Seniors
Die Cologne Centurions haben den Australier Joel Maddock für ihre O-Line verpflichtet. Der 30jährige wechselt vom ELF-Team der Tirol Raiders in die Domstadt und ist ab dem kommenden Wochenende spielberechtigt. Maddock bringt Erfahrungen aus seiner Heimat, aber auch aus den USA mit, wo er am Arizona Western Junior College und bei den Blue Devils der Central Connecticut State University in der NCAA Division 1 spielte. Außerdem stand er für die Marburg Mercenaries in der GFL auf dem Feld. Im Jahr 2018 nahm er am NFL International Combine teil.
Joel Maddock - (Foto: Cologne Centurions / Frederik Löwer)
Der Athlet, der zuletzt als D-Liner im Einsatz war, wird in Köln zur Verstärkung der Offense Line eingeplant. Eine Spielpostion, die er schon im ersten Jahr am College und zeitweise auch in Marburg gespielt hat.
„Die Möglichkeit, Joel zu verpflichten, war eine großartige Chance für uns“ freut sich Centurions Sportdirektor David Drane. „Er hat Erfahrung als O-Liner und wird uns dort helfen. Er ist ein harter Junge, der in einer harten Gegend in Australien mit Rugby aufgewachsen ist. Und er wird diese Art von Einstellung und Härte in unsere Offense einbringen. Nach seinem Transfer aus Tirol war er für drei Spiele gesperrt. Wir können es kaum erwarten, ihn endlich auf dem Feld zu sehen!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Am kommenden Samstag, Einlass und Start des Vorprogramms 15 Uhr, Kickoff 16 Uhr, erwarten die Greifen zum zweiten Heimspiel der Saison und Neue Rostocker Gameday die Solingen Paladins an der Ostsee. Ein richtungsweisendes Duell für beide Teams.

Betrachtet man die letzten Jahre, steht uns ein Spiel auf Augenhöhe bevor. Zuletzt trafen beide Teams im Juli 2022 aufeinander. Die Solingen Paladins gewannen dabei zu Hause mit 42:28. Insgesamt spielten beide Teams in den letzten fünf Jahren sechs mal gegeneinander. Eine ausgeglichene Bilanz – die Rostock Griffins gewannen dreimal, die Solingen Paladins siegten dreimal. Beide Teams werden auch in dieser Saison leider wieder von zahlreichen Verletzungen heimgesucht. So mussten die Klingenstädter am vergangenen Wochenende bei der knappen Niederlage in Münster sogar ohne etatmäßigen Quarterback antreten, viele Stammkräfte waren gar nicht mit nach Münster gereist. Aber auch die Griffins waren bei ihrem letzten Auftritt in Düsseldorf aufgrund zahlreicher Ausfälle nur bis zu den weiteren Ausfällen im Spiel konkurrenzfähig und dem Tabellenführer ebenbürtig. Und auch am kommenden Samstag werden viele Spieler nicht mitwirken können…
Schaut man auf die Tabelle der GFL 2 ist alles dicht gedrängt – bis auf die beiden Teams aus Düsseldorf und Hildesheim, die verlustpunktfrei offenbar vorneweg marschieren. Die beiden Teams haben am kommenden Wochenende auch spielfrei und so kommt es quasi zu direkten Duellen um den ersten Verfolgerplatz. Münster und Oldenburg stehen sich im direkten Vergleich um die „Rote Laterne“ gegenüber, der Sieger aus der Partie Lübeck und Langenfeld macht einen großen Schritt in das obere Tabellendrittel und genauso steht es auch um die Partie Griffins gegen Paladins. Die Griffins sind seit Juni 2022 allerdings und seit vier Heimspielen in Rostock ungeschlagen und wollen diese Serie unbedingt ausbauen. Hoffnung hegen sie auf die große Unterstützung von den Rängen, es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht ein bedeutender Teil der Fans aus dem Ostseestadion-Spiel vor Wochenfrist mit über 8000 Gästen nicht auch den Weg in das Leichtathletikstadion findet.
