Seniors
Die Braunschweig Lions verstärken ihren Kader für die effect® ENERGY GFL-Saison 2026 mit vier Spielern aus Hannover. Zwei Akteure, die vom Regionalliga-Team der Hannover Grizzlies nach Braunschweig wechseln, stellen wir heute vor. Das Quartett bringt zusätzliche Kadertiefe, Erfahrung und Vielseitigkeit für Offense und Defense der Lions.
Marcos Munhoz – Verstärkung für die Offensive Line - Foto: Katharina Hohenhoff
Der 27-jährige Brasilianer Marcos Munhoz begann 2015 mit dem American Football, nachdem er den Film The Longest Yard gesehen hatte. Seine Karriere führte ihn zunächst durch mehrere Teams in Brasilien, darunter die Corinthians Steamrollers, Portuguesa & Rio Football Academy, die Sorriso Hornets sowie die Recife Mariners. Mit den Mariners gewann Munhoz 2024 die brasilianische Meisterschaft. Bereits 2023 erhielt der 1,98 Meter große und 130 Kilogramm schwere Offensive Lineman zudem eine Einladung zum CFL Regional Combine. 2025 wechselte er zunächst zu den Hildesheim Invaders in die German Football League, bevor er im Laufe der Saison zu den Hannover Grizzlies ging. Der Kontakt zu Lions-Head-Coach Brayden McCombs besteht noch aus dessen Zeit als Trainer in Brasilien. Obwohl Munhoz auch Angebote aus Frankreich, Ungarn, Italien sowie aus der neuen AFLE-Liga erhielt, entschied er sich bewusst für die Braunschweig Lions, um weiterhin in Deutschland und in der Nähe seines Lebensmittelpunkts Hannover zu spielen.
Noah Deckert – Neuer Wide Receiver der Lions - Foto: Katharina Hohenhoff
Mit Noah Deckert verstärkt ein weiterer Spieler aus Hannover die Offense der Braunschweig Lions. Der 25-jährige Wide Receiver begann seine Football-Karriere im Alter von 16 Jahren in der Jugend der Hannover Grizzlies. 2021 rückte der Athlet in das Herrenteam auf. Lediglich 2025 pausierte er aufgrund seines Bachelorabschlusses. Der 1,79 Meter große und 81 Kilogramm schwere Passempfänger hatte ursprünglich geplant, 2026 wieder für die Grizzlies aufzulaufen. Nach Gesprächen mit Head Coach Brayden McCombs entschied er sich jedoch, die Herausforderung GFL anzunehmen. Sein Ziel ist es, sich weiterzuentwickeln, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich langfristig einen Starterplatz im Team der Braunschweig Lions zu erarbeiten.
Die Secondary der Braunschweig Lions erhält mit Tim Klossek zusätzlichen Nachwuchs und Athletik. Der 20-jährige Defensive Back begann im Alter von 14 Jahren – nach einer Kickbox-Karriere – mit dem American Football bei den Schaumburg Rangers. Kurze Zeit später wechselte er in die Jugend der Hannover Grizzlies. Von seinem Heimatort Stadthagen pendelte er regelmäßig zum Training nach Hannover. Seine erste Saison im Herrenbereich absolvierte der 1,90 Meter große und 80 Kilogramm schwere Verteidiger 2025 bei den Grizzlies. Auch andere Teams zeigten Interesse, darunter die Hamburg Pioneers und die Hildesheim Invaders. Letztlich entschied sich Klossek für die Braunschweig Lions – nicht zuletzt aufgrund positiver Empfehlungen ehemaliger Lions-Spieler. In der GFL möchte er sich weiterentwickeln und sich auf höchstem deutschen Niveau etablieren.
