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Am vergangenen Samstag fand ein spannendes American Football Verbandsligaspiel zwischen den Gelsenkirchen Devils und den Mülheim Shamrocks statt. Die Devils konnten sich mit einem knappen 36:29 (27:23) gegen ihre Kontrahenten durchsetzen und feierten somit ihren zweiten Sieg in Folge.
Gelsenkirchen Devils feiern zweiten Sieg in Folge - Foto: Nick Jungnitsch
Das Spiel begann für die Devils mit einem Fehlstart, als ihr Quarterback Johannes Werner beim ersten Drive eine Interception hinnehmen musste. Die Shamrocks nutzten diese Chance und Khaled Ahrary #10 erzielte einen sogenannten Pick Six, der die Gäste mit 0:6 in Führung brachte. Allerdings missglückte der anschließende Point-after-Touchdown-Versuch von Fernando China #22.
Kurze Zeit später erhöhte China dann jedoch mit einem Field Goal auf 0:9 für die Shamrocks. Die Devils ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und kämpften sich zurück ins Spiel. Ein Pass auf Tim Glapa #16 führte zum Anschluss-Touchdown und verkürzte den Rückstand auf 7:9 (Point after Touchdown erfolgreich von Lars de Vries #14).
Doch die Shamrocks hatten eine schnelle Antwort parat. Maurice Filipiak #40, Running Back der Gäste, erzielte einen langen Lauf über 65 Yards und brachte sein Team mit 7:16 in Führung (Point after Touchdown von China erfolgreich). Doch die Devils steckten nicht auf. Ein weiterer Pass auf Wide Receiver Chris Frühling #81 brachte die Hausherren kurz vor der Endzone in eine gute Position. Frühling nutzte die Gelegenheit und lief in die Endzone zum 14:16 (PAT de Vries erfolgreich).
Die Mülheimer ließen sich jedoch nicht beirren und erzielten mit einem Lauf-Touchdown von Quarterback Patrick Kisters das 14:23 (PAT China nicht gut). Doch die Devils gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran. Nach einer Verletzung von Running Back Hans Peter Trautewein #89 bekam Pascal Melech #30 mehr Spielzeit und nutzte diese unteranderem für einen kurzen Lauf in die Endzone zum 21:23 (PAT de Vries erfolgreich).
Kurz vor der Halbzeit übernahmen die Gelsenkirchener dann die Führung. Ein Pass auf Glapa ermöglichte ihm einen beeindruckenden 80-Yard-Lauf in die Endzone der Shamrocks (PAT nicht gut). Somit stand es zur Halbzeit 27:23 für die Devils.
Nach der Halbzeitpause zeigte die Defense der Devils eine starke Leistung und konnte die Shamrocks besser kontrollieren. Dennoch gelang es Quarterback Patrick Kisters einen weiteren Touchdown für die Gäste zu erzielen (PAT nicht gut). Auf Seiten der Hausherren trugen sich Glapa und Melech jeweils mit einem weiteren Touchdown in die Scorerliste ein.
Die Gelsenkirchen Devils zeigten eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu ihren vorherigen Spielen. Mit zwei Siegen in Folge gehen sie nun in die Sommerpause. Die Mülheim Shamrocks müssen sich auf ihr nächstes Spiel gegen die Kevelaer Kings vorbereiten, während die Devils auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer, die Wesseling Blackvenom, treffen werden.
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Oliver Jungnitsch für Fands
Am kommenden Samstag reisen die Solingen Paladins zum 3. Spiel der GFL2-Saison 2023 zu den Longhorns nach Langenfeld. Beide Teams kennen sich schon seit vielen Jahren. Aus vielen hitzigen Begegnungen ist mit der Zeit eine freundschaftliche Rivalität entstanden, aber natürlich sind beide Teams extrem heiß auf dieses besondere Derby.
Die Solingen Paladins reisen zum Nachbarschaftsduell nach Langenfeld - Foto: Frank Reimann
Nach der bitteren Niederlage gegen den Liga-Primus aus Hildesheim, stand für das Team von Headcoach Klaudiusz Cholewinski erst einmal eine Regenerationsphase an. Ein solches Spiel verlangt den Spielern einiges ab, sodass die Zeit vorrangig zur Erholung und zum Videoscouting genutzt wurde. Die medizinische Abteilung der Footballer gibt zudem auch noch keine klare Entwarnung. Dennoch schaut man optimistisch auf die nächsten Wochen. Hoffnungsvoll sind die Solinger auf jeden Fall, dass Receiver Gianni Böntgen wieder einsatzbereit sein wird. Aktuell stehen die Paladins auf Platz 6 der GFL2.
