U19
Die U19 der Bielefeld Bulldogs fuhr am vergangenen Wochenende ihren fünften Sieg in Folge ein. Diesmal ging die Reise der Jugendspieler der Bielefelder nach Bochum.

Freddy Sarhane war mit 2 Touchdowns erfolgreich (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: 1.AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke)
Die Bulldogs starteten unkonzentriert in das Match und kamen anfangs der Partie zu ersten Male in dieser Season in Rückstand. Durch einen Touchdown mit Two-Point-Conversion (TPC) stand es zunächst 08:00 für die Bochum Cadets. Die Mannschaft der Bielefelder fing sich jedoch schnell und konnte an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen.Die Offense kam zu Punkten und die Defense ließ kaum welche zu, so stand es zur Halbzeit 08:32.
Nach der Halbzeit nutze Head Coach Serowy die Tiefe des Kaders, dann ab diesem Zeitpunkt bekamen die Backup-Spieler weitere Spielpraxis. Am Ende stand für die Gäste aus Ostwestfalen ein deutlicher 20:60 Sieg auf dem Scoreboard. Nach dem Spiel resümierte Victor Serowy: "Ab sofort liegt unser Focus auf dem Gewinn der Meisterschaft. Wir werden mit voller Konzentration weiter arbeiten. Die Jungs sollen für die harte Arbeit und den Verzicht der letzten Wochen belohnt werden."
Die Touchdowns für die Bielefeld Bulldogs erzielten dreimal Jannis Grigorjew, dreimal Chris Busse und zweimal Freddy Sarhane. Am kommenden Wochenende geht es weiter, denn dann werden die Gelsenkirchen Devils zu Hause erwartet.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
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Die zweite Auswärtspartie ging für die Mustangs Jugend mit 40:12 verloren. In einem kampfbetonten Spiel verlor die A-Jugend der Sauerland Mustangs als Spielgemeinschaft mit den Hamm Aces gegen die SG Seahawks/Rebels in Duisburg mit 12:40.

Foto: Uwe Bromm.
Die erste Spielhälfte war noch komplett ausgeglichen und man glich durch einen 8 Yard- Run von Quarterback und Teamcaptain Mitch Merse zum 6:6 aus. Der Exrtapunkt konnte nicht verwertet werden. Wegen wiederholt guter Defense-Leistungen, u.a. QB-Sacks von Jonathan Hülle und Teamcaptain Eric Bromm (beide Defense End) hielten die Mustangs/ Aces das Spiel lange Zeit offen. Somit ging es beim Stand von 6:6 in die Halbzeit.
Nach der Pause ging es verheißungsvoll weiter, denn Linebacker Lucas Kolm fing einen gegnerischen Pass ab (Interception) und machte seinen ersten Touchdown. Doch mit den Verletzungen von Eric Bromm und Can Turan (D-Liner) gab es ein Bruch in der Mannschaft, und so wurde fast die komplette Defense umgestellt.
Am Ende mussten sich die jungen Mustangs mit 40:12 geschlagen geben. Jetzt heisst es, Kraft und Selbstbewusstsein zu tanken, die Verletzungen auskurieren, und im Juni im Derby gegen die Iserlohn Titans wieder siegen.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Uwe Bromm - Sauerland Mustangs
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Nach der Heimniederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister Paderborn Dolphins vor Wochenfrist mussten sich die TFG Typhoons am Sonntag gegen die Cologne Crocodiles auch im zweiten Heimspiel der Saison geschlagen gegeben. Gegen starke Kölner stand am Ende der Partie ein 7:27 auf dem Scoreboard, auf dem zur Halbzeit noch ein Spielstand von 7:7 zu lesen war.
Viel Arbeit für die Typhoons Defense gegen die Cologne Crocodiles (Foto: Mark Lammerskitten)
So hatte die Partie für die Mannen von Head Coach Jens Ruffert durchaus vielversprechend begonnen, hatte die Typhoons-Defense doch gegen die Domstädter auch beim Ausspielen ihres vierten Versuches bestehen können, nachdem Letzteren zuvor bereits Linebacker Richard Jasper und Defense Liner Alexander Ehrensberger kräftig hatten zusetzen können. Allerdings ging anschließend auch die Typhoons-Offense recht schnell wieder vom Feld, sodass die Gäste in ihrem zweiten Offense-Drive nach einem 1-Yard-Quarterback-Sneak und erfolgreichem Point after Touchdown (PAT) mit 0:7 in Führung gehen konnten. Im zweiten Offense-Drive aufseiten der Typhoons sah es erneut danach aus, dass man sich im vierten Versuch auf der gegnerischen 40-Yard-Linie vom Ball würde trennen müssen. Verhindert wurde dies durch eine Strafe gegen die Kölner Defense, in deren Nachgang Quarterback (QB) Jona Willemsen ein langer Pass auf Wide Receiver Florian Liebau gelang, der das Ei auf die 1-Yard-Linie der Gäste legen konnte. Für den Ausgleich sorgten anschließend QB Willemsen und Kicker Arian Ghorbani mit seinem PAT.
