U19
„Fliedner-Schüler“ unterliegen beim Lokalrivalen mit 10:27 - Mit einer Woche Verspätung startete die U19 der TFG Typhoons am Samstag in die GFLJ-Saison 2018 der Gruppe West. Nachdem alle Konkurrenten bereits vor Wochenfrist in den Spielbetrieb eingestiegen waren, war das Lokalderby bei den Düsseldorf Panthern für die „Fliedner-Schüler“ ihr Season Opener, da ihre Partie gegen die Mammuts am vergangenen Wochenende aufgrund des Rückzugs der Münsteraner aus der Liga ausgefallen war.

Unter dem Jubel der Typhoons Sideline auf dem Weg zum Interception Touchdown Defense Back Johannes Wieding (Foto: Bernd Thiel)
So verwunderte es nur wenig, dass gerade die Typhoons-Offense in der Kleinen Kampfbahn neben der ESPRIT-arena noch einigen Sand im Getriebe hatte, beileibe noch nicht eingespielt wirkte. Trotz einiger guter Ansätze vor allem in der zweiten Spielhälfte gelang es ihr bis zum Schlusspfiff nicht, Punkte aufs Scoreboard zu bringen. Am Ende der Partie in der gut gefüllten KKB stand ein 27:10-Heimsieg der Düsseldorf Panther, wenngleich sie gegen die bärenstarke Truppe von Defense Coordinator Martin Pfeiffer nicht weniger als fünf Turnovers kassiert hatten.
Den ersten gab es bereits im Eröffnungs-Drive der Panther-Offense, wobei Defense Back Nils Mohrmann in der eigenen Spielhälfte eine Interception gelang, die er unter dem Jubel der 200 „mitgereisten“ Typhoons-Fans bis auf die gegnerische 2-Yard-Linie vortragen konnte. Allerdings vermochten es die Typhoons anschließend nicht, das Ei in der Panther-Endzone unterzubringen, sodass lediglich drei Punkte durch das von Kicker Arian Ghorbani verwandelte Field Goal aufs Scoreboard wanderten. Turnover Nummer zwei dann durch Linebacker Richard Jasper, der den nachfolgenden Spielzug der Panther-Offense ebenfalls mit einer Interception beenden konnte. Am Ende des dritten Offense-Drives der Panther gelang den Gastgebern dann kurz vor Ende des ersten Spielviertels doch die Führung mit einem Quarterback-Sneak.
Zum Auftakt des zweiten Quarters war es Defense Liner Alexander Ehrensberger, der für den dritten Turnover sorgte, nachdem er einen Fumble der Gastgeber auf der 43-Yard-Linie der Panther hatte sichern können. Dessen ungeachtet hieß es wenig später 14:03 für die Raubkatzen, nachdem sie im Nachgang zu einem starken Running-Back-Lauf auch noch das letzte noch fehlende Yard in die Typhoons-Endzone hatten überbrücken können. Auf Typhoons-Seite reichte es bis zum Halbzeitpfiff nur noch für zwei weitere Defense-Highlights. Zunächst gelang Richard Jasper mit seiner zweiten Interception des Tages Turnover Nummer vier, bevor Defense Liner Jan-Bernd Hagemann mit einem Quarterback-Sack beide Teams in die Pause schickte.
Im Vorfeld der stärksten Phase der Typhoons-Offense hatten die Panther kurz nach Wiederanpfiff der Partie diese bereits auf 21:03 gestellt, als die Mannen von Head Coach Jens Ruffert alles auf eine Karte setzten und Ende des dritten Quarters ihren vierten Versuch von der gegnerischen 21-Yard-Linie aus ausspielten. Aus der Ergebniskorrektur wurde allerdings nichts, der Ball wurde überworfen, die Panther kamen mit Beginn des letzten Spielabschnitts erneut mit ihrer Offense aufs Feld. Und die kassierte wenig später Turnover Nummer fünf, wobei Defense Back Johannes Wieding (Foto) nicht nur eine Interception gelang, sondern er diese auch noch über 40 Yards in die Endzone der Gastgeber zum 21:10 tragen konnte. Die auf Typhoons-Seite aufkommende Hoffnung währte allerdings nicht allzu lange, konnten die Panther doch bereits in ihrem nächsten Offense-Drive auf 27:10 stellen, das auch nach Spielschluss das Scoreboard zierte.
Für die Typhoons wird es nun vor allem darauf ankommen, in den kommenden Trainingstagen das Finetuning beim Timing in der Offense zu finden, um dann am kommenden Samstag bei den Jets in der Saison 2018 anzukommen. Der Aufsteiger aus Troisdorf war vor Wochenfrist mit einer 00:51-Heimniederlage in die Saison gestartet. Der Gegner damals: Düsseldorf Panther. Am Sonntag unterlagen die Jets bei den Cologne Crocodiles mit 06:62.
07:03 1-Yard-QB-Sneak und PAT Düsseldorf Panther
14:03 1-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther
21:03 Düsseldorf Panther nach 40-Yard-Pass und PAT
21:10 40-Yard-Interception-TD Johannes Wieding, PAT Arian Ghorbani
27:10 6-Yard-Lauf Düsseldorf Panther, PAT failed
Das U19-Team der Troisdorf Jets hat am Sonntag, den 15. April 2018, eine ganz kurze Anreise zum ersten Auswärtsspiel der Saison. Für das Team von Head Coach Lorenz Kunkel geht es zu den Cologne Crocodiles nach Köln-Chorweiler.

