Seniors
Don Lowrey Head Coach der Lübeck Cougars - Foto: Oliver JungnitschHead Coach Don Lowrey zeigt sich in der Vorbereitung engagiert und zuversichtlich: „Wir haben hart an unserer Physis und Disziplin gearbeitet. Die Jungs haben im Winter echten Einsatz gezeigt. Jetzt gilt es, das auch auf dem Feld zu beweisen.“ Der Spielplan hält einige anspruchsvolle Aufgaben bereit, doch das Team startet ambitioniert in die neue Spielzeit. Besonders den Charakter seiner Mannschaft hebt Lowrey hervor: „Wir haben nicht nur sportlich zugelegt – auch der Teamgeist ist spürbar gewachsen. Diese Saison wollen wir nicht nur mithalten, wir wollen dominieren.“
Ein besonderes Highlight erwartet Spieler und Fans am 16. Juni: Dann trifft das Team im Stadion an der Lohmühle – der Heimstätte des VfB Lübeck – auf die Hamburg Pioneers. Der Kickoff erfolgt erneut um 16:00 Uhr. Dieses Spiel soll sowohl sportlich als auch organisatorisch ein Höhepunkt der Saison werden. Die Bühne ist größer, die Erwartungen hoch.
„Wir wollten unseren Fans etwas Besonderes bieten – ein echtes Football-Erlebnis in einem großen Stadion. Und gegen Hamburg wird es sportlich ohnehin zur Sache gehen“, sagt Lowrey mit einem Lächeln. Bereits das Auftaktspiel gegen die Griffins wird zum ersten Härtetest: ein physisch starkes Team, das in der vergangenen Saison mehrfach überraschte. Lowrey bleibt dennoch gelassen:
„Wir kennen ihre Stärken – aber wir kennen auch unsere. Wenn wir konzentriert spielen, haben wir gute Chancen.“
Fazit: Die Saison 2025 verspricht Spannung und neue Impulse – mit Coach Don Lowrey an der Seitenlinie, der genau weiß, wie man ein Team formt. Nun liegt es an den Spielern, seinen Worten Taten folgen zu lassen – spätestens am 16. Juni, wenn das große Highlight gegen die Hamburg Pioneers ansteht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Björn Brinkmann - Lübeck Cougars
Am 14. September 2024 entschieden die Devils ein punktearmes Spiel mit 9:7 für sich - Foto: Oliver Jungnitsch
Für beide Teams geht es nicht nur um einen gelungenen Saisonstart, sondern auch um die ersten richtungsweisenden Punkte im Aufstiegskampf. Ein Blick auf die Vorbereitung macht deutlich, dass beide Mannschaften mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Partie gehen. Während die Devils in ihrem Testspiel gegen die Landesligisten aus Bocholt, die Rhinos, einen klaren Sieg einfuhren, mussten sich die Eagles denselben Gegnern in der Overtime knapp geschlagen geben.
Auch das letzte direkte Duell der beiden Teams verspricht Spannung: Am 14. September 2024 entschieden die Devils ein punktearmes Spiel mit 9:7 für sich. Es war eine Partie, geprägt von starker Defense und wenigen Highlights in der Offense – genau dort wollen beide Teams nun zulegen. Für das kommende Aufeinandertreffen wird entscheidend sein, welches Team offensiv mehr Variabilität und Durchschlagskraft entwickelt.
In Gelsenkirchen setzt man auf Kontinuität und eine ungewöhnliche Doppelspitze an der Seitenlinie: Holger Meyring (Defensive Coordinator) und Bastian Grundmann (Offensive Coordinator) teilen sich die Rolle des Head Coaches. Auf Lippstädter Seite steht weiterhin Phillip Reiche an der Spitze des Coaching Staffs, allerdings mit prominenter Verstärkung: Neu im Team ist Offensive Coordinator JP Izquierdo – eine Trainerlegende aus Kanada.
Izquierdos beeindruckende Vita spricht für sich: 27 Jahre High School Coaching mit zahlreichen Titeln, darunter 11 City Championships und 3 Provincial Championships. Als Spieler war er eine feste Größe bei den University of Calgary Dinos – 2-facher All-Canadian Running Back, 1988 National Champion, 1991 First Pick im CFL Draft durch die Toronto Argonauts. Seine Profikarriere in der CFL führte ihn durch mehrere Teams, mit insgesamt drei Grey Cup Titeln im Gepäck.
