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„Das Laufspiel der Mülheimer hätte beinahe die Heimsieg-Serie der Blackvenom beendet. Am Ende gingen die Wesselinger als strahlende Sieger vom Feld.“, sagt Udo Rath, der Head Coach der Wesselinger.
Blackvenoms gewinnen gegen Shamrocks - Foto: Wesseling Blackvenoms
Mit 33:18 gewannen sie ein wichtiges Spiel in der Verbandsliga gegen die Mülheim Shamrocks.
Rath sagt weiter: „Matchwinner des Tages waren die beiden Davis Brüder. So fing Timmy ein TD Pass von seinem älteren Bruder Jeremy und erzielte dazu noch zwei sehenswerte Reverse TDs. Den Deckel machte QB Jeremy selbst mit einem Lauf TD zu. Weitere Punkte für die Blackvenom erzielten Julius P. (6P.) durch einen Lauf und Michael H. (3P.) durch drei erfolgreiche PATs. Obwohl die Spieler vom TuS Wesseling in vielen Phasen des Spiels spielbestimmend waren, deutete der Spielstand lange Zeit auf eine ausgeglichene Partie hin. Die Gäste konnten das Spiel immer wieder durch ein gutes Laufspiel offen halten. Vor allem das letzte Viertel, welches eigentlich die Stärke der Wesselinger ist, konnten die Mülheimer mit 8:6 für sich behaupten. Wir haben jetzt 14 Tage Zeit um an einigen Schrauben zu drehen, insbesondere bei den Specialteams ist noch Luft nach oben.“
Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling
Mönchengladbachs American Footballer entscheiden auch Lokalderby in Schiefbahn mit 20:7 für sich
Mönchengladbachs American Footballer entscheiden auch Lokalderby in Schiefbahn mit 20:7 für sich - Foto: Ralf Klein.
Auch im vierten Spiel der NRW Verbandsliga West gab sich das Wolfpack am vergangenen Sonntagnachmittag keine Blöße. Bei teils ergiebigem Regen behielten die Mönchengladbacher im Lokalderby gegen die Schiefbahn Riders die Oberhand und verteidigten vor ca. 200 Zuschauern mit einem 7:20(0:7/0:10/7:0/0:3) Auswärtserfolg die Tabellenführung. Als einziges Team ungeschlagen beträgt der Vorsprung der Vitusstädter damit schon vier Punkte auf Verfolger Kevelaer, nächster Auswärtsgegner des Rudels am 18.6.
Erneut durch einige Ausfälle im Kader zu größeren Umstellungen gezwungen präsentierte sich das von HC Phil Scales gut eingestellte Mönchengladbacher Team am Pfingstsonntag von Beginn an konzentriert und hochmotiviert. Vor allem die ersten beiden Quarter im Stadion an der Siedlerallee gehörten dem Wolfpack. Das Mönchengladbacher Coaching Staff - André Maaßen musste den ebenfalls fehlenden DC Oliver Tank ersetzen - hatte früh erkannt, dass das Wetter im Wesentlichen nur solides Laufspiel zuließ, eine Stärke des Teams aus der Vitusstadt. Mit stoischer Ruhe schaffte die Gladbacher Offense immer wieder neue First Downs und hielt damit die Schiefbahner Verteidigung in Atem. Der erste Touchdown für die Gäste war die fast logische Folge; QB Patrick Porten trug den Ball im ersten Spielviertel selbst zum 0:7 (PAT Markus Lenzkes) über die Linie.
Auf der anderen Seite unterband die aggressive Defense des Rudels immer wieder erfolgreich die Angriffsbemühungen der Schiefbahner, die auch im zweiten Quarter nicht über die Mittellinie hinaus kamen. Unterstützt von der guten O-Line bewegten die Gladbacher RB’s Sebastian Thiel, Kevin Kim Parpart und Kilian Albrecht per Laufspiel den Ball, wobei P. Scales dann eine Regenpause nutzte und einen erfolgreichen Passangriff über Widereceiver Danny Lange ansagte, der am Ende mit einem Lauf von QB P. Porten zum 0:14 (PAT M. Lenzkes) vollendet wurde. Vor der Halbzeit traf dann noch Wolfpack-Kicker M. Lenzkes mit einem Fieldgoal zum 0:17Halbzeitstand.
