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Am vergangenen Samstag fieberte ganz Football-Düren dem Spitzenspiel in der NRW-Liga entgegen: Die zweitplatzierten Düren Demons sollten am Veldener Hof auf die drittplatzierten Coesfeld Bulls treffen.
Gegner aus Coesfeld sagt Spiel bei den Düren Demons ab - Foto: Düren Demons
Doch dazu kam es nicht – die Gäste aus dem Münsterland sagten kurzfristig wegen Spielermangels ab. „Das war ein echter Schock für uns“, erklärte Präsident Dominik Böddrich. „Für dieses letzte Spiel vor der Sommerpause hatten wir ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und viel investiert.“ Mindestens 300 Zuschauer wurden im heimischen Stadion erwartet.
Nach kurzer Diskussion entschied sich der Vorstand, den Spieltag dennoch stattfinden zu lassen – unter geänderten Vorzeichen. Der Eintritt wurde deutlich reduziert, stattdessen trat die Offense der Demons gegen die eigene Defense an. Ergänzt wurde das Programm durch zusätzliche Auftritte der Cheerleader-Gruppe Demoniacs sowie eine verlängerte Halbzeitshow mit einem Liveauftritt des Deutschrap-Kollektivs AC Artist Collective.
Alles auf eine Karte – und es funktionierte! Obwohl sich die Absage der Coesfelder rasch über die sozialen Medien verbreitete, fanden am Ende rund 150 Zuschauer den Weg ins Stadion und erlebten einen entspannten Football-Tag gemeinsam mit dem Team und den Cheerleadern.
„Es war mal ein anderes Feeling beim Gameday“, sagte Zuschauer und Demons-Fan Klaus Hannen. „Bei bestem Wetter haben wir viel über Football gelernt. Es war einfach ein richtig schöner Tag.“
Ein kleiner Lichtblick also für die American Footballer aus dem Kreis Düren. „So etwas möchten wir in dieser Saison aber nicht noch einmal erleben“, betonte ein sichtlich entspannter Präsident Böddrich nach der Veranstaltung.
Nun gehen die Demons als Tabellenzweiter und Mitfavorit auf den Aufstieg – gemeinsam mit Hückelhoven – in die verdiente Sommerpause. Weiter geht’s am 23. August, wenn die aufstrebende Trendsportart American Football in Düren in die heiße Phase der Saison startet.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Dominik Böddrich (redaktionell geändert)
Gabriel Love sprintete 98 Yards in 11 Sekunden - Foto: Gunnar RosenowNach einer beeindruckenden Opening Show, unter anderem mit der starken Griffiness Pregame Show, legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Den Kickoff der Lions nahm WR #6 Gabriel Love an der 2-Yard-Linie auf – elf Sekunden später stand er bereits in der Endzone der Gäste. Die großartige Stimmung im gut gefüllten Leichtathletikstadion fand so gleich zu Beginn ihren Höhepunkt. Der PAT durch WR und K #8 Arthur Riemer war gut – 7:0.
Auch die Defense zeigte, dass sie in nichts nachstehen wollte, setzte im ersten Drive der Lions einige krachende Ausrufezeichen und zwang die Gäste zum Punt. Schon kurze Zeit später befand sich der Ball – dank eines gelungenen Mixes aus Lauf- und Passspiel – erneut in der Endzone der Lions. QB #4 Vidal Woodruff passte auf TE #15 Jonas Beumer – PAT gut, 14:0. Nur vier Plays später verlor Leipzig wieder den Ballbesitz. Die Griffins in Topform, auf dem Weg zum nächsten Touchdown – doch hier unterlief Woodruff einer seiner wenigen Fehler an diesem Tag. Acht Yards vor der Endzone landete sein Pass in den Armen der Leipziger Defense. Doch auch dieser Drive der Gäste endete nach einem 3 & Out – erneut dank der bärenstarken Griffins-Defense.
Beim anschließenden Punt der Lions, die einen Trickspielzug versuchten, waren die Hausherren hellwach. DB #22 Daniel Beumer brachte den Punter rechtzeitig zu Boden – Ballbesitz Griffins an der 17-Yard-Linie der Lions. Die Gäste warfen nun alles in die Goalline-Defense und zwangen die Griffins „nur“ zu einem Field Goal – 17:0.
