Seniors
Gerade auf einmal 30 aktive Spieler konnte Head Coach Markus Grahn am Samstag zurückgreifen. Und auch der Spielverlauf passte zur bisher eher verkorksten Saison der Griffins.
Griffins verlieren auch zweites Heimspiel - Foto: Andre Gschweng
Es begann eigentlich gar nicht so schlecht. Gut 800 Zuschauer hatten bei zunächst bestem Strandwetter den Weg in Leichtathletikstadion zu Rostock zum FSN Gameday gefunden. Die Griffins kickten und ein langer Drive der Gäste aus Paderborn schloss sich an. Bis an die 11yd Linie gekommen, war es Warren Bartlett jr., der einen vollständigen Pass aus den Armen der Dolphins Receivers freischlug, diesen dann selbst sicherte und über 92yd zum Touchdown zurücktrug. PAT Beumer gut und die 7:0 Führung.
Doch gleich im Gegenzug konterten die Dolphins. Immer wieder über den stark freigeblockten Runningback D. Tate angetrieben, landeten die Gäste 9 plays später den Ausgleich. Anschließend kam der neue QB der Griffins zu seinem ersten Auftritt. Shon Belton, vier Tage zuvor angereist, führte die Offense an. Doch immer wieder mangelnde Abstimmung oder Strafen im falschen Moment sorgten dafür, dass die Griffins im gesamten Spielverlauf nur 9 first downs zu Stande brachten und so folgerichtig das Spiel verloren.
Die Krone wurde dem Ganzen nur durch eine fast einstündige Gewitterpause aufgesetzt. Am Ende stand eine verdiente 7:26 Heimniederlage zu Buche. Die Fans der Griffins blieben ihrem Team bis zum Ende treu und honorierten den unbändigen Einsatz der Mannschaft, der aber auch keinen anderen Spielausgang bewirken konnte. Schlechte Zeiten also in Rostock mit Hinblick auf den bisherigen und seit Jahren erstmals ungewohnten Saisonverlauf…
Die nächste Chance auf einen Sieg bietet sich den Griffins erst wieder in 4 Wochen beim Heimspiel am 23.07. gegen die Assindia Cardinals, Zeit also, um die Verletztenstation zu lichten und weiter an den eigenen Fehlern zu arbeiten.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
Mit einem souveränen 6:59 (3:3; 3:21; 0:28; 0:7) Auswärtssieg, kehren die New Yorker Lion von ihrem Gastspiel bei den Düsseldorf Panther zurück.
Nach Startschwierigkeiten, Lions souverän in Düsseldorf - RB 36 Finn Oppermann (Foto: Fabian Uebe)
Bei sonnigen Wetter kämpften die Lions von Headcoach Troy Tomlin dabei etwas mehr als ein Spielviertel lang mit Anlaufschwierigkeiten, bevor die Punktemaschinerie in Rollen kam. Dabei war bemerkenswert, dass alle Mannschaftsteile der Löwen, Punkte zum klaren Sieg in Düsseldorf beitragen konnten. Zusätzlich feierte Patrick Finke sein Comeback im Lions-Jersey. Nachdem Kick-Off der Gastgeber, war es Braunschweigs britischer Runningback Emmanuel Abedi-Bawa, der die Hauptlast des ersten Angriffsdrive trug. Mit insgesamt vier Läufen brachte er sein Team bis dicht vor die Endzone der Panther und konnte nur knapp von der Defense der Panther am ersten Touchdown gehindert werden. Die erste Führung zum 0:3 für die Lions erzielte Kicker Luca Jeckstadt mit einem 31 Yard Fieldgoal, nachdem ein klarer Touchdown von Mika Wickinger, nach Pass von Jakob Parks, nicht gegeben wurde.