Mika Schunack – Talent für die Defensive Line - Foto: Katharina Hohenhoff
Den Abschluss des Hannover-Quartetts bildet Mika Schunack. Der 21-jährige Defensive End begann seine Football-Karriere während eines Austauschjahres an einer Highschool in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Hannover schloss sich der 1,92 Meter große und 110 Kilogramm schwere Verteidiger den Hannover Grizzlies an. 2025 verpasste er mit seinem Team nur knapp den Aufstieg von der Regionalliga in die GFL 2. Der angehende Ergotherapeut fühlt sich bereits nach wenigen Trainingseinheiten bei den Braunschweig Lions bestens aufgehoben. Für ihn stimmen sowohl das Trainerteam als auch die Organisation und die Trainingsbedingungen. Schunack ist überzeugt, dass sich die intensive Vorbereitung auf die GFL-Saison 2026 auch sportlich auszahlen wird.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions
Rhein Fire holt sich weitere Erfahrung in den Coaching Staff: Mit Mac McWhorter übernimmt ein langjähriger US-Coach zur kommenden Saison in der AFLE den Posten des Offensive-Line-Coaches. Der 75-Jährige bringt fast ein halbes Jahrhundert Erfahrung im Football auf höchstem Niveau mit.
Mac McWhorter verstärkt das Trainerteam von Rhein Fire - Foto: Oliver Jungnitsch
Zuletzt arbeitete McWhorter 2024 als Assistant Head Coach und Offensive-Line-Coach bei den Madrid Bravos – gemeinsam mit dem heutigen Rhein-Fire-Head-Coach Mark Ridgley. Damals traf McWhorter mit Madrid auf Rhein Fire: Die Bravos gewannen das reguläre Saisonspiel in Oberhausen. Das Rückspiel in Spanien sowie das Duell in der Wild-Card-Runde in Duisburg gingen an Rhein Fire.
Nun kommt es zur erneuten Zusammenarbeit der beiden US-Amerikaner Ridgley und McWhorter. McWhorter stammt aus Atlanta und begann seine Trainerkarriere direkt nach seiner aktiven College-Football-Zeit als Spieler der Georgia Bulldogs.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete McWhorter unter anderem an renommierten Colleges wie Georgia Tech, Georgia, Alabama, Clemson, Texas und Penn State. Dort war er überwiegend für die Offensive Line verantwortlich – jene Positionsgruppe, in der er bereits im College Football als Guard auflief. Neben der technischen Ausbildung im Blocking legt er großen Wert auf die körperliche Fitness seiner Spieler.
„Coach Macs Lebenslauf sagt alles über seine Fähigkeiten und seine Expertise auf dem Feld aus. Es gibt keinen besseren Coach oder Menschen, um eine dominante Line auf der offensiven Seite des Balls aufzubauen. Von dem Moment an, als ich zu Rhein Fire gestoßen bin, hatten wir Coach McWhorter auf dem Radar. Er versteht die Vision, die Physis und die Einstellung, mit der wir vorne spielen werden. Ich freue mich sehr, ihn in der Fire-Familie willkommen zu heißen“, sagt Head Coach Mark Ridgley.
Für McWhorter wird es die dritte Saison im europäischen Football. Bereits 2023 betreute er die Offensive Line der Paris Musketeers, bevor er 2024 zu den Madrid Bravos wechselte.
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH
Wie schon im vergangenen Jahr schlugen die Münster Phoenix ihre Zelte in Esens (Niedersachsen) auf. Vom 06.03.2026 bis zum 08.03.2026 stand dort alles im Zeichen von Teambuilding, Detailarbeit und einem klaren Neustart: Die American Footballer gehen 2026 mit nur einem Team in der Regionalliga NRW an den Start – und mit reichlich frischem Wind an der Seitenlinie.
Am zweiten gab es ein Scrimmage gegen die Oldenburg Knights - Foto: Oliver Jungnitsch
Angeführt wird das neue Trainerteam von Head Coach Jonathan Kuban. Ihm zur Seite stehen Defense Coordinator René Hesse, Defense Quality Control Niklas Kuhlmann, Linebacker Coach Niels Dieckmann, Defensive Line Coaches „Trucker“ Dave, Robert Joksch und Julian Heitmann, Defense Quality Control Oleg Zimmerling, Offensive Line Coach Christian Marx sowie Wide Receiver Coach Achim Bah. Eine breite und differenziert aufgestellte Coaching-Crew, die in Esens erstmals über mehrere Tage intensiv zusammenarbeitete.
