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In einem bis zum Ende spannenden Spiel gegen die Berlin Adler, sichern sich die New Yorker Lions mit einem 0:17 (0:0; 0:3; 0:7; 0:7) Sieg, die vorzeitige Teilnahme an den Playoffs in der Erima-GFL 2024. Überschattet wurde der Sieg durch eine Verletzung von Quarterback Donovan Isom, der zum Ende des ersten Spielviertels, zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Die Defense der Lions war nicht zu überwinden - Foto: Fabian Uebe
Die Berlin Adler gewannen den Coin-Toss und entschieden sich für das erste Angriffsrecht. Von Beginn an war die Verteidigung der Lions im Spiel und lies den Gastgebern, um den ehemaligen Spielmacher der Braunschweiger, Hendrik Scharnbacher, wenig Platz zu agieren. Zwar konnten die Adler über ihr Laufspiel mit Chuka Okpalobi und Chrisman Kyei, Raumgewinn und ein First Down erzielen, doch nach einem Sack von OJ Thompson und Taavi Aronpää, war auf Höhe der 42 Yard Linie der Löwen Schluss. Nachdem Punt von Hendrik Scharnbacher bis auf die 21 Yard Linie der Lions, war es das Laufspiel über Tyrrell Bovelle, welches Braunschweig bis in die Hälfte der Hausherren brachte. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel, wurde Donavan Isom bei einem eigenen Lauf verletzt und musste nach einer längeren Behandlung für weitere Untersuchungen, ins Krankenhaus gebracht werden. Als Quarterback übernahm ab sofort David Shafir das Kommando im Angriff.
Nach weiteren Läufen durch Tyrrell Bovelle sowie Passfängen von Luc Meacham und Lamar Jordan II, brachte Lions Kicker Luca Jeckstadt sein Team mit dem Beginn des zweiten Quarter, mit einem 32 Yard Fieldgoal mit 0:3 in Führung. Bis zur Mittellinie ging es für die Berlin Adler in ihrem nächsten Drive voran, doch war die Defense der Lions erneut auf der Höhe und konnte durch Lukas Baumann, der den Passversuch im ausgespielten vierten Versuch abwehrte, erneut den Vorwärtsdrang unterbinden.
Quarterback David Shafir übernahm nach der Verletzung von Isom- Foto: Fabian Uebe
In guter Ausgangssituation auf Höhe der Mittellinie, begann die Offense um David Shafir ihren nächsten Angriff, der sie bis auf die 29 Yard Linie der Berliner führte. Dort unterlief dem jungen Spielmacher der Lions einer seiner wenigen Fehler, der zur einer Interception der Gastgeber durch Donavan Hayden führte. Zählbares sprang für die Adler aber nicht durch den Turnover heraus und nach einer weiteren herausragenden Abwehrleistung Braunschweigs, folgte der nächste Punt.
Bei noch knapp zwei Minuten Spielzeit in der ersten Halbzeit, kamen auch die Lions dieses Mal nicht voran und wurden ebenfalls zum Punt gezwungen. Rechneten die Adler mit einem Punt durch Luc Meacham, nutzte dieser das Momentum aus, überraschte die gesamte Verteidigung der Hauptstädter und erlief mit einem 23 Yard Lauf ein neues First Down für sein Team. Am Spielstand zur Halbzeit änderte dieser Coup aber nichts, da kurz vor Ende des zweiten Viertels David Shafir bei einem eigenen Lauf den Ball verlor, der von der Defense der Gastgeber gesichert werden konnte.
Die zweite Halbzeit begann mit dem Kick-Off der Berlin Adler und einem Return von Gee Stanley bis an die 42 Yard Linie. Abermals war es das Laufspiel über Tyrrell Bovelle, was die Löwen bis an die 33 Yard Linie der Hausherren führte. Dort war Schluss und nach einem vierten vergeblich ausgespielten Versuch, übernahmen die Adler wieder den Ball. Weit ging es nicht, denn gleich der erste Pass von Hendrik Scharnbacher auf Maylan Bacher, endete in einem Fumble des Receivers der Adler und das freie Spielgerät wurde von Gee Stanley gesichert.
Dieses Mal nahmen die Lions das Geschenk dankend an und David Shafir führte seinen Angriff souverän bis kurz vor die Berliner Endzone. Den Touchdown zum Ausbau der Führung auf 0:10 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Fabian Rolfes, nach einem vier Yard Pass des Quarterbacks der Braunschweiger.
