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Am Donnerstag ist der Organisation von Rhein Fire eine besondere Ehre zuteil geworden. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hatte die European League of Football Champions in das Rathaus eingeladen, um sich dort in das goldene Buch der Stadt einzutragen und überreichte der Mannschaft gleichzeitig als Erinnerung einen gravierten Stahlteller der Landeshauptstadt. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Zeremonie durfte das Team dann auf dem Rathaus Balkon den rund 1.000 erschienen Fans die Trophäe präsentieren.
Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hatte die European League of Football Champions in das Rathaus eingeladen - Foto: Justin Alexander Derondeau
Dazu Mitgesellschafter Martin Wagner: "Als Rene Engel, Dirk Reiner und ich vor drei Jahren das Comeback von Rhein Fire angestoßen haben, hätten wir im Traum nicht daran gedacht, dass wir hier nur zwei Jahre später schon die Meisterschaft feiern dürfen. Wir sind sehr dankbar für die breite Unterstützung und sind stolz über die Einladung von Oberbürgermeister Dr. Keller. Genau so sehr freut uns, dass sich auch unsere Freundin Pauline Kao, US Generalkonsulin für Nordrhein-Westfalen, die Zeit genommen hat, heute mit uns zu feiern."
Am Rande der Veranstaltung beantwortete Fire Headcoach Jim Tomsula dann auch die Frage, die von den Fans in den letzten Wochen immer wieder gestellt wurde: "Natürlich stehe ich Rhein Fire auch im nächsten Jahr wieder als Headcoach zur Verfügung. Ich liebe Düsseldorf und fühle mich mit meiner Familie hier sehr wohl. Die Planung für das kommende Jahr hat bereits begonnen!".
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Am kommenden Wochenende steht ein spannendes Football-Duell in der NRW-Liga an, wenn die Neuss Legions die Elsen Knights zu ihrem letzten Spiel in dieser Saison empfangen. Das Hinspiel in Elsen endete mit einem Sieg für die Knights (24:14), doch die Legions kommen mit dem Schwung ihres beeindruckenden letzten Sieges gegen die Kleve Conquerors (38:0) in die Partie.
Ball auf der 50 Yardline - Foto: Oliver Jungnitsch
Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dem neuen Gesicht bei den Neuss Legions: Sven Kicza, ein alter und bekannter Name im Football-Zirkel. Auf die Frage, warum er sich am Ende dieses Jahres entschieden hat, bei den Neussern an der Sideline zu stehen, antwortete er: „Nach vielen Jahren bei den Gelsenkirchen Devils habe ich mich entschlossen, einen neuen Lebensabschnitt zu wagen. Diesen Schritt habe ich zu Beginn des Jahres bei den Oberhausen Tornados gemacht. Es handelt sich um ein großartiges Team, das nicht umsonst aufgestiegen ist. Dort herrscht ein herausragender Teamspirit. Leider waren die Anforderungen an den Trainerposten für mich zu zeitintensiv. Der Wechsel nach Neuss kam eher zufällig zustande. Head Coach Jim Yahrling ist mir bereits seit mindestens 10 Jahren bekannt, und ich schätze ihn sehr. Hier bot sich mir die Gelegenheit zu einem kompletten Neuanfang, und was soll ich sagen? In Neuss habe ich eine unglaubliche Begeisterung und Zusammenhalt gefunden, wie ich sie seit dem Jahr 2012 nicht mehr erlebt habe. Ihr werdet es am Samstag selbst erleben!“
Der Kickoff findet am Samstag, den 30. September 2023, um 13:00 Uhr im BSA Weckhoven in Neuss (Karl-Goerdeler-Straße 9, 41466 Neuss) statt. Der Eintritt ist frei und wir von NRW Football freuen uns bereits auf dieses vielversprechende Spiel. Im Anschluss wird ein ausführlicher Spielbericht mit zahlreichen Fotos veröffentlicht, um die Höhepunkte dieses aufregenden Events festzuhalten.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am Sonntagabend, kurz vor Beginn der Tagesschau, war es endlich geschafft: Rhein Fire wurde zum besten Football-Team Europas gekrönt und beendete eine makellose Saison. Im Championship Game der European League of Football (ELF) besiegten sie Stuttgart Surge hart erkämpft mit 53:34 (7:6, 17:14, 9:8, 20:6) und holten damit ihren 14. Sieg in 14 Spielen im Jahr 2023. In der ausverkauften Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena feierten 31.500 Fans diese beispiellose Erfolgsserie.

Bereits am Vorabend des Endspiels wurden die Rheinländer von der ELF für ihre Extraklasse anerkannt. Headcoach Jim Tomsula erhielt die Auszeichnung "Coach of the Year", Offense Coordinator Andrew Weidinger wurde als "Assistant Coach of the Year" geehrt, und Quarterback Jadrian Clark wurde als "Most Valuable Player" (wertvollster Spieler) der Liga ausgezeichnet.
