Seniors
Die Lippstadt Eagles traten am vergangenen Samstag auswärts gegen die Siegen Sentinels an und das Spiel versprach von Anfang an spannend zu werden. Am Ende gewannen die Eagles mit 24:63 bei den Sentinels.

Die Eagles hatten einen holprigen Start, als sie im ersten Spielzug aufgrund eines schlechten Snap-Plays den Ball nahe der Endzone abgeben mussten. Die Sentinels nutzten diese Chance und erzielten einen Touchdown durch einen beeindruckenden Lauf ihres Quarterbacks, gingen jedoch mit einer verfehlten 2-Punkt-Konvertierung nur mit 6:0 in Führung.
Die Antwort der Eagles kam jedoch schnell, als Wide Receiver Mike Kitenge einen langen Pass fing und in die Endzone lief. Der erfolgreiche Extrapunkt von Tim Schulze brachte die Eagles mit 7:6 in Führung. Diese Führung hielt jedoch nicht lange, da die Sentinels erneut durch einen Lauf ihres Quarterbacks in die Endzone gelangten, obwohl sie den Extrapunkt verfehlten und mit 12:7 in Führung lagen.
Das Hin und Her im ersten Viertel setzte sich fort. Zuerst war es Wide Receiver Nico Schneider, der einen weiteren langen Pass von Quarterback Troy Jackson II in einen Touchdown verwandelte. Dann erzielten auch die Sentinels einen Touchdown durch einen langen Pass, konnten jedoch erneut die Extrapunkt-Chance nicht nutzen. Zu Beginn des zweiten Viertels führten die Gastgeber bereits mit 18:14.
Die Offense der Eagles übernahm nun die Kontrolle und gab der Defense genug Zeit, sich neu zu organisieren. Runningback Patrick Schöps eroberte die Führung erneut durch einen Lauf, auch wenn die 2-Punkt-Konvertierung fehlschlug.
Defense Coordinator Luca Berdelmann stellte die Verteidigung um, was sich positiv auswirkte. Die Sentinels wurden gestoppt, und die Offense der Eagles marschierte erneut bis zur Endzone, wo Troy Jackson II seinen dritten Touchdown-Pass an Tight End Luis Bonberg warf. Tim Schulze verwandelte den Extrapunkt sicher zum 27:18.
Die Eagles dominierten nun auf beiden Seiten des Spielfelds und stoppten die Angriffsversuche der Siegener. Quarterback Jackson II hatte einen herausragenden Tag und warf seinen vierten und fünften Touchdown an Runningback Tim Schulze und Fullback Moritz Kasper. Zur Halbzeit führten die Lippstädter mit 41:18.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Eagles keine Nachlässigkeit und Rookie-Runningback Fabio Gockel erzielte seinen ersten Touchdown im zweiten Spiel. Die Sentinels gaben jedoch nicht auf und erzielten durch starke Läufe ihrer Runningbacks einen weiteren Touchdown zum 48:24.
Zu Beginn des vierten Viertels hatten die Rookies die Chance, ihr Können zu zeigen, und U19-Quarterback Tom Buhr übernahm die Führung in der Offense. Tim Schulze erlief seinen zweiten Touchdown, und Buhr warf in der 2-Punkt-Konvertierung einen Pass an Tight End Luis Bonberg zum 56:24.
Der letzte Drive der Eagles war ebenfalls erfolgreich. Rookie Wide Receiver Geert Ickert zeigte im 4th Down einen spektakulären Fang, und Buhr warf einen Pass an Rookie Finn Bonberg, der seinen ersten Touchdown-Pass erzielte. Tim Schulze verwandelte den Extrapunkt zum 63:24-Endstand.
Headcoach Philipp Reiche zeigte sich nach dem Spiel äußerst zufrieden mit der Leistung seiner Offense und lobte die Unterstützung für die personell geschwächte Defense. Er betonte: "Unsere Quarterbacks konnten jederzeit agieren, wie sie wollten, das war mehr als gut. Die Lippstadt Eagles kehren mit einem deutlichen Sieg nach Hause zurück und können auf eine überzeugende Leistung auf beiden Seiten des Feldes stolz sein."
