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Recklinghausen Chargers - Foto: Oliver JungnitschZweiter Heimsieg im zweiten Revierduell Die Revierduelle im heimischen Stadion liegen den Chargers. Am Samstag fuhren die Spieler von Head Coach Philip Laake den zweiten Saisonsieg ein. 27:21 hieß es am Ende gegen die Gelsenkirchen Devils. Vor dem Spiel wurde es jedoch zunächst nostalgisch. Christian „Monty“ Smarslik durfte den Münzwurf, den sogenannten Cointoss, ausführen. 20 Jahre lang spielte „Monty“ American Football, und das für beide Teams.
Auf dem Rasen konnte Head Coach Laake wieder auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen. Nach seinem gelungenen Debüt lief erneut Lenny Müller als Quarterback auf. Nach anfänglichem Rückstand behielt dieser die Ruhe und leitete konzentriert das Angriffsspiel. Insgesamt warf Müller drei Touchdowns und 217 Yards und erlief sogar noch einen weiteren Touchdown und 82 Yards.
Die Heimmannschaft wirkte überlegen, ließ die Gelsenkirchener aber immer wieder durch eigene Fehler zurück ins Spiel kommen. Besonders die Offense der Devils verlangte der Recklinghäuser Defense einiges ab, die jedoch die Gelsenkirchener in den entscheidenden Phasen zu stoppen wusste. Hier überragten vor allem Felix Ragert mit zwei Forced Fumbles, zwei Sacks und fünf Quarterback Pressures sowie Thorsten Hütter mit einer Interception, einer Fumble Recovery und zwei Pass Deflections. Für beste Fanunterhaltung sorgten während des Spiels die eingeladenen Cheerleader der ETG Recklinghausen, die das Publikum unter anderem mit mehreren kunstvollen Groupstunts begeisterten.
Kurze Sommerpause und Ausblick Die Recklinghausen Chargers haben derzeit eine ausgeglichene Bilanz in der Verbandsliga NRW Ost und reisen am 23.06. bereits zum nächsten Auswärtsspiel zu den Lippstadt Eagles. Die Eagles werden eine weitere schwere Herausforderung für die Recklinghäuser sein, bevor es vom Spielplan her zunächst in eine kleine Sommerpause geht. Das nächste Heimspiel findet erst am 24.08. gegen die Siegen Sentinels im Stadion Hohenhorst statt.
Mit einem 33:20 (3:0/14:14/8:6/8:0) Auswärtserfolg sicherten sich Mönchengladbachs American Footballer am vergangenen Sonntagnachmittag wichtige Punkte in Düsseldorf. Nach einer spannenden Partie beim Regionalliga-Absteiger Bulldozer bejubelten die zahlreich mitgereisten Fans des MG Wolfpack den zweiten Saisonsieg. Das Team von HC Phil Scales behält damit den Anschluss zur Spitze in der Oberliga NRW, rangiert nun mit 4:6 Punkten auf Rang vier der aktuellen Tabelle.
Mönchengladbach Wolfpack - Foto: Nick Jungnitsch
Das strahlend schöne Wetter stand vor dem Spiel zunächst in krassem Gegensatz zur Stimmung von Mönchengladbachs Headcoach Phil Scales: gleich auf zwölf Stammspieler musste das Team des MG Wolfpack am Sonntagmittag verletzungsbedingt verzichten. Und das bei dem für beide Seiten durchaus wichtigen Spiel, rangierten doch die Gastgeber direkt hinter den Vitusstädtern auf Platz 6 der Oberliga-Tabelle. So wurden für die Gäste, die zuletzt in Münster unter ihren Möglichkeiten geblieben waren, einige Umstellungen auf einzelnen Positionen notwendig; vor allem die Rookies (Neulinge) waren gefordert, ihr Können zu zeigen und über sich hinaus zu wachsen. Lautstarke Unterstützung von den vielen mitgereisten Fans half dem Rudel durch die gesamte Partie zusätzlich – das Mönchengladbacher Teams wuchs zusehends an der gestellten Herausforderung, ging am Ende verdient als Sieger vom Platz.
