Seniors
Den Men in Blue steht das wichtigste Spiel der Saison 2019 bevor. Im zweiten Relegationsspiel bei den Oldenburg Knights soll der Aufstieg in die zweite Liga festgemacht werden.
Ein Sieg trennt die "Men in Blue" von der Rückkehr in die zweithöchste, deutsche Spielklasse im American Football (Foto: Oliver Jungnitsch)
Das ganz große Ziel ist zum Greifen nah; ein Sieg trennt die "Men in Blue" von der Rückkehr in die zweithöchste, deutsche Spielklasse im American Football. Nach einer fast perfekten Saison und dem Erfolg im ersten Relegationsspiel gegen die Berlin Adler im Rücken, reisen die Assindia Cardinals am Wochenende nach Oldenburg, um gegen die Knights den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen.
"Wir wollen da noch mal zeigen, dass wir uns zurecht "Best in the West" nennen und gegen die besten im Norden des Landes bestehen. Zwei Siege haben wir uns für die Relegation vorgenommen, und genau das wollen wir jetzt zu Ende bringen", sagt Head Coach Sherman "DJ" Anderson vor dem letzten Spiel des Jahres.
Die Vorzeichen stehen gut, denn während die Cardinals ihr Aufeinandertreffen mit den Berlinern 21:17 gewonnen haben, und dabei einen Rückstand im vierten Quarter noch mal gedreht haben, mussten die Oldenburger Ritter ihr Duell mit den Adlern 7:30 verloren geben. Gerade daher stehen die Hausherren am Samstag noch mehr unter Druck, denn sie müssen das Heimspiel deutlich gewinnen, wenn sie eine Chance auf den Aufstieg haben wollen.
Auf "irgendwelche Rechenspielchen" will sich Cardinals Head Coach Anderson aber nicht einlassen. "Wir können aus eigener Kraft aufsteigen und wollen uns erst gar nicht damit beschäftigen, was passiert, falls wir verlieren. Wir fahren da hin, um zu gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger." Darauf habe er seine Mannschaft unter der Woche eingeschworen. Die Stimmung im Team sei gut, und die "Men in Blue" konzentriert und selbstbewusst.
Genau das werden die Assindia Cardinals am Samstag wohl auch abrufen müssen, denn die Stimmung in Oldenburg dürfte aufgeheizt sein und die Zuschauer laut, wenn die MiB auf dem Feld stehen. Fehler wie gegen Berlin können sich die Essener dann nicht mehr erlauben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
Kommenden Sonntag fällt in Mönchengladbach die Vorentscheidung über Meisterschaft (Verbandsliga West): Nach der überraschenden Witterschlicker Spielabsage vom vergangenen Samstag (mit 20:0 für MG gewertet) steht für die American Footballer der Vitusstadt am kommenden Sonntag das erste der verbliebenen zwei Saisonspiele an. Und die haben es in sich, geht es doch um nichts Geringeres als den Titel: Im Kampf um die diesjährige Meisterschaft in der Verbandsliga (West) trifft das heimische MG Wolfpack im Stadion an der Bruchstraße in Mönchengladbach-Mülfort (So., 29.09. KO 15:00h) im Revierderby auf die Cologne Crocodiles Prospects. Diese liegen zwei Spieltage vor Ende der Saison mit 14:2 Punkten gleichauf mit dem Rudel an der Tabellenspitze, rangieren aber aufgrund des direkten Vergleichs zwischen beiden Teams hinter den Gastgebern (das Hinspiel in Köln endete damals denkbar knapp mit 12:13). Der Ausgang des Toppspiels der Liga und ggf. die Höhe des Scores sind vorentscheidend für den Titelgewinn, der mit dem Aufstiegsrecht in die Oberliga verbunden ist.

Vor heimischem Publikum möchten die Mönchengladbacher bei ihrem letzten Auftritt zu Hause deshalb natürlich nicht nur einen weiteren Sieg über die zweifelsohne ebenfalls höchst motivierte Zweitvertretung der Crocodiles erringen, sondern sich auch im Titelrennen um die Meisterschaft entscheidend vom ärgsten Konkurrenten absetzen. Da aber sowohl Köln als auch Mönchengladbach noch jeweils gegen den einzig aussichtsreichen Verfolger, die Mülheim Shamrocks, antreten müssen, ist theoretisch auch nach Sonntag noch alles möglich. Mülheim steht bei einem Spiel weniger mit derzeit 10:4 Punkten auf Rang drei der Tabelle, müsste alle ausstehenden Spiele gewinnen (gegen Köln mit x Punkten Unterschied), um damit noch alle zu überholen. Natürlich müsste dafür auch gegen das Wolfpack, das am darauffolgenden Wochenende zum Auswärtsspiel bei den Shamrocks (Sa., 5.10. KO 15:00h) antreten wird, ein Sieg her. Die Vitusstädter ihrerseits könnten sich mit doppelten Punktgewinnen aus beiden Spielen den Aufstieg sichern.