Im Westen der European League of Football (ELF) gibt es keine Überraschungen: Rhein Fire dominiert die Western Conference und bleibt auch bei Rückständen und zahlreichen Strafen cool. Im zwölften Saisonspiel holten sie mit einem 48:38-Sieg gegen Frankfurt Galaxy den zwölften Sieg und sicherten sich somit einen Platz im Halbfinale der ELF. Dieses wird voraussichtlich am Sonntag, den 17. September 2023, in der Duisburger Schauinsland-Arena stattfinden (die genaue Uhrzeit wird noch bekanntgegeben). Mögliche Gegner sind entweder die Frankfurt Galaxy, die im Viertelfinale gegen die Berlin Thunder spielen, oder die Wroclaw Panthers, die nächste Woche gegen die Stuttgart Surge antreten müssen.

Das Spiel begann vor einer Rekordkulisse von 10.027 Fans in Frankfurt, darunter 2.000 mitgereiste Rheinländer. Bis zur Mitte des zweiten Viertels lieferten sich beide Teams einen spannenden Schlagabtausch. Die Frankfurter offenbarten Schwächen in der Passverteidigung von Fire und profitierten von den vielen Strafen der Gäste. Die Führung wechselte zwischen den Hausherren (7:0), Fire (13:7) und Frankfurt (21:13), bis Quarterback Jadrian Clark und sein Team mit drei aufeinanderfolgenden Touchdowns den Halbzeitstand von 34:21 für sich entschieden.
Obwohl Frankfurt mit einem Anschlusstreffer auf 34:28 herankam, zogen die Rheinländer wieder davon, dank des dritten Touchdowns von Glenn Toonga. Trotz Toongas herausragender Leistung mit drei Touchdowns und 142 erlaufenen Yards war Harlan Kwofie der Star des Spiels. Der Düsseldorf Panther Receiver fing vier Pässe für 167 Yards und drei Touchdowns. Dabei geriet Anthony Mahoungou, normalerweise der Hauptakteur für spektakuläre Spielzüge, aufgrund einer Verletzung, die er sich im vorherigen 60:23-Sieg in München zugezogen hatte, in den Hintergrund.
Kwofie würdigte die großartige Teamleistung und lobte neben Quarterback Clark vor allem die Offense Line, die ihn effektiv schützte, ihm Zeit verschaffte und keinen einzigen Sack zuließ. Sie blockte auch immer wieder Räume für die Runningbacks frei. Insgesamt erzielte das Team beeindruckende 231 Yards Raumgewinn am Boden, mit einem Durchschnitt von mehr als 6 Yards pro Lauf.
Die Defensive von Fire im Hinterfeld war zwar nicht perfekt, aber sie konnte kurze und mittlere Pässe effektiv unterbinden, was normalerweise eine Stärke des gegnerischen Angriffs ist. Dank des Drucks von der Defense Line, insbesondere Eric Adam, sowie der Linebacker Marius Kensy, Flamur Simon und Alejandro Fernandez wurde Frankfurts Quarterback Jakeb Sullivan (und später sein Backup Lars Heidrich) immer wieder aus dem Rhythmus gebracht und insgesamt sieben Mal gesackt. Fernández und Simon konnten jeweils einen Pass von Sullivan abfangen, wobei Fernandez seine Interception über 55 Yards in die Endzone der Galaxy trug und so seinen ersten Touchdown für Fire erzielte.
Schon vor Ende des dritten Viertels erkannte Galaxy-Headcoach Thomas Kösling, dass sein Team zwar möglicherweise gewinnen könnte, aber nicht mit dem erforderlichen Vorsprung von 25 Punkten, um direkt ins Halbfinale einzuziehen. Daher ließ er Sullivan pausieren. Da auch Fire bereits einen komfortablen Vorsprung hatte, plätscherte das Spiel bis zum Ende vor sich hin. Es blieb zwar intensiv, aber der letzte Biss fehlte.
