U19
„Fliedner-Schüler“ unterliegen zum Saisonauftakt den Cologne Crocodiles mit 00:27
Typhoons vs Crocodiles - Foto: Bernd Thiel-Wieding
Mehr als zwei Jahre nach ihrem letzten von Zuschauern begleiteten Auftritt im Rather Waldstadion stand für die TFG Typhoons in der Bundesliga, der German Football League Juniors (GFLJ), am Samstag der Season Opener 2021 gegen den noch aus 2019 amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles an (die Saison 2020 wurde coronabedingt abgebrochen). Anders als damals, als man Mitte Juli 2019 durch einen Sieg gegen die Paderborn Dolphins dem Lokalrivalen Düsseldorf Panther die Playoff-Teilnahme wegschnappte, half den Mannen von Head Coach Philipp Fritsche am Samstag auch nicht die erneut gut gefüllte Tribüne. So stand am Ende der Partie eine in vielerlei Hinsicht ernüchternde 00:27-Heimniederlage, die einer ausgesprochen unsanften Landung auf dem Boden der Tatsachen gleichkam, hatte man sich am Kaiserswerther Theodor-Fliedner-Gymnasium doch vorgenommen, nun den nächsten Schritt zu machen.
Stattdessen setzte es eine Niederlage, deren Wie – deren Zustandekommen – eine Vielzahl von Fragen aufwirft. Diese beginnen mit fehlender Durchschlagskraft der Offense und dem Liegenlassen Kölner Geschenke – die Crocodiles kassierten dreimal mehr Strafen als die Typhoons – und enden mit dem eigenen Verteilen von Geschenken. Beispiele für Letzteres gefällig? Im ersten Quarter ein Hand-off-Fumble an der eigenen 6-Yard-Linie, dem unmittelbar das 0:7 folgt. Im zweiten Quarter eine Lücke in der Defense, die einen 79-Yard-Lauf zum 00:14 zur Folge hat. Im dritten Quarter Snap-Probleme beim Punt von der eigenen 15-Yard-Linie, sodass der Punter das Ei nicht mehr wegbringen kann – wenig später heißt es 00:21. Im vierten Quarter erneuter Fumble in der eigenen Redzone, die Folge: das 00:27.
Unterm Strich ein Tag zum Vergessen, der viel demütigender kaum hätte ausfallen können. Was bleibt, ist die Hoffnung – und damit der Blick nach vorne. In 14 Tagen, am Samstag, den 4. September, sind die Typhoons bei den Düsseldorf Panthern zu Gast, die vorher noch ihre Visitenkarte bei den Crocodiles in Köln abgeben werden.
00:21 15-Yard-Lauf und PAT Crocodiles
00:27 11-Yard-Lauf Crocodiles, PAT failed
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
Bereits am Samstag macht die U19 der Troisdorf Jets den Auftakt zur diesjährigen Ersatzsaison in NRW. Die Mannschaft von Head Coach Philipp Westphal muss dafür allerdings nur auf die andere Rheinseite hinüber zu den Bonn Gamecocks.

Auch der Jets-Nachwuchs hat eine harte Zeit hinter sich. Nicht nur pandemiebedingt, auch die Tatsache, dass die heiße Phase der Vorbereitung mitten in die Sommerferien fiel, sorgte für eine hohe Spieler-Fluktuation im Training. Dennoch werden die JuniorJets am Samstag alles geben, um das Derby für sich zu entscheiden.
JuniorJets (U19) @ Bonn Gamecocks
- Sonntag, 22. August 2021
- Kickoff: 11 Uhr (Pennenfeld Stadion)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Bei leicht bewölktem Wetter, veranstaltete die U19 der Bulldogs, am Sonntag ein Vorbereitungscamp auf die Regionalliga.