Im ersten der beiden „Endspiele“, wie HC Phil Scales die Partien in dieser Trainingswoche nannte, werden Mönchengladbachs American Footballer alles aus sich und dem Team herausholen müssen. „Keine leichte Aufgabe.", meint Scales. "Aber wir werden uns maximal vorbereiten und in dieser Woche hoch motiviert und konzentriert arbeiten." Über lautstarke Unterstützung der Mönchengladbacher Anhänger würde sich das Team des MG Wolfpack am Sonntag deshalb sehr freuen. Einlass ins Stadion an der Bruchstraße ist ab 14:00 Uhr; die frühzeitige Anreise – am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln – wird aufgrund der begrenzten Parkraumsituation rund ums Stadion vom Verein dringend empfohlen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - ASMG - American Sports Mönchengladbach e.V.
Für die Brilon Lumberjacks und Duisburg Vikings ging es im Fernduell mit den Herne Black Barons um den zweiten Platz in der Landesliga Gruppe Ost. Am Ende gewannen die Lumberjacks mit 30:14 nicht nur die Partie, sondern auch das Rennen um den zweiten Platz.
Vikings konnten nicht verhindern, dass die Lumberjacks den zweiten Platz in der Landesliga (Gruppe Ost) übernahmen (Foto: Nick Jungnitsch)
Das sehr ansehnliche Spiel begann mit dem Kickoff der Gäste aus Duisburg. Im ersten Drive der Lumberjacks merkte man ihnen noch die Nervosität an, denn sie wollten umbedingt das Spiel gewinnen. An der 25 Yardline der Vikings versuchte Tobias Harting (#1) ein Fieldgoal, aber es fehlte an Höhe und Weite. Besser machten es die Duisburg Vikings in ihrer ersten Angriffswelle: Nach einem langen Pass von Vikings Quarterback (QB) Johannes Knopp (#32 ) auf Wide Receiver (WR) Dominik Ponnert (#10) hieß es Firstdown an der 10 Yardline der Lumberjacks. Wieder war es ein Passspiel auf Dominik Ponnert und es gab den ersten Touchdown der Begegnung. Beim Point After Touchdown (PAT) mißlang der Snap und brachte keinen zusätzlichen Punkt.
Chris Weaver sichtlich gerührt nach dem Spiel (Foto: Nick Jungnitsch)
Es dauerte jedoch nicht lange und es gab den ersten Touchdown der Brilon Lumberjacks. Nach einem Pass von QB Julian Freise (#22) auf WR Marc-André Kleff (#88) war es so weit und die Gastgeber gingen mit 07:06 in Führung (PAT Harting).
Im zweiten Quarter wurde der nächste Touchdown durch eine Intercepiton eingeleitet. Brilon Defense Back Daniel Kemper (#16) konnte einen Pass vom Vikings QB abfangen. Kurze Zeit später und Rico Schwarck (#42) läuft rund 70 Yards über den Platz bis in die Endzone der Duisburger. Nach dem PAT von Harting steht es 14:06. Tobias Harting selbst sorgt noch vor der Pause für den nächsten Touchdown der Gastgeber (Passspiel - PAT Harting) und den Halbzeitstand von 21:6.
Auch nach der Pause sorgt Harting für die nächsten Punkte der Briloner. An der fünf Yardline nimmt der sich den Ball und tankt sich bis in die Endzone durch (PAT Harting - nicht gut: Zwischenstand 27:06).
Im 4. Quarter konnten die Duisburg Vikings zwar noch nach einem Passspiel auf Ponnert und einer Two Point Conversion von Vincent Lehnert (#15) auf 27:14 verkürzen, aber die letzten Punkte gehörten den Sauerländern. Diesmal konnte Tobias Harting ein Fieldgoal zum Endstand von 30:14 verwandeln.
Die Vikings haben noch ein Heimspiel gegen den Tabellenersten, die Bocholt Rhinos, bevor sie in die Winterpause gehen. Anders bei den Lumberjacks, denn es war ihr letztes Spiel. Head Coach der Brilon Lumberjack, Chris Weaver, dankte dem Team, den Helfern und allen Unterstützern. Für das nächste Jahr will er mit den Lumberjacks mehr als den zweiten Platz erreichen, das neue Ziel soll der Aufstieg in die Verbandsliga sein.
