U19
Großer Erfolg für die Jugendabteilung der Bonn Gamecocks: Am Samstag sicherten sich die U19-Junioren der Kampfhähne mit einem 16:6-Heimsieg gegen die Dortmund Giants vorzeitig die Meisterschaft der NRW-Regionalliga ihrer Altersklasse.
U19-Junioren der Gamecocks holen Regionalliga-Meisterschaft (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: Noël Martin Heyen - AFC Bonn Gamecocks 1988 e. V.)
Im Duell des Tabellenführers Bonn gegen den Tabellenzweiten Dortmund waren die Gastgeber im Sportpark Pennenfeld früh mit einem Touchdown-Run von Quarterback Dominik Rudolf in Führung gegangen. Im zweiten Viertel gelang es Bonn dank eines Lauf-Touchdowns von Robin Walther, und mit einer erfolgreichen Two-Point-Conversion von Rudolf die Führung auf 14:0 auszubauen.
Erst kurz vor der Pause kamen die Giants mit einem sehenswerten Pass-Spielzug zum Anschluss-Touchdown. Der folgende Versuch einer Two-Point-Conversion endete allerdings in einer Interception durch Bonns Defense, sodass es zur Halbzeit beim 14:6-Zwischenstand blieb. In der zweiten Spielhälfte neutralisierten sich die Kontrahenten dann weitestgehend, die Defensivabteilungen beider Seiten dominierten. Nur die Gamecocks kamen durch einen Safety noch zu zwei zusätzlichen Punkten.
Durch den Sieg sind die Gamecocks nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen, das Rückspiel gegen Dortmund am kommenden Wochenende hat für das Tableau nur noch kosmetische Bedeutung. Vorbehaltlich der Lizenzierung werden die Kampfhähne 2019 nach vier Jahren Abwesenheit wieder in der prestigeträchtigen GFL Juniors antreten. Bonns Headcoach Gerd Michel sagte nach der Partie: „Wir haben die erste Halbzeit mit gutem Spiel und viel Willenskraft gestaltet und uns in der zweiten Hälfte mit Glück und unserer Physis ins Ziel gerettet. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Meisterschaft und Aufstieg sind ein toller Erfolg, gerade auch im Jahr des 30. Vereinsjubiläums. Bei allem Jubel über das Erreichte wartet aber jetzt jede Menge Arbeit auf uns, um uns auf die GFLJ vorzubereiten.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Noël Martin Heyen - AFC Bonn Gamecocks 1988 e. V.
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Am letzten Spieltag der GFLJ-Saison 2018 gewannen die Typhoons vom Kaiserswerther Theodor-Fliedner-Gymnasium (TFG) nach ihrem 28:16-Auswärtssieg in der Hinrunde auch das Rückspiel gegen die Troisdorf Jets und verteidigten durch einen 14:00-Erfolg ihren vierten Tabellenplatz vor dem Aufsteiger. Allerdings wird auch Letzterer als Tabellenfünfter nicht den Weg zurück in die Regionalliga antreten müssen, hatten doch noch vor Saisonbeginn die Münster Mammuts ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen, womit der Absteiger schon seit April dieses Jahres feststand.

Das Ende der GFLJ-Saison 2018 für die TFG Typhoons (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Michael Pfaff)
Im Rahmen von „Sports Meets Music“, der sechsten Ausgabe des Zusammentreffens vom Sport und Kultur am TFG, siegten die „Fliedner-Schüler“ dank einer bärenstarken Leistung ihrer Defense. Dabei gelang es den Mannen von Defense Coordinator Martin Pfeiffer nicht nur, ihren einzigen etwas schwächeren Auftritt in dieser Saison – vor Wochenfrist bei den Cologne Crocodiles – vergessen zu machen, sondern sich mit dem ersten Spiel ohne jeglichen Gegenpunkt in 2018 auch noch zu belohnen. Aber damit noch nicht genug: In Person von Nils Mohrmann brachte die Typhoons-Defense zu Beginn des zweiten Quarters auch noch zum bereits fünften Mal in dieser Saison Punkte aufs Scoreboard. Sein viertes Turnover in 2018 konnte der Defense Back nach gesichertem Fumble über 40 Yards in die Troisdorfer Endzone tragen, bevor Kicker Arian Ghorbani mit seinem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) auf 7:0 stellte. Und auch für die weiteren Highlights der ersten Halbzeit zeichnete die Typhoons-Defense verantwortlich: Von Defense Liner Alexander Ehrensberger und Linebacker Richard Jasper gesicherte Fumbles sorgten dafür, dass die knappe Führung zur Halbzeit Bestand hatte, wenngleich diese durchaus noch etwas höher hätte ausfallen können. Jedoch blieb Kicker Arian Ghorbani Mitte des ersten Viertels der Erfolg beim 44-Yard-Fieldgoal-Versuch versagt.