Foto: Timo Voss
Frisch getestet trainierte das etwas Urlaubs-geschwächte Team um Head Coach Jan Eilert, vier Stunden lang in der Radrennbahn. Daniel Korbmacher, Offensive-Coordinator, zeigte sich nach der Trainingseinheit sichtlich zufrieden,''Ich habe mir von diesem Tag eine bessere Abstimmung zwischen unseren Spielern erwartet. Diese Erwartung wurde vollends erfüllt und das Team hat bis zum letzten Rep gebissen.“ Auch Defensive-Coordinator Manuel Imort fand nur lobende Worte ''Ich bin absolut begeistert von der Leistung der Jungs. Wir konnten über den Winter das System etablieren und jetzt ernten sie die Früchte ihrer Arbeit. Man sieht von Einheit zu Einheit wie die Feinheiten verbessert werden und die Spieler immer fester im System stehen.“ „Auch wie heute unter größter Belastung behalten sie das Ziel vor Augen.“
Jetzt heißt es die verkürzte Saison zu nutzen und sich für die Jugend GFL zu qualifizieren. Für dieses Ziel muss allerdings die Kaderstärke auf ihre vor Corona Anzahl ausgebaut werden. Jeder Interessierte kann sich gerne bei unserem Head Coach Jan Eilert unter U19-Headcoach@bielefeld-bulldogs.de melden.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
Der Amateursport in ganz Deutschland ruht seit dem zweiten Lockdown im November 2021. Das Ganze spielt sich für die neuformierte U19 zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt ab. Wie bereits berichtet, gab es zum Ende des Jahres einen beinahe vollständigen Wechsel im Trainerstab. Auch das Fall Camp in den Herbstferien trug erste Früchte. Eine zweistellige Anzahl an Football Neulingen stieß zum Team und ist bereit in die Bresche zu springen. Dann folgte, wie für viele andere Bereiche des täglichen Lebens, der zweite harte Lockdown.
U19 der Bielefeld Bulldogs mit neuem Coaching Staff in der digitalen Off Season (Foto: Timo Voss)
„Es ist schade zu sehen, dass Profisportler weitermachen dürfen und die Jugendlichen zuhause bleiben müssen“ so Manuel Imort, in seinem zweiten Jahr als Koordinator der Defense. „Aber da haben wir keinen Einfluss drauf und wir müssen das Optimum aus der Situation herausholen.“ Deshalb versucht der Coaching Staff um Head Coach Jan Eilert alles um die Jungs bei Laune zu halten. Neben Trainingsplänen für das Home Workout und Conditioning Einheiten, treffen sich die einzelnen Mannschaftsteile mehrfach die Woche in Onlinemeetings, um auch die Playbooks zu installieren und für einen möglichen Trainingsbeginn gerüstet zu sein.
„Es fehlt die Praxis auf dem Feld. Da alle Teams mit den Corona Beschränkungen belastet sind, werden wir uns wahrscheinlich trotzdem auf Augenhöhe befinden“ beschreibt der Offense Koordinator Daniel Korbmacher die aktuelle Situation. Wenn es die Situation wieder zulässt, ist die Marschrichtung klar: Weitere potenzielle Spieler für die Mannschaft und den Sport allgemein rekrutieren und endlich dem Saisonbeginn entgegenfiebern. Head Coach Jan Eilert blickt nach vorne: "In solchen Zeiten lernt man das zuvor Selbstverständliche um einiges mehr zu schätzen. Die Möglichkeit mit Freunden und Kameraden den Sport, den wir alle lieben, auszuüben, ist unschätzbar wertvoll. Wir können es kaum erwarten, dass es wieder losgeht“. Um die Wartezeit zu verkürzen und noch mehr Schwung in der Off-Season, so bezeichnet man den gegenwärtigen Zeitpunkt in der Saisonvorbereitung, aufzunehmen, veranstalten die Spieler und ihre Coaches ein offenes Teammeeting. Digital versteht sich. Wer am 01.02.21 um 18:00 Uhr dabei sein möchte und die Mannschaft und den Sport kennenlernen will, meldet sich unter
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
Im vergangenen Jahr gelang es den TFG Typhoons erstmals in ihrer noch jungen GFLJ-Geschichte, den Lokalrivalen Düsseldorf Panther in der Gruppe West hinter sich zu lassen. Nach Auswärtssieg und Heimniederlage sorgten am Ende ganze zwei Punkte im direkten Vergleich (42:40) dafür, dass die „Fliedner-Schüler“ in die Play-offs einziehen konnten.
Touchdown Frederik Wieding #81 (Foto: Bernd Thiel-Wieding)
In diesem Jahr ging es dann noch ein Stück knapper aus: Nach der 6:8-Auswärtsniederlage zu Saisonbeginn konnten sich die Typhoons am gestrigen Samstag zu Hause mit 9:7 durchsetzen, bleiben in der Tabelle aber hinter den Raubkatzen. So will es das Regelwerk, die Bundesspielordnung (BSO) der American Football Verbands Deutschland e.V. (AFVD): „Bei Punktgleichstand mehrerer Teams derselben Liga wird nach Abschluss der Saison der direkte Wertungspunktvergleich der jeweiligen Teams untereinander herangezogen (Panther und Typhoons jeweils 2:4)… Ist der direkte Wertungspunktvergleich gleich, zählt die Spielpunkte-Differenz untereinander (Panther vs. Typhoons 15:15). Ist die ebenfalls gleich, zählt die Spielpunkt-Differenz der gesamten Saison.“ Die Panther beenden die mit dem gestrigen Tag nun corona-bedingt vorzeitig beendete Saison mit einem Score von 29:55 (gleich -26), die Typhoons mit einem von 28:57 (gleich -29). Somit landen die Düsseldorf Panther auf Platz zwei hinter dem amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles, die Typhoons auf Rang drei.
