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ELF 2025 Week 1: Rhein Fire sind Gast bei den Paris Musketeers - Foto: Nick Jungnitsch„Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet“, sagt Kent mit Blick auf den bevorstehenden Gegner. Viel mehr als die Namen im Kader gebe es jedoch nicht als Anhaltspunkte für die zu erwartende Spielweise der Pariser – insbesondere in der Offensive. Die Musketeers, die sich im Vorjahr erst im Halbfinale den Vienna Vikings geschlagen geben mussten, sorgten in der Offseason ligaweit für Schlagzeilen. Mit der Verpflichtung des langjährigen NFL-Head-Coaches Jack Del Rio gelang ihnen ein echter Coup.
Große Namen allein entscheiden jedoch kein Spiel. „Es ist egal, wie groß der Name eines Coaches oder Spielers ist“, betont Linebacker Marius Kensy. „Wir konzentrieren uns auf unsere Aufgaben und sind bereit für Paris.“ Für Quarterback Chad Jeffries wird es das Debüt im Fire-Trikot. Ausgerechnet in Frankreich verlor er mit den Munich Ravens in der Wildcard-Runde sein letztes ELF-Spiel der Vorsaison.
Ein zentrales Duell dürfte das Aufeinandertreffen der explosiven Receiver von Rhein Fire mit der Pariser Passverteidigung werden. Rory Starkey, Jorden Bouah, Harlan Kwofie und Co. treffen auf eine hochkarätige Secondary, die kurz vor Saisonstart noch mit Jamalcom Liggins verstärkt wurde. Der ELF-Allstar von 2023 wechselte von Frankfurt Galaxy nach Paris.
Auf der Gegenseite fiebern Experten dem ELF-Debüt von Musketeers-Quarterback Jaylon Henderson entgegen. Der frühere Spielmacher der Potsdam Royals tritt in Paris die Nachfolge von Zach Edwards an und steht gleich zu Beginn vor einer echten Bewährungsprobe. Kickoff im Stade Robert-Bobin im Pariser Vorort Bondoufle ist am Samstag, den 17. Mai 2025, um 18 Uhr.
Der zweite Spieltag der GFL Nord verspricht am Samstagabend beste Football-Unterhaltung in Paderborn. Die Paderborn Dolphins empfangen die New Yorker Lions aus Braunschweig – im Ahorn-Sportpark (Ahornallee 20), wo um 18:00 Uhr der Kickoff unter Flutlicht erfolgt. Einlass ist bereits ab 16:00 Uhr, sodass ausreichend Zeit für einen entspannten Einstieg in den Football-Abend bleibt.
Die Paderborn Dolphins empfangen die New Yorker Lions zum Heimauftakt - Foto: Oliver Jungnitsch
Nach dem 20:40-Auftakt bei den Berlin Rebels will das Team von Head Coach Jason Irmscher vor heimischem Publikum ein Ausrufezeichen setzen. Einfach wird das nicht: Die New Yorker Lions, trainiert von Troy Tomlin, reisen mit einem knappen 27:24-Sieg über Aufsteiger Düsseldorf Panther im Gepäck an und zählen traditionell zu den Top-Adressen der GFL.
Ein besonderes Highlight des Abends: Moderator, Comedian und Football-Experte Harold McMillan wird als Stadionsprecher durch das Spiel führen. Mit seiner Mischung aus Fachwissen, Charme und Entertainment sorgt er für Stimmung auf den Rängen und ein besonderes Fan-Erlebnis. Gemeinsam mit ihm wurde einst eine American Football Memes-Seiten ins Leben gerufen, daher ist besonders groß unsere Vorfreude auf ein Wiedersehen mit ihm.
Für das leibliche Wohl ist mit Essens- und Getränkeständen gesorgt, und auch die jüngsten Football-Fans kommen im Kinderbereich voll auf ihre Kosten.
NRW Football ist natürlich live vor Ort und wird im Anschluss mit einem ausführlichen Spielbericht und zwei großen Bildergalerien versorgen. Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Footballabend im Ahorn-Sportpark.