Im dritten Quarter wurde das Spiel ausgeglichener. Riders Headcoach Oliver Nitschmann hatte in der Pause umgestellt und nun waren die Gastgeber mit ihrer Offense besser unterwegs. Von mehreren Strafen gegen die Gäste begünstigt und an der 18-yards Line des Wolfpack stehend fing WR Jannik Rips einen Pass in der Gladbacher Endzone und verkürzte mit den ersten Punkte für die Hausherren auf 7:17 (PAT Maurice Holzvoigt). Der Erfolg währte allerdings nur kurz, da auch der Gladbacher Angriff wieder ins Spiel fand. Die Schiefbahner mühten sich nach Kräften, konnten aber auch im letzten Viertel keine weiteren Punkte erzielen. Anders auf Seiten des Rudels: Ein weiter Pass von P. Porten auf WR D. Lange sorgte für großen Raumgewinn, den Kicker M. Lenzkes dann mit einem Fieldgoal zum 7:20 Endstand abschloss.
P. Scales bedankte sich bei den Schiefbahnern für das faire Spiel und zeigte sich erleichtert, dass sein Team in Defense und Offense trotz der vielen Ausfälle so gut funktioniert hat: „Vor allem unsere O-Line hat heute einen fantastischen Job gemacht.“, lobte Scales nach dem Spiel. „Die Jungs haben sich jeder Herausforderung gestellt und alles vor sich weggeschoben. Die Defense hat nur einen TD zugelassen, und das war noch mehr einem Fehler im Specialteam und der Strafen gegen uns geschuldet.“ so Mönchengladbachs Cheftrainer.
Das Wolfpack bleibt mit dem Auswärtserfolg über Schiefbahn weiter ungeschlagen und führt nach vier Spieltagen die Tabelle der Verbandsliga West an. In zwei Wochen wartet das nächste Spitzenspiel auf alle Fans des Rudels; am 18.6. muss das MG Wolfpack bei Verfolger Kevelaer Kings antreten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt und die Prüfung des Urheberrechtes des angezeigten Fotos: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Die Assindia Cardinals haben ihr Heimspiel gegen die Hildesheim Invaders gewonnen. Was so normal klingt, ist doch so besonders, denn den letzten Sieg vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ feierten die Men in Blue im September 2019. Nun konnten sie die lange Serie brechen und schlugen den Aufstiegsaspiranten aus Niedersachen am Sonntagnachmittag in einer hochspannenden Zweitliga-Partie (GFL2) mit 21:17 (0:7, 0:3, 7:0, 14:7).
RB Brett Sylve (#5) springt über Hildesheimer Verteidiger auf dem Weg zum entscheidenden TD 40 Sekunden von Spielende - Foto: Sascha Schneider
Dabei erwischten die Hausherren den denkbar schlechtesten Start in die Partie. Gleich im ersten Spielzug gingen die Gäste in Führung: Quarterback Nelson Hughes warf das Leder im ersten Versuch von der eigenen 27-Yard-Linie auf die linke Außenbahn in den Lauf von Wide Receiver Patrick-Hugh Mckoy-Wilson, der sich die Chance nicht nehmen ließ und den Ball erst in der Essener Endzone wieder ablegte. Auch der Extra-Punkt-Versuch durch Kicker Matti Probst war erfolgreich – frühe 7:0- Führung für die Invaders. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels kamen beide Teams den Endzonen nicht mehr gefährlich nahe. In der ersten Aktion des zweiten Viertels aber sah das schon wieder ganz anders aus: Der Hildesheimer Quarterback passte erneut auf Mckoy-Wilson, der den Ball an der gegnerischen 15-Yard-Line tief fing. Durch einen erfolgreichen Field-Goal-Versuch von der 11-Yard- Linie von Probst schlossen die Niedersachen den Drive mit weiteren drei Punkten im Gepäck ab. Mit einem zehn Punkte Rückstand ging es für die Men in Blue in die Halbzeitpause.