Die Berlin Adler setzten jetzt alles auf eine Karte und griffen tief in die Trickkiste. Mit einem schönen Spielzug über Austin Okpalobi, ging es bis in die Spielfeldhälfte der New Yorker Lions und weiter bis an die 36 Yard Linie. Dort war es Taavi Aronpää, welcher mit einem Tackle für einen Raumverlust, im erneut ausgespielten vierten Versuch Berlins, sein Team wieder in Ballbesitz brachte.
Damit ging es ins vierte und letzte Spielviertel. New Yorker Lions Headcoach Troy Tomlin setzte weiterhin hauptsächlich auf das Laufspiel auf Seiten der Offense. Dieses brachte die Lions bis tief in die Spielfeldhälfte der Adler. Dort unterlief David Shafir leider der zweite Fehlwurf des Tages und Berlin Adlers Verteidiger Ippokratis Georgiadis schnappte sich den Ball und trug ihn bis an die Mittellinie zurück. Wieder scheiterte die Offense der Adler an der starken Verteidigung der Löwen und musste erneut, unverrichteter Dinge nach vier Versuchen, das Spielfeld verlassen. Von der Mittellinie aus, starteten die New Yorker Lions nun den entscheidenden Drive, der das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden sollte. Finn Oppermann mit einem 18 Yard Passfang und Arbeitstier Tyrrell Bovelle mit zwei Läufen, den letzten davon über 23 Yards zum 0:17 (PAT L. Jeckstadt), sicherten den Lions den Sieg und die Playoffs.
Zwar kam die Offense der Berlin Adler nochmal auf das Feld, doch mussten sie sich auch in ihrem letzten Drive der Partie, der Defense der Löwen geschlagen geben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Das „we are back“ Spiel am 24.06. war ein voller Erfolg für die Dürener Footballer & Cheerleader. Vor 380 Zuschauern feierten die Dämonen nach 5 Jahren ihr Comeback. Auch wenn man sportlich den Gästen aus Neuss nicht wirklich etwas entgegensetzten konnte, war es dennoch ein voller Erfolg.
Archivfoto: Aachen/Düren Demons - © Nick Jungnitsch
Bei glühender Hitze gingen die Dürener mit einem Fieldgoal durch Heiko Frings kurzzeitig in Führung und ärgerten den Favoriten aus Neuss damit gewaltig. Diese spielten ihr Spiel anschließend allerdings routiniert runter und ließen den Dürenern keinerlei Chance. Aufgrund einiger Verletzungen vor und während des Spiels trat man quasi ohne richtigen Runningback und in minimaler Besetzung.
Abseits des Spielfelds feierten auch die Demoniacs ihr Comeback und zeigten einen ersten kleinen Auftritt. Vizepräsidentin Laura Klein und Coach der Demoniacs ist mehr als zufrieden mit ihren Mädels und vor allem dem Gameday. Es war eine menge Arbeit die durch einige einzelne gestemmt werden musste.
"Wir haben quasi bei null wieder angefangen aber wollten unseren Zuschauern dennoch einen „guten alten“ Demons Gameday bescheren. So gab es das bekannte Burger BBQ, eine Hüpfburg, das Stadionmagazin sowie eine Tombola und neues Merch zum Auftakt der Heimspielserie. Dies und vieles mehr erwartet die Fans auch zum zweiten Gameday; der bereits am 31.08.2024 am Veldener Hof stattfindet. Erwartet werden die Bocholt Rhinos.", sagt Christian Kramer, der Pressesprecher der Demons.
"Das Team welches die Sommerpause genutzt hat um sich zu erholen und vor allem zu verstärken ist wieder voll im Training und bereitet sich auf den Gegner vor. Wir erwarten ein enges und ausgeglichenes Spiel, welches viel Spannung verspricht. Einlass am 31.08.2024 am Veldener Hof ist ab 14Uhr. Es empfiehlt sich aufgrund der angespannten Parkplatzsituation eine frühzeitige Anreise. Es erwartet die Bein Spaß für jung & alt sowie ein buntes Rahmenprogramm.“ so Präsident Dominik Böddrich.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Christian Kramer
Glen Toonga war wieder einmal der Topscorer für Rhein Fire - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Spiel begann mit einem vielversprechenden Lauf von Glen Toonga, der die ersten Punkte für Rhein Fire erzielte. Doch die erwartbare Erhöhung durch einen Point After Touchdown (PAT) misslang, als Sebastian Van Santens Kick geblockt wurde. Hamburgs Brandon Richard reagierte blitzschnell und lief mit dem Ball über das gesamte Feld in die Endzone der Düsseldorfer zur Two-Point Conversion (TPC). So kam es zu einem ungewöhnlichen Spielstand von 6:2, der den Gästen Hoffnung gab.