Tickets sind hier erhältlich:
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
Es ist mehr als nur ein Spiel – es ist ein emotionales Kapitel Footballgeschichte, das am Samstag im Mindener Weserstadion aufgeschlagen wird. Wenn die Minden Wolves erstmals in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte auf die Bielefeld Bulldogs treffen, ist es das wohl bedeutendste Spiel seit Gründung des Clubs. Kickoff zum Ostwestfalen-Derby in der Regionalliga ist um 15 Uhr.
Spieler und Head Coach: Phil Gamble von den Minden Wolves Foto: Oliver Jungnitsch
Für Wolves-Headcoach Phil Gamble ist das Duell eine ganz persönliche Reise in die Vergangenheit. Seine ersten Schritte im deutschen Football machte der US-Amerikaner ausgerechnet in Bielefeld – bei jenen Bulldogs, die nun als Gegner gegenüberstehen. „Es ist für mich das größte Sportevent dieses Wochenendes in Ostwestfalen“, sagt Gamble mit Nachdruck.
Und tatsächlich: Die sportliche Brisanz ist kaum zu überbieten. Beide Teams sind in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Der Gewinner macht einen großen Schritt in Richtung Regionalliga-Meisterschaft – und vielleicht sogar darüber hinaus. „Auf dieses Duell fiebern wir seit unserer Gründung 2021 hin. Jetzt ist es endlich so weit“, betont Gamble.
Die Geschichte dieses Derbys ist so jung wie vielschichtig. Während Minden vor wenigen Jahren noch in der Landesliga startete, spielten die Bulldogs zu dieser Zeit bereits in der 2. Bundesliga. Der rasante Aufstieg der Wolves kulminierte 2023 im ungeschlagenen Oberliga-Titel und dem verdienten Aufstieg. Bielefeld dagegen musste den bitteren Gang aus der GFL2 in die Regionalliga antreten – nach einem dramatischen Saisonfinale mit Punktgleichheit und dem entscheidenden Nachteil im direkten Vergleich.
Doch die Bulldogs scheinen sich in der neuen Liga schnell gefangen zu haben. Ein starker Auftaktsieg in Münster und ein souveräner Erfolg gegen die Cologne Falcons sprechen für das Team um Headcoach Bert Smith jr. – ein alter Weggefährte von Phil Gamble. „Bert ist mein Kumpel, wir waren Brüder auf dem Feld. Am Samstag stehen wir auf verschiedenen Seiten, aber nach dem Spiel sind wir wieder vereint“, sagt Gamble über die besondere Konstellation.
Sportlich wie emotional ist dieses Derby also ein echter Höhepunkt. Auch Sportdirektor Volker Krusche bringt es auf den Punkt: „Für uns ist es das bislang emotionalste Spiel unserer Vereinsgeschichte. Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet.“
Entsprechend groß ist die Hoffnung auf eine stimmgewaltige Kulisse im Weserstadion. „Wir brauchen unsere Fans wie nie zuvor“, appelliert Gamble an die Football-Gemeinde in Minden. „Es geht nicht nur um Punkte – es geht um die Vorherrschaft in Ostwestfalen. Und die wollen wir uns holen.“
Ein Spiel mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – das Ostwestfalen-Derby der Regionalliga verspricht nicht nur Football auf hohem Niveau, sondern auch ein ganz besonderes Kapitel für Spieler, Coaches und Fans.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Pünktlich zum Start der ELF-Saison 2025 geben Rhein Fire und die Merkur Group mit Sitz im ostwestfälischen Espelkamp eine neue Exklusivpartnerschaft bekannt. Der zweifache Champion der European League of Football (ELF) erhält damit einen starken Partner an seiner Seite.
