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Das Rhein-Derby zwischen den Düsseldorf Rhein Fire und den Cologne Centurions in der European League of Football (ELF) fand gestern in der Schauinsland-Reisen-Arena statt. Die 10056 Zuschauer konnten Zeuge einer dominanten Leistung der Rhein Fire werden, die sich souverän mit 62:3 (7:0, 21:3, 20:0, 14:0) gegen die Centurions durchsetzten.
In der ELF gewinn Rhein Fire gegen die Cologne Centurions deutlich - Foto: Oliver Jungnitsch
Fire Linebacker Marius Kensy, der mit beeindruckenden 15 Tackles und einem Pick Six glänzte, wurde zum Man of the Match gekürt. Kensy trug maßgeblich dazu bei, dass die Kölner Offense kaum Chancen bekam, sich zu entfalten.
Die Centurions hingegen mussten eine bittere Pille schlucken. Für das Kölner Franchise markierte die Niederlage in Duisburg die höchste, die sie in ihrer dreijährigen Geschichte erlitten haben. Sportdirektor David Drane zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht und betonte, dass sie dem Anspruch, mit jedem Team der ELF mitzuhalten, nicht gerecht wurden.
Die Punkte für die Centurions beschränkten sich lediglich auf ein Fieldgoal von Jens Appelt. Im Gegensatz dazu brillierte die Rhein Fire mit ihrer Offense und erzielte zahlreiche Touchdowns, darunter zwei von A. Mahoungou und je einer von G. Toonga, M. Kensy, W. Patterson, H. Kwofie, O. Williams, G. DePauli und R. Dagdelen.
Headcoach Tomsula zeigte sich erfreut über den deutlichen Sieg seiner Mannschaft, betonte jedoch auch, dass seine Spieler dringend eine Pause bräuchten, die sie nun mit den zwei spielfreien Wochenenden erhalten.
Für die Cologne Centurions ist es jetzt an der Zeit, die Niederlage zu verarbeiten und zu handeln. Sportdirektor David Drane kündigte an, dass er in der kommenden Woche Gespräche mit der Mannschaft und den Trainern führen werde, um Maßnahmen zu ergreifen und das Team zu stärken. Die Centurions haben ein junges und talentiertes Team, das jedoch auch in großen Spielen Leistung bringen muss.
Das nächste Auswärtsspiel in Hamburg steht bevor, und die Kölner werden alles daransetzen, sich zu rehabilitieren und guten Football zu zeigen. Die Konzentration liegt darauf, sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren und aus den Fehlern zu lernen, um in der kommenden Begegnung konkurrenzfähig zu sein und möglicherweise einen Sieg einzufahren.
Das Rhein-Derby zwischen den Düsseldorf Rhein Fire und den Cologne Centurions wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben, vor allem für die Kölner Fans, die ihre Mannschaft trotz der Niederlage unterstützt haben. Jetzt liegt es an den Centurions, sich neu zu fokussieren und mit gestärktem Einsatz zurückzuschlagen.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Mit einem hart erkämpften 3:20 (0:0; 3:0; 0:20; 0:0) Sieg, kehren die New Yorker Lions von ihrem Gastspiel in München, gegen die Mannschaft der Munich Cowboys, zurück. Die Lions von Headcoach Troy Tomlin taten sich dabei, gegen die aufopfernd kämpfenden Hausherren, schwer und konnten erst im dritten Spielabschnitt das Spiel für sich entscheiden. Besonders schwer wiegte dabei der frühe Ausfall bereits zu Beginn des ersten Spielabschnitts, von Quarterback Karé Lyles, der mit einer Schulterverletzung das Spiel verlassen musste und nicht mehr zurückkehrte.
WR 4 Loan Kuci auf dem Weg zum Touchdown - Foto: Fabian Uebe
Die erste Halbzeit der Partie war geprägt von vielen Wechsel des Angriffsrechts und vor allen den Verteidigungsreihen beider Teams. Die Lions sorgten dabei für kontinuierlichen Druck auf den Münchner Spielmacher Manuel Engelmann und zwangen diesen immer wieder zu eigenen Läufen oder ungenauen Pässen. Dabei konnte die Kombination OJ Thompson und Alan Steinohrt, zwei Mal den Quarterback der Cowboys für größeren Raumverlust zu Boden bringen. Im Angriff der Braunschweiger lief dagegen vorerst nicht viel zusammen.