Im zweiten Quarter fand Düsseldorf jedoch besser ins Spiel und ließ keine Punkte mehr zu. Zur Halbzeit führte das Heimteam souverän mit 20:2. Nach der Pause dominierte Rhein Fire das Geschehen und erhöhte den Vorsprung kontinuierlich. Neben zwei weiteren Touchdowns von Glen Toonga trugen sich auch TJ Alexander, Patrick Poetsch, Tim Sauerland und Sergej Kendus in die Scorerliste ein. Die letzten Punkte des Spiels erzielte Van Santen mit einem beeindruckenden 49-Yards-Fieldgoal.
Trotz der klaren Überlegenheit wurde nach dem Spiel Jim Tomsula, der Head Coach von Rhein Fire, darauf angesprochen, warum er nicht einen noch höheren Sieg angestrebt habe. Er antwortete: „Das ist nicht sportlich: Gewinnen, wenn es geht, auch klar gewinnen, das wollen wir auch. Aber den Gegner demütigen und ihm 90 Punkte verpassen, dieses 'Running up the score', das ist nicht unser Stil.“
Die Hamburg Sea Devils, trainiert von Head Coach Matt Johnson, mussten sich erneut geschlagen geben. Trotz der 42:45-Niederlage von Stuttgarts Konkurrent Stuttgart Surge gegen die Tirol Raiders wird der amtierende Champion (Rhein Fire) voraussichtlich mit einem Wildcard-Spiel in die Play-offs starten.
Für Rhein Fire geht es am kommenden Sonntag, den 18. August 2024, weiter, wenn sie um 16:25 Uhr Berlin Thunder zum letzten Heimspiel der regulären Saison in der Schauinsland-Reisen-Arena empfangen.
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am Samstag, den 10. August 2024, erlebten die Lüdenscheid Lightnings in ihrem letzten Heimspiel der Saison einen triumphalen Sieg über die Euskirchen Lions. Vor 738 begeisterten Zuschauern setzten sich die Gastgeber mit 42:14 (13:00/08:07/07:00/14:07) gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Lions durch und übernahmen damit die Tabellenführung in der Landesliga NRW.
Ricky Johns wurde MVP des Spiel - Foto: Oliver Jungnitsch
Das Spiel stand unter dem Motto „Salute to Service“, bei dem alle Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, THW sowie Rettungs- und Pflegediensten freien Eintritt erhielten und sich dem Publikum präsentieren durften. Als besonderes Highlight führte Landrat Marco Voge den Coin Toss durch, der den offiziellen Beginn des Spiels markierte.
Die Lions erhielten den Ball zum ersten Drive, scheiterten jedoch im vierten Versuch und mussten den Ball an die Lightnings abgeben (Turnover on Downs). Die Hausherren starteten deutlich besser: Quarterback Riley Cooper fand mit einem langen Pass seinen Wide Receiver Ricky Johns, der den ersten Touchdown des Spiels erzielte. Kicker Jannik Steuber verwandelte den Extrapunkt sicher, und die Lightnings gingen mit 7:0 in Führung.
Nur wenige Minuten später sicherte Johns einen Fumble der Lions, was die Lightnings in eine gute Feldposition brachte. Dies nutzte Runningback Waldemar Bechthold, der sich über kurze Distanz in die Endzone tankte und den Vorsprung auf 13:0 ausbaute. Der anschließende PAT misslang jedoch.
Im nächsten Viertel war es erneut das Laufspiel der Lightnings, das den nächsten Touchdown brachte. Runningback Jan Berger erhöhte auf 19:0. Head Coach Jens Ellermann entschied sich für eine Two-Point Conversion, die erfolgreich durch einen Pass von Cooper auf Johns abgeschlossen wurde, womit es 21:0 stand.
Kurz vor der Halbzeitpause gelang es den Euskirchen Lions, durch einen Pass von Quarterback Michael Zimmer auf Wide Receiver Fynn Handschke zu verkürzen. Nach einem erfolgreichen Extrapunkt durch Jeremy Franke ging es mit 21:7 in die Kabinen.
Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Lightnings das Spiel. Jan Berger erzielte nach einem weiteren Lauf seinen zweiten Touchdown des Tages und Steuber verwandelte den PAT zum 28:7. Es folgte ein Pass von Cooper auf Tight End J. Hidden, der den Spielstand auf 35:7 erhöhte.