Es folgte der erste gute Drive der Leipziger, doch ein ausgespielter vierter Versuch an der 36-Yard-Linie der Griffins endete ebenfalls ohne Punkte. Ein Gang-Tackle drängte den Lions-Quarterback ins Aus. Im Gegenzug ein sehenswerter Drive der Griffins: Woodruff hatte Zeit und passte auf Love, Saint-Jean, Beumer und Soulerot bis kurz vor die Endzone. WR #13 Lucian Stepanek vollendete mit einem 3-Yard-Lauf. Der PAT misslang – 23:0.
Auch danach kamen die Lions nicht richtig ins Spiel. Kurz vor der Pause erhöhten die Rostocker durch das Duo Woodruff/Beumer auf 30:0 – Halbzeit und Zeit zum Durchschnaufen für Fans und Gäste.
Leipzig kam mit neuem Schwung aus der Kabine und wurde für seinen Einsatz belohnt: QB Bodman fand WR Kevin Stelzer zum ersten Touchdown der Lions. Der Rostocker Angriff stockte und musste punten. Doch die Defense hielt dagegen – und dann brandete Applaus auf: Quarterback Isaiah Weed, der Erfolgs-Spielmacher aus 2023, kehrte zurück aufs Feld. Als wäre er nie weg gewesen, vollendete er nur vier Plays später einen Touchdown – 37:7.
Die Griffins-Defense zwang die Lions erneut zum Punt. Mit Beginn des letzten Spielviertels war das Spiel quasi entschieden. Die Coaches der Griffins wechselten nun munter durch – alle Spieler kamen zum Einsatz. Die diszipliniert auftretenden Sachsen nutzten die Phase und erzielten verdient weitere Punkte.
Für die Griffins legte Woodruff nochmals nach und fand WR #1 Ruben Saint-Jean für den letzten Touchdown – Endstand 44:20 und die verdiente Bestätigung der Tabellenführung.
Etwas überraschend fiel der deutliche Sieg dennoch aus. Die Leipziger hatten in einem Testspiel gegen die Dresden Monarchs überzeugt (Endstand 13:23 gegen den aktuellen Tabellenführer der GFL 1). Die Griffins taten sich in ihrem Test gegen Dresden schwerer. Nun steht eine kleine Verschnaufpause für die Rostocker an. Am 26.07. kommen die Langenfeld Longhorns nach Rostock – das klar verlorene Hinspiel ist den Griffans sicherlich noch in schmerzhafter Erinnerung. Es gibt also etwas gutzumachen…
Einlass am 26.07.2025 ab 14:30 Uhr, Kickoff wie gewohnt um 16:00 Uhr beim WIRO-Spieltag.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Aufgrund anhaltender Verletzungssorgen standen gleich fünf Neuzugänge für die Braunschweiger auf dem Feld. Im Angriff feierten der französische Quarterback Marouane Dardour, die Runningbacks Vincent Fehr und Nils Bünger sowie Rückkehrer Fabian Rolfes (Tight End) ihr Debüt. In der Defense verstärkt der Brasilianer Gabriel Montagner ab sofort die Line.
Die Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich für den ersten Ballbesitz. Doch schon der erste Passversuch von Karé Lyles auf Michael Breuler geriet zu kurz – Royals-Safety Ronaldo Tomasello fing den Ball ab. Die Gastgeber begannen ihren Drive an der eigenen 32-Yard-Linie, wurden jedoch von der gut aufgelegten Defense der Lions schnell gestoppt und mussten punten.
Braunschweig bewegte den Ball mit Läufen von CJ Okpalobi und Pässen auf Breuler und Kirby bis an die 9-Yard-Linie der Royals. Kicker Mark Peschelt brachte die Lions mit einem 26-Yard-Fieldgoal mit 3:0 in Führung.