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
26 Spieler verblieben den Griffins-Coaches nach einer leider von Verletzungen und sonstigen Absagen geprägten Saison. Aber diese Gruppe von Spielern hatte es in sich und siegte völlig verdient mit 38:14 in Langenfeld. Damit erreichte man einen neuen Saisonrekord und kann auch nicht mehr vom 3.Platz in der Abschlusstabelle der GFL 2 verdrängt werden.
Griffins siegen souverän in Langenfeld - Foto: Tom Altmann
26, einige von Ihnen mussten auf ihrer Position durchspielen, spielten beide Wege, auf ungewohnten und bisher nie gespielten Positionen oder blieben eben einfach die ganze Zeit auf dem Feld. Umso höher ist dieser Sieg einzuschätzen, denn in NRW zu gewinnen, ist nach den zumeist anstrengenden und langen Auswärtsfahrten selten. Insofern erscheint es auch mehr als verständlich, dass sowohl Präsident Alex Czerwinski als auch der Headcoach Markus Grahn nach dem Spiel einen nicht unerheblichen Betrag in die Teamkasse legten für eine angenehme Rückreise…
Doch steigen wir in das Spiel ein. Die Griffins gewannen die Wahl und entschieden sich zu kicken. Der folgende Drive der Longhorns endete mit einem Fieldgoal Versuch, der vorbei strich. Die Greifen machten es im Anschluss besser, überbrückten das ganze Feld bis in die Redzone, mussten sich dann aber doch mit einem erfolgreichen Fieldgoal durch Jonas Beumer begnügen. 3:0 Führung. Es folgte ein langer Drive der Hausherren, der bis in das zweite Quarter reichte. Letztlich war es der amerikanische RB der Horns, der den Ball zum Touchdown und zur Führung in die Endzone brachte. Die Griffins antworteten wütend. Selbst vier Strafen mit erheblichem Raumverlust konnten sie nicht aufhalten und es war die mittlerweile gut funktionierende Chemie zwischen QB Isaiah Weed und WR Ruben Saint-Jean, die die Greifen wieder nach vorn brachte. Der PAT war leider nicht gut, 9:7 Führung.
Fünf Minuten vor der Halbzeit kam nun wieder Langenfeld in Ballbesitz. Dies sollten die Minuten der Griffins werden. Erst schickte die D die Horns mit einem 3 and out an die Seitenlinie, dann fing WR und Rookie Lucian Stepanek seinen ersten Saison TD drei Pässe von WEED später zum 15:7. QB Weed rannte dann für zwei weitere Punkte in die Endzone und baute die Führung auf 17:7 aus. Die Verteidigung nun on fire, erneut ein 3 and out der Horns. Mit knapp einer Minute also der Angriff erneut auf dem Feld. Dieser ließ sich nicht lang bitten, Weed lief zunächst für viele yard, passte dann auf TE Jonas Beumer und letztlich auf eine seiner Lieblingsanspielstationen RB Calum Davidson. Der PAT war gut und die Greifen mit 24:7 in Front.
Nach der Pause schienen sich die Horn immer noch nicht von diesem Schock erholt zu haben. Die zuvor zweitbeste Defense der Liga hatte so ihre liebe Not und Mühe mit den Hansestädtern, die nach wie vor konzentriert den Ball über das Feld bewegten. QB WEED bediente abwechselnd alle seine Anspielstationen Beumer, Davidson, Saint-Jean, Stepanek und den stark spielenden RB Hagen und wenn nötig, nahm er Ball und Herz selbst in die Hand. Nach diesem starken Drive fand Weed erneut Saint-Jean in der Endzone zur 31:7 Führung. Die Horns gefordert, doch LB Anthony Cesar, der angeschlagen ins Spiel ging und ja früher zwei Jahre in Langenfeld spielte, fing einen gedroppten Pass ab und brachte diesen gut 10 yards vor die Horns Endzone. Weed ließ sich nicht lang bitten und fand TE Beumer zum 38:7 in der Endzone zur Vorentscheidung. Es waren aber noch gut 20 Minuten zu spielen in diesem Spiel.