Clark wurde nachdem er sechs Touchdown-Pässe geworfen hatte und seine Saisonbilanz auf insgesamt 63 erhöhte, auch zum "Man of the Match" im Finale gewählt. Clark äußerte sich bescheiden: "Wer mich kennt, weiß, dass mich solche individuellen Erfolge und Ehrungen nicht interessieren. Aber der Erfolg des Teams, dass wir unsere harte Arbeit mit einer makellosen Bilanz belohnt haben, darüber freue ich mich." Auch sein Cheftrainer war zufrieden, obwohl er in der Pressekonferenz nach der obligatorischen Gatorade-Dusche pitschnass saß. Er sagte: "Unsere Anstrengungen haben sich ausgezahlt. Meine Spieler, Coaches und das gesamte Umfeld samt den Fans dürfen jetzt feiern." Dass das Spiel letztendlich deutlich gewonnen wurde, obwohl die Führung lange Zeit knapp war, zauberte ihm ein freudiges Lächeln ins Gesicht: "Es war ein hart umkämpftes Spiel – das ist Championship Football!"
Rhein Fire drehte das Spiel von einem anfänglichen 0:6-Rückstand auf ein 21:6 um. Jordan Neuman, der Cheftrainer von Stuttgart Surge, gratulierte trotz der Niederlage: "Ich bin stolz auf mein Team, aber die Fire-Offense war mal wieder nicht zu stoppen. Wenn man nicht bei jedem Angriff selbst punktet, gerät man schnell ins Hintertreffen, und dann dominiert Fire." Tatsächlich zeigte seine Mannschaft lange Zeit, warum sie es vom erfolglosen Jahr 2022 bis ins Endspiel 2023 geschafft hatte. Eine starke und bissige Defense, kombiniert mit einer vielseitigen Offense, setzte der Abwehr der Rheinländer immer wieder mit spektakulären Spielzügen zu.
Nach der Halbzeitpause änderte sich das Bild nicht: Rhein Fire baute ihre Führung zunächst auf 33:20 aus. Doch im dritten Viertel kämpften sich die Schwaben erneut heran und verkürzten auf 33:28 – das war das knappste Ergebnis nach drei Vierteln in den vorherigen 13 Spielen für die Tomsula-Schützlinge. Im Schlussabschnitt zeigte sich dann die überlegene Tiefe im Spielerkader der Rheinländer, und der Vorsprung wurde auf 19 Punkte ausgebaut. Neben Kicker Sebastian van Santen, der insgesamt 11 Punkte erzielte, trugen Sergej Kendus, Florian Eichhorn, Glenn Toonga, Harlan Kwofie und Nathaniel Robitaille mit jeweils 6 oder 12 Punkten zum Sieg des neuen Champions bei.
Besonders bemerkenswert war das Comeback von Nathaniel Robitaille. Der Wide Receiver hatte sich Ende Juni bei einem 42:0-Sieg gegen die Cologne Centurions eine Schulterverletzung zugezogen. Genau 89 Tage später feierte er nun ein beeindruckendes Comeback mit zwei Touchdown-Fängen und einem spektakulären einhändigen Fang zum Abschluss. Dies war notwendig geworden, da Willie Patterson, der ihn gut vertreten hatte, selbst verletzt war und ausfiel. Zusätzlich fehlten zwei Stammspieler der Defense, Jannik Seibel und Alejandro Fernandez, aufgrund von Verletzungen.
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Die Kachtenhausen White Hawks haben sich in einer aufregenden Partie gegen die Zweitplatzierten, die Lippstadt Eagles, vor heimischem Publikum vorzeitig den Meistertitel in der Verbandsliga Ost – NRW gesichert. Am vergangenen Sonntag versammelten sich rund 700 Zuschauer im Homefield der Kachtenhausen White Hawks. Neben spannendem Football bot das Event eine Vielzahl kulinarischer Highlights, darunter Cocktails, Hamburger und Waffeln.
Kachtenhausen White Hawks sind Meister in der Verbandsliga Ost - Foto: Leon Stock
Zum letzten Heimspiel der Saison 2023 riefen die White Hawks zu einer Spendenaktion zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung auf. Das Maskottchen Hawkins bat dabei jeden Zuschauer um eine Spende, und bereits vor Spielbeginn spendeten auch die Spieler großzügig. Die offizielle Übergabe der Spenden an die beiden Radfahrer Oliver Wiehmeier & Sebastian Lutz, deren Aktion wir gerne unterstützen, erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Das Spiel gegen die Lippstadt Eagles sollte das längste Spiel der Saison werden und war nicht nur von Verletzungen auf beiden Seiten geprägt, sondern es wurden auch viele Strafen ausgesprochen. Am Ende standen 130 Yards Strafen auf Seiten der White Hawks und 105 Yards auf Seiten der Eagles. Dieser Raumverlust hätte ebenso gut in erzielte Touchdowns umgemünzt werden können, doch an diesem Tag waren Touchdowns rar gesät.
