Seniors
Timur Beckmann - Tight End-Coach und Sportdirektor von Rheinfire (Foto: Nick Jungnitsch)Aber Timur Beckmann, Tight End-Coach und Sportdirektor der Rheinländer, wiegelt ab: „Wir nehmen jeden Gegner ernst, bereiten uns seriös vor, sonst kann man bös erwischt werden.“ Oder wie Cheftrainer Jim Tomsula es gern formuliert: „Focus and finish“, in Deutsch: „Konzentriere dich und bring's zu Ende.“
Erholung oder 'Rost'?
Am vergangenen Wochenende hatte Fire spielfrei, die erste 'Bye-Week' der Saison, Tomsula hatte dem gesamten Team samt seinen Coaches acht Tage frei gegeben Wie sich die erste Gelegenheit zum Abschalten vom Football seit Beginn der Intensiv-Vorbereitung im April auswirkt, wird sich gegen die 'Seeteufel' zeigen. „Wir hoffen, dass der Erholungs-Effekt größer ist als der 'Rost' durch das Nichtstun“, sagt Timur Beckmann. Ob die zuletzt angeschlagen fehlenden Sergej Kendus und Justin Schlesinger dank der zusätzlichen Pause wieder mitmischen können, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.
Im Hinspiel im Hamburger Volksparkstadion hatte Fire einen sensationellen Start hingelegt: Bis die Rheinländer kurz nach Beginn des zweiten Viertels bereits ihren fünften Touchdown zur 34:0-Führung erzielten, hatte die Defense schon zwei Bälle der Sea Devils erobert und nur einen einzigen First Down zugelassen. Bis zum 61:23-Endstand erhielten dann auch Akteure der Gäste, die sonst nicht immer erste Wahl sind, ausreichend Spielzeit.
DKMS bietet Registrierung an
Ausreichend Gelegenheit Fire zu feiern, bekommen die Fans – wie stets bei den Heimspielen – bereits ab 13 Uhr am Stadion. Zu Auftritten des 'Cheer- & Danceteam' und der 'Flight Crew' sowie Live-Musik mit der 'Freak-Show' steht eine Charity-Aktion im Blickpunkt. Die DKMS hat einen Stand, an dem sich alle Besucher für eine potenzielle Stammzellenspende registrieren lassen können, um ihren Teil im Kampf gegen Blutkrebs beizutragen.
Riley Cooper wird auch in der Saison 2025 wieder als Quarterback für die Lightnings auflaufen - Foto: Oliver JungnitschFür die Lüdenscheid Lightnings ist es das letzte Heimspiel der regulären Saison, und die Mannschaft möchte vor ihren treuen Fans ein weiteres Ausrufezeichen setzen. Die Lightnings gelten als heimstark, nicht zuletzt aufgrund der lautstarken Unterstützung von den Rängen. Im Stadion Nattenberg haben sie in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben, was die Erwartungshaltung vor dem Spitzenspiel zusätzlich anheizt.
Das Spiel steht unter dem Motto „Salute to Service“. Alle Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, des THW sowie des Rettungs- und Pflegedienstes erhalten als Dank für ihre Dienste freien Eintritt.
Die Vorzeichen könnten spannender kaum sein: Beide Mannschaften verpassten im letzten Jahr nur knapp den Aufstieg in die Verbandsliga. Nun wollen sie sich im direkten Duell die Tabellenführung sichern und den Grundstein für den ersehnten Aufstieg legen.
Lüdenscheids Head Coach Jens Ellermann baut auf die Stärken seines Teams, das insbesondere im heimischen Stadion immer wieder glänzen konnte. Besonders erfreulich für die Fans ist die Nachricht, dass Quarterback Riley Cooper auch in der kommenden Saison 2025 für die Lightnings auflaufen wird. Sein Gegenüber, der Euskirchener Head Coach Andre Frisch, wird jedoch alles daran setzen, seine Lions gut auf das Duell vorzubereiten, um den Lightnings ihre Heimstärke streitig zu machen.
Die Spannung vor dem Spiel ist spürbar, und es wird erwartet, dass beide Teams alles auf dem Platz lassen werden, um als Sieger vom Feld zu gehen. Wer sich dieses Spitzenspiel in der Landesliga NRW nicht entgehen lassen möchte, sollte sich frühzeitig ein Ticket sichern und am Samstag in Lüdenscheid dabei sein, wenn das Stadion Nattenberg zur Festung wird.