Das Rahmenprogramm hat es jedenfalls erneut in sich. Live Musik mit dem ENYP Guitar Duo, DJ, Spiele, Kinderunterhaltung, euer neues Lieblings-Eis von Jackle&Heidi, Gebäck, Griffiness Cheerleading, die Rostocker Pils T-Shirt Kanone, Griffino und nicht zuletzt das SOL Catering stehen in den Startlöchern.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Vor etwas mehr als 3.700 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht-Stadion, können die New Yorker Lions auch ihr fünftes Spiel in der laufenden Spielzeit, erfolgreich gestalten. Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten sich die Lions und die Berlin Rebels ein Duell auf Augenhöhe, welches die Braunschweiger erst im vierten und letzten Spielviertel zu ihren Gunsten mit 38:21 (3:7; 7:0; 14:14; 14:0) für sich entscheiden konnten. Vor allen die Defense der Löwen war in der entscheidenden Situation auf der Hut und trug mit drei Interception, fünf Quarterback-Sacks und einen zum Touchdown returnierten Fumble, ihren Anteil zum Sieg bei.
Niklas Römer feierte ein gelungenes Comeback - Foto: Fabian Uebe
Die Gäste aus Berlin gewannen den Münzwurf und schickten zuerst ihre Verteidigung auf das Spielfeld. Der Angriff der Lions um Spielmacher Karé Lyles tat sich schwer gegen die stark agierende Defense der Rebels und musste sich frühzeitig wieder vom Angriffsrecht trennen. Auch nicht besser lief es im ersten Drive für die Gäste. Nach einem platzierten Punt von Luc Meacham, welcher die Rebels kurz vor der eigenen Endzone wieder in Ballbesitz brachte, musste Berlins Spielmacher Connor Kaegi schnell feststellen, dass es für ihn, ein harter und teilweiser schmerzhafter, Arbeitstag werden wird. So waren es OJ Thompson und Alan Steinohrt gemeinsam, welche den Quarterback erstmalig in diesem Spiel zu Boden brachten.
Nachdem sowohl die Gäste als auch erneut die Löwen sich vom Ballbesitz trennen mussten, fanden zuerst die Hauptstädter einen Weg in die Braunschweiger Endzone. Connor Kaegi bediente seinen US-amerikanischen Ballfänger Bryce Goggin und dieser tanzte sich über 54 Yards durch die Braunschweiger Verteidigung zur 0:7 (PAT K. Cain) Führung in die Endzone der Hausherren.
Braunschweigs Angriff antwortete umgehend mit vier Läufen, der längste über 47 Yards, in Folge durch D’wayne Obi und einem abschließenden 22 Yard Fieldgoal von Luca Jeckstadt, zum 3:7 Anschluss.
Auch nachdem ersten Seitenwechsel, waren es vor allen die beiden Verteidigungsreihen, die das Spiel bestimmten. Erst in der zweiten Hälfte des zweiten Spielviertels, fand der Angriff der New Yorker Lions erstmalig die richtigen Mittel und Wege, welche letztendlich zum Erfolg führten. Karè Lyles fand mit schönen Pässen seine Anspielstation Tammo Vroom und Luc Meacham und besonders den Rückkehrer aus dem Spielerruhestand, Niklas Römer. Als wäre er nie seit 2019 weg gewesen, fand der erfahrende Wide Receiver die Lücken im Backfield er Berliner und konnte mit einem 36 Yard Touchdown-Catch seine Farben erstmalig in dem Spiel mit 10:7 (PAT l. Jeckstadt) in Führung bringen. Mit nur noch etwas mehr als einer Spielminute auf der Uhr und einem weiteren Stopp des Angriffs der Rebels durch die Braunschweiger Verteidigung, indem u.a. Alexander Eshagi der nächste Quarterback-Sack gelang, kam die Offense nochmals auf das Spielfeld und in Scoring Reichweite. Mit auslaufender Uhr und nach zwei schönen Passfängen von Niklas Römer und Luc Meacham, war es Luca Jeckstadt, der mit einem 46 Yard Fieldgoalversuch die Führung ausbauen wollte. Leider ging der Ball knapp an den Torstangen vorbei und somit ging es mit der knappen Führung für die Hausherren in die Halbzeitpause.