Ähnlich weit voran wie die Lions zuvor, kamen auch die Hausherren, angeführt von ihrem Spielmacher Kevin Doyle, in ihrem ersten Angriffsdrive des Spiels. Mit eigenen Läufen und Pässen auf seine Receiver Melvin Palin und Matthew Craens, ging es bis tief in die Spielfeldhälfte der Braunschweiger. Schlussendlich war es Panthers Kicker Dean Severin, der mit einem 39 Yard Fieldgoal den Ausgleich herstellte. Die New Yorker Lions angeführt von Jakob Parks, begannen ihre nächste Angriffsserie erneut mit einem Lauf von Emmanuel Abdi-Bawa, der sich jedoch beim Tackle der Panther eine Verletzung zu zog und früh für den Rest des Spiels ausfallen sollte. An seiner Stelle übernahm fortan Finn Oppermann die Hauptarbeit im Laufangriff der Braunschweiger und machte seine Sache hervorragend. Mit Passfängen von Fabian Rolfes und Justus Holtz, sowei Läufen von Finn Oppermann und Jakob Parks, ging es rasch für den Braunschweiger Angriff bis in die Spielfeldhälfte der Düsseldorfer. Leider verlor Jakob Parks bei einem weiteren Laufversuch den Ball und das freie Spielgerät konnte von Düsseldorfs Nigel Lawrence gesichert werden.
Kurz nachdem ersten Seitenwechsel, gingen die Gastgeber mit einem weiteren, dieses Mal aus 33 Yards Distanz, Fieldgoal durch Dean Severin mit 6:3 in Führung. Das sollte aber letztendlich nicht nur die einzige Führung für die Panther im gesamten Spiel sein, sondern waren dies auch die letzten Punkte generell, welche das Team von Cheftrainer Winston Ronde erzielen sollte, denn gleich im nächsten Play platzte der Knoten auf Seiten der Lions.
Den Kick-Off der Panther nahm Mika Wickinger an der eigenen Endzone auf und trug ihn über das gesamte Spielfeld zur 6:10 (PAT L. Jeckstadt) Führung für sein Team, bis in die Endzone der Hausherren zurück.
Die Verteidigung der Braunschweiger ließ aber sofort keinen großen Raumgewinn mehr zu und auch der Versuch der Panther, die Lions mit einem Trickspielzug beim Punt zu überraschen scheiterte an einem aufmerksamen Adehkeem Brown. Trotz der guten Ausgangsposition für den Angriff der Löwen, kamen keine Punkte zustande, doch nach einem weiteren Stopp der Lions Defense, sollte dann auch die Offense endlich punkten. Ein erster Touchdown-Pass von Jakob Parks auf Tamsir Seck, wurde zwar noch auf Grund einer Holding-Strafe aberkannt, doch nur wenige Spielzüge später fand Jakob Parks Macolm Abimbola mit einem 21 Yard Pass in der Endzone der Panther zum 6:17(PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand.
Doch sollte es das noch nicht, für die jetzt punktehungrigen New Yorker Lions, in der ersten Halbzeit gewesen sein. Nach drei erfolglosen Versuchen der Offense der Panther folgte ein Punt, welcher von Derrick Bryant auf Braunschweiger Seite nicht nur geblockt wurde, sondern auch in der Endzone der Panther zum 6:24 (PAT L. Jeckstadt) gesichert wurde. Dieses sollte auch der Halbzeitstand sein, denn der letzte Drive und abschließende Fieldgoalversuch der Düsseldorfer, brachte keine weiteren Punkte.
Zu Beginn des dritten Spielabschnitts, machte die Braunschweiger Verteidigung von Defense Koordinator Jim Ward, nahtlos mit ihrer hervorragenden Leistung da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten und stoppte den Düsseldorfer Angriff umgehend und gab ihrem Angriff eine erstklassige Ausgangssituation tief in der Hälfte der Gastgeber. Abermals verhinderte eine Strafe gegen die Braunschweiger Offense, einen Touchdown. Dieses Mal durch einen sehenswerten Lauf von Finn Oppermann. Doch nach einem schönen 30 Yard Passfang von Tamsir Seck, war es Mika Wickinger vorbehalten, mit einem Lauf aus zwei Yards final auf 6:31 (PAT L. Jeckstadt) zu erhöhen.
Bei den Düsseldorf Panther lief im Angriff nichts mehr zusammen und die Lions Verteidigung zwang sie nun kontinuierlich nach nur wenigen Versuchen wieder vom Feld. Im Angriff der Löwen waren es Finn Oppermann, der Yard um Yard Raumgewinn erzielte und die Passfänger Tamsir Seck und Mika Wickinger, die immer wieder der Panther Abwehr entwischten. Letzterer war es dann auch, der mit einem 15 Yard Touchdown-Catch nach Pass von Jakob Parks, seine großartige Leistung mit seinem dritten Score an diesem Tag zum 6:38 (PAT L. Jeckstadt) krönte. Nach einem weiteren Stopp der Lions Verteidigung, erhöhte kurze Zeit später Justus Holtz, nach einem sieben Yard Pass von Jakob Parks, auf 6:45 (PAT L. Jeckstadt). Wer nun auf Düsseldorfer Seite dachte, es kann nicht schlimmer kommen, sah sich getäuscht. Nur ganze zwei Spielzüge später, fing Löwen Linebacker Florian Fehrle einen Passversuch von Panther Quarterback Kevin Doyle ab und trug den Ball zum 6:52 (PAT L. Jeckstadt) über 35 Yards in die Endzone der Gastgeber zurück.