Wir, das Team von NRW Football, werden vor Ort sein, um euch einen ausführlichen Spielbericht mit einer Vielzahl von Fotos zu liefern.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Plätze sind nach der allgemeinen Sommerpause wieder freigegeben, die Minden Wolves haben das Training für den abschließenden Saisonteil aufgenommen. Vorausgegangen war ein Teammeeting, bei dem sich Spieler, Trainer und Verantwortliche auf das einstimmten, was nun vor ihnen liegt. Denn mit einem Sieg beim ersten Auftritt am 25. August bei den Kachtenhausen White Hawks kann das Wolfsrudel den Meistertitel in der Oberliga und Aufstieg in die 3. Liga bereits vorzeitig klarmachen.
Die Minden Wolves bauen auf ihren Nachwuchs und vertrauen ihren eigenen Jugendspielern wie Quarterback Fabrice Steinbach - Foto: Oliver Jungnitsch
Dann würde man drei Spieltage vor Serienende auf den ärgsten Verfolger sechs Punkte Vorsprung aufweisen und zudem über den besseren direkten Vergleich verfügen. Verlieren die Wolves das Gastspiel allerdings, dann müssten sie alle drei noch ausstehenden Partien gewinnen und könnten sich erst am letzten Spieltag zum Champion krönen.
„Wir wollen es uns nicht schwerer machen als nötig“, sagt Sportdirektor Volker Krusche. „Unser Ziel ist es, den Sack schon in Kachtenhausen zuzumachen.“. Fans der American Footballer aus Minden sei mitgeteilt, dass die Partie auf einem anderen Platz stattfindet. Ursprünglich sollte das Ostwestfalen-Duell auf dem Kachtenhauser Homefield ausgetragen werden, es findet nun aber am gleichen Tag und zur gleichen Zeit im Stadion Westeranger in Lage statt.
Bislang sind die Wölfe also voll auf Kurs. Und das nicht nur in der laufenden Saison. „Wir haben den von uns vorgegebenen Weg unseres Projektes seit 2021, als wir erstmals um Punkte kämpften, zu keinem Zeitpunkt verlassen und Änderungen an unserer Philosophie vorgenommen“, betont Krusche. American Football sei im Mühlenkreis als aktiv betriebene Sportart zu dem Zeitpunkt nicht existent gewesen. „Fans kannten den Kampf Offense gegen Defense eigentlich nur vom Fernseher, wenn die NFL übertragen wurde. Aber genau das war es, was uns den Einstieg erleichtert hat. Jeder auf der Welt kennt den Super Bowl, jeder weiß, dass sich da Männer in ‚Rüstungen‘ gegenüberstehen.“
Aber wie diese Sportart im Mindener Land bekannt machen? „Da haben wir uns bewusst von Anfang an der Unterstützung amerikanischer Spieler bedient. Sie waren unsere Zugpferde, um das Interesse an unserer Sportart zu wecken“, betont der Sportdirektor. „Und plötzlich hatten wir bei unserer Premiere über 1.000 Zuschauer im Weserstadion. Später sind es dann noch sehr viel mehr geworden.“ Im Schnitt waren es in der zurückliegenden Saison 2.000. „Allein beim Pink-Ribbon-Spiel, mit dem wir für den Kampf gegen den Brustkrebs geworben haben, waren über 3.000 Zuschauer im Stadion.“
Natürlich seien die Zahlen auf dem Sportplatz des Besselgymnasiums, auf den das Wolfsrudel wegen der Renovierung des Weserstadions umziehen musste, deutlich gesunken. „Das war uns aber von vornherein klar. Wir hoffen, im nächsten Jahr nach unserer Rückkehr ins Stadion wieder an die alten Zahlen anknüpfen zu können.“
Man habe sich nicht zuletzt durch die Verstärkung aus den USA, dem Mutterland des American Footballs, bei den Mindenern interessant gemacht. „Zudem haben wir bei unseren Gamedays, also unseren Heimspielen, ein Gesamtangebot inklusive des Spiels geschaffen, das eine besondere familiäre Atmosphäre erzeugt, so dass sich die Menschen bei uns wohlfühlen.“ Dieses Gesamtpaket an den Spieltagen sei den Wolves wichtig. „Und kommen die Zuschauer, wird man auch für heimische Unternehmen interessant, wie sich zeigt. Sie sehen in uns einen guten, vor allen Dingen auch einen auf dem Boden gebliebenen Partner.“