Nach der Halbzeitpause erlebten die 400 Zuschauer im Rather Waldstadion ein Quarter der verpassten Gelegenheiten: Erster Drive der Jets-Offense, erster Versuch – Interception Nils Mohrmann, ohne dass anschließend etwas Zählbares herausgekommen wäre. Zweiter Drive der Jets, erster Versuch – Interception Johannes Wieding (im 8. Saisonspiel sein 8. Turnover), ohne dass anschließend etwas Zählbares herausgekommen wäre. Dritte Drive der Jets, erster Versuch – Fumble, gesichert durch Samuel Fuchs, ohne dass anschließend etwas Zählbares herausgekommen wäre. Zumindest hatte man sich aufseiten der Typhoons Ende des dritten Quarters durch Läufe von Running Back Paul Zschäbitz und Quarterback (QB) Jona Willemsen sowie einen langen Pass des Typhoons-QB auf Wide Receiver Christopher Kähler auf die gegnerische 6-Yard-Linie und damit in eine erfolgversprechende Feldposition vorarbeiten können.
In der Folge sah das vierte Quarter dann schnell das 14:0 durch einen kurzen Lauf von Running Back Leon Hoffmann und den PAT von Arian Ghorbani, nachdem sich QB Jona Willemsen zuvor Stück für Stück auf die 1-Yard-Linie der Jets vorgearbeitet hatte. Alle nachfolgenden Versuche der Gäste, noch einmal heranzukommen, konnten von der in dieser Saison für nicht weniger als zwei Dutzend Turnovers verantwortlichen Defense der TFG Typhoons erfolgreich gestoppt werden, sodass es am Ende beinahe noch zu einem weiteren Touchdown für die „Fliedner-Schüler“ gereicht hätte. Jedoch endete der kraftvolle Lauf von QB Jona Willemsen auf der 1-Yard-Linie der Jets, begleitet von hörbarem Staunen unter dem Tribünendach des Rather Waldstadions ob seines Zusammentreffens mit dem Troisdorfer Cornerback, dem der Whitehead dann den Schlusspfiff folgen ließ.
Mit diesem Sieg gehen die TFG Typhoons nach zwei Siegen und sechs Niederlagen mit 4:12 Punkten auf Platz vier aus der Saison, gefolgt von den Troisdorf Jets mit 0:16 Punkten. In die Playoffs der GFLJ ziehen die Düsseldorf Panther als Tabellenerster (15:1 Punkte) und der letztjährige Junior-Bowl-Gewinner Paderborn Dolphins (11:5) ein. Auf Platz drei gehen die Cologne Crocodiles (10:6) ins Ziel.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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Nach der 07:27-Heimniederlage im Hinspiel mussten sich die U19 Typhoons auch im Rückspiel bei den Cologne Crocodiles mit 10:23 geschlagen geben. Mögen die beiden Ergebnisse auch vergleichbar erscheinen, waren die beiden Partien alles, nur nicht das. Legten die Kölner im Hinspiel einen enorm starken Auftritt hin und gingen in der Folge als verdienter Sieger vom Platz, konnten sie am Wochenende beileibe nicht ihr Potenzial abrufen, da sie insbesondere aufseiten ihrer Offense als Konsequenz der Begegnung gegen die Düsseldorf Panther vor Wochenfrist auf eine Vielzahl von Startern verletzungsbedingt verzichten mussten. In der Konsequenz sah es über weite Strecken der Partie so aus, als könnten die Typhoons aus der Domstadt was mitnehmen, jedoch standen sie sich dabei letztlich selbst im Wege und mussten ohne Punkte die Heimreise nach Düsseldorf antreten.