Die zweite Spielhälfte bzw. das dritte Spielviertel, begann mit einem Paukenschlag der Defense der New Yorker Lions. Nachdem Kick-off der Lions, gelang den Berlin Rebels zwar mit einem Lauf durch Connor Kaegi ein neues First-Down, doch nur zwei Spielzüge war es erneut der schwedische Linebacker der Gastgeber Alexander Eshagi, der Berlins Spielmacher zu Boden bringen konnte und dieser dabei den Ball verlor. OJ Thompson auf Seiten der Löwen reagierte am schnellsten, schnappte sich das freie Spielgerät und trug es über 38 Yards und dem Jubel seiner Mitspieler, bis in die Endzone der Berliner zum 17:7 (PAT L. Jeckstadt) zurück.
Doch wer jetzt damit rechnete, dass sie Berlin Rebels nun den Anschluss verlieren, wurde nur kurze Zeit später eines Besseren belehrt. Zwar gelang der Combo OJ Thompson / Alan Steinohrt der nächste Sack, doch eine unnötige Strafe und ein 38 Yard Lauf von Connor Kaegi, brachte die Hauptstädter bis dicht an die Braunschweiger Endzone heran. Zwei Spielzüge später, verkürzte Bryce Goggin, nach einem 10 Yard Pass von Connor Kaegi, den Rückstand auf 17:14 (PAT K. Cain). Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Den folgenden Kick-off returnierte Nigel Lawrence über 65 Yards bis tief in die Spielfeldhälfte der Rebels.
Nach einem weiteren Passfang von Niklas Römer, fand Karé Lyles Luc Meacham, mit einem 20 Yard Pass zum 24:14 (PAT L. Jeckstadt) in der Endzone der Gäste. Lange jubeln konnten die Braunschweiger abermals nicht über die weiteren Punkte. Erneut war es die Kombination Connor Kaegi auf Bryce Goggin, dieses Mal über 71 Yards, welche im zweiten Spielzug des folgenden Drives, den Abstand wieder auf drei Punkte zum 24:21 (PAT K. Cain) verkürzen konnten. Den folgenden Offense Drive der Lions stoppte die Berliner Verteidigung schnell. Im nächsten Versuch der Rebels selbst, mussten sie dann eine Schrecksekunde hinnehmen. Bei einem erneuten Laufversuchs ihres Quarterbacks Connor Kaegi, wurde dieser hart von Braunschweigs Safety Nigel Lawrence gestoppt und musste längere Zeit auf dem Feld behandelt werden.
Zum Start des vierten und letzten Quarters war der für Berlisn Angriff wichtigste Mann, aber wieder zurück auf dem Feld, konnte aber nach einem weiteren Sack von OJ Thomspon, den Punt nicht vermeiden. Den Punt, ausgeführt von Rebels Allzweckwaffe Paul Morant, blockte Alexander Eshagi und brachte damit seinen Angriff in aussichtsreicher Feldposition an der gegnerischen 27 Yard Linie, wieder zurück ins Spiel.
Der als Wildcat-Quarterback agierende Loan Kuci führte, u.a. mit einem eigenen Lauf über 15 Yards, die Löwen bis an die 12 Yard Linie voran. Karé Lyles vollendete, mit seinem zweiten Touchdown-Pass auf Niklas Römer, zum 31:21 (PAT L. Jeckstadt). Die Berlin Rebels legten nun alles in eine Waagschale und versuchten erneut den Anschluss herzustellen. Die Rechnung hatten sie aber ohne Benjamin Krahl auf Seiten der Braunschweiger gemacht, welcher einen Passversuch der Gäste abfing und seinen Angriff wieder auf das Feld schickte. Kapital konnten die Lions nicht herausschlagen und so war es wieder an der Verteidigung, zu glänzen Zwar kamen die Gäste bis knapp an die Mittellinie heran, doch Nigel Lawrence fing einen weiteren Passversuch Connor Kaegi‘s ab.
Was folgte war ein 61 Yard Touchdown-Lauf von D’wayne Obi zum 38:21 (PAT L. Jeckstadt) im dritten Anlauf, nachdem die ersten zwei Versuche von der Gästeabwehr gestoppt werden konnte. Damit schien das Spiel endgültig entschieden zu sein. Zwar riskierten die Berlin Rebels abermals eine langen Passversuch doch war es wieder Benjamin Krahl mit seinem zweiten abgefangenen Pass, der den Sack zumachte und seine Mannschaft in die spielfreie Woche schickte.