Die Langenfeld Longhorns haben in den Vorwochen eine Niederlage (Hildesheim) und einen Sieg (Münster) verbuchen können. Das Team von Headcoach-Urgestein Michael Hap wuchs kurz vor Saisonbeginn durch den Rückzug der Cologne Crocodiles noch einmal deutlich. Zahlreiche Spieler des ehemaligen Erstligisten fanden den Weg nach Langenfeld und verstärken nun den Kader. Das Saisonziel der Rheinländer geht nach der Vize-Meisterschaft 2022 klar in Richtung Tabellenspitze. Sie stehen mit dem ausgeglichenen Punktekonto aktuell allerdings nur auf Platz 5 der GFL2.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
"Es ist das Spiel der Spiele. Wer gewinnt, hat die besten Voraussetzungen, um im kommenden Jahr in der dritthöchsten Spielklasse im American Football auflaufen zu dürfen. Die Minden Wolves empfangen die Krefeld Ravens in der Oberliga-Saison 2023. Beide Teams sind bisher ungeschlagen und haben alle ihre Partien äußerst souverän für sich entschieden.", sagt Sportdirektor Volker Krusche. Nun kommt es am Samstag im Mindener Weserstadion zum Showdown. Kickoff ist um 15 Uhr, das Stadion öffnet bereits um 13 Uhr.
Phil Gamble Head Coach der Minden Wolves - Foto: Oliver Jungnitsch
"Für mich ist es das bisher wichtigste Spiel in unserer noch jungen Geschichte. Es wird das erste Meisterschaftsspiel seit unserem Ligastart im Jahr 2021 sein, in dem wir wirklich gefordert werden." Einen knappen Sieg wie in allen vorherigen Begegnungen schließt er aus. "Krefeld ist der klare Favorit in der Oberliga. Wenn wir die Ravens schlagen wollen, müssen in unserer Offense, Defense und den Special Teams alle Elemente stimmen. Ich hoffe auf einen knappen Sieg!", hebt Krusche die Bedeutung des sportlichen Aufeinandertreffens hervor. "
Die American Footballer der DJK Dom Minden sehen allerdings einen wichtigen Vorteil bei sich. Krusche meint: "Krefeld muss gewinnen, wir wollen gewinnen! Der Druck liegt eindeutig bei unseren Gästen. Die Ravens sind wie das Wolfsrudel bis zur Oberliga ohne Gegenwehr durch die Klassen marschiert und hatten im vergangenen Jahr bis zum Rückspiel gegen Wuppertal noch kein Spiel verloren. Dann hat es sie jedoch daheim erwischt, was dem Team den erneuten Titelgewinn und den Aufstieg in die Regionalliga gekostet hat. Diesen Fehler möchten sie in diesem Jahr nicht wiederholen. Deshalb hat Krefeld sowohl personell in Bezug auf Spieler als auch Trainer im wirtschaftlichen Bereich erheblich zugelegt. Für sie gibt es daher nur das Ziel der Meisterschaft!"
Das wurde vor der Saison auch offen kommuniziert. Und die Ergebnisse gegen Dortmund (81:0), Aachen (56:0) oder in Münster (75:0) verdeutlichen, dass die Mannschaft um Headcoach Kai Schreckenberg gnadenlos ist, obwohl die Ersatzspieler kaum zum Einsatz kamen. Gegen Mönchengladbach haben sie den ersten gegnerischen Punkt kassiert, aber sie haben zu Hause beim 45:14 dasselbe Ergebnis wie die Wolves erzielt, die nach einem Halbzeitstand von 38:7 verstärkt ihre Ersatzspieler eingesetzt haben.
"Es hängt also stark davon ab, wer sich taktisch besser auf den Gegner einstellen und dies auch umsetzen kann", betont Mindens Headcoach Phil Gamble. "Ich denke, die Tagesform wird entscheidend sein. Auf jeden Fall müssen wir uns nicht verstecken!" Sein Appell richtet sich aber auch an die Fans: "Ich wünsche mir so viele Zuschauer wie noch nie im Stadion. Zuschauer, die uns den Rücken stärken und uns nach vorn peitschen. Damit wir nach dem vierten Viertel gemeinsam feiern können."
Gamble sieht jedoch nicht nur die beiden dominierenden Mannschaften der Oberliga im Duell, die seiner Meinung nach beide aufsteigen sollten, "sondern auch zwei Projekte, die in der Football-Gemeinschaft viel Beachtung finden und denen die Zukunft gehören kann."
Apropos Zukunft. Die Ravens haben ein klares Ziel: Die GFL1. In Minden ist man da deutlich zurückhaltender. Krusche sagt: "Natürlich möchten wir gerne die nächste Stufe der Leiter erklimmen und irgendwann zur 2. Bundesliga gehören. Allerdings nur als Ergebnis eines organischen Wachstums, das heißt durch eine entsprechende Weiterentwicklung unseres Wolfsrudels und immer mit dem Bewusstsein, keine überhasteten Aktionen zu unternehmen, sondern Erfolg mit Bodenhaftung zu erzielen."

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Das Football-Team des TuS Wesseling ließ sich auch von den Schiefbahn Riders nicht aufhalten. Es ist vollbracht: eine perfekte Hinrunde. Fünf Spiele, fünf Siege. Und diesmal hat die Defense dem Gegner keine Punkte erlaubt - ein Erfolg, der zuletzt vor vier Jahren auf dem Scoreboard stand. Das nimmt den Blackvenom aus Wesseling niemand mehr. Gegen die Schiefbahn Riders feierte das Team am Ende einen verdienten 26:0-Erfolg (6:0, 0:0, 6:0, 14:0).