Einer von unzähligen sicheren Catches auf Typhoons-Seite durch Wide Receiver Maximilian Neises (43) - sie halfen am Ende nichts (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Bernd Thiel)
Dabei hatte die Typhoons-Offense die Kette bewegt wie lange nicht mehr, war nicht, wie in den Vorwochen, nur in guten Ansätzen steckengeblieben. Läufe von Running Back Leon Hoffmann, vor allem aber Pässe der beiden eingesetzten Quarterbacks Jona Willemsen und Max Bühling und sichere Catches der Receiver Christopher Kähler, Fabian Büßelmann, Johannes Middelhoff, Maximilian Neises und Finn Schnitzler sorgten für eine Vielzahl an Yards, die man aber letztlich selbstverschuldet wieder hergab. Hatte man sich in eine erfolgversprechende Feldposition vorgearbeitet, machten anschließend mit unschöner Regelmäßigkeit Unkonzentriertheiten und überflüssige Strafen den Raumgewinn wieder zunichte. Hatte man selbst - in Person von Defense Back Johannes Wieding - das Ei mal erobern und nach der Interception weit nach vorne tragen können, ging es anschließend durch Strafen gleich mal doppelt so weit wieder zurück. Hatte man einen Fumble der „Crocs“ - in Person von Linebacker Richard Jasper - gerade gesichert, folgte im nachfolgenden Offense-Drive der eigene Fumble hinterher. Zu allem Überfluss stand dann noch eine Typhoons-Defense auf dem Platz, die an diesem Tag erstmals in dieser Saison schwächelte und mit ungewohnten Unzulänglichkeiten ihren Coordinator Martin Pfeiffer ein ums andere Mal an den Rand des Wahnsinns brachte.
So gewannen die Typhoons zwar zwei Quarter, für den durchaus möglichen Sieg reichte es aber nicht. Im ersten Quarter (3:0) kamen statt eines Touchdowns lediglich drei Punkte durch ein 22-Yard-Fieldgoal des am Sonntag als Kicker agierenden Christopher Kähler aufs Scoreboard, im dritten Quarter (7:0) sorgten Running Back Jonas Lüttger nach kurzem Pass von Max Bühling sowie Christopher Kähler mit seinem erfolgreichen PAT für Punkte. Dazwischen lag ein zweites Spielviertel quasi zum Vergessen (0:17), in dem man es als Krönung den Gastgebern in den verbleibenden 45 Sekunden vor der Halbzeit noch gestattete, einmal quer übers Feld zu laufen und drei weitere Punkte zum Pausenstand von 17:3 auf die Anzeigetafel zu bringen. Im letzten Spielabschnitt (0:6) gelang es den Kölnern bereits mit ihrem ersten Offense-Drive, die beim Stand von 17:10 zwischenzeitlich aufkeimenden Hoffnungen der Typhoons auf Zählbares an diesem Tag zunichte zu machen.
Somit wird es für die Typhoons nun darum gehen, in den kommenden Trainingstagen die Kräfte noch einmal zu bündeln, will man nicht Gefahr laufen, durch eine Heimniederlage gegen die Troisdorf Jets mit mehr als 12 Punkten Differenz auch noch den Tabellenplatz vier zu verlieren. Die Austragung dieses für 2018 letzten Saisonspiels erfolgt am kommenden Samstag im Rahmen von „Sports Meets Music VI“ um 19:00 Uhr im Rather Waldstadion.
17:03 46-Yard-Fieldgoal Cologne Crocodiles
17:10 Jonas Lüttger nach 2-Yard-Pass Max Bühling, PAT Christopher Kähler
23:10 41-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, PAT failed
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Nach der 10:21-Heimniederlage im Hinspiel mussten sich die U19 Typhoons auch im Rückspiel an der Pader dem Deutschen Meister Paderborn Dolphins geschlagen geben. Am Ende stand eine 0:23-Niederlage auf dem Scoreboard, obwohl die „Fliedner-Schüler“ bis in den letzten Spielabschnitt hinein in Schlagdistanz geblieben waren. Letztlich reichte es aber nicht, mit der auch seitens der Gastgeber anerkannt stärksten Defense der German Football League Juniors (GFLJ) unterwegs zu sein, gelang es der Typhoons-Offense doch trotz guter Ansätze nicht, ausreichend Durchschlagskraft zu entwickeln.

