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Der Winterschlaf ist vorbei – das Ei fliegt wieder! Am Sonntag, 29. März 2026, steht für die Paladins der erste Härtetest der Saison an. In der Solinger Jahnkampfbahn gastiert ein echtes Urgestein der deutschen Football-Landschaft: die Düsseldorf Bulldozer.
Paladins empfangen die Düsseldorf Bulldozer - Foto: Oliver Jungnitsch
Rückenwind aus Velbert
Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Erst am vergangenen Wochenende absolvierten die Paladins ein intensives und erfolgreiches Trainingslager in Velbert. Dort wurde an Details gefeilt, Spielzüge wurden geschärft und der Teamgeist für die kommende Saison weiter gestärkt.
Head Coach Alexander Thomas zeigte sich nach den Einheiten zufrieden mit dem aktuellen Leistungsstand seines Teams. Nun brennen Spieler und Trainerstab darauf, die im Camp erarbeitete Form unter Wettkampfbedingungen auf den Rasen zu bringen.
Ein Hauch von Geschichte
Die „Bullis“ sind Kult. Bereits 1979 gegründet, zählen sie – nach den Düsseldorf Panthern – zu den ältesten durchgängig bestehenden Football-Vereinen Europas.
In der Regel gehen die Düsseldorfer im Sportpark Niederheid in der Oberliga NRW auf Punktejagd. Am Sonntag stellen sie sich jedoch der Herausforderung in der Klingenstadt.
Die Statistik spricht für Solingen
Ein Blick in die Historie macht Mut: Sechsmal trafen beide Teams bislang aufeinander – sechsmal gingen die Paladins als Sieger vom Feld. Eine Serie, die vor heimischer Kulisse nur allzu gerne fortgesetzt werden soll.
Alles Wichtige zum Spieltag
Datum: Sonntag, 29. März 2026
Kick-off: 14:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
Ort: Jahnkampfbahn Solingen-Wald
Anreise: Die Parkplätze am Stadion sind erfahrungsgemäß schnell belegt. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise. Weitere Parkmöglichkeiten stehen am Walder Marktplatz zur Verfügung.
Tickets: Erhältlich an der Tageskasse.
„Kommt vorbei, bringt Hunger und Durst mit und lasst uns gemeinsam zeigen, wer Herr im Hause ist. Wir freuen uns auf einen packenden Testspiel-Nachmittag!“, sagt Ingo Hübner Silva, Präsident der Paladins.
Die Braunschweig Lions treiben ihre Kaderplanung für die Saison 2026 in der effect® ENERGY GFL weiter voran und verpflichten mit Leon Kusterer und Arvid Lippels zwei erfahrene Wide Receiver. Beide Spieler standen zuletzt im Kader der Hamburg Sea Devils und bringen wertvolle Erfahrung aus der European League of Football (ELF) sowie der German Football League (GFL) mit nach Braunschweig. Mit den beiden Neuzugängen gewinnt die Offense der Lions an Tiefe, Variabilität und Qualität im Passspiel. Quarterback Ryon Thomas erhält damit zusätzliche, vielseitige Anspielstationen.
Leon Kusterer bringt internationale Titel-Erfahrung mit
Leon Kusterer hat internationale Erfahrung im European Football - Foto: Oliver Jungnitsch
Mit Leon Kusterer verstärken die Lions ihre Receiver-Gruppe um einen Spieler mit umfassender ELF-Erfahrung. Der 27-jährige Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie begann seine Footballlaufbahn 2013 in der Jugend der Hamburg Huskies. Ende 2017 rückte er in das GFL-Team der Hanseaten auf. 2021 folgte der Wechsel zu den Hamburg Sea Devils in die neu gegründete European League of Football. Gleich in der Premierensaison erreichte Kusterer mit seinem Team das ELF-Finale, das denkbar knapp mit 30:32 gegen die Frankfurt Galaxy verloren ging.
Weitere Stationen führten ihn zu den Leipzig Kings (2022) sowie zu Rhein Fire (2023), wo er den Gewinn der ELF-Meisterschaft feiern konnte. 2024 kehrte er erneut zu den Hamburg Sea Devils zurück. In insgesamt 46 ELF-Partien verzeichnete der 1,80 Meter große und 81 Kilogramm schwere Wide Receiver 39 Passfänge für über 400 Yards Raumgewinn sowie zwei Touchdowns. Mit seiner Spielintelligenz, seiner Professionalität und seiner Erfahrung auf internationalem Topniveau soll Kusterer dem Passspiel der Lions zusätzliche Impulse verleihen.
Arvid Lippels kehrt in die GFL zurück
Arvid Lippels kehrt in die GFL zurück - Foto: Sascha Sonnenberg
Arvid Lippels verstärkt ebenfalls das Receiver-Corps der Braunschweig Lions. Der 26-jährige begann seine Karriere 2014 bei den Jade Bay Buccaneers, ehe er über die Oldenburg Knights 2021 in die GFL zu den Kiel Baltic Hurricanes wechselte. Für die Hurricanes stand der 1,93 Meter große und 91 Kilogramm schwere Passempfänger bis einschließlich der Saison 2024 auf dem Feld. Anschließend sammelte er in der Saison 2025 wertvolle Erfahrung in der European League of Football bei den Hamburg Sea Devils.