Doch aus der kamen die Gastgeber mit frischer Kraft und gewillt, den Abstand schnell zu verkürzen. Quarterback Alexander Jodlauk versuchte von der 16-Yard-Line, Marcel Perz in der Endzone zu bedienen. Der Ball aber geriet etwas zu lang, sodass der Wide Receiver ihn erst hinter der Endzone fangen konnte und die Cardinals weiter punktlos blieben. Noch im selben Drive setzte sich jedoch Running Back Brett Sylve von der 7-Yard-Line durch und verkürzte auf 6:10. Kicker Tim Rechter verwandelte den Extra-Punkt-Versuch sicher und die Cardinals hatten allmählich Comeback-Luft geschnuppert. Linebacker Ennes Oberheitmann fing noch im selben Spielabschnitt eine Interception und der Drive sollte erst im Schlussviertel enden, als Jodlauk von der 21-Yard-Linie auf Tight End Pascal Grewer passte, der nach nur wenigen Schritten die Hildesheimer Goalline erreichte. Erneut verwandelte Rechter sicher zum Extra-Punkt – 14:10 für die MiB. Die Gastgeber schienen ihrem ersten Heimsieg seit 2019 näher als selten zuvor, aber die Invaders ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie arbeiteten sich schnell übers Feld und ließen sich nicht mehr stoppen. Wieder war es die Kombination aus Hughes und Mckoy-Wilson, die die Gäste zum Erfolg brachte. Auch der PAT durch Probst war erfolgreich – erneuter Wechsel der Führung, 17:14 aus Sicht der Invaders.
Die Hoffnung war noch nicht verflogen, ein Field Goal hätte den Cardinals den Ausgleich beschert. Doch als ihr Drive wenige Minuten vor dem Ende an der eigenen 18-Yard-Line gestoppt wurde, rückte der Heimsieg in weite Ferne. Die Invaders versuchten sich im Gegenzug per Field-Goal, das ihnen einen sechs Punkte Vorsprung eingebracht hätte. Der Versuch aber wurde geblockt von den Essenern Salim Sidebotham und Dante Anderson – auf einmal war alles wieder offen. Und diese Chance ließen sich die Men in Blue nicht nehmen. Jodlauk warf von der gegnerischen 24-Yard-Line auf Sylve. Der US-Amerikaner hatte zwar noch einige Gegenspieler vor sich, die er aber teils umkurvte, teils über sie hinwegsprang, bis er die Hildesheimer Endzone erreichte. Rechter sicherte den MiB erneut den Extra-Punkt – 21:17 und der erste Heimsieg der GFL2-Saison 2022 war perfekt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Es sollte wohl nicht sein. Ohne Quarterback Arthur Riemer, der verletzungsbedingt die nächsten sechs Wochen durch Nicolas Alberto ersetzt wird und dem gesperrten Defense Spielers Maurice Wright Jr., ging es bereits Freitagabend für die Griffins Richtung Langenfeld.
Rostock Griffins verlieren in Langenfeld - Foto: Kristin Heger
Betitelte man die Greifen vor Anreise noch als Favoriten, gelang den Langenfeld Longhorns bereits wenige Minuten nach dem Kick Off einen Touchdown durch „JJ“ Tootoo, der durch Sebastian Brocker und dem Zusatzpunkt perfekt gemacht wurde. Den zweiten Touchdown landeten die Longhorns im zweiten Quarter mit dem Pass von Michael Fritsche auf Wide Receiver Ethan Weinstein (Pat Sebastian Brocker). So ging man trotz starkem Spiel der Rostocker Defense mit 14:00 in die Halbzeit. Im dritten Quarter gelangen zwei weitere Touchdowns + Zusatzpunkte der Longhorns.