03:07 22 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
10:07 36 Yard TD-Pass K. Lyles auf N. Römer (PAT L. Jeckstadt)
17:07 38 Yard Fumble-Return-TD OJ Thompson (PAT L. Jeckstadt)
17:14 10 Yard TD-Pass C. Kaegi auf B. Goggin (PAT K. Cain)
24:14 20 Yard TD-Pass K. Lyles auf L. Meacham (PAT L. Jeckstadt)
24:21 29 Yard TD-Pass C. Kaegi auf B. Goggin (PAT K. Cain)
31:21 12 Yard TD-Pass K. Lyles auf N. Römer (PAT L. Jeckstadt)
38:21 61 Yard TD-Lauf D. Obi (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Paladins verlieren Hitzeschlacht in Münster mit Rumpfkader - Foto: Sportfotografie.msDoch was war in den 48 Minuten Spielzeit davor geschehen?Bei extrem hohen Temperaturen erfolgte der Kickoff durch Münster um 15 Uhr vor einer gut besuchten Haupttribüne im Preußenstadion. Die Solinger waren verletzungs- und urlaubsbedingt mit einem absoluten Rumpfkader angereist. Neben dem gesperrten Basiru Jobe fehlten unter anderem die Defensive-Stützen Batuhan Giray, Maximilian Janßen, Felix Losch, Sascha Riedel und Till Enstipp. Besonders hart trafen dann noch die Abwesenheit von Teamcaptain Jan Berens und Allzweckwaffe Jeremy Konzak, der zeitgleich die Rolle des Ersatz-Quarterbacks innehat. Demnach fehlte derjenige, der im Notfall den Starting-QB vertreten muss. „Grundsätzlich ist das kein Problem, jedoch mussten wir am Freitag entscheiden, dass wir Tom (van Duijn) nicht einsetzen würden. Das riss in unsere Personalplanung ein riesiges Loch. Wir sind alle sehr dankbar, dass Mikka (Konzak) bereit war, diese Rolle so kurzfristig einzunehmen“, so Offensive-Coordinator Carsten Schumacher, der sich sogar auf den ´Worst Case´ vorbereiten musste und sich selber mit Helm und Shoulderpads an die Sideline stellte. „Letztendlich haben wir nicht wegen des letzten Spielzugs oder der Entscheidung der Schiedsrichter verloren – wir hatten 4 Quarter Zeit, dieses Spiel für uns zu entscheiden“, resümierte am Ende Headcoach Klaudiusz Cholewinski.
Die 100 mitgereisten Paladins-Anhänger honorierten die Leistung des Minikaders dennoch mit minutenlangen „Paladins-Rufen“ von der Tribüne. Mit dieser Niederlage befinden die Paladins sich zwar weiterhin im unteren Mittelfeld der GFL2 Nord, stehen dort aber nun punktgleich mit den Blackhawks.
Das Spiel begann mit einem Kickoff der Blackhawks. Die Solinger Offensive wurde angeführt von Mikka Konzack, da die Verletzung von Starting-QB Tom van Duijn sich im Laufe der Woche doch als schwerer als gedacht herausgestellt hatte. Durch die Verschiebung des Spiels stand zudem der etatmäßige Ersatz, Jeremy Konzack, auch nicht zur Verfügung, so musste also kurzfristig dessen Bruder Mikka auf´s Feld. Es begann ein erstes Abtasten beider Teams, bei dem die Blackhawks dann jedoch mit einem langen Pass Ernst machten und mit 6:0 (PAT fail) in Führung gingen. Die Paladins blieben ruhig, erzielten über Konzack einige First Downs, konnten jedoch nicht ausgleichen.
In der Defense stachen nun plötzlich Spieler hervor, die normalerweise im zweiten Glied auf ihren Einsatz warten mussten. Herausragend dabei Linebacker Jan Offermann, der als 18-Jähriger in seiner ersten Saison bei den Senioren gleich zwei Quarterback-Sacks für sich verbuchen konnte. „Jan hat ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht. Ich bin unglaublich stolz auf ihn“, lobte Headcoach Cholewinski seinen Youngster. Konzack spielte sich zudem immer besser ein und traf seine Anspielstationen immer sicherer. Kurz vor Ende der Halbzeit landete dann ein kurzer Pass bei Harry Ballard, der sich von seinem Gegenspieler losreißen und über 20 Yards zum 6:7 in die Endzone sprinten konnte (PAT Christian Friedrich). Der erneut fehlerfrei spielende Cameron Jones sicherte mit einer Interception die knappe Halbzeitführung.