"Beide Teams haben sich nichts geschenkt", sagte Head-Coach Udo Rath. "Es war das erwartet physisch harte Spiel." Für die Wesselinger war es von Anfang an klar, dass sie mit einer klaren Zielsetzung nach Schiefbahn reisen würden. "Kein Spiel mit halber Kraft. Wir sind es angegangen, als wäre es das entscheidende Spiel, vor allem weil wir letztes Jahr in Schiefbahn verloren haben. Das haben wir die ganze Trainingswoche immer wieder betont", sagte Rath. "Wir wollten unbedingt die perfekte Hinrunde einfahren."
Spätestens nach dem starken letzten Viertel war die Frage nach dem Sieger an diesem Nachmittag beantwortet. Die Rheinländer erzielten immer wieder gute Raumgewinne, wobei Rath besonders QB Jeremy Davis hervorhob, der trotz des guten Scoutings der Schiefbahn-Coaches die Kontrolle in der Offense behielt.
Nun geht es in die Sommerpause, bevor am 17. Juli die Vorbereitung auf die Rückrunde wieder aufgenommen wird.
Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling (redaktionell geändert)
Mit Bravour und einem deutlichen Ausrufezeichen hat Rhein Fire seine erste Auswärtsaufgabe des Jahres in der European League of Football (ELF) gelöst. Bei den Hamburg Sea Devils feierte die Mannschaft um Spielmacher Jadrian Clark vor der Liga-Rekordkulisse von 32.500 Zuschauern im Volksparkstadion einen letztlich souveränen 27:22 (7:3, 7:6, 13:0, 0:13)-Erfolg. "Wir waren gut vorbereitet, die Hamburger Defense hat so gespielt, wie wir es erwartet haben", strahlte Quarterback Clark, der drei Touchdown-Pässe zu Patrick Poetsch, Florian Eichhorn und Nathan Robitaille warf. "Ein großes Dankeschön an meine O-Line, die mir immer wieder die nötige Zeit gegeben hat."
Rhein Fire 2022 - Foto: Oliver Jungnitsch
Genau wie in der Vorwoche beim 33:9 gegen Frankfurt Galaxy steuerte zudem Omari Williams einen Defense-Touchdown bei, als er einen Pass von Devils-Spielmacher Preston Haire abfing und über 80 Yards zurücktrug.
Dabei war Fire ausgesprochen unglücklich gestartet: Gleich in der ersten Angriffsserie rutschte ein Clark-Pass durch die Hände von Wide Receiver Robitaille und wurde von Hamburgs Deion Harris abgefangen. Aber die Gäste ließen sich nicht beeindrucken: Nach dem zweiten Pass der Hausherren schlug Omari Williams den Ball aus den Händen von Malik Stanley frei und eroberte das Spielgerät für Fire zurück. In der Folge spulte die Offense der Rheinländer ihr Programm recht souverän ab und punktete durch variables Spiel, während die Defense ihrerseits gegen die Hanseaten, die in der Vorsaison beide Begegnungen klar mit 40:16 und 42:16 gewonnen hatten, nicht viel anbrennen ließ.
Kurz vor der Pause hatte Fire großes Pech: Auf dem Weg, die 14:9-Führung auszubauen, wurde zunächst ein Angriff eines Devils-Verteidigers mit der Schulter gegen Clark von den Referees nicht geahndet. Da die Schiedsrichter eine andere Restspielzeit als die öffentlich angezeigte hatten, wurden die völlig überraschten Mannschaften kurz danach in die Pause geschickt, als der Gäste-Angriff bereits vier Yards vor der Endzone stand. "Da haben wir Glück gehabt, ich hatte auch gedacht, dass noch gespielt wird", gestand Hamburg Cheftrainer 'Chuck' Jones später ein.
Auch nach der Pause dominierten die Rheinländer und bauten ihren Vorsprung auf 27:9 aus. Im Schlussabschnitt konnten die unermüdlich kämpfenden Hamburger noch einmal herankommen, jedoch geriet der Fire-Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr. In der Verteidigung überzeugten neben Williams besonders die Linebacker Marius Kenzy, Flamur Simon und Martin Pinter, während Sergej Kendus im Laufspiel einige Highlights setzte. Verbesserungsbedarf besteht im Kicking Game: Ein Extrakick und ein Fieldgoal-Versuch aus 38 Yards wurden geblockt, zudem schoss Kicker Sebastian van Santen aus 51 Yards daneben. "Wir haben insgesamt noch viel zu viele Fehler gemacht", sagte Offense Coordinator Andrew Weidinger im Anschluss, fügte aber strahlend hinzu: "Allerdings ist es nicht ganz so schlimm, wenn man die Fehler in einem Spiel macht, das man trotzdem gewinnt."
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
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