Das zweite Quarter begann für die Typhoons nicht weniger verheißungsvoll als das erste. Zum wiederholten Male in dieser Saison gelang Defense Back Johannes Wieding eine Interception, mit der er seine Offense aufs Spielfeld holen konnte, ohne dass es dieser allerdings gelang, Kapital daraus zu schlagen. So war es erneut an der Crocodiles-Offense, Punkte aufs Board zu bringen, was ihr allerdings misslang, da sie einen Field-Goal-Versuch aus 30 Yards Entfernung liegenließ. Auf Typhoons-Seite versuchte anschließend Kicker Arian Ghorbani mit einer Sekunde Spielzeit auf der Uhr, das Ei aus 55 Yards Entfernung zwischen die Torstangen zu kicken - was ebenfalls misslang.
Nach Wiederanpfiff konnten sich die Gäste dann immer stärker in Szene setzen und gingen in der Folge verdient in Führung. Nach einem 40-Yard-Lauf in die Typhoons-Endzone und einem Interception-Touchdown stand am Ende des dritten Spielabschnitts ein 07:19 auf der Anzeigetafel, das ein durchaus realistisches Abbild der bis dato gezeigten Leistungen darstellte. Im vierten Quarter setzten die Typhoons alles auf eine Karte, setzten verstärkt aufs Passspiel, wurden von den Gästen aber jäh gestoppt, die ihre Führung anschließend noch auf 7:27 ausbauen konnten. Daran änderten bis zum Spielschluss auch nichts mehr lange Pässe der QBs Jona Willemsen und Max Bühling, starke Catches aufseiten von Wide Receiver Fabian Büßelmann, wie auch ein von Defense Liner Nico Gieres gesicherter Fumble eher zur Randnotiz verkam.
Für die Typhoons brechen nun fünf Wochen Spielpause an, bevor es am 9. Juni mit dem Rückrundenauftakt weitergeht. An jenem Samstag kommen um 11.00 Uhr die Düsseldorf Panther ins Schmuckkästchen Rather Waldstadion.
07:19 55-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, TPC failed
07:27 28-Yard-Pass und TPC Cologne Crocodiles
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“Fliedner-Schüler“ verlieren gegen den JuniorBowl-Gewinner von 2017 mit 10:21 - Am dritten Spieltag der GFLJ Gruppe West hatten die TFG Typhoons niemand Geringeren als den amtierenden Deutschen Meister, die Paderborn Dolphins zu Gast – und kaum einen interessierte es. So geschehen am Samstag, als sich gerade einmal 200 Zuschauer im heimischen Rather Waldstadion verloren, die ihr Kommen allerdings mit Sicherheit nicht bereut haben dürften – zumindest die, die auf Defense-Football stehen. Denn was sie geboten bekamen, war ein Abnutzungskampf vom Allerfeinsten, eine Defense-Schlacht, die erst im letzten Quarter zugunsten der Gäste entschieden wurde.