Wie bereits im Hinspiel, so waren es auch gestern zunächst die Typhoons, die Punkte aufs Scoreboard bringen konnten. Kurz vor Ende des ersten Quarters fand Quarterback (QB) Tom Wolf mit einem 45-Yard-Pass seinen Receiver Frederik Wieding, der erst auf der gegnerischen 10-Yard-Linie gestoppt werden konnte. Anschließend waren es dieselben Protagonisten, die auch die restlichen Yards bis in die Panther-Endzone überbrücken konnten, bevor Kicker Ben Shepherd mit einem erfolgreichen Point-after-Touchdown (PAT) die Punkte noch veredelte.
Im zweiten wie im dritten Spielviertel war es vor allem die Typhoons-Defense, die Akzente zu setzen wusste. Ihr bärenstarker Auftritt dokumentierte sich über lange Zeit darin, dass die Panther-Offense die Typhoons-Redzone nicht zu sehen bekam. Und wenn die Gäste dann noch Fehler machten, waren die Mannen von Defense-Coordinator Martin Pfeiffer zur Stelle. Der Beleg dafür waren zwei Panther-Fumbles, die von Linebacker Anthony Baer und Defense Back Alexander Warné gesichert werden konnten, ohne dass es der Typhoons-Offense zunächst gelang, Kapital daraus zu schlagen. Dieses gelang erst kurz vor Ende des dritten Quarters, nachdem Frederik Wieding den Punt-Returner der Gäste auf dessen 20-Yard-Linie hatte stoppen können. Eine Passbehinderung und ein Fehlstart später standen die Typhoons an der gegnerischen 5-Yard-Linie, von wo aus den Panthern der Snap dermaßen misslang, dass daraus ein Safety resultierte, der die Typhoons mit 9:0 in Front brachte. Mit dem damit einhergehenden Ballgewinn wusste die Typhoons-Offense allerdings nichts anzufangen, sondern produzierte ihrerseits einen Fumble, der erneut die Panther-Offense auf den Platz brachte. Das Ergebnis: der dritte Fumble der Raubkatzen in diesem Spiel und die zweite Recovery für Anthony Baer, die den dritten Spielabschnitt beendete.
Kurz nach Anpfiff des letzten Quarters gelang es der Panther-Offense erstmals, die Typhoons-Verteidigungsreihen zu überraschen. Nach einem 50-Yard-Pass des Gäste-QBs in die Typhoons-Endzone stand es nur noch 9:6. Nach dem erfolgreichen PAT zierte fortan ein 9:7 das Scoreboard, das die Typhoons bis zum Schlusspfiff der Referees verteidigen konnten. Dieses zumal, da Wide Receiver Janez von Renesse wenige Minuten später nach einem 38-Yard-Pass von QB Tom Wolf noch die Panther-Endzone erreichen konnte – sechs Punkte, die den Typhoons allerdings aufgrund einer Strafe mit Recht aberkannt wurden. So blieb es letztlich der Typhoons-Defense überlassen, den Zwei-Punkte-Vorsprung ins Ziel zu bringen. Dafür sorgte zunächst Linebacker Julian Lammerskitten, der den ausgespielten vierten Versuch der Panther erfolgreich stoppen konnte. Den nächsten Offense-Drive der Gäste beendete ebenfalls im vierten Versuch Defense Liner Paul Kukuk mit einem QB-Sack. Was blieb, waren eineinhalb Minuten auf der Uhr, die die Panther-Offense ohne eigene Time-Outs nicht mehr nutzen konnte.
Mit diesem Sieg gehen die Mannen von Head Coach Philipp Fritsche in der unvollständigen Abschlusstabelle der Gruppe West auf Platz drei durchs Ziel und gratulieren den Düsseldorf Panthern zur inoffiziellen Stadtmeisterschaft, wenngleich sich letztlich nun beide Teams – wie auch weitere 14 Bundesligisten deutschlandweit – einem stärkeren Gegner geschlagen geben müssen: Corona.
TFG Typhoons vs. Düsseldorf Panther 9:7 (7:0; 0:0; 2:0; 0:7) Rather Waldstadion, Düsseldorf
7:0 PAT Ben Shepherd
9:0 Safety Düsseldorf Panther
9:6 Düsseldorf Panther nach 50-Yard-Pass
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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