Mit seiner Physis, seiner Reichweite und seiner GFL-Erfahrung soll Lippels dem Angriff der Lions zusätzliche Präsenz auf den Außenpositionen verleihen. Der angehende Zahnmediziner kehrt damit in die höchste deutsche Spielklasse zurück und möchte seinen Beitrag zum sportlichen Neustart der Braunschweig Lions leisten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Münster – Nasses Geläuf, dunkele Wolken und dennoch beste Football-Stimmung auf der Sentruper Höhe: Am Samstag, 14. März 2026, empfingen die Münster Phoenix um 13 Uhr die niederländischen Top-Footballer der Amsterdam Crusaders zum internationalen Testspiel auf dem Platz Sentruper Höhe in Münster. Am Ende setzten sich die Gäste aus der Eredivisie mit 14:7 durch – doch das Ergebnis erzählte nur einen Teil der Geschichte.
Running Back Luca Beck erzielte den ersten und einzigen Touchdown für die Münster Phoenix - Foto: Oliver Jungnitsch
Führung zur Pause – Phoenix mit starkem Start
Die Hausherren, die erst am vergangenen Wochenende ein intensives dreitägiges Trainingslager absolviert hatten, starteten konzentriert in die Partie. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen kontrollierte Münster zunächst das Geschehen. Der Dauerregen machte präzises Passspiel nahezu unmöglich, beide Teams setzten verstärkt auf das Laufspiel. Die Belohnung folgte im zweiten Viertel: Running Back Luca Beck fand eine Lücke in der Crusaders-Defense und trug den Ball zur 7:0-Führung in die Endzone. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Meisterliche Antwort der Gäste
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die amtierenden niederländischen Meister deutlich effizienter. Auch sie blieben ihrem Laufspiel treu – mit Erfolg. Remi Gaafar glich zunächst zum 7:7 aus, ehe später die Nummer 25 der Crusaders einen weiteren Touchdown erlief und damit die Partie drehte. Auffällig: Alle drei Touchdowns des Tages entstanden über den Boden – ein klares Zeichen dafür, wie sehr das Wetter das Spiel bestimmte.
Kuban: „Ergebnis ist zweitrangig“
Phoenix-Head-Coach Jonathan Kuban zeigte sich nach Abpfiff trotz der Niederlage zufrieden: Viele gute Ansätze seien erkennbar gewesen, insbesondere nach dem intensiven Trainingslager. Für ihn habe klar die Weiterentwicklung im Vordergrund gestanden – das Resultat sei zweitrangig. Tatsächlich verkaufte sich der Regionalligist aus NRW über weite Strecken teuer gegen ein Team, das in der niederländischen Eredivisie beheimatet ist und als amtierender Landesmeister mit entsprechendem Selbstverständnis auftrat.
Blick nach vorn: Saisonstart im April
Für die Münsteraner wird es am 18. April 2026 ernst. Dann startet die Regionalliga-Saison auf heimischem Platz gegen die Paderborn Dolphins, die sich überraschend aus der GFL verabschiedet haben und nun in der Regionalliga NRW antreten. Die Amsterdam Crusaders reisen bereits am 11. April 2026 erneut nach Deutschland. Ein weiteres Testspiel gegen die Minden Wolves steht auf dem Programm. Ein intensiver, wettergeprägter Football-Nachmittag auf der Sentruper Höhe lieferte wertvolle Erkenntnisse – und machte Lust auf die kommende Spielzeit.
Wir von NRW Football waren vor Ort. Eine sehr große Bildergalerie zum Spiel ist angehängt.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am Samstag, den 14. März 2026, steht für die Münster Phoenix ein besonderes Highlight auf dem Programm: Um 13 Uhr 🚨 empfängt das Team auf dem Platz Sentruper Höhe in Münster die Amsterdam Crusaders, amtierender niederländischer Meister, zu einem Testspiel. NRW Football wird live vor Ort sein und sowohl mit einem ausführlichen Bericht als auch einer Bildergalerie über das Spielgeschehen berichten.
Einlauf der Münster Phoenix in ihr Stadion - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Phoenix treten frisch aus ihrem Trainingslager in Esens an, wo Head Coach Jonathan Kuban ein motiviertes Team vorfand. Im Trainingslager gab es unter anderem ein Scrimmage gegen die Oldenburg Knights, das wertvolle Erkenntnisse für die anstehende Saison lieferte.
Kuban wird in dieser Woche intensiv Videoanalysen durchgeführt haben, um seine Mannschaft optimal auf die Partie gegen die hochkarätigen Niederländer vorzubereiten. Für die Phoenix dient das Testspiel nicht nur der Leistungsüberprüfung, sondern auch der Feineinstellung vor dem Saisonstart am 18. April 2026 gegen die Paderborn Dolphins, die nach ihrem überraschenden Rückzug aus der GFL für Aufsehen sorgten.