Zwar gelangen D`wayne Obi und Loan Kuci immer wieder größere Raumgewinne für neue erste Versuche, doch blieben Punkte aus. Allein drei Fieldgoalversuche durch den sonst so sicheren Luca Jeckstadt aus 37, 45 und 28 Yards, anden in der ersten Halbzeit nicht den Weg durch die Torstangen. Zwar scheiterte auch Münchens Kicker Dasar Baris an einem Versuch aus 42 Yards, doch war er es auch, der für die Führung und die einzigen Punkte in der ersten Halbzeit, mit einem weiteren 42 Yard Fieldgoalversuch zum 3:0, für die Gastgeber sorgte. Für das letzte Highlight in der ersten Halbzeit war dann aber abermals die Defense der Lions zuständig. Einen Passversuch von Manuel Engelmann bei noch knapp 40 Sekunden im zweiten Spielviertel, konnte der Wide Receiver der Münchner nicht festhalten und den unkontrollierten Bal,l sicherte Linebacker David Müller für die Löwen.
Nach der Halbzeitpause kamen die New Yorker Lions deutlich motivierter zurück auf das Spielfeld und starteten wie ausgewechselt ihren ersten Angriffsdrive in Halbzeit zwei. Nachdem Kick-Off Return von Luc Meacham bis an die 43 Yard Linie der Münchner, waren es Loan Kuci und Hendrik Scharnbacher mit einem Pass auf Tjard Müggenburg, welche ihr Team bis an die 25 Yard Linie der Cowboys voranbrachten. Einen Spielzug später, lief Loan Kuci als Quarterback aus der Wildcat-Formation der Löwen, aus 25 Yards zum 3:6 (PAT nicht gut) in die Endzone der Gastgeber.
Das Momentum aus der erzielten Führung, nutzte umgehend auch die Verteidigung der Löwen. Rückkehrer und Passverteidiger im Jersey der Lions, Corvin Hennig, fing einen weiteren Passversuch von Manuel Engelmann ab und trug diesen bis an die neun Yard Linie der Munich Cowboys zurück. Zwei Spielzüge später fand Loan Kuci, mit einem 5 Yard Pass Luc Meacham, zum 3:13 (PAT L. Jeckstadt) in der Endzone der Hausherren. Auch den nächsten Angriffsdrive der Cowboys stoppte die Defense von Headcoach und Defense Koordinator Troy Tomlin schnell und schickte ihren Angriff erneut auf das Feld. D’wayne Obi, Marc Kaufmann und Loan Kuci mit Läufen und Luc Meacham nach Passvon Hendrik Scharnbacher, brachten die Braunschweiger bis an die fünf Yard der Münchner voran.
Leider unterlief Loan Kuci im nächsten Spielzug ein Fehler, als er unter starken Druck der Münchner Verteidigung versuchte, noch mit einem Pass in die Endzone einen seinen Mitspieler zu finden. Cowboys Passverteidiger Titz Dominik fing den ungenauen Ball ab und verhinderte somit weitere Punkte für die Lions. Doch die Freude auf Seiten der Hausherren wehrte nicht lange. Tief in der eigenen Spielfeldhälfte unterlief auch dem Münchner Spielmacher Manuel Engelmann ein weiterer Fehler.
Beim Versuch eines tiefen Passes, ahnte Braunschweigs Nigel Lawrence welche Richtung der Ball nehmen würde, fing diesen ab und trug ihn zum 3:20 (PAT L. Jeckstadt) über knapp 30 Yards bis in die Endzone der Cowboys zurück. Mit diesem Spielstand ging es ins vierte und letzte Spielviertel und die Lions übernahmen nun vollständig die Kontrolle des Spiels und vor allem der Uhr. Mit einem Angriffsdrive, der den Großteil des letzten Quarters einnahm, marschierten sie über das Feld. Läufe von Marc Kaufmann, Loan Kuci, D‘wayne Obi und Hendrik Scharnbacher sorgten Yard um Yard für Raumgewinn und eine Annäherung, bis 11 Yards an die Endzone der Munich Cowboys heran.