Unser Bildergalerie zum Spiel: 171 Pics © Nick und Oliver Jungnitsch
Oliver Jungnitsch für NRW Football
In der Aufstiegsrunde der GFL2 gewannen die Assindia Cardinals am Samstag mit 21:17 gegen die Berlin Adler. Die Adler sind trotz der Niederlage bereits aufgestiegen. Das Essener Team hat noch eine Partie gegen die Oldenburg Knights zu bestreiten und kann sogar mit einer knappen Niederlage aufsteigen. Die fast 1500 Zuschauer im Sportpark am Hallo sahen zwei gleichwertige Teams die ihnen eine spannende Begegnung boten. Am Ende entschied eine Interception das Spiel zugunsten der Hausherren.
Kurz vor dem Spielende konnte Linus Waydhas (#46) einen Pass in der Endzone abfangen und sicherte den Cardinals den Sieg (Foto: Nick Jungnitsch)
Mit dem Kickoff der Berliner begann das zweite von drei Spielen in der Relegation. Es waren noch nicht alle Zuschauer auf ihren Plätzen angekommen, da gingen die Cardinals bereits mit dem ersten Touchdown in Führung. Der erste Pass von Essens Quarterback Rohan Dagdelen (#12) fand seinen Wide Receiver (WR) Brian Burnett (#8) an der 45 Yardline der Berliner und dieser lief ungehindert in die Endzone der Berlin Adler: Touchdown Assindia Cardinals. Diesen Point After Touchdown (PAT) wie auch alle weiteren verwandelte Simon Sikorski (#15) gewohnt sicher zum 7:0.
Die Antwort der Berliner lies nicht lange auf sich warten: In ihrem ersten Drive spielten sie an der Essener 24 Yardline einen vierten Versuch aus. Nach einen Pass vom Adler Quarterback Zach Cavanaugh (#6) auf Giacomo Dalchow (#23) an der 20 Yardline lief Dalchow fast unbedrängt zum Touchdown. Nach dem PAT von Marius Fitz (#14 )gab es den Ausgleich zum 7:7.
Auch den zweiten Drive beendeten die Assindia Cardinals erfolgreich. Wieder war es ein Pass von Dagdelen auf Burnett und der Meister der Regionalliga West ging mit 14:7 in Führung. Im zweiten Quarter nahmen beide Teams etwas den „Fuß vom Gas“. Es gab noch ein Fieldgoal der Berlin Adler durch Fitz. Der Versuch eines Fieldgoal mißlang bei den Cardinals und so ging es beim Stande von 14:10 in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeit konnten die Berliner in Führung gehen. Mit einen Pass auf Daniel Vöhringer (WR #2) und dem PAT von Fitz lagen die Adler erstmals vorn (14:17). Rund acht Minuten vor dem Spielende war es wieder die Kombination von Dagdelen und Burnett die für die erneute Führung sorgten (21:17). Der Gast aus Berlin kämpfte sich noch einmal heran und stand kurz vor dem Spielende in der Redzone. Hier zeigte sich, wie eng Sieg und Niederlage beieinander liegen können. Adler Quarterback Zach Cavanaugh passte auf Daniel Vöhringer, jedoch konnte Defense Back Linus Waydhas (#46) den Pass in der Endzone abfangen. Kurze Zeit später gingen die Assindia Cardinals in die Victory Formation und beendeten das Spiel.
Für die Essener geht es am nächsten Wochenende zu den Oldenburg Knights, die ihr erstes Spiel mit 7:30 verloren haben. Für die Cardinals reicht sogar eine Niederlage mit maximal 13 Punkten Unterschied (Link zur Tabelle) um in die GFL2 Nord aufzusteigen. Zwei Jahre nach dem Abstieg der Essener wären sie dann wieder in der zweithöchsten Spielklasse vertreten.
Unsere Bildergalerie mit 159 Fotos zum Spiel:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Mit einem 30 : 14-Heimsieg vor knapp 300 Zuschauern im Sportzentrum an der Jakobuslinde haben sich die Brilon Lumberjacks aus der Saison 2019 verabschiedet. Der zweite Platz in der Tabelle der Landesliga Gruppe Ost ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Mit diesem Sieg gelang den Lumberjacks auch die Revanche für die Hinspiel-Niederlage im Frühsommer bei den Duisburg Vikings. Den Footballern aus dem Ruhrgebiet bleibt die Gewissheit, über weite Strecken der Begegnung am Sonntag (22. September) gut gekämpft zu haben.