In einem bis in die Schlussphase überwiegend spannenden Schlagabtausch waren es zumeist die Fehler der Teams, die das jeweils andere zu Punkten kommen ließ. Die Defense des MG Wolfpack eroberte in Summe sechs Mal den Ball von der Düsseldorfer Offense; Sven Brosi (#21), Niklas Schützendorf (#41) und Nico Hommers (#42) bereiteten so dem Gladbacher Angriff den Weg, Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Im Angriff der Mönchengladbacher war es vor allem die O-Line, die allen Verteidigungsbemühungen der Gastgeber standhielt und so den Spielern des Rudels die nötige Zeit verschaffte, den Ball nach vorne und in die Endzone zu bringen. Am Ende feierten die Gladbacher Wölfe einen verdienten 33:20 Sieg. Die Punkte besorgten N. Schützendorf, Tom Siegel (#4), David Engel (#7), Jan Brunenberg (#10), Patrick Porten (#15) und Christoph Winkler (#39).
„Ich bin sehr stolz auf das Team.“, so HC Scales nach dem Abpfiff. „Diese Partie war eine große Herausforderung für uns. Die Fehler waren zu erwarten, weil so viele Spieler auf ungewohnten Positionen eingesetzt werden mussten. Aber alle haben Mut und Entschlossenheit gezeigt. Und das Spiel am Ende nicht, wie noch letzte Woche, aus der Hand gegeben.“
Das eigentlich bereits für das kommende Wochenende angesetzte nächste Auswärtsspiel des MG Wolfpack ist vom Gegner aus Platzgründen Anfang der Woche kurzfristig abgesagt worden. Ob und wann die Partie bei den Wesseling Blackvenom nachgeholt werden kann, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest. So ist die Verschnaufpause für die Mönchengladbacher zwischen den Spielen eine Woche länger: am Sa., 22.06. erwartet das Wolfsrudel die Kachtenhausen White Hawks im Stadion Odenkirchen-Süd. Der Kick-Off ist für 15:00 Uhr angesetzt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
Mit 40:14 (14:0/12:7/7:0/7:7) behielten die Hausherren im Nordderby und Duell der Hansestädte die Oberhand gegen die Hamburg Pioneers. Dabei sah eine Rekord Kulisse von über 10.000 Zuschauern zu.
Calum Davidson machte ein gutes Spiel - Foto: Annemarie Ulbricht
Alles war gerichtet, als pünktlich um 15:00 Uhr eine zweistündige Tailgateparty auf dem Vorplatz des altehrwürdigen Ostseestadions begann. Attraktionen für die ganzen Familie, Live Musik des Jugendmusikorchesters Rostock, Cheerdance und jede Menge Aktivitäten, die die Griffins GEIMEINSAM mit ihren Sponsoren veranstalteten.
Auch die PreGame Show im Stadion hatte es in sich. Die wahrscheinlich größte deutsche Cheer Fieldshow mit über 300 Aktiven, FLAG Präsentationsspiel, Ehrungen und Danksagungen für gemeinnützige Vereine, eine spektakuläres Einlaufzeremonie und nicht zuletzt die wunderbaren Hymnen eines Chors sorgten bereits vor Anpfiff für Gänsehautfeeling. Und zu diesem waren mehr als 10.000 Zuschauer gekommen – 10160 um genau zu sein. Und diesen wurde auch auf dem Feld einiges geboten.
Die Hamburger erhielten das Recht des ersten Angriffsdrives und arbeiteten sich über das Feld zu einem 4.Versuch und 1 an der 29yd line der Greifen. Doch die Defense wirkte hellwach und brachte QB Yeldell im Backfield zu Boden. Nun waren die Greifen an der Reihe. Leider brachten den Drive immer wieder Strafen zum Erliegen und man musste punten. Die D stark – 3 and out Hamburg. Im zweiten Drive der Hausherren machte es man viel besser, letztlich war es wieder einmal Top Scorer #15 TE Jonas Beumer, der einen Pass vom stark agierenden QB Conor Regan an der 25yd line fing und unaufhaltsam Richtung Endzone marschierte. Auch sein Kick war gut – 7:0. Anschließend gleich ein Schlüsselmoment des Spiels. Der anschließende Kick wurde onside ausgeführt und Kicker Arthur Riemer sicherte diesen selbst für seine Farben an der 45yd line des Gegners. 4 plays später stand der vor den Augen seiner extra aus Schottland angereisten Eltern stark aufspielende #9 RB Calum Davidson in der Hamburger Endzone, auch der Kick war gut. 14:0 Führung. Ein Doppelschlag, von dem die mit breiter Brust angereisten Hamburger sich lange nicht erholten.