Hielten lange Zeit dagegen die Typhoons in Blau bei den Paderborn Dolphins (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Bernd Thiel)
Gute Ansätze meint dabei, den Ball bewegt, Yards gemacht zu haben. Dafür sorgten insbesondere Pässe von Quarterback Max Bühling auf seine Receiver Christopher Kähler und Fabian Büßelmann sowie Läufe der Running Backs Leon Hoffmann und Tassilo Piest. Allerdings gelang es während der gesamten Partie nicht, bis in die Redzone der Dolphins vorzudringen, sodass die Typhoons erstmals in dieser Saison ohne Punkte aus der Partie gingen.
Auf der anderen Seite standen die Mannen von Defense Coordinator Martin Pfeiffer, die dem amtierenden Junior-Bowl-Gewinner bis ins letzte Spielviertel hinein alles abverlangten. Denn was bis dahin auf der Anzeigetafel stand, war lediglich ein Fieldgoal der Dolphins aus dem allerersten Drive der Partie sowie ein Touchdown-Lauf unmittelbar nach der Halbzeitpause, die den Typhoons wie in den vorangegangenen Partien nicht gerade gutgetan hatte. Für die Entscheidung sorgte erst nach dem letzten Seitenwechsel Dolphins- und Nationalmannschafts-Quarterback Luke Wentz mit einem kraftvollen 22-Yard-Lauf in die Typhoons-Endzone zum 16:00, dem wenig später auch noch das 23:00 folgte.
Damit dürfte das Rennen um die beiden Playoff-Plätze auf dem Weg zum diesjährigen Junior Bowl gelaufen sein. Denn am Sonntag unterlag der nächste Gegner der TFG Typhoons, die Cologne Crocodiles (Sonntag, 24. Juni, 15:00 Uhr), den Düsseldorf Panther zu Hause mit 15:20, sodass die Domstädter mit 8:6 Punkten nun kaum noch Chancen haben dürften, an den Düsseldorf Panther (13:1) und/oder den Paderborn Dolphins (9:3) vorbeizuziehen. Für die Typhoons (2:10) wird es in den beiden verbleibenden Partien darum gehen, Tabellenplatz vier zu verteidigen, wobei sie am letzten Spieltag, am 30. Juni, im Rahmen von „Sports Meets Music“ den aktuellen Tabellenletzten Troisdorf Jets (0:12) zu Gast haben.
16:00 22-Yard-Lauf Paderborn Dolphins, PAT failed
23:00 1-Yard-Lauf und PAT Paderborn Dolphins
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Nach der Hinspielniederlage zum Saisonauftakt in der Kleinen Kampfbahn neben der ESPRIT-arena unterlag die U19 der TFG Typhoons auch zum Rückrundenstart im heimischen Rather Waldstadion gegen die Düsseldorf Panther mit 21:42. Standesgemäß, könnte man meinen, gastierte mit dem Lokalrivalen doch der alleinige Tabellenführer der German Football League Juniors (GFLJ) am Rande des Aaper Waldes. Doch ganz so einfach war es dann nicht, wie ein Blick auf den Halbzeitstand zeigt: Zur Pause stand eine 21:07-Führung der „Fliedner-Schüler“ auf dem Scoreboard.

Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Bernd Thiel
Begonnen hatte die Partie mit einem gewohnt starken Auftritt der Typhoons-Defense, die sämtlichen Angriffsbemühungen der Gäste standhielt und dann auch für das Highlight des ersten Quarters sorgte. Defense Back Johannes Wieding gelang im zweiten Drive der Panther-Offense eine weitere seiner in dieser Saison kaum noch zu zählenden Interceptions. Allerdings konnte die Typhoons-Offense anschließend kein Kapital daraus schlagen, sodass das erste Quarter ohne Punkte zu Ende ging.