Im nächsten Drive tastete sich Potsdam, angeführt von Quarterback Kenyatte Allen, mit variantenreichem Lauf- und Passspiel bis tief in die Hälfte der Lions vor. Doch beim ersten Spielzug des zweiten Viertels verlor Allen beim Versuch eines eigenen Laufes den Ball, den Lauritz Heinze für Braunschweig sichern konnte. Allerdings blieb auch dieser Turnover folgenlos – die Potsdamer Defense ließ kaum Raumgewinn zu.
Im weiteren Verlauf kam mit Neuzugang Xeavier Bullock ein zweiter US-Quarterback für Potsdam ins Spiel. Auch er brachte sein Team bis an die 5-Yard-Linie der Lions, verlor jedoch ebenfalls bei einem Laufversuch den Ball, den Safety Louis Bergeron in der Endzone sichern konnte. In der Folge blieb das Spiel defensiv geprägt. Erst kurz vor der Halbzeit gelang den Lions weitere Punkte: Patrick Finke blockte einen Punt der Royals, der Ball rollte über die Endzone hinaus – Safety, 5:0 für Braunschweig.
Nach der Halbzeit präsentierten sich die Royals deutlich verbessert. Die Offense fand nun Wege, die Braunschweiger Verteidigung zu knacken. Ein 5-Yard-Touchdown-Pass von Kenyatte Allen auf Tight End Finn Krause brachte Potsdam erstmals in Führung – 8:5 nach erfolgreicher Two-Point-Conversion durch Maceo Flowers.
Auch die Defense der Royals dominierte nun das Spielgeschehen. Die Angriffsversuche der Lions wurden früh gestoppt, Braunschweig fand kaum noch Mittel und Wege zum Raumgewinn. Mit kraftvollen Läufen von Heiko Bals und Xeavier Bullock arbeitete sich Potsdam erneut bis tief in die Lions-Hälfte vor. Bullock erhöhte mit einem 14-Yard-Lauf auf 16:5 (TPC Bals).
Im Schlussviertel setzten die Royals ihren dominanten Auftritt fort. Die Defense ließ weiterhin nichts zu, während die Offense das Laufspiel konsequent durchzog. Heiko Bals erhöhte mit einem 9-Yard-Touchdown-Lauf auf 24:5, erneut gefolgt von einer erfolgreichen Conversion – diesmal durch Bullock selbst.
Den Schlusspunkt setzte Aashari Crosswell: Ein Passversuch von Karé Lyles in die Endzone der Royals wurde abgefälscht, Crosswell fing den Ball und trug ihn über das gesamte Feld – rund 100 Yards – zum Touchdown zurück. Die anschließende Two-Point-Conversion von Kenyatte Allen besiegelte das 32:5-Endergebnis.
Der Versuch der Lions, mit auslaufender Uhr noch Ergebniskosmetik zu betreiben, blieb ohne Erfolg.
Scoreboard
| Zeitpunkt | Aktion |
|---|---|
| 1. Viertel | 26-Yard-Fieldgoal – M. Peschelt (0:3) |
| 2. Viertel | Safety – Blocked Punt durch P. Finke, Ball rollt über die Endzone (0:5) |
| 3. Viertel | 5-Yard-TD-Pass – K. Allen auf F. Krause (TPC M. Flowers) (8:5) |
| 3. Viertel | 14-Yard-TD-Lauf – X. Bullock (TPC H. Bals) (16:5) |
| 4. Viertel | 9-Yard-TD-Lauf – H. Bals (TPC X. Bullock) (24:5) |
| 4. Viertel | 100-Yard-Interception-Return-TD – A. Crosswell (TPC K. Allen) (32:5) |
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Die Assindia Cardinals empfangen die Solingen Paladins - Foto: Oliver JungnitschWährend die Paladins mit einer ausgeglichenen Bilanz von 3:3 und mit drei Siegen in Folge selbstbewusst nach Essen reisen, kämpfen die Cardinals nach vier Niederlagen in Serie um den Anschluss ans Mittelfeld. Mit bislang zwei Siegen aus sechs Spielen belegt das Team von Interims-Headcoach Jörg Mackenthun den sechsten Platz – und steht unter Druck.