Das zweite Quarter brachte die Hamburger nach eigenem Punt in eine gute Ausgangsposition, denn die Griffins mussten an ihrer 5yd line starten. Beim 3. und 8 passte QB Regan dann quasi an der Goalline 26 yd auf #9 RB Davidson und der spurtete die restlichen 74 yd unter Riesenjubel in die Endzone. Der Kick wurde geblockt, tat der tollen Stimmung aber keinen Abbruch. Danach griff erneut die Defense nahezu fehlerlos wieder zu – 3 and out Pioneers. Die Offense lieferte ab und stand kurze Zeit später erneut an der 2yd line der Hamburger. Diese lief locke und nahezu unberührt #0 MLB Maurice Wright jr. zu den nächsten 6 Punkten. Der anschließende PAT wurde ein Trickplay, leider war der Pass von Kicker Beumer etwas zu lang. Eine klare 26:0 Führung der Griffins ließ ein einseitiges Spektakel vermuten. Es schien noch schlimmer zu kommen, denn im anschließenden Drive fing #3 DB Ruben Seidel einen Pass des Pio´s QB ab. Die Griffins schlugen daraus aber kein Kapital und so kamen die Hamburger nochmal vor der Halbzeit in Ballbesitz, den sie endlich auch in Punkte ummünzen konnten. Mit 26:07 ging es in die Halbzeit, in der erneut eine großartige Halbzeitshow ablief. Unter anderem wurde der langjährige #11 QB Michael Bensch in die Griffins HALL of FAME aufgenommen, der sich auch abseits des Platzes und als Jugendcoach verdient gemacht hatte
Die zweite Hälfte begann mit einem nicht erfolgreichen Onside Kick der Gäste. Doch auch die Griffins mussten zum Punt. Die Hamburger legten nun einen starken Angriff bis an die 4yd line der Greifen hin. Hier war es #32 LB Daniel Pohl, der den HH QB unter Druck setzte, den Ball freischlug und auch für seine Farben sichern konnte. Danach gab es starke Läufe von #6 WR Gabriel Love und #25 RB Julian Hagen zu bewundern. In der Redzone dann Wildcat QB #0 Wright jr in action und letztlich mit einem Pass auf seinen Kumpel #1 WR Ruben Saint-Jean zum TD. Kick gut – 33:07. Damit ging es in Quarter 4.
In diesem nahm QB Yeldell immer wieder selbst die Beine in die Hand. Einem langen Drive folgte ein Pass in die Endzone – der 14:33 Anschluss. Wieder Onside Kick – #11 LB Roman Draheim fing diesem im Stile eines Klasse Receivers. Diese Chance ließen die Hausherren nicht ungenutzt. Gute Läufe, langer Pass auf Davidson bis kurz vor die Endzone und zum Ende das Duo Regan / Saint-Jean – die Entscheidung im Spiel. Wright jr. krönte seine überragende Tagesleistung noch mit einer Interception und die D forcierte nochmal einen Fumble. Die Griffins schritten zur Victory Formation, der Rest war Jubel der Menge.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Am vergangenen Samstag erlebten die Fans der Bochum Rebels ein spannendes Spiel gegen die Siegen Sentinels in der Verbandsliga Gruppe Ost. Die Rebels triumphierten mit einem überzeugenden 16:0-Sieg, der die Fans in Jubel versetzte und das Team einen großen Schritt nach vorne brachte.
Man of the Match war Jean Pascal Köhler #99, der beide Touchdowns für die Rebels erzielte - Foto: Oliver Jungnitsch
Kurz vor der Halbzeit versuchte Dominik Falk ein 55-Yards-Fieldgoal, welches jedoch nicht gelang. Somit gingen die Rebels mit einer 9:0-Führung in die Pause.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Solingen Paladins beenden den „Münster-Fluch“ mit einem 24:20-Sieg - Die 500 Zuschauer, von denen über 100 aus der Klingenstadt angereist waren, erlebten am vergangenen Samstag eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Münsteraner Sportpark Sentruper Höhe. Besonders das letzte Quarter hatte es dabei in sich. „Das war heute erneut eine großartige Mannschaftsleistung. Wir mussten besonders in der Defense zahlreiche Ausfälle kompensieren und deshalb bin ich extrem stolz auf die vielen Spieler aus der zweiten und dritten Reihe, die über sich hinausgewachsen sind“, so Paladins Headcoach Klaudiusz Cholewinski.
