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Rhein Fire schlägt Berlin Thunder auswärts - Foto: uzis.studioBesonders Glen Toonga hatte mit 175 Rushing Yards und drei Touchdowns großen Anteil am Sieg und erhielt vollkommen verdient die Auszeichnung zum ran MVP der Woche. Neben Toonga konnte auch sein Runningback Kollege Sergej Kendus einen Touchdown erzielen.
Das starke Laufspiel und eine herausragende Leistung der Defense, die nur drei Punkte in der zweiten Hälfte zuließ, reichten aus um das Spiel im vierten Viertel zu drehen und als Sieger vom Platz zu gehen.
Mit Rückenwind geht es nächstes Wochenende nach Madrid, wo es für das Team von Jim Tomsula eine Revanche gegen die Bravos geben soll.
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (Dominik Krauss)
Mit einem weiteren Sieg im Gepäck, kehren die New Yorker Lions aus dem Saarland zurück nach Braunschweig. Im Spiel gegen die Saarland Hurricanes im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen, benötigte das Team von Headcoach Troy Tomlin zwar etwas Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden, doch am Ende stand ein klarer 20:37 (6:0; 8:20; 6:8; 0:9) Sieg auf der Anzeigetafel.
Runningback #30 Tyrrell Bovelle - Foto: Fabian Uebe
Bemerkenswert der Einstand von Tyrrell Bovelle. Mit drei Touchdowns und einer Two-Point-Conversion, konnte es für den neuen Runningback der Löwen kaum besser laufen. Die Lions gewannen den Coin-Toss und entschieden sich dafür, die Partie mit dem Kick-Off durch Luca Jeckstadt zu eröffnen. Die Gastgeber trugen den Ball bis auf Höhe ihrer 33 Yard Linie zurück, von wo sie mit ihrem ersten Angriffsdrive starteten.
Hiobsbotschaft dagegen für die Braunschweiger war eine, vermutlich, schwerere Fußverletzung von Mika Mesterharm, der für erste Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden musste, aber letztendlich zumindest mit dem Team die Heimreise antreten konnte. Unter Führung ihres Quarterback Andrew Brito, begannen die Saarland Hurricanes sich kontinuierlich Richtung Braunschweiger Endzone zu bewegen. Zwar sorgte die Verteidigung der Löwen von Beginn an für ordentlich Druck auf den Spielmacher der Hausherren, doch fand dieser immer wieder Möglichkeiten das Spielgerät an den Mann zu bringen. Letztendlich war es Andrew Brito selbst, der aus knapp einem Yard zum 6:0 (Two-Point-Conversion nicht gut) und zur ersten Führung seines Teams, in die Endzone der New Yorker Lions einlaufen konnte.
Die Lions begannen ihre erste Angriffsserie auf Höhe der eigenen fünf Yard Linie. Quarterback Donovan Isom und Runningback Tyrrell Bovelle, brachten mit Läufen ihr Team erst einmal aus dem Gefahrenbereich. Es folgten Pässe auf Moritz Riedinger und Finn Oppermann, sowie ein weiterer Lauf von Tyrrell Bovelle, welche die Löwen bis tief in die Spielfeldhälfte der Hurricanes voranbrachten.
Mit Beginn des zweiten Spielviertels war es dann Tyrrell Bovelle, welcher mit einem neun Yard Lauf nicht nur den Ausgleich zum 6:6 (PAT nicht gut) herstellte, sondern auch seinen ersten Touchdown im Jersey der Lions erzielte. Damit begann ein offener Schlagabtausch beider Teams bis zur Halbzeitpause. Unbeeindruckt von dem Ausgleich der Braunschweiger, benötigten die Saarländer ganze drei Spielzüge, um erneut in Führung zu gehen.
Einem Lauf von Benjamin Thompson, folgten zwei Passfänge von Spencer Corona, von denen der Letzte über neun Yard, die Hurricanes wieder mit 14:6 (Two-Point-Conversion N. Gutierrez) in Führung brachte. Es folgte eine Angriffsserie der Lions, welche in einem verunglückten Punt endete und die Saarland Hurricanes an der 27 Yard Linie Braunschweigs wieder in Ballbesitz brachte. Doch die Braunschweiger Defense fand immer besser ins Spiel und stoppte die Angriffsbemühungen des Südligisten, welche ohne weitere Punkte das Feld wieder verlassen mussten. Besser machte es der Angriff der Lions um Donovan Isom. Nach zwei Läufen und einem neuen First-Down, bediente der Spielmacher seinen Receiver Lamar Jordan II mit einem langen Pass über 70 Yards zum 14:12 (TPC nicht gut) Anschlusstouchdown. Saarlands nächste Angriffsdrive verlief erneut erfolglos u.a. konnte Taavi Aronpää einen Quarterbacksack zu seiner Statistik hinzufügen.
