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Rhein Fire mit dem ersten Heimspiel in dieser Saison und das in einem anderen und besonderem Stadion - Foto: Oliver JungnitschDie Fire-Party bietet ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Street-Food-Ständen und Aktionsflächen – und macht die Arena schon am Mittag zum Place to be in der NRW-Landeshauptstadt. Besonders freut sich Rhein Fire General Manager Max Paatz auf prominente Unterstützung aus den USA: „Unser NFL-Partnerclub, die Seattle Seahawks, wird am Spieltag überall präsent, erleb- und spürbar sein. Dieses Engagement ist einmalig und für uns eine große Ehre.“
Mit Michael Bennett, Super-Bowl-Champion von 2014 und dreifacher Pro Bowler, reist ein echtes NFL-Schwergewicht nach Düsseldorf. Begleitet wird er von zwei Cheerleadern der Seahawks Dancers sowie den Maskottchen Blitz und Boom. Auch die Indianapolis Colts sind mit einem großen Promostand vor Ort vertreten, während die Green Bay Packers ihren ehemaligen Defensive Back Ha Ha Clinton-Dix als Markenbotschafter und NFL-Veteranen entsenden. Neben Selfie- und Autogrammstunden geben die NFL-Stars auf der Partybühne vor der Arena spannende Einblicke in das Leben und den Alltag der Liga – und lassen sich von der Euphorie der Rhein Fire Family mitreißen.
Auch die Seahawkers Germany, der weltweit größte Fanclub der Seahawks, zeigt Flagge in Düsseldorf – und wird als lautstarker 12th Man später in der Arena mitfiebern. Ein musikalisches Highlight folgt bereits vor dem Kickoff: Die Seattle Seahawks präsentieren DJ SAY WHAAT – Vizeweltmeister des renommierten Red Bull 3Style und gefeiert für seine energiegeladenen Mashups und starke Bühnenpräsenz. Er sorgt für beste Partystimmung noch vor dem ersten Snap.
Rhein Fire und Düsseldorf – in Zeiten der NFL Europe war das eine feste Verbindung. „Der Name Rhein Fire ist bis heute vielen Menschen im Rheinland ein Begriff – selbst wenn sie bislang noch kein Spiel des amtierenden ELF-Champions gesehen haben“, betont Club-Eigentümer Martin Wagner. „Gerade sie möchten wir am Sonntag willkommen heißen und für uns begeistern.“
Spätestens beim Einlauf des Teams und der spektakulären Pyroshow dürfte sich jede und jeder vom elektrisierenden Stadionerlebnis mitreißen lassen. Für Gänsehaut sorgt zudem ein Auftritt von 100 Kindern des Schulchors der International School of Düsseldorf, die vor dem Kickoff die deutsche und die österreichische Nationalhymne live singen.
Sportlich ist Spannung garantiert: Die Gäste aus Wien brennen auf Revanche, nachdem Rhein Fire das Finale im vergangenen Jahr mit 51:20 deutlich für sich entscheiden konnte. Mit Rhein Fire und den Vienna Vikings treffen zwei der Top-Teams der European League of Football aufeinander – beide zählen auch in dieser Saison zum engeren Favoritenkreis auf den Titel.
„Mit kurzen Regelerklärungen unserer Stadionsprecher stellen wir sicher, dass auch Football-Neulinge auf den Tribünen das Duell zwischen Rhein Fire und den Vikings mit Begeisterung verfolgen können“, verspricht General Manager Max Paatz.
Regionalliga West, 24. Mai 2025 – Kickoff: 16:00 Uhr, Münster: Die Münster Phoenix haben am Samstagnachmittag ein eindrucksvolles Statement in der Regionalliga West gesetzt und die Troisdorf Jets vor heimischem Publikum mit einem dominanten 51:0-Sieg regelrecht überrannt.
Luca Beck (#0), der Running Back von Münster, wurde zum MVP gewählt - Foto: Oliver Jungnitsch
Schon früh zeigte sich, dass die Hausherren das Spielgeschehen komplett kontrollierten – sowohl offensiv als auch defensiv. Quarterback Bennet Varro glänzte mit einer herausragenden Leistung: Drei Rushing Touchdowns und drei weitere Passing Touchdowns auf Paul Turowski, Maxi Elfers und Chris Busse unterstrichen seine Vielseitigkeit und Spielfreude.
Ein besonderer Moment folgte, als der junge Quarterback Thorben Prigge, der aus der eigenen Jugend stammt, seinen ersten Passing Touchdown auf Achim Bah warf – eine Szene, die nicht nur sportlich, sondern auch emotional für Begeisterung sorgte.
Kicker Hendrik Schröder komplettierte das Punktefestival mit sechs Extrapunkten und einem Field Goal. Doch nicht nur die Offense lieferte: Die Defense der Phoenix präsentierte sich ebenso dominant. Sebastian Scheidt, Kapitän der Defense, fing eine Interception, während Jan Fritzer, Matthias Siemann und Oskar Dodenhof je einen Fumble sichern konnten.