Das änderte sich dann aber schlagartig im zweiten Spielabschnitt, wobei der Initiator erneut Johannes Wieding war. Ihm gelang es im ersten Drive nach Wiederanpfiff, die Panther-Defense mit einem Punt-Fake zu überraschen, den er seiner Offense zum neuen First Down auf die gegnerische 39-Yard-Linie legte. Wenig später fand Quarterback Max Bühling in Wide Receiver Christopher Kähler einen sicheren Empfänger für seinen 35-Yard-Pass, den Letzterer zur Führung in die Panther-Endzone tragen konnte. Für das 7:0 sorgte anschließend Kicker Jannik Jürgensen mit seinem Point-after-Touchdown (PAT), der auch bei seinen zwei späteren Versuchen erfolgreich war und das Fehlen des etatmäßigen Kickers Arian Ghorbani vergessen machen konnte.
Zwar konnten die Düsseldorf Panther bereits mit ihrem darauffolgenden Drive für den Ausgleich sorgen, begannen anschließend allerdings mit der Übergabe mitgebrachter Gastgeschenke. Einen langen Punt der Typhoons berührten sie nicht nur unglücklich, sondern ließen das Ei zu allem Überfluss auch noch durch Fabian Büßelmann sichern, sodass die Typhoons-Offense anschließend auf der 10-Yard-Linie der Gäste auf den Platz kam. Wenig später sorgte ein 7-Yard-Pass von Max Bühling auf Running Back Leon Hoffmann in der Panther-Endzone für die erneute Typhoons-Führung, nachdem zuvor noch dem sicheren Catch von Wide Receiver Johannes Middelhoff nach Bühling-Pass seitens der Referees die Touchdown-Anerkennung verwehrt geblieben war. Geschenk Nummer zwei war im nachfolgenden Offense-Drive der Panther eine Interception, die Typhoons-Linebacker Tom Hirschmann über 60 Yards in die Endzone tragen konnte. Als die Schiedsrichter wenig später zum Pausentee baten, stand eine 14-Punkte-Führung auf der Anzeigetafel, die die Typhoons-Hoffnung nährte, die Karten in der diesjährigen GFLJ-Saison doch nochmal neu mischen zu können.
Allerdings währte die Hoffnung nicht allzu lange. Bereits kurz nach Wiederanpfiff beschlich den Beobachter der Eindruck, die Teams hätten in der Halbzeitpause ihre Jerseys getauscht. Auf Typhoons-Seite war der Faden gerissen, Fehler reihte sich an Fehler, Undiszipliniertheiten kamen hinzu, man überließ den Gästen im wahrsten Sinne des Wortes das Feld. Mehr als 200 Yards hatte man am Ende, vornehmlich im zweiten Spielabschnitt, den Gästen geschenkt. Und die nahmen die Geschenke, derer es noch mehr gab als „nur“ Yards-Strafen, dankbar an. Erster Offense-Drive der Typhoons in Halbzeit zwei: Interception, 21:14. Zweiter Offense-Drive: Interception, 21:21. Dritter Offense-Drive: Quarter-Ende und Seitenwechsel. Erster Offense-Drive im vierten Quarter: Interception, 21:28. Der Rest war Schaulaufen seitens der Düsseldorf Panther, die bis zum Abpfiff noch zu zwei weiteren, sehr leichten Touchdowns gegen eine inzwischen auch am Boden liegende Typhoons-Defense kamen.
Die Ursachen für den Leistungseinbruch der Typhoons in Halbzeit zwei? - Für die Fans unter dem Tribünendach kaum zu erklären. Für die Spieler und Coaches, die sich nach Abpfiff zum Abschluss-Huddle zusammenfanden, schon. Man darf gespannt sein, wie die kommenden Trainingstage verlaufen, geht es für die Mannen von Head Coach Jens Ruffert doch am kommenden Samstag zu einem weiteren Schwergewicht im deutschen Jugendfootball, zu niemand Geringerem als dem amtierenden Deutschen Meister Paderborn Dolphins.
14:07 Leon Hoffmann nach 7-Yard-Pass Max Bühling, PAT Jannik Jürgensen
21:21 21-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
21:35 7-Yard-Pass und PAT Düsseldorf Panther
21:42 38-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
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