Es folgte der letzte Seitenwechsel und in der Mannschaft der New Yorker Lions bekam jetzt die 2. Reihe an Spieler ihre Chance sich zu beweisen. Die Defense behielt nach wie vor eine „weiße Weste“ und im Angriff der New Yorker Lions übernahm Hendrik Scharnbacher die Regie. Läufe von Finn Oppermann und Pässe von Hendrik Scharnbacher auf Aaron Lawson und Tjard Müggenburg, brachten die Offense bis knapp 20 Yards vor die Düsseldorfer Endzone. Von dort fand Hendrik Scharnbacher erneut Tjard Müggenburg, welcher den Ball bis in die Endzone der Panther zum 6:59 (PAT L. Jeckstadt) und seinem ersten Touchdown im Jersey der Lions überhaupt, trug.
Zwar legten die Düsseldorf Panther nochmals alles in die Waagschale, kamen aber ihrerseits nicht mehr über die Mittellinie hinaus, bevor sie sich ein letztes Mal ohne Punkte vom Angriffsrecht trennen mussten.
Die Lions ließen nur noch die Zeit auslaufen und bleiben damit weiterhin ungeschlagen.
Scoreboard
00:03 31 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
03:03 39 Yard Fieldgoal D. Severin
06:03 33 Yard Fieldgoal D. Severin
06:10 100 Yard Kick-Off Return-TD M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
06:17 21 Yard TD-Pass J. Parks auf M. Abimbola (PAT L. Jeckstadt)
06:24 Punt geblockt und in Endzone zum TD gesichert D. Bryant (PAT L. Jeckstadt)
06:31 2 Yard TD-Lauf M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
06:38 15 Yard TD-Pass J. Parks auf M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
06:45 7 Yard TD-Pass J. Parks auf J. Holtz (PAT L. Jeckstadt)
06:52 35 Yard Interception-Return-TD F. Fehrle (PAT L. Jeckstadt)
06:59 22 Yard TD-Pass H. Scharnbacher auf T. Müggenburg (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Die Minden Wolves erwarten am Samstag die Hamm Aces im Weserstadion
Ungeschlagen in die zweiten Saisonhälfte - Foto: DJK Dom Minden
Vier Mannschaften haben sich bereits in die Sommerpause begeben. Nicht aber die Minden Wolves und ihren Gast am kommenden Samstag, die Hamm Aces. Sie schließen die Hinrunde in der Verbandsliga Ost mit der Partie, die infolge der Saisoneröffnung der American Footballer der DJK Dom Minden verlegt worden war, ab.
KickOff wird im hoffentlich wieder gut besetzten Stadion um 15 Uhr sein. Dabei hat es sich das Wolfsrudel zum Ziel gesetzt, mit weißer Weste in die bis zum 13. August, wenn man dann zum Rückspiel in Hamm anzutreten hat, andauernde Sommerpause zu gehen. Und das nicht nur mit Blick auf das Punktekonto, sondern nach Möglichkeit auch in Sachen Score. Denn da steht das Team aktuell mit 169:0 ohne jeden gegnerischen Punkt da.
Kein Wunder, dass sich die Asse aus Hamm nach ihrem jüngsten 6:6 in Herne das Ziel gesetzt haben, „als erstes Team gegen Minden zu scoren.“ Das dürfte zusätzlicher Anreiz für die Defense der Wölfe sein, dies auch gegen diesen Gegner zu unterbinden.
„Wir hoffen erneut auf eine großartige Unterstützung. Sollten wir auch dieses Spiel gewinnen, dann werden wir natürlich unsere Zielsetzung für die Saison korrigieren. Klar, dass wir dann Meister werden wollen“, sagt Sportdirektor Volker Krusche.