Die Lions konnten noch einmal durch einen Trickspielzug verkürzen, als Jonas Schmitz den Ball auf Quarterback Zimmer in der Endzone passte, der den Touchdown zum 35:14 erzielte. Doch die Lightnings blieben dominant. Head Coach Ellermann gab seinem zweiten Quarterback Jan Santen Spielzeit, der sich mit einem präzisen Pass auf Tight End Tommy Le für einen weiteren Touchdown bedankte. Steuber verwandelte erneut sicher den PAT zum Endstand von 42:14.
Durch diesen eindrucksvollen Sieg übernehmen die Lüdenscheid Lightnings die Tabellenführung von den Euskirchen Lions. Beide Teams haben nun bis Anfang September Spielpause, bevor die Saison in der Landesliga weitergeht.
Beim letzten Heimspiel der Lüdenscheid Lightnings gegen die Euskirchen Lions waren besondere Gäste anwesend: Mitglieder der "Germany Old Stars", einer Spielgemeinschaft aus ehemaligen und verdienten Footballspielern. Sie nutzten die Gelegenheit, um im Nattenbergstadion für ein bevorstehendes Benefizspiel zu werben. Am 29. September 2024 werden die "Germany Old Stars" in dem "Klaus Hein Bowl" gegen eine niederländische Auswahl antreten. Kickoff ist um 15:00 Uhr. Die Veranstaltung verspricht ein spannendes Spiel für einen guten Zweck, und die Organisatoren hoffen auf zahlreiche Zuschauer. Tickets kann man über diesen Link erwerben.
- 06:00 – TD: Pass von Cooper auf Johns
- 07:00 – PAT Steuber
- 13:00 – TD: Run Bechthold (PAT nicht gut)
- 19:00 - TD: Run Berger
- 21:00 – TPC: Pass von Cooper auf Johns
- 21:06 – TD: Pass von Zimmer auf Handschke
- 21:07 – PAT Franke
- 27:07 - TD: Run Berger
- 28:07 - PAT Steuber
- 34:07 – TD: Pass von Cooper auf Hidden
- 35:07 - PAT Steuber
- 35:13 – TD: Pass von Schmitz auf Zimmer
- 35:14 – PAT Franke
- 41:14 – TD: Pass von Santen auf Le
- 42:14 – PAT Steuber
Oliver Jungnitsch für NRW Football
In einem, von beiden Verteidigungsreihen bestimmten Spiel, unterliegen die New Yorker Lions den Dresden Monarchs knapp mit 13:17 (0:7; 10:3; 0:0; 3:7) und beenden damit ihre über fünf Spiele andauernde Siegesserie.
LB #3 Gee Stanley und die Defense der Lions zeigten eine starke Leistung - Foto: Fabian Uebe
Knapp 1.500 Zuschauer im Stadion am Salzgittersee sahen eine spannende Partie, welche erst in den letzten Minuten zu Gunsten der Gäste entschieden wurde. Die Lions gewannen den Coin-Toss und entscheiden sich dafür den Ball zu empfangen. Dresdens Kicker Florian Finke begann das Spiel mit dem Kick-off und bescherte den Lions einen ersten Versuch an der eigenen 25 Yard Linie. Mit Pässen von Donovan Isom auf Luc Meacham und Läufen von Tyrrell Bovelle, als auch dem Spielmacher der Löwen selbst, ging es kontinuierlich bis an die 10 Yard Linie der Monarchs voran. Dort war dann Schluss für die Hausherren, den auch ein ausgespielter vierter Versuch, führte nicht zum Erfolg.
Besser lief es für den Angriff der Dresden Monarchs in ihrer ersten Angriffsserie. Mit einer „No-Huddle“ Offense, ging es schnell bis tief in die Spielfeldhälfte der Lions voran. Zwar konnte die Abwehr der Braunschweiger immer wieder Druck auf Dresdens Spielmacher Brock Domann ausüben, doch schaffte es der US-Amerikaner sich aus der Umklammerung zu lösen oder eine Anspielstation zu finden. Letztendlich war es Monarchs Ballfänger Jordi Torrededia, der einen 20 Yard Pass seines Quarterback fing und zum 0:7 (PAT F. Finke) in die Endzone der Löwen einlaufen konnte.
Die New Yorker Lions ließen sich davon nicht beeindrucken und Luc Meacham trug umgehend den Kick-off der Gäste, über 50 Yards bis in die Spielfeldhälfte der Monarchs zurück. Moritz Riedinger mit zwei Passfängen und Tyrrell Bovelle mit starken Läufen, brachten ihr Team bis kurz vor die Endzone der Dresdener.