Fans dürfen sich auf ein spannendes Duell zweier Teams aus unterschiedlichen Ligen freuen: Während die Phoenix in der Regionalliga NRW um Punkte kämpfen, bringen die Crusaders Erfahrung aus der Eredivisie und als amtierender Meister internationales Niveau auf das Feld.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Braunschweig Lions verstärken ihren Kader für die effect® ENERGY GFL-Saison 2026 mit vier Spielern aus Hannover. Zwei Akteure, die vom Regionalliga-Team der Hannover Grizzlies nach Braunschweig wechseln, stellen wir heute vor. Das Quartett bringt zusätzliche Kadertiefe, Erfahrung und Vielseitigkeit für Offense und Defense der Lions.
Marcos Munhoz – Verstärkung für die Offensive Line - Foto: Katharina Hohenhoff
Der 27-jährige Brasilianer Marcos Munhoz begann 2015 mit dem American Football, nachdem er den Film The Longest Yard gesehen hatte. Seine Karriere führte ihn zunächst durch mehrere Teams in Brasilien, darunter die Corinthians Steamrollers, Portuguesa & Rio Football Academy, die Sorriso Hornets sowie die Recife Mariners. Mit den Mariners gewann Munhoz 2024 die brasilianische Meisterschaft. Bereits 2023 erhielt der 1,98 Meter große und 130 Kilogramm schwere Offensive Lineman zudem eine Einladung zum CFL Regional Combine. 2025 wechselte er zunächst zu den Hildesheim Invaders in die German Football League, bevor er im Laufe der Saison zu den Hannover Grizzlies ging. Der Kontakt zu Lions-Head-Coach Brayden McCombs besteht noch aus dessen Zeit als Trainer in Brasilien. Obwohl Munhoz auch Angebote aus Frankreich, Ungarn, Italien sowie aus der neuen AFLE-Liga erhielt, entschied er sich bewusst für die Braunschweig Lions, um weiterhin in Deutschland und in der Nähe seines Lebensmittelpunkts Hannover zu spielen.
Noah Deckert – Neuer Wide Receiver der Lions - Foto: Katharina Hohenhoff
Mit Noah Deckert verstärkt ein weiterer Spieler aus Hannover die Offense der Braunschweig Lions. Der 25-jährige Wide Receiver begann seine Football-Karriere im Alter von 16 Jahren in der Jugend der Hannover Grizzlies. 2021 rückte der Athlet in das Herrenteam auf. Lediglich 2025 pausierte er aufgrund seines Bachelorabschlusses. Der 1,79 Meter große und 81 Kilogramm schwere Passempfänger hatte ursprünglich geplant, 2026 wieder für die Grizzlies aufzulaufen. Nach Gesprächen mit Head Coach Brayden McCombs entschied er sich jedoch, die Herausforderung GFL anzunehmen. Sein Ziel ist es, sich weiterzuentwickeln, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich langfristig einen Starterplatz im Team der Braunschweig Lions zu erarbeiten.
Die Secondary der Braunschweig Lions erhält mit Tim Klossek zusätzlichen Nachwuchs und Athletik. Der 20-jährige Defensive Back begann im Alter von 14 Jahren – nach einer Kickbox-Karriere – mit dem American Football bei den Schaumburg Rangers. Kurze Zeit später wechselte er in die Jugend der Hannover Grizzlies. Von seinem Heimatort Stadthagen pendelte er regelmäßig zum Training nach Hannover. Seine erste Saison im Herrenbereich absolvierte der 1,90 Meter große und 80 Kilogramm schwere Verteidiger 2025 bei den Grizzlies. Auch andere Teams zeigten Interesse, darunter die Hamburg Pioneers und die Hildesheim Invaders. Letztlich entschied sich Klossek für die Braunschweig Lions – nicht zuletzt aufgrund positiver Empfehlungen ehemaliger Lions-Spieler. In der GFL möchte er sich weiterentwickeln und sich auf höchstem deutschen Niveau etablieren.
Mika Schunack – Talent für die Defensive Line - Foto: Katharina Hohenhoff
Den Abschluss des Hannover-Quartetts bildet Mika Schunack. Der 21-jährige Defensive End begann seine Football-Karriere während eines Austauschjahres an einer Highschool in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Hannover schloss sich der 1,92 Meter große und 110 Kilogramm schwere Verteidiger den Hannover Grizzlies an. 2025 verpasste er mit seinem Team nur knapp den Aufstieg von der Regionalliga in die GFL 2. Der angehende Ergotherapeut fühlt sich bereits nach wenigen Trainingseinheiten bei den Braunschweig Lions bestens aufgehoben. Für ihn stimmen sowohl das Trainerteam als auch die Organisation und die Trainingsbedingungen. Schunack ist überzeugt, dass sich die intensive Vorbereitung auf die GFL-Saison 2026 auch sportlich auszahlen wird.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions
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