Die White Hawks starteten mit einem Kick-Off-Return in Ballbesitz, erzielten jedoch trotz erzielter Raumgewinne keine Punkte, ebenso wie die Offense der Lippstadt Eagles unter der Führung von Quarterback Troy Jackson. Das Spiel verlief hin und her, bis die Gäste schließlich ihren ersten Touchdown erzielten. Ihr Versuch einer 2-Point-Conversion scheiterte jedoch.
Im Anschluss gelang Waheed Bhikh beim Kick-Off-Return durch einen beeindruckenden Lauf der Ausgleich zum 06:06, doch das anschließende Fieldgoal (PAT) ging leider daneben. Der Halbzeitstand lautete 06:06.
Im dritten Viertel des Spiels ging es erneut hin und her. Beide Defensivreihen konnten die Angriffe rechtzeitig stoppen, aber die White Hawks machten sich das Leben schwer, indem sie den Ball mehrmals verloren, was den Gegner dazu brachte, ihn zu erobern. Bis zur Mitte des vierten Viertels vergingen einige Zeit, bevor erneut Punkte erzielt wurden. Waheed Bhikh konnte einen Kurzpass von Quarterback Bastian Schulze fangen und zum Touchdown laufen. Das anschließende Fieldgoal (PAT) von Christoph Schmidt erhöhte den Spielstand auf 13:06.
Bis zum Ende des Spiels blieb es äußerst spannend, wobei beide Teams erneut das Angriffsrecht erhielten und alle Timeouts aus taktischen Gründen aufgebraucht wurden. Das Spiel endete schließlich mit 13:06 für die Kachtenhausen White Hawks in einer Partie, die durchaus in die Verlängerung hätte gehen können.
Am 01.10.2023 reisen die White Hawks zu ihrem Spiel gegen die Rheine Raptors. Mit einem Auswärtssieg können sie die sogenannte "Perfect Season" sichern. Der Kick-Off ist für 15.00 Uhr im Jahnstadion in Rheine angesetzt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: André Bauch - Kachtenhausen White Hawks (redaktionell geändert)
Minden unterstützt gegen die Dortmund Giant den Kampf gegen den Brustkrebs - Die Vizemeisterschaft ist eingefahren – jetzt wollen die Minden Wolves gemeinsam mit ihren Fans einen Saisonabschluss nach Maß feiern.
Kampf gegen den Brustkrebs - Foto: Minden Wolves
Wenn am Samstag (Kickoff 15 Uhr) die Dortmund Giants zum letzten Meisterschaftsspiel der Saison ins Weserstadion auflaufen, dann will das Wolfsrudel gleich zwei Erfolge feiern: zum einen mit einem Sieg die sportliche Bilanz der Spielzeit 2023 auf 20:4 Punkte ausbauen, zum anderen aber die BKK Melitta hmr „hautnah“ dabei unterstützen, gemeinsam den Kampf gegen den Brustkrebs auszufechten. Aus diesem Grund werden die Wölfe passend zur Aktion „Pink Ribbon“ in pinken Jerseys spielen.
Der American Football setzt sich seit langer Zeit dafür ein, auf diese Krankheit aufmerksam zu machen. Erst als Crusal Catch in der NFL in den USA, seit wenigen Jahren auch hier in Deutschland. Wolves-Sportdirektor Volker Krusche: „Es lag daher nahe, dass wir das ebenfalls unterstützen und auf die bestehenden Gefahren und mögliche Präventivmaßnahmen aufmerksam machen. Unser heutiges Spiel ist die Auftaktveranstaltung für die Aktionen im Oktober, der allgemein für den Kampf gegen Brustkrebs steht.“ Schon im vergangenen Jahr zierten pinke Schleifen, Bänder, Handschuhe, Strümpfe und vieles mehr die Ausrüstungen der Mindener Spieler. „Diesmal wird es angesichts der Kooperation mit der BKK Melitta hmr nur noch sehr viel organisierter sein.“
Daher hat das Wolfsrudel auch einen ganz besonderen Wunsch, den sie in Richtung Dortmund schickten: „Ihr könnt Euch gern an der Aktion beteiligen!“
Sportlich wird es der Tag des Abschiednehmens sein, denn gleich vier Spieler kehren in ihre Heimatländer zurück: Willie Fedd jr. und Kolby Crittenden in die USA, Jonathan Mbanefo zum Studium nach England sowie Conor Tait nach Spanien. „Wir bedanken uns bei diesem Quartett, dass es sich für die Minden Wolves entschieden und uns sportlich nach vorn gebracht hat“, sagt Phil Gamble. „Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr ja wieder…“
Der Headcoach hofft darauf, dass seine Mannschaft gegen Dortmund noch einmal ein Feuerwerk für die Fans abbrennt. „Die Giants haben nach schwieriger Anfangsphase der Saison inzwischen die Kurve bekommen und einige Siege eingefahren, die sie ins Mittelfeld der Tabelle haben vorstoßen lassen. Sie haben hier nichts zu verlieren und werden uns sicherlich alles abverlangen wollen“, ist Gamble überzeugt. „Aber wir wollen mit aller Macht den zehnten Sieg im zwölften Saisonspiel einfahren. Nichts anderes zählt für uns!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
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