Aber die Philosophie der Minden Wolves sieht nicht vor, das Projekt dauerhaft verstärkt auf die Hilfe von Imports auszurichten. „Man darf nicht vergessen, wann wir angefangenen haben. Das war 2021 – und ist noch nicht lange her. Aktuell brauchen wir diese Unterstützung noch, aber künftig wollen wir natürlich stärker von unserer eigenen Jugend profitieren. Aber sowas braucht einfach Zeit.“
Zeit, die sich die Minden Wolves definitiv nehmen. „Wir haben klare Vorstellungen, von dem, was wir machen und wo wir hinwollen“, so Volker Krusche. 2022 war erstmals ein Jugendteam am Start. Damals aber noch als Spielgemeinschaft mit Kachtenhausen. „Man darf nicht vergessen, dass alle die Auswirkungen von Corona zu dem Zeitpunkt voll getroffen haben und den Aufbau eines Nachwuchsbereichs deutlich erschwerten.“
Dennoch verfolgten die Wolves weiterhin ihre ausgegebenen Ziele. Und 2023 gingen erstmals zwei eigenständige Jugendteams (U13 und U19) an den Start. In Zeiten, in denen in vielen Bereichen Nordrhein-Westfalens – wie in anderen Sportarten – Spielgemeinschaften an der Tagesordnung sind. Und in diesem Jahr stellen die Mindener sogar in der U13, U16 und U19 eigene Mannschaften.
„Das ist genau die Entwicklung, die wir uns vorgestellt haben. Es gibt jedoch keinen Grund, uns darauf auszuruhen, denn wir wollen dauerhaft unser Herrenteam aus der eigenen Jugend bestücken. Je mehr Spieler aus dem Nachwuchs nach oben rücken, umso weniger Imports brauchen wir.“
In kleinem, aber nicht unwichtigem Rahmen sei das bereits gelungen. Aus der 2022-er Jugend seien Spieler in die Senioren hochgerückt, die heute zum Stammpersonal zählen. Und im August 2023 stiegen weitere Jungs nach Beendigung ihrer Jugendkarriere ins Herrenteam auf, denen Headcoach Phil Gamble sogar gleich das Vertrauen schenkte und sie auf zentralen Positionen fest einplante. Fabrice Steinbach ist auf der Quarterback-Position die klare Nummer eins, René Lange bester deutscher Runningback im Wolves-Team und Fabian Henßler steht seinen Mann als Defensive Back.
Zudem bieten die Minden Wolves wie geplant auch ein Flagfootball-Team an, in dem Freunde der Sportart auch körperlos spielen können. Das soll nun sogar um einen Jugendbereich erweitert werden. Hintergrund sind die Kooperationen, die mit den heimischen Schulen angestrebt werden. Am Besselgymnasium gibt es seit November bereits eine Flagfootball-AG. „Sehr erfolgreich, denn zwei Schulteams haben kurz vor den Ferien an den Landesmeisterschaften teilgenommen und sind dort auf Anhieb jeweils Dritter geworden.“ Krusche legt aber großen Wert darauf, dass die Verlässlichkeit von unserer Seite bei einer solchen Zusammenarbeit an erster Stelle stehe. „Nur dann sind wir glaubhaft und ein guter Partner. Daher werden wir auch hier den Aufbau Schritt für Schritt vorantreiben.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
In einem erwarteten harten Spiel im Berliner Mommsenstadion, bezwingen die New Yorker Lions die Berlin Rebels mit 14:28 (7:0; 0:7; 0:14; 7:7) und festigen mit dem fünften Sieg in Folge, den vierten Platz und ihre Play-Off Ambitionen, in der Tabelle der Erima GFL Nord.
WR 17 Lucas Meacham - Foto: Fabian Uebe
Die Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich für den Kick-Off der Partie. Berlins Rooby Kendall trug den Ball bis knapp an die 40 Yard Linie zurück und gab seinem Team somit eine gute Ausgangssituation. Mit Läufen über Jakob Michaelsen und Pässen von Spielmacher Tyquell Fields auf seine Passfänger Lewis Kirby und Niklas Freund, ging es bis an die 14 Yard Linie der Braunschweiger voran. Tyquell Fields vollendete den Drive mit einem 11 Yard Lauf zur 7:0 (PAT K. Cain) Führung der Gastgeber.