Merkur präsentiert den amtierenden ELF-Champion in Düsseldorf - Foto: Rhein Fire
Im Rahmen der Kooperation präsentiert Merkur am 1. Juni 2025 das "Merkur Game 2025" in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena. Dort trifft Rhein Fire auf die Vienna Vikings – eine Neuauflage des letztjährigen ELF-Endspiels. Gleichzeitig markiert das Spiel die Rückkehr von Rhein Fire nach 18 Jahren in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt.
„Als Exklusivpartner von Rhein Fire freuen wir uns, die Nummer eins im europäischen American Football ganzheitlich zu unterstützen“, sagt Nils Rullkötter, Leiter Marketing der Merkur Group. „Das Team ist eine feste Größe im Rheinland und verkörpert auf nationaler wie internationaler Ebene Werte wie Leidenschaft, Emotion und Professionalität – Qualitäten, die auch unsere Marke auszeichnen und uns auf besondere Weise verbinden.“
Auch Rhein Fire-Geschäftsführer Max Paatz blickt der Partnerschaft mit Zuversicht entgegen: „Die Zusammenarbeit mit der Merkur Group hat einen besonderen Charme, da sie durch ihr Engagement im Rheinland und im Sport der Region tief verwurzelt ist. Hier begegnen sich zwei Partner auf Augenhöhe, die sportliche und wirtschaftliche Ambitionen teilen. Unser gemeinsames Ziel ist es, 'best-in-class' zu sein – mit einem klaren Fokus auf nachhaltigen Erfolg, Innovation und Wachstum.“
Die Lücken für RB Taylor waren gegen Remscheid auf Dauer nicht groß genug - Foto: M. HohnenDabei begann die Partie vielversprechend: Bereits im ersten Drive brachte Runningback #5 Taylor das Rudel mit einem Touchdown in Führung. Der Extrapunkt durch Kicker #23 Patrick Yakoub saß – ein Start nach Maß. Doch es sollten die einzigen Punkte der Gastgeber an diesem Nachmittag bleiben.
Remscheid verkürzte zunächst per Fieldgoal, stoppte anschließend den zweiten Offense-Drive des Wolfpack und antwortete prompt mit dem ersten eigenen Touchdown. Im weiteren Spielverlauf häuften sich auf Seiten der Mönchengladbacher individuelle Fehler, Abstimmungsprobleme in der Offense sowie Unsicherheiten in der Defense. Die Gäste nutzten diese Schwächen konsequent aus – insbesondere die beiden US-Importspieler des Amboss (#2 und #9) waren kaum zu stoppen und bestimmten das Geschehen maßgeblich.
Ob Nervosität vor heimischem Publikum oder die Ausfälle mehrerer Leistungsträger aus dem vorherigen Spiel – verschiedene Faktoren trugen zu einem insgesamt enttäuschenden Auftritt des Wolfpack bei. Verpasste Chancen, verschenkte Touchdowns und unnötige Ballverluste verhinderten eine Aufholjagd. An die positiven Eindrücke aus der Saisonvorbereitung und den Auftaktsieg gegen Bonn konnte das Team nicht anknüpfen.
„Ich muss das erstmal sacken lassen und in Ruhe analysieren, was da heute auf dem Platz passiert ist“, zeigte sich Head Coach Phil Scales nach dem Spiel sichtlich enttäuscht. „Die Möglichkeiten waren da – die Lücken, die Plays. Aber wir haben kaum etwas konsequent zu Ende gespielt und bei weitem nicht die Leistung der letzten Partien abgerufen. Das Coaching-Team wird einiges aufzuarbeiten haben.“
Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am 25. Mai beim Auswärtsspiel gegen die Wuppertal Greyhounds. Kick-off ist um 15:00 Uhr auf der Sportanlage Gelber Sprung (Winchenbachstraße 41, 42281 Wuppertal-Barmen). Das nächste Heimspiel bestreitet das Team am Sonntag, 1. Juni, um 15:00 Uhr auf der BSA Odenkirchen-Süd (Kölner Straße 160). Gegner ist dann die noch sieglose zweite Mannschaft der Münster Phoenix.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
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