Ein solches Kaliber an der Seitenlinie macht die Eagles brandgefährlich – und die Partie damit umso sehenswerter.
Wir von NRW Football sind natürlich vor Ort und werden direkt nach dem Spiel mit einer ausführlichen Bildergalerie und einem Spielbericht nachlegen. Die Vorfreude ist riesig – nicht nur auf den ersten Kickoff der Verbandsliga-Saison, sondern auch auf unser erstes Ligaspiel in diesem Jahr.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Quarterback Tristan Dominiak - Foto: Assindia Cardinals Im Schatten des RheinEnergieSTADIONs ließ die Essener Defense von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Immer wieder erzwang sie Ballverluste und hielt die Falcons bei mageren sechs Punkten. Ein bärenstarker Auftritt der Verteidigung, der dem Team früh Sicherheit gab.
Auch die Offense wusste zu gefallen: Zwar lief noch nicht jede Aktion nach Plan, doch drei Touchdowns samt Extrapunkten und ein sicher verwandeltes Field Goal sorgten für einen überzeugenden Punktestand – und ein breites Grinsen auf den Gesichtern der Coaches. Headcoach DJ Anderson zeigte sich hochzufrieden: „Wir sind direkt sehr gut ins Spiel gekommen. Klar, an der Abstimmung müssen wir noch arbeiten, aber es war perfekt, allen Spielern unter Wettkampfbedingungen Einsatzzeiten zu geben. Das Ergebnis spricht für sich.“
Quarterback Tristan Dominiak brachte die Cardinals mit zwei eigenen Rushing Touchdowns auf die Siegerstraße. US-Import Michiah Quick setzte mit einem weiteren Touchdown nach. Kicker Darren Quinn rundete den starken Auftritt mit fehlerlosen Kicks ab. Nun genießen die Cardinals ein spielfreies Wochenende, bevor am 10. Mai (15:00 Uhr, Stadion am Hallo) das erste Heimspiel steigt – gegen das nächste Kölner Team, die Cologne Crocodiles. Dann soll der nächste Schritt folgen!
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Große Ehre für den amtierenden Champion der European League of Football: Im Rahmen des NFL Drafts 2025 durften Rhein-Fire-Quarterback Chad Jeffries und Defensive Back Omari Williams am gestrigen Abend live eine Spielerauswahl (engl. Draft Pick) für den NFL-Partnerverein Seattle Seahawks verkünden.

Aus den Rheinterrassen Düsseldorf schalteten sich Spieler, Pyromaniacs und Fans live ins US-Fernsehen, um Footballfans weltweit den Draft-Pick der fünften Runde zu präsentieren: Defensive Tackle Rylie Mills von der University of Notre Dame. In Zusammenarbeit mit dem International Department der NFL in New York wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen und die Abläufe mit der Regie des übertragenden US-Senders abgestimmt.
„Ein wahnsinniger Aufwand, wenn man bedenkt, dass die Schalte nur knapp 30 Sekunden dauert“, fasste Rhein-Fire-General-Manager Max Paatz den außergewöhnlichen Einsatz zusammen. Im Rahmen der internationalen Marketingstrategie der NFL werden seit einigen Jahren Draft Picks regelmäßig per Live-Schalte aus aller Welt übertragen.
Für Rhein-Fire-Owner Martin Wagner war der Auftritt eine besondere Auszeichnung: „Seit dem letzten Jahr pflegen wir eine enge Kooperation mit den Seattle Seahawks. Wir sind sehr stolz, dass uns die Seahawks gebeten haben, heute Abend live im US-Fernsehen und World Stream ihren Draft Pick bekannt zu geben. Allein in den USA haben uns rund 15 Millionen Zuschauer verfolgt."
Der NFL Draft fand in diesem Jahr im legendären Lambeau Field, dem Stadion der Green Bay Packers, statt und wurde vor Ort von unglaublichen 205.000 Fans besucht. Über drei Tage hinweg wählten die 32 Teams der National Football League insgesamt 257 College-Talente in sieben Runden aus. Die Draft-Reihenfolge richtete sich nach den Ergebnissen der Vorsaison – die schwächsten Teams durften zuerst auswählen, um die sportliche Balance der Liga zu fördern.
Alle Fire-Fans dürfen sich in der bevorstehenden ELF-Saison auf viele besondere Momente mit dem NFL-Partnerverein freuen. Im Rahmen der American Football Madness und dem MERKUR GAME am 1. Juni gegen die Vienna Vikings werden auch die Seattle Seahawks rund um die Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena präsent sein.