Phoenix Head Coach Jonathan Kuban war mit dem Camp sehr zufrieden - Foto: Oliver Jungnitsch
Auftakt im Regen – Charaktertest auf tiefem Boden
Der Startschuss fiel am Freitagabend um 20:00 Uhr. Zwei Stunden Training auf tiefem, vom Regen aufgeweichtem Rasen verlangten den Spielern sofort alles ab. Kein leichter Einstieg – aber ein erster Härtetest in Sachen Einstellung.
Am Samstagmorgen folgte ein gemeinsames Training inklusive Scrimmage gegen die Oldenburg Knights. An der Sideline der Knights stand mit Fabian Kratz ein alter Bekannter aus NRW-Football-Zeiten, inzwischen O-Line-Coach in Oldenburg. Für die Phoenix war es das erste Kräftemessen mit einem anderen Jersey, nachdem ein ursprünglich geplantes Testspiel zuvor nicht hatte stattfinden können.
„Das erste Testspiel hat ja leider nicht stattgefunden, deswegen war es das erste Mal, dass wir jetzt gegen ein anderes Gesicht oder andere Jerseys gespielt haben“, ordnete Kuban später ein. „Dass da immer noch Sachen nicht 100 Prozent sitzen, völlig normal. Aber ich glaube, sowohl ich als auch René haben beide das gesehen, was wir uns erhofft haben und sehen wollten. Und deswegen passt das auch.“
Am Nachmittag bat das Trainerteam zur nächsten Einheit, ehe am Sonntag auf Kunstrasen der Schlusspunkt gesetzt wurde. Neben zahlreichen Theorieeinheiten entstanden auch offizielle Spielerfotos. Den stimmungsvollen Abschluss bildete eine sehenswerte Kurzversion der Halftime-Show des letzten Super Bowls – ein entspannter Ausklang nach intensiven Tagen - hier ist der passende Link.
Am letzten Tag des Camps wurde ohne Pads trainiert - Foto: Oliver Jungnitsch
Zwei Ziele – beide erreicht
Im Gespräch zeigte sich Head Coach Jonathan Kuban insgesamt sehr zufrieden: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainingslager. Also wir haben, glaube ich, eigentlich immer zwei Ziele, die so im Trainingsregal stehen. Das ist, dass man als Mannschaft besser zusammenwächst, vor allem neben dem Feld und eben dann aber auch nochmal ein paar Abstimmungssachen, die man vielleicht im Training bis hierhin festgestellt hat, nochmal an der Detailarbeit arbeiten kann. Ich glaube, dass wir beide Sachen geschafft haben.“
Gerade der Teamzusammenhalt habe ihm imponiert. „Vor allem der Teamzusammenhalt hat mir wieder sehr gefallen. Das auf dem Feld muss man halt noch so ein bisschen im Video überprüfen, aber so auf den ersten Blick auch das sehr gut. Also für uns zwei sehr erfolgreiche Tage.“
Die Zeit in Esens wurde auch für die Erstellung neuer Spielerfotos genutzt - Foto: Oliver Jungnitsch
Highlights im Verborgenen – Mentalität im Fokus
Nach High- und Lowlights gefragt, reagierte Kuban zunächst lachend: „Die Highlights kann ich nicht sagen. Die sind unter Verschluss von gestern Abend.“ Ernsthafter wurde er beim Blick auf die sportliche Seite: „Ich glaube, die Highlights waren tatsächlich die Art und Weise – klingt jetzt banal – wie wir mit dem Platz umgegangen sind. Der Rasenplatz war zu bespielen, aber ich kenne auch genug Teams, die dann auf so einen Platz kommen und sagen: ‚Nee, kein Bock.‘“
Sein Team habe die Bedingungen angenommen – kompromisslos. „Die haben das alle angenommen, haben das komplett durchgezogen von vorne bis hinten, auch im Scrimmage gegen Oldenburg. Das war mir wichtig, dass wir da nicht direkt so eine schlechte Grundstimmung haben, weil die mit dem Platz nicht zufrieden sind. Das fand ich sehr gut.“
Echte Tiefpunkte? Fehlanzeige. „Lowlights wüsste ich gar nicht, um ehrlich zu sein. Essen war gut, da kann man sich nicht beschweren. Das Wetter war gestern irgendwann sehr diesig, neblig und kalt. Das war nicht so schön – aber das war wirklich das Einzige.“
Nächster Härtetest gegen Amsterdam
Viel Arbeit, viele neue Gesichter im Staff und eine Mannschaft, die sichtbar enger zusammengerückt ist – die Richtung stimmt bei den Phoenix. Am kommenden Samstag wartet bereits der nächste Prüfstein: Auf heimischem Platz empfangen die Münsteraner die Amsterdam Crusaders zum Testspiel.