Herzschlagfinale in Münster - Foto: Frank Reimann
Das Spiel begann mit einem Abtasten beider Mannschaften. Münster zeigte recht schnell, weshalb sie sich im oberen Drittel der Liga festgesetzt hatten. Der sehr agile und treffsichere US-Quarterback der Blackhawks entwich immer wieder den Solinger Abwehrspielern und brachte dabei zielsicher seine Pässe an. Sein Gegenüber auf Seiten der Paladins hatte anfangs ein schwereres Leben. Mehrfach musste Alexander Busch schwere Treffer beim und nach dem Wurf einstecken. Konsequenz war das 7:0 für Münster durch einen kurzen Lauf. Wenige Minuten später wurde ein Punt der Solinger geblockt und so konnte Münster erneut per Lauf auf 14:0 davonziehen. Den mitgereisten Fans schwante zu diesem Zeitpunkt Böses.
So langsam kam die Paladins Offensive jedoch in Schwung. Busch fand immer häufiger seine Receiver und auch das Laufspiel funktionierte deutlich besser. Der junge Runningback Marcel Perz ließ sein Talent aufblitzen und konnte immer wieder Tacklings brechen. Mehrere First Downs und das 14:7 durch einen kurzen Busch-Pass auf Thilo Lindenberg (PAT Michael Stadler) waren das Ergebnis.Defensive Coordinator Andreas Oelker hatte währenddessen Umstellungen vorgenommen und plötzlich drehte sich das Momentum. Die Solinger Defensive wehrte die Angriffsversuche der Blackhawks souverän ab und Reggie Whitfield eroberte den Ball mit einer großartigen Interception. Die eigene Offense in Form von Marcel Perz und Lucas Busch war im Anschluss kaum zu bremsen. Ein toller 20Yards-Pass von Busch auf Dr. Geoffrey Green, den dieser akrobatisch mit einer Hand in Bedrängnis fangen konnte, und es stand 14:14 (PAT Stadler). Münster erhöhte den Druck und stand wenige Sekunden vor Ende der Halbzeit kurz vor der Solinger Endzone. Doch auch hier hielten Michael Stadler, Erik Plaga, Niclas Fiorillo mit ihrer Formation Stand. Der überragend spielende Kee Whetzel sicherte dann mit einer Interception den Spielstand in die Halbzeit.
Nach der Halbzeit ging es ähnlich weiter. Marcel Perz erlief immer wieder neue First Downs und zog somit die Aufmerksamkeit der Blackhawks auf sich. Das nutzte Alex Busch für einen langen Pass auf seinen Bruder Lucas, den dieser zur erstmaligen 21:14-Führung in der Endzone ablegte (PAT Stadler). Auch im Anschluss konnte Münster aus dem Ballbesitz keinen Profit schlagen. Reggie Whitfield mit seiner zweiten Interception sorgte für den Stopp, sodass die Paladins erneut Richtung Goalline unterwegs waren. Durch ein souveränes Fieldgoal von Michael Stadler über 15 Yards erhöhten sie dann auch mit 24-14.
Zu Beginn des letzten Quarters wachten die Blackhawks auf. Besonders ihr Quarterback sorgte immer wieder für Highlights und ließ die heimischen Fans wieder hoffen. Nur wenige Yards vor der Goalline konnten Whetzel und Co die Reißleine ziehen und dann sogar den Fieldgoal-Versuch blocken. Alex Busch führte sein Team nun über das halbe Feld, konnte jedoch keine neuen Punkte erzielen. So kam Münster fünf Minuten vor Ende erneut in Ballbesitz. Wieder kamen mehrere lange Pässe an und per Lauf stand es 20:24 (PAT fail). Die Fans der Paladins waren kurzfristig etwas leiser, hatten sie doch die Last-Minute-Niederlage gegen die Cologne Crocodiles noch im Kopf. Die Offense von Coordinator Michel Fritsche betrat erneut den Rasen, konnte letztendlich jedoch nur etwas Zeit von der Uhr nehmen. Im vierten Versuch mit einer Restzeit von 1:50 Minuten fehlten ganze zehn Zentimeter zum neuen First Down. Ein Punt tief in die Hälfte der Blackhawks verschaffte den Klingenstädter ein kleines Polster, aber trotzdem brannte förmlich die Luft. Münster kämpfte sich immer weiter voran und stand fünf Sekunden vor dem Ende auf der 35Yard-Linie. Ein tiefer Pass in die Endzone, den erneut Kee Whetzel sichern konnte, und das Spiel war unter dem euphorischen Jubel der Paladins-Fans beendet. Für die Paladins steht nun am 16. Juni das Spiel gegen die Assindia Cardinals in Essen das letzte Spiel vor der Sommerpause an.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
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