Der nächste Top-Gegner für die JuniorJets (Foto: Troisdorf Jets)
Ebenso wie die JuniorJets haben die gastgebenden Krokodile ihren Saisonauftakt am vergangenen Wochenende verloren. Gegen den amtierenden deutschen Meister aus Paderborn kamen die Kölner nicht über ein 6:33 hinaus. Allein von 2012 bis 2016 standen die Crocodiles jedoch immer im Finale um die deutsche U19-Meisterschaft. Dabei sprangen am Ende zwei Titel und drei Vizemeistertitel für die Domstädter heraus.
Erneut steht den JuniorJets damit in ihrer ersten Bundesliga-Saison ein ganz schwerer Brocken vor dem Helm, denn das Kölner Traditionsteam verfügt über wesentlich mehr Erfahrung als die Troisdorfer Newcomer.
„Wir arbeiten uns jetzt von Spieltag zu Spieltag durch die Saison“, sagt Head Coach Lorenz Kunkel. „Leichte Gegner gibt es in dieser Liga einfach nicht und wir müssen unsere Rolle als Bundesliga-Neulinge akzeptieren. Für die Spieler und uns Coaches heißt lernen, lernen, lernen und die Herausforderungen genießen, die sich in der höchsten deutschen Jugendliga nun einmal bieten.“
Kickoff zur Partie auf der Bezirkssportanlage Chorweiler ist um 15 Uhr. Die JuniorJets freuen sich auf viele mitreisende Fans, die den Sonntag vielleicht für einen kurzen Ausflug nach Köln nutzen wollen.
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Keine Chance gegen den Vizemeister - Noch nie zuvor waren so viele Zuschauer zu einem Jugendspiel der Troisdorf Jets gekommen. Cheerleader und Stadionsprecher waren ebenso zur Unterstützung der U19 mit dabei, wie auch viele Eltern sowie Spieler aus allen anderen Troisdorfer Mannschaften. Nach drei Jahren ohne Niederlage lernten die JuniorJets mit einer 0:51-Niederlage gegen Rekordmeister Düsseldorf Panther jedoch gleich die harte Bundesligarealität kennen.

Die Panther waren für den Aufsteiger aus Troisdorf eine Nummer zu groß (Foto: Troisdorf Jets)
Das Team von Head Coach Lorenz Kunkel gewann den Cointoss und kam direkt mit der Offense aufs Feld. Die Nervosität war den Spielern aber deutlich anzusehen und so kamen die Gäste nach einem missglückten Punt der JuniorJets an der 7 Yard-Linie in Ballbesitz. Die hellwache Defense sorgte zunächst dafür, dass die Panther nur mit einem Fieldgoal in Führung gehen konnten (3:0).
Gegen die bärenstarke Defense der Düsseldorfer hatten die JuniorJets im weiteren Spielverlauf kaum etwas entgegen zu setzen. Hinzu kamen leichte Ungenauigkeiten im Passspiel, die zu einem ersten Interception-Return-Touchdown der Panther führten (10:0)
In der Defense konnte Linebacker Lino Schröter immer wieder mit starken Aktionen glänzen und die Panther gemeinsam mit seinen Teamkollegen zunächst im Zaum halten. Während die JuniorJets zwei weitere Male den Ball durch eine Interception verloren, kam nun auch die Offense der Düsseldorfer weiter ins Rollen. Der amtierende deutsche Vizemeister schloss seine nächsten beiden Drives jeweils mit Punkten ab und ging mit 24:0 zur Halbzeit in Führung.
„Wir haben heute den Geschwindigkeitsunterschied zwischen der Regionalliga und der Bundesliga knallhart kennenlernen müssen“, so Head Coach Lorenz Kunkel. „Die Jungs waren bei ihrem ersten Spiel vor so einer große Kulisse natürlich auch entsprechend nervös. Ansonsten haben uns die Panther deutlich unsere Grenzen aufgezeigt. Ich bin mir aber sicher, dass wir weit mehr können als das, was wir heute geboten haben.“
Nach dem Wiederanpfiff zeigten die Panther erneut ihre Zähne und erhöhten ihren Vorsprung auf 31:0. Mit einer weiteren Interception schenkte die Troisdorfer Offense den Gästen dann die nächsten Punkte zum 38:0.
Trotz des hohen Rückstandes gaben die JuniorJets nicht auf und vor allem die Defense präsentierte den knapp 400 Zuschauern rund um den Kunstrasenplatz einige starke Aktionen. Doch irgendwann ging den Spielern auch hier die Kraft aus und die nächsten Punkte für die Panther waren nicht zu verhindern (45:0).
Den Schlusspunkt setzen die Gäste dann kurz vor dem Abpfiff zum 51:0-Endstand und übernahmen damit gleich die Tabellenführung in der GFLJ-West.
Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt nicht, denn am Sonntag geht es direkt weiter. Es bleiben also nur zwei Trainingseinheiten, bevor die JuniorJets bei den Cologne Crocodiles antreten. Diese verloren ebenfalls ihr Auftaktspiel gegen die Paderborn Dolphins mit 6:33. Trotzdem gelten die erfahrenen Crocos hier als klare Favoriten. Das Spiel in der BSA Köln-Chorweiler beginnt am 15. April 2018 um 15 Uhr.
Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

