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Heute um 11:42 Uhr erreichte die spielleitende Stelle der ERIMA GFL Nord die schriftliche Absage der Berlin Adler, dass sie das für morgen geplante Heimspiel gegen Kiel Baltic Hurricanes nicht bestreiten werden können.
Der Verein, der bereits zu Saisonbeginn aus finanziellen Nöten einen Umbruch in Coaching Staff und Team vollziehen musste, ist nicht mehr in der Lage, eine spielfähige Mannschaft aufzustellen. Mit der Absage des Spiels ist die Saison für die Berlin Adler frühzeitig beendet. Damit entfällt auch das letzte Spiel gegen den Stadtrivalen Berlin Rebels.
Nach andauernden internen Querelen zwischen Mannschaft und Vorstand, hat ein Teil der Coaches und Spieler dem Vorstand mitgeteilt, nicht mehr zur Verfügung zu stehen.
Der AFVD sowie die GFL bedauern diesen Rückzug des Traditionsvereins, der erst zur Saison 2022 wieder in die GFL aufgestiegen war und in der aktuellen Saison, trotz des Umbruchs, sogar um den Einzug in die Play-Offs mitspielte.
„Wir werden uns mit der GFL unverzüglich abstimmen und entsprechende Maßnahmen und Konsequenzen ergreifen“, so Markus Würtele, für die GFL zuständige Präsidiumsmitglied im AFVD.
Axel Streich, Vorsitzender des Ligaverbundes GFL: „Die Liga sowie alle Vereine der GFL werden alles dafür tun, dass die laufende Saison so wenig wie möglich von diesem Rückzug beeinträchtigt wird. Wir bedauern die Spielabsage der Adler sehr und es tut uns besonders für die Fans und Teams leid, die sich auf die beiden noch ausstehenden Spiele gefreut und vorbereitet haben.“
Die Berlin Adler verlieren durch die Spielabsage ihre GFL-Lizenz. Folge ist die Umwertung aller gespielten und noch nicht gespielten Spiele gegen die Berlin Adler mit 0:36. Die Mannschaft wird aus der Wertung genommen, steht als Absteiger fest und muss die nächste Saison mindestens zwei Ligen tiefer in der Regionalliga starten.
Infolge dieses Abstiegs entfällt die Relegation zwischen ERIMA GFL Nord und GFL2 Nord. Der Meister der GFL2 Nord steigt automatisch auf. Wie der dadurch zusätzlich freiwerdenden Platz in der GFL2 besetzt wird, entscheidet die Wettkampfkommission des AFVD zeitnah.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Michael Schwarzer
Am 31. August 2024 heißt es in der GFL2 (German Football League 2) noch einmal: Voller Einsatz! Die Düsseldorf Panther empfangen die Lübeck Cougars zum letzten Heimspiel der Saison. Der Kickoff ist für 16:00 Uhr im Stadion VFL Benrath (Karl-Hohmann-Str. 70, 40597 Düsseldorf) angesetzt, der Einlass beginnt bereits ab 14:00 Uhr über den Parkplatz Bayreuther Straße.