„Es ist ein richtungsweisendes Spiel“, erklärt Mackenthun. „Mit einem Erfolg könnten wir uns ein wenig von den Abstiegsplätzen absetzen. Eine Niederlage würde uns dagegen mit Sorgen in die Sommerpause schicken.“ Trotz anhaltender Verletzungssorgen zeigt sich der Coach kämpferisch: „Solingen ist in der Favoritenrolle. Aber wir werden den Kampf annehmen und alles auf dem Feld lassen. Win one play bleibt weiterhin aktuell.“
Ein einfaches Spiel erwartet auch Paladins-Headcoach Alexander Thomas nicht: „Niemand wird die Cardinals unterschätzen. Sie spielen extrem physisch und sind in der Lage, jederzeit zu punkten.“ Die Partie gegen Essen sei ein echter Härtetest, so Thomas – auch deshalb, weil die Vorbereitung aufgrund extremer Wetterbedingungen in dieser Woche überwiegend theoretisch verlief.
Trotzdem ist die Stimmung im Solinger Lager optimistisch. Vorsitzender Ingo Hübner Silva lobt insbesondere die Entwicklung des jungen Teams: „Wir haben darauf vertraut, dass wir nach dem schweren Start zurückkommen. Das Team hat das Vertrauen in die eigenen Stärken bestätigt.“ Auch Pressesprecher Jens Merten betont: „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Es gibt kaum echte Favoritenrollen. Wichtig wird sein, mit wenigen Fehlern durch das Spiel zu kommen.“
Besondere Brisanz erhält das Spiel durch den Trainerwechsel bei den Cardinals: Nach dem Abschied von Sherman „DJ“ Anderson übernahm Jörg Mackenthun interimsweise das Kommando an der Sideline. Ein Neuanfang, der aus Sicht der Paladins nicht unterschätzt werden darf: „Mit dem alten Fuchs Mackenthun werden die Cardinals uns sicher alles abverlangen“, warnt Markus Jantke, Vorstand Sponsoring der Paladins.
Für die Fans bietet der Spieltag einen besonderen Leckerbissen – denn aufgrund der Gruppeneinteilung in der Regionalliga treffen Solingen und Essen nur in dieser einen Partie aufeinander. Danach geht es in die Sommerpause, die bis zum 24. August andauert. Dann empfangen die Paladins die Cologne Crocodiles in der heimischen Jahnkampfbahn und die Assindia Cardinals reisen zu den Minden Wolves.
Gameday-Infos auf einen Blick:
📅 Datum: Sonntag, 6. Juli 2025
🕒 Kickoff: 15:00 Uhr (Einlass ab 14:00 Uhr)
📍 Ort: Stadion Am Hallo, Hallostraße 50, 45141 Essen
Oliver Jungnitsch für NRW Football
„Take Me Home, Country Roads“ von John Denver ist seit den NFL-Spielen in München und Frankfurt längst zur inoffiziellen Hymne der deutschen Football-Fans geworden – ein Ritual, das in vielen Stadien zelebriert wird. Auch die mitgereisten Anhänger der Minden Wolves stimmten im letzten Viertel beim Auswärtsspiel in Münster lautstark mit ein. Ihre Freude war berechtigt: Mit einem deutlichen 35:14 (7:0, 7:14, 14:0, 7:0)-Sieg sicherten sich die Wolves nicht nur zwei wichtige Punkte, sondern auch Platz zwei in der Tabelle.
Zach Cavanaugh - Quarterback der Minden Wolves mit Ball (Foto: Minden Wolves)
„Jetzt stehen wir da, wo wir hinwollten – auf Rang zwei. Damit sind wir wie geplant der einzige verbliebene Verfolger der Bielefeld Bulldogs“, freute sich Sportdirektor Volker Krusche nach dem richtungsweisenden Spiel.
Es war eine Partie mit zwei Gesichtern – zumindest auf Seiten der Gäste. In der ersten Halbzeit tat sich Minden schwer, was auch am starken Auftritt der Gastgeber lag. Münster war hervorragend auf den Aufsteiger eingestellt, überzeugte mit variabler Offense und einer physischen Defense-Line. Immer wieder überbrückte Phoenix mit wenigen Spielzügen das Feld und setzte die Wolves unter Druck.