Die New Yorker Lions begannen ihren ersten Angriffsdrive, nach einer Strafe beim Kick-Off Return, an der neun Yard Linie tief in der eigenen Spielfeldhälfte. Mit Läufen von Tyrrell Bovelle und Donovan Isom, sowie einen 49 Yard Passfang von Luc Meacham, ging es schnell bis in die Hälfte der Rebels. Ein weiterer Catch von Luc Meacham sowie Läufe vom Lions Spielmacher Donovan Isom, brachten sie bis knapp vor die Endzone der Hausherren. Doch dank einer hellwachen Berliner Verteidigung und einer weiteren Strafe gegen die Löwen, war mit dem Vorwärtsdrang Schluss und nach einem nicht erfolgreichen vierten Versuch, übernahm der Angriff der Hauptstädter wieder das Angriffsrecht.
Konnten sich die Berlin Rebels noch im ersten Drive gegen die Defense der Lions durchsetzen, gelang dieses Unterfangen zu Beginn des zweiten Quarter nicht. Nach nur wenigen Spielzügen folgte der Punt der Rebels durch den ehemaligen Braunschweiger David Beale, der seit kurzem die Offense Line der Rebels verstärkt. Bei der Annahme des Punts unterlief dem sonst zuverlässigen Luc Meacham ein Fehler, so dass er den Ball verlor. Dieser wurde an der 27 Yard Linie Braunschweigs von den Gastgebern gesichert. Doch in hervorragender Ausgangsituation, unterlief Rebels Spielmacher Tyquell Fields ebenfalls ein Fehler und der Passversuch auf seine Anspielstation Austin Osborne geriet zu kurz und landete in den Armen von New Yorker Lions Passverteidiger Felix King.
Von der eigenen zwei Yard Linie machte sich die Offense um Donovan Isom auf den Weg, den Ausgleich herzustellen. Yard um Yard ging es Richtung Berliner Endzone, wobei nicht nur das Laufspiel um Tyrrell Bovelle für Raumgewinn sorgte, sondern auch Lamar Jordan II, Luc Meacham und Tjard Müggenburg mit Passfängen, ihr Team bis kurz vor die Berliner Endzone brachten. Den 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich, stellte Marc Kaufmann mit einem Lauf über vier Yards her. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause, da beide Teams keine weiteren Punkte mehr erzielten. Zwar hatte Braunschweigs Kicker Luca Jeckstadt mit einem Fieldgoalversuch aus 39 Yards weitere Punkte auf dem Fuß, doch der Ball ging links an den Torstangen vorbei.
Die zweite Spielhälfte begann mit dem Kick-Off Return durch Luc Meacham und einem ersten Versuch von der eigenen 39 Yard Linie. Tyrrell Bovelle, Donovan Isom, Loan Kuci und Luc Meacham, brachten den Ball bis an die zwei Yard Linie der Berlin Rebels. Tyrrell Bovelle sorgte mit einem Lauf zum 7:14 (PAT L. Jeckstadt), für die erste Führung der Löwen.
Der folgende Drive der Rebels endete in einem Punt und auch die New Yorker Lions mussten sich via Punt, von ihren Angriffsbemühungen trennen. Der Punt der Lions durch Luc Meacham hatte aber nicht den Ausgang, den sich die Berlin Rebels wünschten. Robby Kendall konnte den Ball nicht festhalten und das freie Spielgerät rollte, unterstützt vom Braunschweiger Special Team, Richtung Endzone der Rebels. Final sicherte Leon Rönicke für sein Team den Ball zum Touchdown und zum Ausbau der Führung auf 7:21 (PAT L. Jeckstadt), in der Endzone der Hausherren.
Die Braunschweiger Verteidigung lief jetzt zur Höchstform auf und brachte immer mehr Druck auf den Quarterback der Rebels. Jacob Kaiser und Miche Vanderkerkhof sorgten jeweils mit einem Sack für Raumverlust und zwangen letztendlich die Gastgeber, mit dem Beginn des vierten und letzten Spielviertels, erneut zum Punt.