Kurz nachdem Wechsel ins zweite Quarter war es Spielmacher Donovan Isom, der mit einem ein Yard Lauf, den 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich erzielte. Den Gästen gelang es zwar, speziell durch ihren Runningback Nico Barrow, im folgenden Drive erneut bis kurz vor die Endzone der Lions zu gelangen, doch die Abwehr von Defense Koordinator Dave Likins war hellwach und nach einem Quarterback-Sack durch OJ Thompson, blieb den Monarchs nur ein 25 Yard Fieldgoal durch Florian Finke zum 7:10 Zwischenstand.
Nach einem kurzen Kick-off der Monarchs und einem Return von Braunschweigs Maximilian Wessel bis an die eigene 40 Yard Linie, führte ein weiterer Passfang von Moritz Riedinger und Läufe von Tyrrell Bovelle sowie Donovan Isom, die Lions bis an die 36 Yard Linie der Sachsen.
Es folgte eine Schrecksekunde für die Löwen, nach einem Tackle gegen ihren Quarterback. Donovan Isom blieb auf dem Rasen liegen und konnte nur mit Unterstützung das Spielfeld verlassen. Als Spielmacher übernahm David Shafir, der mit Pässen auf Luc Meacham und einer Strafe gegen die Abwehr der Dresden Monarchs, wegen einem zu späten Angriff auf den Quarterback, sein Team bis an die 12 Yard Linie der Goldhelme voranbrachte.
Dort übernahm Donovan Isom wieder das Ruder im Angriff und Luca Jeckstadt stellte final, mit einem 25 Yard Fieldgoal zum 10:10, den Halbzeitstand her. Die zweite Halbzeit startete mit dem Kick-off von Luca Jeckstadt und einer Defense der Lions, welche den Angriff der Dresden Monarchs in ihre Grenzen wies und zum Punt aus der eigenen Hälfte zwang. Auf Höhe der eigenen 15 Yard Linie übernahmen die Löwen und trugen den Ball hauptsächlich mit Läufen über Tyrrell Bovelle und Donovan Isom, als auch Passfänge von Moritz Riedinger und Luc Meacham, bis an die 25 Yard Linie der Dresdener voran.
Mit dem Wechsel in den vierten und letzten Spielabschnitt war es Luca Jeckstadt vorbehalten, mit einem 32 Yard Fieldgoal zum 13:10, sein Team erstmalig in Führung zu bringen. Zwar gelang es den Monarchs im Anschluss, bis kurz vor die Mittellinie zu kommen, doch Braunschweigs Verteidigung zwang sie mit einer starker Leistung, in den vierten Versuch. Die Dresdener Verantwortlichen entschieden sich diesen auszuspielen und sollten damit schlussendlich die Entscheidung vorbereiten.
Monarchs spanischer Wide Receiver und Scorer des ersten Touchdowns der Partie, Jordi Torrededia, entwischte seinen Verteidigern und fing einen 41 Yard Pass seines Spielmachers Brock Domann, auf Höhe der 11 Yard Linie der New Yorker Lions. Den Score zum 13:17 (PAT F. Finke) erzielte Runningback Nico Barrow im Anschluss.
Mit knapp neun Minuten auf der Spieluhr, erhielten die Hausherren wieder das Angriffsrecht. Abermals kamen die Lions, mit einem Mix aus Lauf- und Passspiel, bis tief in die Spielfeldhälfte der Monarchs voran. Doch ein Sack von Linebacker Taylor Pawelkowski auf Seiten Dresdens und eine Strafe gegen die Offense Line im ausgespieltem vierten Versuch, sorgten für einen weiteren Turnover und Ballverlust. Bei noch etwas mehr als drei Minuten Spielzeit, hatten die Gäste nun die Möglichkeit den Sack zu zumachen.
Braunschweigs Abwehr hatte etwas dagegen und stoppte den Drive auf Höhe der Mittellinie. Somit erhielten die Lions eine weitere Chance bei verbleibenden zwei Minuten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entschieden. Es gelang ihnen ein neuer erster Versuch durch einen schönen Catch von Fabian Rolfes, doch mit auslaufender Uhr und ohne Auszeiten, war dann kurz vor der Mittellinie Schluss. Die Dresden Monarchs mussten nur noch abknien und konnten dann ihren siebten Sieg, im achten Spiel der Saison, bejubeln.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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