Eine folgende unnötige Strafe warf die Löwen zurück und führt letztendlich zu einem weiteren vergebenen Fieldgoalversuch aus 42 Yards. Die Munich Cowboys setzten kurz vor Spielende noch einmal alles auf eine Karte, doch die Verteidigung der Lions war auf der Hut und stoppte die Versuche bereits im Ansatz. Somit blieb es final beim 3:20 Sieg der New Yorker Lions und der Erkenntnis, dass es bis zum Spiel am 5. August gegen die Dresden Monarchs noch viel zu tun und aufzuarbeiten gibt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Mit 47:21 siegten die Griffins am Samstag bei den Lübeck Cougars. Mit dem Sieg setzen sich die Rostocker in der GFL2 Nord in der Spitzengruppe fest
Ruben Saint Jean bei einem seinem 4. TD - Foto: Gerd Köhler
Am späten Abend nach der kürzeste Auswärtsreise des Spieljahres herrschte große Freude, zumindest wenn man es mit den Griffins hält. Die zahlreichen Fans und der gesamte Griffins Tross hatte ein breites Lächeln auf dem Gesicht, denn ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes. Die Cougars zeigten allerdings zu Beginn, dass sie der erwartet schwerer Brocken sein können. Nach dem kurzen Return des Top Receivers der Lübecker hatte LB Daniel Pohl zuvor aber im zweiten Play die Riesenchance auf einen Pick Six, allerdings rutschte ihm das regennasse Spielgerät aus den Händen. Im folgenden Play dann eine etwas zu aggressive Gangart der Safetys der Greifen und die Cougars punkteten. Auch der Kick war gut – 0:7. Und es kam noch schlimmer. Im folgenden Drive arbeitete sich die Offense ins Spiel und über das Feld, im 3. Versuch und 15 allerdings in der Cougars Hälfte überwarf der sonst so zuverlässige QB Isaiah Weed seine Anspielstation, Interception Cougars. Doch die Zeichen der Cougars an und zur Griffins Sideline waren das Startsignal, denn schon vier Plays später blockte LB Anthony Cesar einen Punt und brachte seine Farben an der 26yd line in Ballbesitz. Gleich im nächsten play tauchte QB Weed in die Endzone, leider war er wohl kurz zuvor auf die Außenlinie getreten. Dann auch gleich noch eine Strafe wegen Spielverzögerung. Das motivierte weiter, denn Weed fand nun seinen Receiver Ruben Saint-Jean völlig freistehend in der Endzone. Der Ausgleich. Und die Griffins legten direkt nach. LB Roman Draheim fing in seiner ersten GFL 2 Saison seine erste Interception und krönte damit seine bisherige superstarke Saisonleistung. 4 Pässe auf Davidson, Beumer und Saint-Jean später und der bisher in der Saison glücklose WR Ruben Saint-Jean konnte erneut einen Pass von Weed fangen, der PAT misslang leider. 13:6 Führung und das Ende des 1.Quarters. Und zur Freude aller Giffans schlug erneut nach starker Defense Teamleistung das Duo Weed-Saint-Jean zu. Diesmal ging man auch auf zwei Zusatzpunkte und Weed fand TE Jonas Beumer zur 21:7 Führung. Doch die Cougars antworteten und erzielten kurz vor der Pause den 14:21 Anschluss. Die Greifen hatten noch wenige Sekunden auf der Uhr, arbeiteten sich aber konsequent und schnell über das Feld. Saint-Jean fing erneut in der Endzone, doch stand wohl ein wenig außerhalb. Pech und und im folgenden Play, welches RB Jukian Hagen bis 2 yard vor die Endzone brachte, lief die Uhr aus. Halbzeitfühung im Ostseederby.
Die zweite Hälfte begann mit Ballbesitz Griffins. Ein schöner langer Drive mit gutem Mix aus Pass und Lauf, Weed taucht wieder in die Endzone, erneut leider eine Strafe. Zwei Plays später dann aber erfolgreicher Pass auf RB Julian Hagen und der unaufhaltsam in die Endzone und zur 27:14 Führung, PAT gut. Die Verteidigung danach bärenstark, unter anderem in der Passabwehr durch Dante Anderson oder einen Monster Sack gegen zwei Offense Liner von Gzim Musa. Damit zwingen die Greifen die Lübecker zum Punt, der Snap misslingt und die Rostocker bekommen den Ball an der 30yd-line. Ein Monster Speed Pass von Weed auf Saint-Jean sorgte für den vierten TD. PAT Beumer gut. 35:14 und vielleicht die Vorentscheidung. Die Greifen Verteidigung weiter hungrig und Dante Anderson mit seiner dritten Saison-Interception. Anschließend zeigt QB Isaiah Weed seine ganze Klasse und leitete das Spiel in die richtige Richtung, wenn nötig, überbrückt er fehlende Meter selbst. So täuscht er etwa einen weiteren eigenen Run an und passt auf den Griffins TOP-Scorer Jonas Beumer, der PAT geht fehl und die Greifen führen 41:14 In Lübeck.