Allerdings werden die Wolves am ersten Ferien-Wochenende auf einige Urlauber und Hochzeitfeiernde verzichten müssen. „Das schwächt uns zwar etwas, wir haben bislang aber gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, so etwas zu kompensieren.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Mit Defensive Back und Return-Spezialist Chad Walrond, der zuvor bei den Istanbul Rams freigestellt wurde, stößt ein weiterer NFL-Combine-Teilnehmer des Jahres 2021 zu den Cologne Centurions.

Der 23jährige Engländer, der seine Football-Karriere erst im Universitätsteam Hurricanes der University of Hertfordshire begann, stieg dort im Jahr 2019 zum Defense MVP auf und wurde ins All-Star Team gewählt. Anschließend spielte er im Team der London Blitz, mit denen er das Halbfinale der höchsten britischen Liga erreichte. Zur Saison 2019 wechselte er in die German Football League, wo er für die Allgäu Comets auf dem Platz stand. Mit starken Leistungen empfahl er sich dort für das NFL-Combine. Über die Zwischenstation Istanbul Rams kommt der britische Nationalspieler nun nach Köln.
Centurions General Manager David Drane: „Chad Walrond wird unsere Defense bereichern. Mit seiner Vielseitigkeit und Schnelligkeit wird er eine wichtige Verstärkung sein.“
Auch Centurions-Headcoach Frank Roser zeigt sich zufrieden über die Neuverpflichtung: „Ich freue mich sehr, das Chad jetzt ein Centurion ist. In unserem Saisoneröffnungsspiel gegen Istanbul hat er seine Qualitäten gezeigt und uns das Leben in der Offense schwer gemacht. Schön, dass wir ihn jetzt auf unserer Seite haben. Ich bin gespannt, wie er das Leben von anderen Offenses nun schwerer machen wird.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Diesmal sind die Rebels wieder zu Hause im Mommsenstadion und haben dem amtierenden Deutschen Meister, die Dresden Monarchs, zu Gast. Die Lage für die Gastgeber ist klar – ein Sieg muss her. Dies ist leichter gesagt als getan, denn genau so geht es den Dresden Monarchs.
Weiter geht’s-Runde vier für die Berlin Rebels (Foto: Christian Goßlar)
Mit einem Spiel mehr im Gepäck, aber auch einer Niederlage mehr reisen die Monarchs nach Berlin. Aus den letzten Jahren weiß man, dass Spiele zwischen den Rebels und den Monarchs nie vorhersehbar sind. Von deutlichen Siegen oder Niederlagen oder auch bis hin zu finalen Ergebnissen in letzter Sekunde auf beiden Seiten war bisher alles dabei. 2021 gingen die Spiele klar an die Monarchs, die am Ende auch verdient mit dem Sieg in der Deutschen Meisterschaft, dem German Bowl, gewannen. 2022 sieht es in beiden Teams wieder anders aus, denn die Karten sind gemischt.
Dresden vom Pech verfolgt, denn sie verlieren direkt in Woche eins ihren planmäßigen Quarterback, der mit einem Kreuzbandriss ausfällt. Marvin Schöne und Neuzugang Justin Agner übernahmen und hatten so ihre Probleme ins Spiel zu finden. Und wer weiß, was die Dresdener noch aus dem Hut zaubern, denn ihnen geht es ähnlich wie den Rebels. Ein Rückkehrer, den man aus 2021 noch sehr gut kennt, und der der Rebels-Defense das Leben schwer gemacht hat, ist WR Darrell Stewart Jr.- 2021 noch mit der #8 auf dem Feld. Die Monarchs reisen mit viel Motivation zum Sieg nach Berlin.
Die Rebels zeigten in dieser Saison ihr Offensiv Potenzial und was QB Donovan Isom was er so kann. Eine Offensive Line, die ihm genug Zeit gibt, ein RB, der auch gute Hände hat und Receiving-Waffen, die man als Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen sollte.
Nach dem Punkte-Festival der vergangenen Woche gegen die Potsdam Royals, können es die Berliner nicht auf sich sitzen lassen. Die Hauptstadt Rebellen wollen und müssen zeigen, was sie können. Weitere Niederlagen sind für sie keine Option. Es wird also heiß her gehen am Samstag in Charlottenburg und damit ist nicht nur das Wetter gemeint.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert - auf Basis der "Pressemitteilung" der Berlin Rebels)
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