Und die Longhorns gaben nochmal alles. 7 plays später fand der amerikanische RB eine Lücke im Verteidigungsnetz und sprintete für großen Raumgewinn zum 38:14 Anschluss. Der anschließende Onside Kick missglückte aber. Doch die Greifen wirkten angeknockt. Nach einem ebenfalls missglücktem Puntversuch der Rostocker waren die Horns an der Griffins 20 erneut in Ballbesitz. Doch noch Spannung im vierten Quarter?
Der Horns versuchten alles, gingen auch den 4.Versuch. Der Pass war aber incomplete und so blieb es bei der Greifen Führung, die das Spiel anschließend souverän nach Hause brachten. Punkte gelangen keinem Team mehr und so blieb es bei einem vielleicht so nicht erwarteten Sieg der Griffins, die somit nicht mehr vom dritten Tabellenrang zu verdrängen sein werden. HC Grahn zum Spiel: „Last man standing Philosophy im Auswärtsspiel in Langenfeld. Unser Team hat gezeigt, was es kann, wenn es mit dem Rücken zur Wand steht. Wir hatten nur 26 Spieler mit großem Herz dabei, um einen Teamrekord mit gewonnen Spielen in einer Saison aufzustellen. Es war ein harter Kampf, top Einsatz der Jungs und effektiven plays. Wir haben in allen Bereichen des Spiels gezeigt, wie wir dieses Jahr drauf sind. Ich bin sehr stolz auf unser Team!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Dank einer starken Defense und einer soliden Leistung des Angriffs der New Yorker Lions, kehren die Löwen mit einem ungefährdeten 0:23 (0:7; 0:9; 0;7; 0:0) Sieg gegen die Berlin Rebels, von ihrem letzten Auswärtsspiel der regulären Erima-GFL Saison 2023 zurück.
WR 81 Anton Jallai erzilte 2 TDs - Foto: Fabian Uebe
Dabei mussten die Braunschweiger mit Matthew Soldner, welcher an einer Bauchmuskelverletzung laboriert, von Beginn an verzichten. Des Weiteren kamen m Angriff früh Runningback D’wayne Obi, welcher mit einer Oberschenkelverletzung ausschied und Wide Receiver Luc Meacham, der nach einem harten Zusammenprall nur einem Spielzug später, ebenfalls vorsorglich für den restlichen Verlauf des Spiels nur noch als Punter eingesetzt wurde, auf insgesamt drei Leistungsträger verzichten.
Das Spiel begann mit dem Kick-off der Lions durch Luca Jeckstadt. Der Angriff der Berlin Rebels, unter Führung ihres Ersatzspielmachers Dario Dobrolevski, begann stark und konnte sich ein neues First down holen. Doch sollte es dann schnell mit dem Vorwärtsdrang gewesen sein, denn die Braunschweiger Verteidigung nahm Fahrt auf. David Müller brachte Berlins Spielmacher für großen Raumverlust zu Fall, da dieser im Fallen noch versuchte den Ball loszuwerden und eine Strafe für absichtliches wegwerfen des Balls erhielt. Zwei Spielzüge später und erneut unter starken Druck, unterlief Dario Dobrolevski der nächste Fehler.
Sein Passversuch geriet zu kurz und Braunschweigs Nigel Lawrence fing den Ball ab. Karé Lyles und der Angriff der Lions, konnte aus der guten Feldposition vorerst kein Profit schlagen und sie mussten punten. Der Angriff der Rebels begann ihren nächsten Drive auf Höhe der eigenen 26 Yard Linie. Braunschweigs Verteidigung übte weiterhin starken Druck auf den Spielmacher der Gastgeber aus und sorgte somit für zum Teil überhastete Aktionen, von der eine zum nächsten Turnover führte. Dieses Mal stand Benjamin Krahl an der richtigen Stelle und fing den nächsten Pass des Rebels Quarterback ab.