Tief in der eigenen Spielfeldhälfte tat sich der Angriff der Lions schwer und musste sich nach nur wenigen Spielzügen wieder vom Angriffsrecht trennen. Der Punt geriet zu kurz und führte zu einer neuen Angriffsserie der Berliner in bester Position, auf Höhe der 30 Yard Linie der Braunschweiger. Dankend nahmen die Hausherren das Geschenk an und verkürzten den Rückstand kurze Zeit später mit einem 15 Yard Passfang von Jakob Michaelsen auf 14:21 (PAT K. Cain). Den Anschlusstouchdown nahm der Angriff der New Yorker Lions als Weckruf und machte sich in Person von Tyrrell Bovelle auf den Weg, den alten Punkteabstand wiederherzustellen und das Spiel zu ihren Gunsten zu sichern.
Ganze sechs Spielzüge benötigte der Runningback der Löwen, um final mit einem neun Yard Lauf die Führung für sein Team auf 14:28 (PAT L. Jeckstadt) auszubauen. Mit noch etwas mehr als zwei Minuten Spielzeit, versuchten die Berlin Rebels noch einmal alles, zu punkten. Dieses Unterfangen wusste aber die Defense der Lions zu unterbinden und ließ die Hausherren nicht mehr in die Nähe ihrer Endzone. Schlussendlich knieten die New Yorker Lions das Spiel mit auslaufender Uhr ab.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Samstag, den 10. August 2024 laden die Solingen Paladins zu ihrem 4. Heimspiel der Regionalliga NRW 2024 ein. Gast wird der bislang ungeschlagene Tabellenführer aus Krefeld sein.
Alexander Busch Quarterback der Solingen Paladins - Foto: Oliver Jungnitsch
„Die Ravens spielen eine überragende Saison. Sie haben sich bislang von Spiel zu Spiel gesteigert und dabei kaum Schwachstellen gezeigt. Die extrem punktehungrige Offensive der Krefelder wird insbesondere für unsere Defense herausfordernd sein, aber dieser Aufgabe werden sich unsere Jungs um Defense-Coordinator Andreas Oelker hoch motiviert stellen. Die Zuschauer dürfen sich auf ein absolutes Spitzenspiel freuen“, so ein optimistischer Headcoach Klaudiusz Cholewinski.
Die Paladins stehen mit 12:2 Punkten nur ganz knapp hinter den Ravens (14:0) auf Platz 2 in Lauerstellung. „Allen Beteiligten ist klar, wie wichtig diese Begegnung ist. Im Normalfall fällt in diesem Spiel die Vorentscheidung über die Meisterschaft in der Regionalliga NRW und somit auch das Recht auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga (GFL2). Spannender könnten die Rahmenbedingungen eigentlich gar nicht sein.Wir erleben am Samstag in der Jahnkampfbahn ein echtes Highlight der Solinger Sportlandschaft“, freut sich Pressesprecher Jens Merten auf die kommende Partie. Das Verletztenlager hat sich durch die Sommerpause gelichtet und momentan scheint es so, als ob Headcoach Cholewinski auf einen beinahe vollständigen Kader zurückgreifen könnte.
Die Krefeld Ravens sind ein junger Verein, der in seiner Historie erst eine einzige Niederlage verzeichnen musste. Ausgerechnet diese Niederlage, gegen die Wuppertal Greyhounds im Jahr 2022, verhinderte dann auch noch den Durchmarsch von der Oberliga in die Regionalliga NRW. Seitdem legt das Team von Headcoach Kai Schreckenberg eine beeindruckende Siegesserie hin und strebt erneut den Aufstieg, dann in die GFL2, an. „Die Ravens haben sich ein Umfeld aufgebaut, von dem die meisten Vereine in Deutschland und Europa nur träumen können. Sie sind wirtschaftlich und organisatorisch so stark aufgestellt, dass sie jedes Jahr eine Vielzahl an hochkarätigen Importspielern verpflichten können und auch für deutsche Talente extrem attraktiv sind. Kombiniert mit guten Coaches, ist dieses Konzept sehr erfolgsversprechend. Letztendlich haben die Ravens mittelfristig die Spitze der deutschen Footballligen im Visier. Das wird für unser junges Team eine absolute Herausforderung“, so der Solinger Pressesprecher Jens Merten. Die Ravens stehen mit 14:0 Punkten und einem beeindruckenden Score von 361:66 auf Platz 1 der Tabelle.
Beide Teams spielen in verschiedenen Divisionen der Regionalliga NRW und sehen sich daher nur dieses eine Mal in der Saison.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner Silva- Solingen Paladins
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