Durch einen langen Pass auf den Wide Receiver Kalan Miller konnte ein Touchdown + Zusatzpunkt durch Kick von Jonas Beumer erspielt und auf 28:07 verkürzt werden. Kurz vor Schluss erlief QB Nick Schaper noch einen Touchdown für die Horns. Der Zusatzpunkt von Sebastian Brocker sorgte für einen Endstand von 35:07.
Am Ende führten viele kleine Faktoren dazu, dass die Griffins am vergangenen Samstag keinen Sieg mit nach Hause nehmen konnten. Zum einen reiste man nur mit einem 30 Mann starken Kader an, da viele Stammspieler arbeits- oder verletzungsbedingt zu Hause bleiben mussten, zum anderen machte die Hitze den Jungs von der Ostsee zum Teil sehr zu schaffen.
Trotz der ersten drei verlorenen Spiele ist die Stimmung im Team optimistisch und man freut sich auf das Spiel gegen die Hamburg Huskies am 11. Juni. „Wir haben an den ersten zwei Spieltagen gegen starke Mannschaften knapp verloren und gezeigt, dass wir mit den besten Teams der Liga durchaus mithalten können“, so Teammanager Jens Putzier.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Kristin Heger - Rostock Griffins
Am gestrigen Samstag startete die European League of Football (ELF) in die neue Saison. Die Cologne Centurions empfingen die Istanbul Rams, die neu diesem Jahr in die ELF starten. In einer ausgeglichenen Partie hatten die Kölner am Schluss das glücklichere Ende und gewannen mit 40:38.
Quinten Pounds #1 erzielte drei Touchdows für die Kölner - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Gäste aus der Türkei waren vor der Partie die großen Unbekannten: Es gab keine Vorbereitungsspiele oder ähnliches. Dennoch hatten die Istanbul Rams den besseren Start im Auftaktspiel der ELF. Für die ersten Punkte in der neuen Spielzeit sorgte Rams Spieler Zachary Blair, der einen Punt von Jens Appelt erfolgreich blockte und für einen Safety sorgte.
Auch die nächsten Punkte erzielten die Gäste vom Bosporus. Nach einer Interception von Jan Weinreich nutzen die Rams ihre Chance und erhöhten auf 0:9. Hier fand Istanbul Quarterback Jared Stegman seinen Wide Receiver Kris Wedderburn (PAT Mehmet Furkan Sarikatipoğlu).
Es war die Defense der Centurions, die das Team wieder in das Spiel brachte. Kurz hintereinander erzielten sie zwei Touchdowns durch eine Interception. Erst war es Mark Scherenberg und dann Flamur Simmon, die für die 14:09 Führung sorgten (PAT Appelt).
Rams Kicker Mehmet Furkan Sarikatipoğlu verkürzte mit einem Fieldgoal auf 14:12, doch die letzten Punkte in der ersten Hälfe gehörten den Kölnern. Nach Pass von Quarterback Weinreich auf WR Quinten Pounds gab es nun die ersten Punkte für die Centurions Offense. Pounds lief seinem Verteidiger davon und erhöhte auf 20:12 (PAT Appelt nicht gut).
Im dritten Quarter ging es munter hin und her: Touchdown Cologne Centurions, 2 x Touchdown Istanbul Rams, Touchdown Cologne Centurions und dann wieder Touchdown Istanbul Rams. Mit einem 34:32 ging es dann in das letzte Quarter.
Nach zwei Fieldgoals der Rams sah es nach einer kleinen Sensation aus, denn damit ging der Liganeuling mit 38:34 in Führung. Am Ende war es wieder ein Passspiel von Weinreich auf Pounds, der den Endstand von 40:38 herstellte.
Beide Teams agierten noch nicht so gut aufeinander abgestimmt, folglich gab es auf beiden Seiten viele Fehler, durch die die Begegnung sehr spannend wurde. Ganz normal zum Beginn einer Saison, aber das Spiel machte „Lust auf mehr“.
Unsere Bildergalerie zum Spiel mit 108 Fotos- Link:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Alle Informationen zum Spiel auf European League of Football
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