Der Braunschweiger Angriff betrat an der 32 Yard Linie der Rebels wieder das Feld und begann mit einem Lauf von D’wayne Obi, welcher sich bei der Aktion verletzte und für den restlichen Verlauf des Spiels fortan nicht mehr zur Verfügung stand. Ein Spielzug später ereilte ähnliches Schicksal Luc Meacham. Bei einem 20 Yard Passfang wurde der US-amerikanische Ballfänger der Löwen hart von zwei Berliner Verteidigern gestoppt und wurde aus Vorsichtsgründen im weiteren Verlauf des Spiels nur noch als Punter eingesetzt.
Den Angriff der Löwen stoppte dieses nicht, nur einen Spielzug später bediente Karé Lyles seinen schwedischen Receiver Anton Jallai, mit einem 10 Yard Pass zum 0:7 (PAT L. Jeckstadt) in der Endzone der Hausherren. Auch der nächste Angriffsdrive der Berlin Rebels endete nach gutem Beginn auf Höhe der 17 Yard Linie der Löwen abrupt. Dieses Mal stoppte die Abwehr der Löwen Berlins Ballträger Tyrese Fisher, welcher beim Tackle den Ball verlor, der von OJ Thompson für seine Farben gesichert werden konnte.
Es folgte ein weiterer Punt der Lions, bevor es in das zweite Spielviertel ging. Der Angriff der Berlin Rebels versuchte weiterhin Mittel und Wege zu finden, die Defense der New Yorker Lions zu überwinden. Zwar gelang es ihnen zum Teil und sie arbeiteten sich bis in die Spielfeldhälfte der Lions voran, doch die entscheidenden Yards schafften sie auch im vierten Versuch nicht und so folgte der nächste Turnover.
Karé Lyles fand für einen neuen ersten Versuch Anton Jallai, bevor ihm der einzige Fehler des Spiels unterlief. Bei einem weiteren Passversuch übersah er Rebels Safety Paul Morant, der den Ball abfing und sein Team wieder in Ballbesitz brachte. Die Regie auf Seiten der Gastgeber übernahm nun Neuzugang und Connor Kaegi Ersatz auf der Position des Quarterbacks, Hamish McClure. Zu einer Änderung führte dieser Wechsel aber nicht.
Nach wie vor erzeugte die Abwehr der Lions extremen Druck auf den gegnerischen Quarterback. Dieses führte dazu, dass der Spielmacher der Rebels in der eigenen Endzone den Ball wegwerfen musste und dieses zu einem Safety und dem Ausbau der Führung für die Löwen zum 0:9 führte. Es folgten weitere erfolglose Angriffsversuche der Braunschweiger, als auch der Rebels. Einer der Puntversuche der Berliner endete dabei fast in einer Katastrophe. Paul Morant musste den Punt aus der eigenen Endzone ausführen, bekam aber den Snap nicht kontrolliert und schaffte es noch gerade so aus der Endzone heraus.
Die New Yorker Lions ließen sich das Geschenk nicht entgehen und Karé Lyles sorgte kurze Zeit später mit einem ein Yard Lauf für die Punkte zum 0:16 (PAT L. Jeckstadt) Halbzeitstand, da die beiden anschließenden Drives der beiden Teams bis zum Pausenpfiff, zu keinen weiteren Punkten führten.
Nach der Halbzeitpause begannen die Berlin Rebels mit dem Versuch eines Onside-Kicks, die zweite Spielhälfte. Dieser misslang und brachte die Lions in guter Feldposition an Berlins 44 Yard Linie in Ballbesitz. Mit einem Pass auf Aaron Lawson und einem Lauf von Javier Sanz, führte Karé Lyles seine Offense bis an die 27 Yard Linie voran. Von dort bediente er mit einem sehenswerten Pass Anton Jallai, welcher die restlichen Yards bis in die Endzone der Rebels zum 0:23 (PAT L. Jeckstadt) Touchdown durch die Abwehrreihen der Hausherren lief.