So geht es auch in Quarter 4. Die Cougars werfen nochmal alles rein, spielen auch 4. Versuche aus. Endstation DT Stefan „Olle“ Schwarz und die Griffins wieder in Ballbesitz ungefähr an der Mittellinie. Drei Plays später ist RB Calum Davidson in der Endzone, wieder macht eine Strafe seinen TD zunichte. Doch der Angriff ist auch weiter hungrig, langer Pass von Weed und er findet TE Jonas Beumer für die nächsten Punkte. Da das Regenwetter das Kicken zu keinem Spaß am heutigen Tage machte, versuchen die Griffins auf 2 Punkte zu gehen. Das klappt leider nicht – 47:14. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Rostocker bringen nun alle mitgereisten Spieler aufs Feld und die Lübecker scoren noch einmal. Der Rest endet mit Griffins-Jubel im Regen des Ostseeduells.
Nun haben die Greifen zwei Wochen Zeit, um sich auf das aktuelle Spitzenspiel der GFL 2 Nord vorzubereiten. Am 05. August erwartet man den Tabellenführer Düsseldorf Panther im Rostocker Leichtathletikstadion. Kickoff wird 16 Uhr sein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Das Team der Black Barons befindet sich weiterhin im Umbau und macht Fortschritte, so sieht es Dirk Dreßler, der Pressewart der Barons. In der Sommerpause konnten sie zwei namhafte Neuzugänge verzeichnen.
Manuel Krafzik kommt nach Herne zurück (Archivfoto aus dem Jahr 2022: Oliver Jungnitsch)
Manuel Krafzik kehrt nach erfolgreichem Studienabschluss als Top-Scorer der letzten Saison nun zurück nach Herne. Als ehemaliger Spieler der Assindia Cardinals wird er nun zusammen mit Maximilian Weitz ein starkes Runningback-Duo bilden. Manuel ist bereits die zweite namhafte Verstärkung für die Rückrunde, nachdem zuvor schon Defensive Back Lamin Danjo, ein gebürtiger Kölner und früherer Spieler der Cologne Crocodiles, das Team verstärkt hat. Danjo kommt als norwegischer Meister von den Oslo Vikings nach Herne ins Team der Hern Black Barons.
Die beiden Neuzugänge sollen maßgeblich dazu beitragen, dass beim Rückrundenauftakt der erste Saisonsieg gefeiert werden kann. Spannend wird es, wenn am Sonntag, den 6. August, die Schiefbahn Riders im Horststadion zu Gast sind. Der Kick-Off ist um 15:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons (redaktionell geändert)
Am kommenden Samstag steht die kürzeste Auswärtsreise des Spieljahres auf dem Programm, denn es geht für die Greifen in die Hansestadt Lübeck. Dort wartet mit den ansässigen Cougars ein gewohnt schwerer Brocken auf die Rostocker. Wie immer in diesen heißen Duellen wird die Tagesform und der Kopf über Sieg und Niederlage entscheiden.

Im Derby gibt es immer eigene Gesetze und die Duelle Griffins vs. Cougars hielten immer Spektakuläres sowie Unerwartetes bereit. Zudem sind vor allem die Griffins durch Verletzungen gebeutelt und die werden aus diversen weiteren Gründen nicht auf ihre gewohnte Starterformation zurückgreifen können. Dabei liegt man doch so aussichtsreich im Rennen um eine TOP-Platzierung in dieser GFL 2 Saison. Umso ärgerlicher ist es, dass man nicht in voller Stärke antreten kann.
Wie knapp die Spiele zwischen Beiden zumeist sind, zeigten die Duelle der Vergangenheit, in der Saison 2022 verloren die Rostocker sogar beide Spiele knapp. Insgesamt haben beide Teams in den letzten 5 Jahren 8 Mal gegeneinander gespielt. Die Lübeck Cougars gewannen 4 Mal, die Rostock Griffins siegten 3 Mal. 1 Mal gab es ein Unentschieden. Kickoff in der Marzipanstadt ist am kommenden Samstag um 17:30 Uhr auf dem „Buni“, wie die Cougars ihr Stadion liebevoll nennen. Erwartet werden vor Ort auch zahlreiche GrifFANS, die ihre Mannen nach vorn treiben und unterstützen wollen. Von zu Hause wird man das Spiel in einem Livestream verfolgen können – hier gibt es dazu den entsprechenden LINK.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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