Nach der Pause starteten die Blackhawks mit dem Ballbesitz. „Unsere Jungs waren ab Mitte des dritten Quartes beinahe stehend KO. Trotzdem hielten sie lange Stand“, schwante Headcoach Cholewinski schon in der Pause Böses. Noch sollten sich seine Vorahnungen jedoch nicht bewahrheiten. In der Offense fand Ryheem Skinner immer wieder kleine Löcher für guten Raumgewinn und Konzack baute eine Verbindung zu Ballard auf. Die Verteidigung stand weiterhin solide. Michael Stadler, Mike Jesinghaus, Jakob Skolik und immer wieder Jan Offermann stoppten den gegnerischen Ballträger für Raumverlust.
So ging es mit 6:7 ins letzte Quarter. Die Stimmung im Stadion wurde deutlich intensiver, während beide Abwehrreihen weiterhin dominierten. Sieben Minuten vor Schluss wollten die Blackhawks dann per Fieldgoal in Führung gehen. Der Kick landete knapp links neben den Stangen, sodass die Solinger noch immer knapp vorne lagen. Die Paladins betraten den Platz und wollten nun die Zeit herunterlaufen lassen, bis ein folgenschwerer Fehler zu einem Ballverlust kurz vor der eigenen Endzone führte. Einige hektische Aktionen später führte Münster dann doch per Touchdown mit 12:7 (Conversion fail). Das Stadion stand Kopf. Die Paladins kämpften sich dann bis auf die 1-Yard-Line an die Endzone heran und hatten 10 Sekunden vor Ende noch zwei Versuche, die letztendlich jedoch nicht erfolgreich waren. Für die Paladins steht nun am Samstag das nächste Spiel in Rostock bei den Griffins an.
Kommentare zum Spiel
Klaudiusz Cholewinski, Headcoach: „Wir wussten, dass dieses Spiel heute knapp werden würde. Uns fehlten letztendlich acht wichtige Führungsspieler. Irgendwann kann man die nicht mehr ersetzen. Trotzdem waren wir die ganze Zeit auf Augenhöhe und hätten die entscheidenden Aktionen machen können. Insofern haben wir das Spiel nicht in den letzten Sekunden verloren sondern in den vier Quartern davor.“
Carsten Schumacher, Offensive-Coordinator: „Was soll ich nach so einer Niederlage sagen? Ich bin unglaublich stolz auf Mikka, der das Team angeführt hat. Die Jungs haben ihn vor , während und nach dem Spiel gestützt. Das zeigt Moral und Teamgeist, was manchmal vielleicht sogar wichtiger ist als ein Sieg.“
Jens Merten, Pressesprecher: „Wir sehen an den Ergebnissen, wie eng diese Liga beisammen liegt. Grundsätzlich kann jeder jeden schlagen und es hängt manchmal an Details. Heute hat uns die Verschiebung des Spieltermins böse erwischt. Wir haben einige Familienväter, die ihren Urlaub extra in die freien spielfreien Wochen gelegt hatten. Aber das kann nächstes Mal ein anderes Team treffen. Insofern darf es keine Ausreden sein. Nun ist das Rückspiel im Walder Stadion am 9. September umso interessanter.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
Am gestrigen Samstag, den 24.06.2023, fand ein spannendes Spiel in der American Football Landesliga zwischen den Lüdenscheid Lightnings und den Bochum Rebels statt. Die Lightnings hatten zuvor zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen und waren daher auf der Suche nach einem Sieg. Das Spiel wurde vor rund 530 Zuschauern ausgetragen und fand bei sehr warmen Temperaturen statt, was für die Spieler eine zusätzliche Herausforderung darstellte.
David Rickert (mit Ball) erzielte für die Gäste zwei Touchdowns - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Spiel begann um 15:00 Uhr mit dem Kickoff der Bochum Rebels. Die Lüdenscheider starteten ihren ersten Drive mit Läufen von Running Back Jan Berger mit der Trikotnummer 44. In der Anfangsphase des Spiels zeigten beide Teams eine starke Leistung in der Verteidigung.