Mit ihrem neuen Head Coach Allan Verbraeken peilen die Panther in diesem Jahr sicherlich wieder einen der Top-Tabellenplätze in der German Football League Juniors (GFLJ) an. Im vergangenen Jahr unterlagen die Panther im Endspiel um den Deutschen Meistertitel knapp den Paderborn Dolphins in deren Stadion mit 22:27. Die JuniorJets haben als Liganeuling noch keine Erfahrung mit der Spielstärke ihrer Gegner. Dem Respekt steht hier aber auch ein gesundes Selbstvertrauen gegenüber. Immerhin konnte das Team von Head Coach Lorenz Kunkel, das nach drei Spielzeiten ohne Niederlage in diesem Jahr in der höchsten deutsche Juniorenspielklasse antritt, ein Testspiel gegen die Wiesbaden Phantoms gewinnen. Gegen das Team aus der Gruppe „Mitte“ der GFLJ gelang vor heimischem Publikum ein 22:18-Sieg.
Die West-Gruppe der GFLJ war in den vergangenen Jahren hingegen die sportlich anspruchsvollste und der Sprung aus der Regionalliga in die Jugendbundesliga ist riesig.„Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir hier zunächst einmal als Underdogs antreten“, so Head Coach Lorenz Kunkel. „Allerdings wissen wir, was wir können und wollen uns nicht verstecken.“Den Klassenerhalt haben die JuniorJets sogar bereits in trockenen Tüchern, denn die Münster Mammuts haben ihr Team eine Woche vor dem Ligastart aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. Daher wird es in dieser Saison keinen sportlichen Absteiger aus der GFLJ-Gruppe „West“ geben.
Die JuniorJets freuen sich jedenfalls auf ihr erstes Bundesligaspiel und hoffen auf viele Zuschauer rund um den Kunstrasenplatz im Troisdorfer Aggerstadion. Kickoff für die Partie gegen die Düsseldorf Panther U19 ist um 15 Uhr.
American Football Club Troisdorf Jets e.V. - Andreas Heinen
Heute lud Jochen Peters, der Head Coach (HC) der U19 der Essen Assindia Cardinals, zum offenen Sichtungstraining für die Saision 2018 ein. Dabei bekam er Unterstützung von Spencer Wood, der in dieser Saison OC bei den Munich Cowboys war.

Spencer Wood (Foto: Oliver Jungnitsch)
Es war das erste Training für die Jugend der Cardinals in voller Montur, das von dem neuen HC geleitet wurde. Bisher standen nur Konditionseinheiten und Basics ohne Ausrüstung auf dem Plan. Hilfe bekamen die Coaches von Spencer Wood und Yannick Baumgärtner.
Spencer Wood ist US-Amerikaner und hat als Coach schon einige Stationen absolviert. Er trainerte in Kalifornien am Santa Barbara City College die Special Teams und Wide Receiver. In diesem Jahr wurde er OC in der GFL bei den Munich Cowbows. Außerdem war er Coach bei den Plock Mustangs (Polen) und für die Carinthian Lions.
Yannick Baumgärtner spielte in diesem Jahr nicht nur für die erste Mannschaft der Essen Assindia Cardinals, sondern als Wide-Receiver auch für die deutsche Nationalmannschaft. Bei den Worldgames in Wroclaw konnte er die Silbermedalie gewinnen. Im Finale gegen "Coach Esume", der die französische Mannsschaft trainierte, verloren die Deutschen knapp mt 06:14.
Mit dem ersten Sichtungstraining wurde die nächste Phase des Trainings gestartet, denn jetzt erfolgte die Einteilungen der jeweiligen Positonen. Noch ist der Zeitpunkt für den Einstieg in das Footballtraining ideal, denn bisher wurden hauptsächlich Grundlagen vermittelt. Interessierte können sich hier informieren: Training der U19 - Essen Assindia Cardinals.
Bilder vom Training sind hier:
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