Der Angriff der Löwen bekam kurz vor der Halbzeitpause die Chance, erstmals im Spiel in Führung zu gehen. Moritz Riedinger und Lamar Jordan II brachten mit Passfängen ihr Team bis an die 20 Yard Linie der Hurricanes voran. Tyrrell Bovelle und Donovan Isom selbst, sorgten für die verbleibenden Yards bis in die Endzone der Gastgeber und die abschließende erfolgreiche Two-Point Conversion zur 14:20 Führung. Bei nur noch wenigen Sekunden auf der Spieluhr versuchten die Hurricanes zwar alles, ihrerseits nochmals zu punkten, doch Braunschweigs Saftey Milos Ilic wehrte den letzten tiefen Passversuch von Andrew Brito, in der eigenen Endzone ab.
Nach der Pause verliefen die jeweils ersten Angriffsdrives beider Teams erfolglos und endeten in einem Punt. Nachdem Punt der Saarländer starteten die New Yorker Lions von ihrer eigenen 20 Yard Linie und Neuzugang Tyrrell Bovelle sorgte für das nächste Highlight in seinem ersten Spiel im Jersey der Braunschweiger. Einen Screen-Pass von Donovan Isom nahm der Runningback auf und trug ihn über 75 Yards zum 14:28 (TPC L. Jordan II) bis in die Endzone der Hausherren.
Braunschweigs Verteidigung sorgte weiterhin für starken Druck auf den Spielmacher der Saarländer, was u.a. gleich zu zwei Strafen in Folge für „absichtliches Wegwerfen (Intentional Grounding) des Balls gegen Andrew Brito führte. Den folgenden Punt der Hurricanes und damit verbundenen Wechsel des Angriffsrechts, konnte Braunschweigs Offense aber nicht nutzen. Beim Versuch der Ballübergabe zwischen Donovan Isom und Tyrrell Bovelle, ging der Ball verloren und konnte von der Verteidigung der Hurricanes in aussichtsreicher Feldposition, auf Höhe der 26 Yard Line der Lions, gesichert werden.
Vier Spielzüge später war es Wide Receiver Spencer Corona, der den Rückstand für sein Team mit einem neun Yard Passfang auf 20:28 (TPC nicht gut) verkürzen konnte. Es folgte der Versuch eines Onside-Kicks der Gastgeber, welcher aber von Leon Rönicke zu Gunsten der New Yorker Lions gesichert werden konnte. Mit dem Spielstand von 20:28 ging es ins vierte und letzte Spielviertel und der nächsten Angriffsserie der Löwen.
Tyrrell Bovelle, Donovan Isom und Moritz Riedinger brachten ihr Team bis an die 23 Yard Line der Hurricanes. Von dort erhöhte Luca Jeckstadt mit einem 40 Yard Fieldgoal den Spielstand auf 20:31. Die Saarland Hurricanes setzten jetzt alles auf eine Karte, um ihrerseits den Anschluss nicht zu verlieren, doch die Verteidigung der Löwen war hellwach. Im vierten Versuch brachte OJ Thompson Saarlands Spielmacher Andrew Brito unsanft zu Boden und brachte seine Offense damit auf Höhe der 20 Yard Line der Hurricanes wieder auf das Feld. Dieses Geschenk nahmen die Löwen dankend an und Tyrrell Bovelle sorgte mit seinem dritten Touchdowns des Tages kurze Zeit später für das 20:37 (PAT nicht gut).
Auch die letzten Angriffsbemühungen, bei auslaufender Spielzeit, führten für die Saarland Hurricanes zu nichts und somit konnten die New Yorker Lions das Spiel, mit drei Läufen durch Marc Kaufmann, auslaufen lassen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions

Während das Team von Jim Tomsula mit einem wichtigen Sieg im Rücken nach Berlin reist, müssen die Thunder eine bittere 20-25 Niederlage gegen die Vienna Vikings verarbeiten, in der die Mannschaft von Johnny Schmuck nicht nur lange Zeit dominierte, sondern auch bis Mitte des vierten Viertels wie der sichere Sieger aussah.
Im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark kommt es am Sonntag dann zu einer Premiere: Rhein Fire und Thunder spielen zum ersten Mal in der Geschichte der European League of Football gegeneinander.
Nichtsdestotrotz ist der Berliner Quarterback kein Unbekannter. Seit dieser Saison führt Ex-Galaxy QB Jakeb Sullivan das Team aus der Hauptstadt an. Das Duell zwischen Sullivan und Clark ist eines der häufigsten und spannendsten der ELF-Geschichte. Am Sonntag treffen die Beiden zum insgesamt neunten Mal aufeinander – eine Rivalität, die bis ins Jahr 2021 zurückreicht und sich über Regular Season, Playoffs und Championship Games erstreckt.