Auf Seiten der Jets - mit ihrem Head Coach Chris Breinig - war bereits vor dem Anpfiff klar: Es würde schwer werden. Mit kleinem Kader angereist und ohne ihren etatmäßigen Quarterback W. Francois, mussten die Gäste improvisieren. Der eigentliche Top-Receiver der Jets übernahm die Quarterback-Rolle – was zur Folge hatte, dass Troisdorf vermehrt auf Wildcat-Formationen setzte.
Sebastian Fahrinsland, Co-Head-Coach der Phoenix kommentierte nach dem Spiel: „Das hat natürlich dann auch starken Einfluss auf den Spielstil gehabt. Es wurde einfach deutlich mehr Wildcat gespielt, weil der eigentliche ja Top Receiver von den Jets dann als Quarterback eingesetzt wurde – und der dementsprechend auch häufig dann gelaufen ist. Das hat den Spielstil verändert, sie aber insgesamt wesentlich weniger gefährlich gemacht, muss man sagen.“
Bildergalerie zum Spiel:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Lübeck Cougars - Helm (Foto: Oliver Jungnitsch)Zum Heimauftakt wollen die Cougars eine Reaktion auf die 3:24-Niederlage gegen die Rostock Griffins zeigen. Headcoach Don Lowrey äußerte sich nach der Partie entsprechend selbstkritisch: „Ich bin nie zufrieden mit einer Niederlage. Wir hätten in einigen Bereichen besser spielen können. Es liegt an uns, diese bis zum nächsten Spiel zu verbessern.“
Die Trainingswoche stand ganz im Zeichen der Fehleranalyse und intensiven Vorbereitung auf den kommenden Gegner. Lowrey fordert von seinem Team einen deutlichen Leistungssprung: „Das Wichtigste ist, nicht die gleichen Fehler wie im ersten Spiel zu wiederholen. Fehler sind menschlich – aber es ist unprofessionell, sie ständig zu machen.“ Positiv: Gegen Rostock gab es keine nennenswerten Verletzungen – ein Vorteil in der intensiven Anfangsphase der Saison. Der gesamte Kader steht für das Heimspiel zur Verfügung.
Mit den Leipzig Lions wartet ein ambitionierter Aufsteiger auf die Cougars. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart wollen die Sachsen in Lübeck ihren ersten Sieg einfahren. Die Gastgeber sind gewarnt – und setzen auf den Heimvorteil sowie die Unterstützung der Fans am Buniamshof, um selbst den ersten Erfolg der Saison zu feiern. Kick-off ist am Samstag um 16 Uhr. Die Cougars hoffen auf ein volles Stadion und lautstarke Unterstützung beim ersten Heimauftritt der Saison.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Björn Brinkmann - Lübeck Cougars
Im letzten Jahr war das Spiel eine klare Angelegenheit für die Münsteraner - sie gewannen mit 36:0 (Foto: Nick Jungnitsch)Die Phoenix, hervorgegangen aus den beiden traditionsreichen Vereinen Münster Blackhawks und Münster Mammuts, treten in ihrer zweiten Saison als Fusionsmannschaft in der Oberliga und in der Regionalliga an. Aktuell zeigen sich die ehemaligen Blackhawks (Regionalliga) kämpferisch: Nach einer Auftaktniederlage gegen den aktuellen Tabellenführer konnten sie sich im zweiten Spiel knapp gegen die Solingen Paladins durchsetzen. Der Auswärtssieg war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiges Signal an die Fans – die neue Identität der Phoenix beginnt, auf dem Feld Form anzunehmen.
Die Troisdorf Jets reisen mit gemischter Bilanz an. Ein Sieg gegen die Assindia Cardinals am vergangenen Wochenende steht auf der Haben-Seite, jedoch mussten sich die Jets bereits zweimal geschlagen geben – gegen die Cologne Crocodiles und die Minden Wolves. Head Coach Chris Breinig steht nun vor der Aufgabe, den Schwung mitzunehmen um im Münsterland weiter in die Erfolgsspur zu bleiben.
Eintrittspreise wurden bislang nicht kommuniziert, doch der Sportpark Sentruper Höhe dürfte auch ohne Vorverkaufsinfos wieder zahlreiche Football-Fans anziehen. Die Atmosphäre in Münster gilt als familiär, lautstark und leidenschaftlich – beste Bedingungen also für einen spannenden Football-Nachmittag.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Assindia Cardinals - Foto: Sascha SchneiderUnd genauso kam es. Die Men in Blue der Assindia Cardinals gerieten in Troisdorf früh mit 0:14 in Rückstand und fanden anschließend nicht mehr ins Spiel zurück.
Andersons Fazit: „Wir sind zu langsam gestartet und haben uns zu viele Fehler, Strafen und Turnovers erlaubt. Die Niederlage tut weh, aber wir haben nicht das Notwendige getan, um gewinnen zu können. Jetzt gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und direkt mit der Vorbereitung auf Münster zu beginnen.“
Dafür bleibt noch etwas Zeit: Die Begegnung mit den Münster Blackhawks findet nach einem spielfreien Wochenende am 31. Mai um 15:00 Uhr im Sportpark Am Hallo statt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
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