen
- Vorschau: Europäischer Spitzen-Football made in Kölle
- Weltenbummler und Linebacker Derrick Bryant ersetzt Nigel Alexander
- Eine starke Defense reicht den Barons nicht
- Eagles laden zur Revanche
- Rebels verlieren das Berliner Derby
- Men in Blue starten mit Heimniederlage gegen Paderborn in die Saison
Unterkategorien
GFL Nord Beitragsanzahl: 709
GFL2 Nord Beitragsanzahl: 706
Europa/Welt Beitragsanzahl: 188
GFL + GFL2 (Nord) - ELF Beitragsanzahl: 0
Regionalliga (Seniors) Beitragsanzahl: 430
Oberliga (Seniors) Beitragsanzahl: 180
Verbandsligen (Seniors) Beitragsanzahl: 255
Landesligen (Seniors) Beitragsanzahl: 173
NRW-Liga (Seniors) Beitragsanzahl: 76
FS / Training / sonstiges (Seniors) Beitragsanzahl: 57
Seite 207 von 555