Es folgten einige aufregende Szenen auf dem Spielfeld, darunter ein Fumble sowohl von den Rebels als auch von den Lightnings. Moritz Lohrmann von den Rebels nutzte den Fehler der Lüdenscheider aus und erzielte einen Touchdown zur 0:7 Führung für Bochum (Extrapunkt durch Dominik Falk).
Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern, sich zurückzukämpfen. So gelang den Lightnings ein Field Goal durch Jannik Sleuber mit der Nummer 17. Jan Heering mit der Nummer 47 erlief einen kurzen Touchdown, allerdings wurde der Extrapunkt blockiert. Kurz vor der Halbzeit konnte Steuber als Wide Receiver einen weiten Pass fangen und in die Endzone der Rebels tragen, was zu einem Halbzeitstand von 15:7 für Lüdenscheid führte. Auch hier wurde der Extrapunkt von Bochum blockiert. Nach der Halbzeitpause erhöhte Jan Berger mit einem Touchdown-Lauf auf 23:7 für die Lightnings. Der Two-Point-Conversion-Versuch wurde erfolgreich von Kevin Schmidlin abgeschlossen. Die Bochum Rebels ließen jedoch nicht locker und konnten durch zwei Touchdowns von Running Back David Richert mit der Nummer 33 auf 23:20 verkürzen. Besonders beeindruckend war ein 65-Yard-Lauf von Richert in die Endzone der Lightnings. Dennoch reichte es nicht für die Rebels, das Spiel zu drehen. Am Ende behielten die Lüdenscheid Lightnings die Oberhand und gewannen mit einem Endstand von 35:20. Für beide Teams geht es nun in die verdiente Sommerpause, in der sie sich auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten können.
Nach dem Spiel äußerte sich Lightnings Head Coach Guido Zink so: „Auf jeden Fall war es ein aufreibendes Spiel, und beide Teams haben sich nichts geschenkt. Letztendlich war es ein hart erkämpfter Sieg. Unsere Defense hat in der ersten Halbzeit einen großartigen Job gemacht und uns im Spiel gehalten. Außerdem konnten wir diesmal auch unser Passspiel einsetzen, was uns im vorherigen Spiel leider gefehlt hat. Dadurch ist auch unsere Offense immer besser ins Spiel gekommen. Unser Team hat bis zur letzten Sekunde gekämpft, und mit einer geschlossenen Teamleistung haben wir meiner Meinung nach den Sieg verdient. Ich bin sehr stolz auf die Reaktion, die das Team nach unseren letzten zwei Niederlagen gezeigt hat. Jetzt folgt die wohlverdiente Sommerpause, und danach werden wir unsere Aufmerksamkeit auf das Rückspiel gegen die Titans richten. Mit ihnen haben wir noch eine Rechnung offen, und wir werden alles geben, um uns zu revanchieren.“
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Weitere Beiträge …
- Cologne Centurions fordern ungeschlagene Düsseldorf Rheinfire heraus
- Assindia Cardinals empfangen die starken Troisdorf Jets
- Die Solingen Paladins reisen zum Auswärtsspiel nach Münster
- Minden Wolves schließen die Hinrunde mit dem Gastspiel bei den Münster Mammuts ab
- Spannendes Rückspiel in der Landesliga
- Judd Erickson wird neuer Quaterback der Cologne Centurions
- Amboss beendet Hinrunde mit Niederlage
- Centurions kämpfen, aber die Sea Devils erzielen ihren ersten Sieg
- Aufatmen bei den Paladins
- Centurions trennen sich von Quarterback Dylan Jacob
Unterkategorien
GFL Nord Beitragsanzahl: 709
GFL2 Nord Beitragsanzahl: 706
Europa/Welt Beitragsanzahl: 188
GFL + GFL2 (Nord) - ELF Beitragsanzahl: 0
Regionalliga (Seniors) Beitragsanzahl: 430
Oberliga (Seniors) Beitragsanzahl: 180
Verbandsligen (Seniors) Beitragsanzahl: 255
Landesligen (Seniors) Beitragsanzahl: 173
NRW-Liga (Seniors) Beitragsanzahl: 76
FS / Training / sonstiges (Seniors) Beitragsanzahl: 57
Seite 134 von 555