„Wir waren in den ersten beiden Vierteln in vielen Belangen zu langsam. Ich hatte den Jungs gesagt, dass Phoenix nur auf das Momentum wartet“, bilanzierte Headcoach Phil Gamble kritisch – zollte aber auch dem Gegner Respekt.
Dabei hatte die Partie für Minden gut begonnen. Zwar drang Münster früh in die Redzone der Gäste vor, doch die Defense der Wolves hielt in drei Versuchen stand. Auch der anschließende Fieldgoalversuch scheiterte – der Ball klatschte an den Außenpfosten. Im Gegenzug präsentierte sich die Mindener Offense effektiv: Starke Läufe, präzise Catches von Tobias Pauls – der nach seinem Urlaub wieder dabei war und alle Extrapunkte sicher verwandelte –, sowie von RayShon Fletcher, der sich zum echten Fangmonster entwickelt, und kraftvolle Runs von René Lange brachten die Wolves in die Redzone. Dort vollendete Zachary Cavanaugh per Quarterback-Keeper zum 7:0, das bis zum Ende des ersten Viertels Bestand hatte.
Im zweiten Abschnitt bot sich Minden zunächst die Chance zur Führungserhöhung, doch ein weiter Pass auf Pauls wurde wegen einer Strafe zurückgepfiffen. Statt eines möglichen Touchdowns gab es eine 15-Yard-Strafe – und kurz darauf noch mehr Pech: Der Snap zum Punt misslang, der Ball kam zu spät zu Punter Pauls, wurde geblockt und von Phoenix an der Goalline zum Touchdown getragen.
Wenig später folgte die nächste bittere Szene: Eine Interception an der eigenen 45-Yard-Linie ermöglichte Münster einen weiteren schnellen Score – 14:7 für die Hausherren. Das Momentum war gekippt – und das nicht unverdient.
Phoenix bewies, warum es bis dato die beste Defense der Regionalliga stellte – im Schnitt nur zwölf gegnerische Punkte pro Spiel. Umso wichtiger war es für Minden, noch vor der Pause auszugleichen. Das gelang mit einem sehenswerten Drive, abgeschlossen durch einen Pass auf Fletcher in die Endzone. Pauls verwandelte erneut sicher: 14:14.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dann nur noch ein Team: Minden. Die Wolves kontrollierten das Spiel, legten drei unbeantwortete Touchdowns nach und dominierten die zweite Hälfte nach Belieben. Fletcher erzielte nach einem Pass über mehr als 30 Yards seinen zweiten Touchdown, die Defense stoppte Phoenix ein ums andere Mal konsequent. Der Widerstand der Gastgeber schien spätestens gebrochen, als Tobias Pauls persönlich zum „gelobten Land“ aufbrach und den nächsten Touchdown markierte.
Im Schlussviertel durfte dann auch Backup-Quarterback Fabrice Steinbach Spielpraxis sammeln – und nutzte seine Chance. Ein weiter Pass auf Fletcher brachte den Ball bis an die 20-Yard-Linie, von dort vollendete Sven-Philipp Niermeier per energischem Lauf zum fünften Touchdown. Nach dem letzten PAT hieß es 35:14 – der Schlusspunkt in einer eindrucksvollen Aufholjagd.
Der letzte Drive der Wolves, der sie nochmals bis kurz vor die Redzone brachte, wurde nicht mehr ausgespielt. Stattdessen kniete das Team fair ab – ein sportliches Zeichen zum Abschluss einer dominanten zweiten Halbzeit.
„Jetzt warten noch die beiden Spiele gegen die Kölner Teams auf uns, bevor es in die Sommerpause geht. Unser Ziel bleibt, mit besten Voraussetzungen in die Heimspiele gegen Essen und Münster zu gehen – und am letzten Spieltag in Bielefeld vielleicht sogar ein echtes Endspiel um den Titel zu erleben“, blickt Headcoach Gamble optimistisch voraus.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
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