Im weiteren Verlauf des dritten Spielabschnitt wechselte das Angriffsrecht hin und her. Beide Abwehrreihen dominierten das Spielgeschehen und ließen auf beiden Seiten keine weiteren Punkte zu. Erst zu Beginn des vierten und letzten Spielviertel kamen die Berlin Rebels noch einmal in Fahrt und arbeiteten sich Yard um Yard in die Spielfeldhälfte der Lions voran.
Doch die Abwehr der Löwen fand auch dieses Mal einen weg den Vorwärtsdrang zu stoppen. Einen abgefälschten Passversuch von Hamish McClure fing Alan Steinohrt ab und stoppte somit abermals die Vorwärtsbewegung der Gastgeber abrupt. Der Angriff der New Yorker Lions begann nun früh mit dem Versuch die Uhr zu kontrollieren, doch machte sich das Fehlen von D’wayne Obi bemerkbar und es folgten zwei weitere Punts.
Kurz vor Ende der Partie setzen die Berlin Rebels nochmals alles auf eine Karte, um nicht punktelos das Spiel zu verlieren. Zwar schafften sie es erneut über die Mittellinie hinaus in das Territorium der Lions vorzudringen, doch weder reguläre noch Trickspielzüge führten zum Erfolg. Somit endete die Partie mit einem 0:23 Sieg für die New Yorker Lions, welche nun am kommenden Wochenende vor heimischer Kulisse, mit einem weiteren Sieg die reguläre Saison mit 10 Siegen bei nur zwei Niederlagen, erfolgreich beenden können, bevor es als Dritter der Erima-GFL Gruppe Nord, zum Südzweiten in das Play-off Viertelfinale geht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Wenig zu gewinnen gibt es für die Griffins naturgemäß in NRW. Nun reisen sie zu den wieder erstarkten Langenfeld Longhorns.

Beide Teams waren in den zurückliegenden Jahren oft Tabellennachbarn, man schenkte sich wenig und zumeist waren es sehr spannende Duelle. 2022 gewannen die Longhorns den einzigen Vergleich zu Hause mit 35:7. Insgesamt spielten beide Teams in den letzten fünf Jahren sechsmal gegeneinander gespielt. Die Langenfeld Longhorns gewannen dreimal, die Rostock Griffins siegten dreimal. In diesem Jahr erscheinen die Griffins stärker und konnten bereits sechsmal in acht Partien den Platz als Sieger verlassen. Die Longhorns haben eine ausgeglichene Bilanz, können aber die Greifen im Endspurt noch auf dem dritten Platz abfangen, vorausgesetzt sie gewinnen die beiden ausstehenden Partien. Möglich macht das natürlich auch der direkte Vergleich, der in dieser Spielzeit eben auch nur einmal stattfindet.
Für die Ostseestädter ist es eine der weitesten Auswärtsreisen der Saison. Zumeist am Ende einer solchen dann eine Charakterfrage, vor allem wenn es eigentlich für beide Teams um noch wenig geht. Beide sind auch in 2024 sicher in der zweiten Liga dabei, nach oben und unten geht aber wenig. Das Team wird also keine große Tiefe aufweisen, die Mannen, die aber im Team Bus sitzen werden, wollen alles für die Griffins und Rostock geben, um eine der vielleicht erfolgreichsten Seasons seit Zweitligazugehörigkeit zu spielen. Dabei trifft eine der besten Angriffsreihen (Griffins) auf eine der besten Verteidigungsreihen (Longhorns) dieser GFL 2 Saison. Schon allein das verspricht ausreichend Spannung…
Drücken wir also den Greifen auf dieser langen Fahrt die Daumen. Zu verfolgen sein wird das Spiel dann morgen ab 15:30 Uhr unter diesem Link auf sportdeutschland.tv, der Kickoff erfolgt um 16:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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