Die Partie zwischen Rhein Fire und Thunder beginnt um 16:25 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark.
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (Dominik Krauss)
Alexander Busch mit dem ersten Touchdown nach der Pause für die Paladins - Foto: Oliver Jungnitsch
Erste Halbzeit: Ausgeglichen und umkämpft
Der Kickoff erfolgte um 15:00 Uhr vor einer begeisterten Kulisse. Bis zur Halbzeit gab es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Die Punter auf beiden Seiten hatten viel zu tun, da die Angriffsreihen bis auf zwei Ausnahmen immer wieder gestoppt wurden. Die ersten Punkte erzielten die Gäste aus Solingen: Quarterback Alexander Busch warf einen Pass in die Endzone, den Wide Receiver Geoffrey Green fing. Nach dem erfolgreichen PAT von Michael Stadler stand es 0:7.
Essen kam noch vor der Halbzeit auf 6:7 heran, da der PAT jedoch missglückte. Punter und Wide Receiver Rashaan Miller übernahm häufig die Position des Quarterbacks und erzielte mit einem Quarterback Sneak den Anschluss.
Zweite Halbzeit: Paladins übernehmen die Kontrolle
Nach der Pause erhöhten die Paladins durch einen 5-Yard-Lauf von Alexander Busch auf 6:13. Kurz darauf war es sein Bruder Lukas, der mit einem beeindruckenden 80-Yard-Sprint den nächsten Touchdown erzielte. Geoffrey Green brachte mit seinem zweiten Touchdown des Tages und einem weiteren erfolgreichen PAT von Stadler die Paladins schließlich mit 6:28 in Führung.
Trotz eines späten Anschlusstouchdowns der Cardinals zum 12:28 reichte es für die Essener nicht mehr. Die Paladins zeigten in der zweiten Halbzeit eine entschlossene und fehlerfreie Leistung, die den Ausschlag gab.
Reaktionen der Trainer
Nach dem Spiel äußerte sich Klaudiusz Cholewinski, Head Coach der Paladins, zufrieden: „Die erste Halbzeit war geprägt von vielen Unkonzentriertheiten. Aber es spricht für den Charakter dieses Teams, dass wir nach der Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt haben. Entschlossen, kompromisslos und über weite Strecken fehlerfrei – darauf lässt sich nun aufbauen.“
Dagegen war Cardinals Head Coach DJ Anderson enttäuscht, denn er sah eine gute erste Hälfte und war enttäuscht, dass sich in der zweiten Hälfte die Fehler bei den Cardinals häuften und damit das Spiel verloren ging.
Ausblick
Während die Solingen Paladins nun in die Sommerpause gehen, empfangen die Essen Assindia Cardinals am 30. Juni 2024 die Münster Blackhawks und hoffen, aus ihren Fehlern zu lernen und mit einem Sieg in die lange Pause zu gehen.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Mit dem 25-jährigen Runningback Tyrrell Bovelle, erhält der Laufangriff der New Yorker Lions zur Partie gegen die Saarland Hurricanes am 22. Juni, Verstärkung aus Großbritannien.
Runningback Tyrrell Bovelle verstärkt Lions Angriff - Foto: Estelle Mai
Der in Paderborn geborene sportbegeisterte Athlet, zog 2011 nach Großbritannien und begann 2014 mit dem American Football im lokalen Team seines Wohnorts in Canterbury, Kent, den East Kent Mavericks. Ausschlaggebend dafür war die Übertragung des Superbowls im TV, welche dazu führte, dass er unbedingt sich in dem Sport probieren wollte.
Zusätzlicher Fun Fact, seine Eltern benannten Tyrrell, nachdem ehemaligen Runningback der Denver Broncos, Terrell Davis, nachdem sie dessen Namen vor seiner Geburt ebenfalls im TV gehört hatten.
Im Team der Mavericks begann er als Passverteidiger, bevor er 2017 auf die Position des Runningbacks wechselte. 2021 wechselte er zu den Kent Exiles, bevor es 2023 zurück an die alte Wirkungsstätte nach Canterbury ging und er mit dem Mavericks den Titel in der D2 im Britbowl XXXV gewann. Seit 2021 ist, der im Telekommunikationsbereich arbeitende 1,78 m große und 93 kg schwere Tyrrell Bovelle, ebenfalls fester Bestandteil der Great Britain Lions, der Herren-Nationalmannschaft Großbritanniens.
Neben dem American Football ist er des Weiteren ebenfalls erfolgreich im Kickboxen unterwegs und für sein Leben gern im Fitnessstudio anzutreffen. Nach seinem Umzug vor 13 Jahren nach Großbritannien, kann es Tyrrell Bovelle nun kaum erwarten, zurück in seinem ursprünglichen Heimatland zu sein und hier professional den Sport, den er liebt, zu betreiben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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