Defense-Schlacht der U19 Typhoons im Rather Waldstadtion (Foto: Bernd Thiel)
Nicht auszuschließen, dass es dafür genau dessen bedurfte, was sich bereits wenige Sekunden nach Kickoff durch die Typhoons ereignete. Schnurstracks konnten die Dolphins den Kick-Return in die Endzone der Gastgeber laufen, wobei der Touchdown (TD) aber aufgrund einer Strafe gegen die Gäste keine Anerkennung fand. Fortan erschienen die Typhoons hellwach, was insbesondere für die Defense galt. Den Auftakt machte Johannes Wieding, als die Dolphins den vierten Versuch ihres ersten Drives ausspielten und dabei das Ei verloren, das der Defense Back der Typhoons auf der gegnerischen 21-Yard-Linie sichern konnte. Da es der Offense der „Fliedner-Schüler“ anschließend nicht gelang, das Ei in der Paderborner Endzone unterzubringen, versuchte sich im vierten Versuch Kicker Arian Ghorbani mit einem Field-Goal aus 44 Yards Entfernung – und hatte Erfolg. Zweiter Offense-Drive der Gäste, zweiter Fumble, zweite Recovery. Diesmal war es Defense Liner Maxim Demir, der den Ball sichern und seiner Offense an der 5-Yard-Linie der Dolphins übergeben konnte. Allerdings war er anschließend auch mit dem ersten Versuch schon wieder weg, weshalb die Typhoons-Defense in Person von Defense Back Jan Pajonk und Linebacker Frederic Boßmann bis zum ersten Seitenwechsel noch einige Male beherzt zugreifen musste, um die knappe 3:0-Führung zu halten.
Kurz nach Beginn des zweiten Quarters konnten die Dolphins erstmals in der Partie die Mittellinie überqueren, wobei Defense Liner Jan-Bernd Hagemann Schlimmeres verhinderte. Wenig später hatten sie allerdings bereits die Typhoons-Redzone erreicht, in der Defense Back Valentin Fina zunächst noch einen Passempfang seitens der Gäste verhindern konnte, bevor ein 12-Yard-Lauf in die Endzone der Gastgeber für die Paderborner Führung sorgte. Anschließend hieß es für beide Teams immer wieder „three and out“, bis kurz vor der Halbzeit Defense Back Nils Mohrmann eine Interception gelang. Allerdings vermochte es die Typhoons-Offense bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr, Punkte aufs Scoreboard zu bekommen.
Nach Wiederanpfiff der Partie war es dann, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, nicht zum ersten Mal in diesem Spiel, Defense Back Johannes Wieding, der den Typhoons-Anhang in wahre Ekstase versetzte. Zunächst agierte er als Punter, wobei der Snap allerdings misslang, weshalb er das Ei geistesgegenwertig zum First Down auf die gegnerische 30 lief. Da es seiner Offense im nachfolgenden Drive nicht gelang, Kapital daraus zu schlagen, nahm er anschließend das Heft des Handelns selbst in die Hand, was nach gelungener Interception zu einem 30-Yard-Lauf in die Paderborner Endzone führte. Für die 10:7-Führung sorgte dann Kicker Arian Ghorbani, der auch nach drei Partien weiterhin mit weißer Weste und ohne jeglichen Fehlschuss da steht. Dass der knappe Vorsprung auch beim letzten Seitenwechsel noch Bestand hatte, dafür zeichneten erneut die Männer von Defense Coordinator Martin Pfeiffer verantwortlich, die eine wahrlich beeindruckende Performance hinlegten.
Unmittelbar nach Anpfiff des letzten Spielabschnitts war es Linebacker Nick Wingender, der die Hoffnungen des Typhoons-Anhangs nährte, als er den ausgespielten vierten Versuch der Gäste stoppen konnte. Doch am Ende des nachfolgenden Offense-Drives nahm das Unheil für die Typhoons seinen Lauf. Den Dolphins gelang es, den Typhoons-Punt zu blocken, was sie a) in eine erfolgversprechende Position auf dem Spielfeld und b) wenig später in die Endzone der Gastgeber brachte. Endgültig den Deckel drauf machte dann eine Interception der Typhoons auf der eigenen 33-Yard-Linie, von wo aus sich die Dolphins bis auf Inches vor, und anschließend auch in die Endzone arbeiten konnten.
So waren es letztlich Kleinigkeiten, die dafür sorgten, dass die Gäste diese Defense-Schlacht zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Für die Typhoons bleibt nun wenig Zeit, ihre Wunden zu lecken, gibt doch bereits am kommenden Sonntag, den 6. Mai, der nächste Hochkaräter seine Visitenkarte im Rather Waldstadion ab. Um 14.30 Uhr heißt es dann TFG Typhoons vs. Cologne Crocodiles, die an diesem Wochenende nur denkbar knapp mit 8:14 bei den Düsseldorf Panthern verloren.
03:07 12-Yard-Lauf und PAT Paderborn Dolphins
10:07 30-Yard-Interception-TD Johannes Wieding, PAT Arian Ghorbani
10:14 12-Yard-Lauf und PAT Paderborn Dolphins
10:21 1-Yard-Lauf und PAT Paderborn Dolphins
Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam
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