Die Lumberjacks im Vorwärtsgang. Mit einem druckvollen Angriffsspiel und einer sicher stehenden Verteidigung erkämpften sich die Briloner Footballer den Sieg gegen die Duisburg Vikings und damit Platz 2 in der Tabelle. (Foto: Mario Polzer)
Die Konstellation in der Tabelle vor Spielbeginn war klar: Im Kampf um Platz 2 brauchten die Brilon Lumberjacks einen Sieg gegen Duisburg, um sich die Vizemeisterschaft aus eigener Kraft zu sichern. Die Lumberjacks begannen mit viel Druck im Angriff. Der Versuch eines Fieldgoals ganz kurz nach Spielbeginn misslang aber. Dann, im Gegenangriff, der Schreckensmoment für die Briloner: Es waren die Gäste aus dem Ruhrgebiet, denen der erste Touchdown zur 0 : 6-Führung gelang.
Davon waren die Lumberjacks nur kurz beeindruckt. In ihren Angriffen fanden die Pässe des Quarterbacks Julian Freise diesmal oft ihre Empfänger. Zum Beispiel Marc-André Kleff, der den Ball zum ersten Briloner Touchdown in die Duisburger Endzone trug. Mit dem Extrapunkt durch Tobias Harting gingen die Lumberjacks 7 : 6 in Führung. Rico Schwarck ließ mit seinem Touchdown die nächsten sechs Punkte folgen und wiederum Tobias Harting erhöhte mit einem Extrapunkt auf 14 : 6. Schließlich schaffte auch Harting seinen Touchdown samt Extrapunkt zum 21 : 6. Anders als es die Punkte vermuten lassen, ging das Spiel munter hin und her. Einzig weil ihm ein Foul vorausgegangen war, zählte der zweite Duisburger Touchdown nicht. Beim Zwischenstand von 21 : 6 war Halbzeitpause.
Die Brilon Lumberjacks begannen die zweite Halbzeit wieder druckvoll. Gleich im ersten Spielzug trugen sie den Ball an die 20-Yards-Linie der Duisburg Vikings und damit in die Nähe der Endzone. Tobias Harting vollendete diesen Angriff mit seinem zweiten Touchdown (diesmal allerdings ohne Extrapunkt) zum 27 : 6. Auch wenn die Gäste nicht mehr in die Nähe eines Ausgleichs oder gar eines Sieges kommen sollten, gaben sie sich nicht geschlagen. Mit einem Touchdown zu Beginn des vierten Quarters und einer so genannten Two-Point-Conversion (einem Spielzug unmittelbar nach einem Touchdown, bei dem der Ball noch einmal in die gegnerische Endzone befördert wird) verkürzten sie auf 27 : 14.
Beim folgenden Briloner Angriff reichte es nicht zum Touchdown. Die Entfernung zur Endzone war zu groß, und so entschied sich die Offense für einen Fieldgoal-Versuch. Tobias Harting kickte den Ball zum 30 : 14 durch die Torpfosten. Und wieder wechselte die Spielrichtung: Wenige Minuten vor Schluss hatte die Defense der Lumberjacks alle Hände voll zu tun, die Duisburg Vikings von der Briloner Endzone fernzuhalten. Mit Erfolg. So blieb es beim 30 : 14.
Das Team feierte die Vizemeisterschaft in der Landesliga mit den knapp 300 Zuschauern. „Unseren Fans gilt unser ganz besonderer Dank“, sagte Headcoach Chris Weaver. „Sie haben uns die ganze Saison über großartig unterstützt.“ Mit der Leistung seines Teams kann Weaver in diesem Jahr zufrieden sein. „2018 haben wir sieben Spiele verloren und nur eins gewonnen. In dieser Saison stehen sieben Siege und nur drei Niederlagen in unserer Bilanz.“ Für den erfahrenen Footballer Weaver geht damit sein erstes Jahr als Head Coach zu Ende. „Vielleicht war unser Spiel nicht immer besonders schön anzusehen. Aber am Ende war es erfolgreich.“
Bis Ende Oktober haben die Briloner Spieler nun Pause. Danach beginnt das Training der Off-Season und damit praktisch schon die Vorbereitung auf 2020. Beim Training in der Halle zwischen Herbst und Frühjahr liegt der Schwerpunkt gewöhnlich auf Fitness und Taktik.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
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