Nach drei intensiven Tagen in Esens dürfte klar sein: Diese Mannschaft ist bereit, den nächsten Schritt in der Regionalliga NRW zu gehen – mit Matsch an den Schuhen, aber klarer Vision im Kopf.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Bildergalerien der einzelnen Tage:
Rhein Fire startet am 30. Mai in die Jagd nach dem Titel in der neuen American Football League Europe. In der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena trifft das Team von Head Coach Mark Ridgley auf das neugegründete Team aus London.
Rhein Fire startet am 30. Mai mit einem Heimspiel gegen London in die neue Football-Saison (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Ligaverwaltung hat am Donnerstag, 5. März 2026, den offiziellen Spielplan für die Premierensaison der American Football League Europe veröffentlicht. Der Ligastart erfolgt bereits eine Woche zuvor, Rhein Fire greift jedoch erst am zweiten Spieltag ins Geschehen ein. Bereits eine Woche später kommt es in der österreichischen Hauptstadt zum von vielen Beobachtern mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen die Vienna Vikings.
Die weiteren Heimspieltermine in der Schauinsland-Reisen-Arena:
Die weiteren Auswärtsspiele:
Verfasser*in und verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Number One Sportbetriebs GmbH (redaktionell geändert)
Die Herren der Assindia Cardinals gehen in der Saison 2026 in der Regionalliga NRW an den Start. Die Liga ist in zwei Vierergruppen aufgeteilt und verspricht eine intensive Spielzeit mit zahlreichen traditionsreichen Duellen.
Wohnbau Assindia Cardinals: Men in Blue starten 2026 in der Regionalliga NRW - Foto: Oliver Jungnitsch
In der eigenen Gruppe treffen die Men in Blue auf die Münster Phoenix, Paderborn Dolphins sowie die Bielefeld Bulldogs. Gegen diese drei Teams werden jeweils ein Hin- und ein Rückspiel ausgetragen.
Die Parallelgruppe besteht aus den Cologne Crocodiles, Solingen Paladins, Troisdorf Jets sowie Aufsteiger Remscheid Amboss. Im Interconference-Vergleich treten die Men in Blue auswärts in Remscheid und Solingen an. Die Cologne Crocodiles sowie die Troisdorf Jets werden zu Gast bei den Men in Blue sein.
Sportlich erwartet das Team eine anspruchsvolle Saison: Münster gilt als physisch starkes und strukturiertes Team, Paderborn bringt viel Erfahrung und Offensivdynamik mit, während Bielefeld für Intensität und Kampfgeist steht. Mit Remscheid trifft man auf einen ambitionierten Aufsteiger, Solingen auf einen etablierten Regionalligisten mit klarer Spielidee. Köln und Troisdorf stehen traditionell für Qualität und Spieltempo.
Unverändert bleibt die strategische Ausrichtung der Men in Blue: Der Verein setzt 2026 konsequent auf die Entwicklung regionaler Talente und Spieler aus dem eigenen Umfeld – bewusst ohne kurzfristige Importlösungen.
Head Coach Nils Müller zur Saison 2026: „In dieser Regionalliga wird jeder jeden schlagen können; es gibt weder leichte noch übermächtige Gegner. Nur wenn es gelingt, in jedem Training konsequent am eigenen Plan zu feilen, und nur wenn in den Spielen mit absoluter Intensität und Kompromisslosigkeit aufgetreten wird, besteht überhaupt eine Chance auf Erfolg. Die ersten Monate in Essen haben gezeigt: Die Spieler sind bereit, diesen Weg mitzugehen, und gemeinsam wird als Kollektiv daran gearbeitet, dass das Auftreten der Cardinals in der kommenden Saison Spieler und Anhänger stolz macht.“
Die finalen Spieltermine befinden sich derzeit noch in Abstimmung und werden veröffentlicht, sobald sie offiziell bestätigt sind.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Roland Schicho - Assindia Cardinals
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