Düsseldorf Panther beim Einlauf beim Heimspiel in Benrath - Foto: Oliver Jungnitsch
Wir von NRW Football sind live dabei und werden im Anschluss an das Spiel mit vielen Fotos berichten.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Aller guten Dinge sind drei, heißt es. Und vor dem dritten Duell mit den Madrid Bravos in dieser Saison setzt Rhein Fire darauf, dass es gut wird, also dass der amtierende Champion der European League of Football (ELF) ins Halbfinale und dann natürlich auch ins Endspiel einziehen kann. Allerdings: „Wir machen einen Schritt nach dem andern, konzentrieren uns immer erst einmal auf die nächste anstehende Aufgabe“, sagt Fire-Defense Coordinator Richard Kent vor der Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena am Sonntag (1. September, Kick-off: 15.15 Uhr), „daher interessieren uns jetzt nur die Bravos.“
Head Coach von Rheinfire: Jim Tomsula (Foto - Nick Jungnitsch)
Dass die Partie gegen die Spanier volle Konzentration und eine starke Leistung seiner Schützlinge verlangt, unterstreicht auch Cheftrainer Jim Tomsula. „Das wird eine spannende, hart umkämpfte Auseinandersetzung“, betont Tomsula, „was die Bravos können, wissen wir nur allzu gut.“ Schließlich fügte Madrid am dritten Spieltag der Saison den Rheinländern im Ausweichstadion in Oberhausen eine 22:10-Niederlage zu, die einzige Fire-Pleite neben 25 Siegen in den beiden vergangenen Jahren. „Da war meine Mannschaft nicht bereit für das Spiel“, erinnert sich Headcoach Tomsula, „und das hatte nur ein einziger zu verantworten.“ Er zeigt mit dem Daumen auf – sich. „Das war meine Schuld, ganz alleine meine.“
Beim Rückspiel in der spanischen Metropole setzten sich die Gäste trotz widriger Umstände und brütender Hitze mit 40:15 durch – der erste von sieben deutlichen Fire-Siegen seitdem. „Die Mannschaft hat sich nicht erst seit dem Erfolg bei den Bravos, sondern über die gesamte Saison stetig entwickelt“, sagt Tomsula, „dafür haben die Spieler und die Coaches hart gearbeitet.“ Das unterstreicht auch Quarterback Jadrian Clark: „Wir haben das ganze Jahr viel Arbeit reingesteckt. Und jetzt müssen wir unser Potenzial umsetzen, jetzt kommt es drauf an. Wir respektieren die Bravos so, wie wir jeden Gegner ernst nehmen, und uns auf jeden Gegner bestmöglich vorbereiten. Aber wir wissen auch, was wir können, wenn wir unsere Leistungsfähigkeit abrufen.“
Clark ist sicher, dass sein Team am Sonntag – und möglichst noch anschließend im Halbfinale in Stuttgart und im Endspiel - dazu in der Lage ist. „Ich glaube, wir spielen derzeit unseren besten Football – das ist zum Start der Play-offs auch nötig.“ Wichtig ist daneben auch, dass die Mannschaft verletzungsfrei ist – soweit das nach 12 Spielen auf europäischem Top-Niveau möglich ist.
In der spielfreien Woche seit dem locker heraus gespielten 47:14 gegen Berlin Thunder konnten einige der Blessuren auskuriert werden und einige der Akteure, die nach dem 'Next Man up'-Prinzip in den vergangenen Wochen eingesprungen waren, sich noch mehr auf ihre Aufgaben vorbereiten. Bestes Beispiel ist die Offense Line, die alle verletzungsbedingten Ausfälle kompensierte: So verurteilte sie gegen Berlin deren Superstar Kyle Kitchens, den besten Verteidiger nicht nur von Thunder, sondern vielleicht der gesamten ELF, zur Bedeutungslosigkeit - obwohl mit Yasir Raji und Jonathan Peppler zwei Stammkräfte fehlten.
So bereitet Rhein Fire nur der bisher noch nicht überwältigende Zuspruch der Fans Sorgen. „Bisher hatten wir im Schnitt deutlich über 10.000 Zuschauer bei unseren Heimspielen“, sagt General Manager Max Paatz. „Ausgerechnet jetzt, wo es um alles geht, wo es im letzten Heimspiel nur noch 'Siegen oder Fliegen' heißt, erlahmt das Interesse und wir haben vier Tage vor der Partie gerade einmal die Hälfte an Tickets abgesetzt“, zeigt sich der GM ratlos: „Und wir wissen nicht, warum.“
Die Minden Wolves müssen in Dortmund nach dem Titelgewinn zur Normalität zurückkehren: Der Jubel ist kaum abgeklungen, da wartet schon die nächste Aufgabe auf die Minden Wolves. Am Sonntag, 1. September, sind die frischgebackenen Oberliga-Meister bei den Dortmund Giants zu Gast und wollen alles dafür tun, weiterhin mit weißer Weste durch die Saison zu gehen. Kickoff ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasen im Hoeschpark.
Eric Renz, Ali Omar, Fabrice Steinbach und Dayan Kars nach dem Titelgewinn in Lage (v.l.)- Foto: Minden Wolves
Der Gegner liegt aktuell punktgleich mit den Kachtenhausen White Hawks auf Platz zwei und muss neben der Partie gegen die Mannen von Phil Gamble auch noch beim Team aus Lippe antreten. „Die haben den Kampf um Platz zwei längst noch nicht aufgegeben und werden gegen uns sicherlich alles versuchen, um zu überraschen“, prophezeit Meistercoach Gamble.