Rhein Fire startet am 17. Mai bei den Paris Musketeers in die Mission „Threepeat“. Das erste Heimspiel folgt am 1. Juni 2025, wenn die Vienna Vikings zum großen MERKUR GAME in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena zu Gast sind.
Was für ein Einstand: Die Minden Wolves haben bei ihrer Premiere in der Regionalliga West den Titelkandidaten Solingen Paladins eindrucksvoll mit 49:25 (22:11, 14:6, 7:0, 6:6) bezwungen. Vor knapp 1.200 begeisterten Zuschauern im Weserstadion lieferten die Hausherren eine starke Vorstellung ab – angeführt von ihrem neuen Quarterback Zachary Cavanaugh.
Minden Wolves setzen bei Regionalliga-Debüt ein dickes Ausrufezeichen - Foto: Hendric-Noah Pieper
Bereits im ersten Viertel wurde klar, dass die Wolves gekommen waren, um ein Statement zu setzen. In einem offenen Schlagabtausch dominierten zunächst die Offenses beider Teams. 33 Punkte standen nach nur zwölf Minuten auf der Anzeigetafel – 22 für Minden, 11 für Solingen.
Den ersten Touchdown der Wolves leitete Aymen Tlili ein, der nach einem Fumble beim Punt-Return gedankenschnell reagierte und wenig später den Ball nach einem kurzen Pass von Cavanaugh selbst in der Endzone unterbrachte. Cavanaugh verwandelte auch die Two-Point-Conversion zum 8:0. Doch Solingens Devin Briscoe konterte sofort mit einem spektakulären 90-Yard-Return – 8:8.
Minden ließ sich davon nicht beeindrucken: Jordon McKenzie tankte sich 48 Yards durch die Solinger Defense und erzielte den zweiten Touchdown. Eric Renz, der den verhinderten Tobias Pauls als Kicker vertrat, traf zum 15:8. Nach einem Fieldgoal der Paladins (15:11) und dem verletzungsbedingten Ausfall von Safety Kevontre Whetzel zogen die Wolves davon. Cavanaugh selbst erhöhte per Lauf auf 22:11.
Mit Übersicht, schnellen Entscheidungen und präzisen Pässen dirigierte Cavanaugh die Mindener Offensive nach Belieben. Selbst unter höchstem Druck fand er regelmäßig seine Anspielstationen, meist in Person von Aymen Tlili.
Solingen blieb über das kraftvolle Laufspiel von Briscoe gefährlich, doch insgesamt fehlte den Gästen die Variabilität, um die Mindener Defense dauerhaft in Bedrängnis zu bringen. Zwar verkürzte Tight End Thilo Lindenberg noch auf 17:22, doch der anschließende Versuch einer Two-Point-Conversion misslang.
Danach schalteten die Wolves endgültig in den Angriffsmodus: Cavanaugh narrte die Paladins mit einer Finte und lief erneut selbst in die Endzone. Kurz darauf marschierte Runningback René Lange unaufhaltsam zum nächsten Touchdown. Ein 65-Yard-Lauf von Bernardo Horevitch bereitete den nächsten Score von McKenzie vor. Renz erhöhte dreimal sicher per PAT – 43:17 zur Viertelpause.
Im Schlussviertel setzte Aymen Tlili mit seinem zweiten Touchdown noch einen drauf. Der verfehlte Extrapunkt verhinderte die 50-Punkte-Marke, änderte aber nichts an der klaren Dominanz. Die Paladins betrieben mit einem späten Touchdown und einer erfolgreichen Two-Point-Conversion noch etwas Ergebniskosmetik zum 25:49-Endstand.
Headcoach Phil Gamble, der nach einjähriger Verletzungspause selbst wieder auf dem Feld stand, zeigte sich zufrieden: „Wir haben mit dem klaren Sieg ein Statement in der Liga gesetzt – und das trotz einiger fehlender Leistungsträger.“ Auch Sportdirektor Volker Krusche lobte die Gäste: „Nach den Krefeld Ravens waren die Paladins der stärkste Gegner, dem wir in den letzten Jahren gegenüberstanden.“
Mit diesem Auftritt haben die Minden Wolves auf eindrucksvolle Weise bewiesen, dass mit ihnen in der Regionalliga West zu rechnen ist.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
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