Der war den Giants im Saisonverlauf sehr dankbar, überraschten die doch mit einem Heimsieg gegen die White Hawks, was seinem Wolfsrudel den Weg zum neuerlichen Titelgewinn ebnete. „Das war schon eine faustdicke Überraschung!“
Genau aus dem Grund erwartet er Mindener Headcoach von seinen Spielern auch, dass sie die Dortmunder ernst nehmen und nicht am Hinspiel-Ergebnis messen. Damals hatten sie keine gegnerischen Punkte zugelassen und klar mit 42:0 gewonnen. „Es gibt aber keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Das haben scheinbar andere gemacht und sind damit auf die Nase gefallen. Uns darf das nicht passieren“, fordert Phil Gamble.
Denn der hat in dieser Saison nach dem Gewinn der Meisterschaft und des damit verbundenen Aufstiegs in der Regionalliga noch ein großes Ziel: „Die Perfect Season!“ Nach 2022 würden die Minden Wolves dies binnen vier Jahren zum zweiten Male schaffen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Im Carl-Heinz-Reiche-Stadion in Lage sahen rund 1.000 Zuschauer, darunter etwa 150 bis 200 Fans der Wolves, einen starken Beginn der Gäste. Die Wolves legten bereits im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg, indem sie mit 17:0 in Führung gingen. Sportdirektor Volker Krusche freute sich über die dominante Leistung: „Nach dem 17:0 haben wir den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen lassen, anders als beim Hinspiel, als wir in die Overtime mussten und glücklich mit 38:37 gewonnen haben.“
Die Feiern in Lage waren ausgelassen. Die Spieler trugen ihre Champion-Shirts, Headcoach Phil Gamble und Defensive-Coordinator Kevin Hall wurden mit Wasser übergossen, und Kenneth Patten jr. genoss seine „Siegerzigarre“ vor den jubelnden Fans.
Gamble lobte die Taktik des Spiels: „Wir haben Kachtenhausen genau dort getroffen, wo es wehtut. Im ersten Viertel haben wir sie schockiert, und sie waren auf diesen klaren Rückstand nicht vorbereitet.“ Die Wolves hatten aus dem ersten Aufeinandertreffen gelernt und konnten den gegnerischen Quarterback und seine Receiver besser kontrollieren. Ein Fumble und eine Interception von Pascal Dieth bestätigten diese Defensive-Stärke.
Das Spiel begann mit einem Überraschungs-Onside-Kick der Wolves. Tobias Pauls sicherte sich den Ball und erzielte später ein Fieldgoal aus 42 Metern für die 3:0-Führung. Willie Fedd jr. sorgte mit einem Punt-Return für das nächste Highlight. Pauls verwandelte zudem zwei weitere PATs. Nach einem weiteren Touchdown durch Eric Renz stand es zur ersten Viertelpause 17:0.
Kachtenhausen kam zwar besser ins Spiel, konnte aber nicht entscheidend gegen die starke Defensive der Wolves vorgehen. Pascal Dieth fing eine Interception in der eigenen Endzone und stoppte somit eine vielversprechende Chance der White Hawks.
Obwohl Kachtenhausen im dritten Viertel auf 7:17 verkürzte, hielt das Team der Wolves den Abstand und dominierte das Spiel weiter. Ein Touchdown von Willie Fedd jr. stellte den alten Abstand wieder her. Im letzten Viertel nutzten die Wolves die Zeit klug aus und Tobias Pauls sorgte mit einem weiteren Fieldgoal für den endgültigen Sieg.
Die Wolves feiern nun ihren neunten Sieg im neunten Spiel und haben sich den Aufstieg redlich verdient. Headcoach Phil Gamble betonte jedoch, dass der Fokus weiterhin auf den verbleibenden drei Spielen liegt. „Wir wollen am Sonntag in Dortmund einen weiteren Schritt zur ‚Perfect Season‘ machen.“ Das nächste Spiel findet am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Hoeschpark statt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
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