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Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
Am Samstag, den 12. September, steht für die Rostock Griffins das größte Spiel der Vereinsgeschichte an. Im Finale um den erstmals ausgetragenen GFL 2 Bowl geht es für die Greifen erneut auswärts gegen den Nordmeister Krefeld Ravens – und um nichts weniger als die Chance auf den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, die GFL. Kickoff in Krefeld ist um 18:00 Uhr.
Nur noch Sieg und der Aufstieg in die GFL Nord ist perfekt - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Ausgangslage ist klar: Krefeld geht als Meister der GFL 2 Nord mit einer beeindruckenden Bilanz von 11 Siegen aus 11 Spielen als Favorit in die Partie. Analysten sehen die Ravens mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 65 Prozent vorne. In der Vereinsgeschichte der Ravens seit 2017 gelang es bislang überhaupt erst drei Teams, gegen Krefeld zu gewinnen. Eines davon sind die Griffins.
Die Rostocker reisen als Zweiter der GFL 2 Nord und nach ihrem Erfolg im Duell mit dem Südmeister Wiesbaden mit neun Siegen und zwei Niederlagen nach Nordrhein-Westfalen. Beide Teams haben damit über die gesamte Saison bewiesen, dass sie zurecht im GFL 2 Bowl stehen. Der Modus ist dabei denkbar einfach: Ein Spiel, ein Sieger, ein Ticket für Liga 1.
Im November vergangenen Jahres hatte sich das Team von Head Coach Grahn in einem Team-Meeting ein klares Ziel gesetzt: das Erreichen des Finalspiels. Nun haben sich die Griffins genau dafür qualifiziert und damit die Chance auf den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte erarbeitet.
Mit den Krefeld Ravens wartet allerdings der stärkste mögliche Gegner – und zugleich die besondere Herausforderung eines Auswärtsspiels.
„Wir haben uns diese Chance über die gesamte Saison hart erarbeitet. Jetzt stehen wir vor dem größten Spiel, das die Rostock Griffins bislang gespielt haben. Wir wissen, was in Krefeld auf uns zukommt, aber wir fahren mit großem Selbstvertrauen und voller Überzeugung dorthin. Am Ende ist es ja auch nur ein Spiel, in dem wir mit großer Freude unseren großartigen Sport betreiben. Wir werden sehen, ob wir unseren großen Traum verwirklichen können, denn in einem Do-or-die-Spiel kann immer alles passieren.“ Das sagt Teammanager Jens Putzier von den Rostock Griffins mit Blick auf das Finale.
Die Ausgangslage verspricht ein hochklassiges und intensives Duell. Beide Teams verfügen über explosive Angriffsformationen, während auch die Verteidigungen und Special Teams immer wieder für Highlights sorgen.
Bereits 2025 trafen die beiden Mannschaften in Krefeld aufeinander. Damals setzten sich die Griffins in einer Double Overtime mit 27:21 durch. 2026 mussten sich die Rostocker an gleicher Stelle allerdings mit 21:41 geschlagen geben. Damals war Quarterback Chris Zellous noch nicht mit an Bord. Seit seiner Ankunft führt er die Rostocker Offensive an und sorgt mit ihr immer wieder für viele Punkte.
Finale auf fremdem Platz
Der Kickoff erfolgt am Samstag, 12. September, um 18:00 Uhr in Krefeld. Die Griffins hoffen dabei auch auf zahlreiche Unterstützung aus Rostock. Für alle Daheimgebliebenen wird erneut ein Public Viewing veranstaltet. Los geht es bereits um 17:00 Uhr. Wer dabei sein möchte, sollte sich möglichst früh anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. Ein Spiel. Ein Sieger. Ein Ticket für die GFL. Für die Rostock Griffins steht am Samstag das größte Spiel ihrer Vereinsgeschichte an.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Münster Phoenix haben ihr letztes Saisonspiel verloren. Auf der Sentruper Höhe unterlag das Team am Samstag den Bielefeld Bulldogs in einer bis zum Schluss spannenden Partie mit 25:28 (6:7/12:14/7:7/0:0). Damit sind die Münsteraner aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden. Für die Bielefeld Bulldogs geht es dagegen am letzten Spieltag um den Gruppensieg. Die Bulldogs treten bei den Paderborn Dolphins an und würden mit einem Sieg Platz eins sichern. Die Cologne Crocodiles können noch Gruppenerster werden, benötigen dafür allerdings eine Niederlage der Bielefelder. Köln ist am letzten Spieltag bei den Troisdorf Jets zu Gast.
Am Ende reichte es für Münster nicht ganz und verlor knapp mit 25:28 - Foto: Nick Jungnitsch
Münster gewann den Coin Toss und überließ den Gästen den Kickoff. Die Phoenix arbeiteten sich zunächst gut über das Feld, doch dann gelang Bielefelds Defensive Back Derek Tuffour eine Interception gegen Münsters Quarterback Malik Brown. Brown hatte zuvor selbst für die Bulldogs gespielt.Die Gäste zeigten anschließend, dass sie bereit waren, auch ins Risiko zu gehen. Gleich im ersten Drive spielten die Bulldogs einen vierten Versuch aus und wurden belohnt. Rafael Regehr lief über drei Yards in die Endzone und brachte Bielefeld mit 6:0 in Führung. Andreas Schilling verwandelte den PAT zum 7:0.
Die Antwort der Phoenix ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Von der eigenen 26-Yard-Linie bediente Brown Laumann mit einem Pass. Der Receiver nutzte seine Chance und sprintete bis in die Endzone. Der anschließende PAT wurde geblockt – Münster verkürzte damit auf 6:7.Auch im zweiten Drive gingen die Bulldogs bei einem vierten Versuch ins Risiko. Quarterback Niklas Gorny sorgte schließlich selbst für die nächsten Punkte und lief über acht Yards zum Touchdown. Nach Schillings PAT stand es 6:14.
Doch erneut schlugen die Gastgeber zurück. Ein langer Pass von Brown auf Michiah Quick brachte die Phoenix bis in die Endzone. Quick spielte dabei seine enorme Geschwindigkeit aus und verkürzte auf 12:14. Die anschließende Two-Point-Conversion war nicht erfolgreich. Bielefeld antwortete wiederum mit Punkten. Gorny fand Vinzenz Wiemer per Pass, der die Führung der Bulldogs auf 21:12 ausbaute. Schilling verwandelte den PAT.
Kurz vor der Halbzeit meldete sich Münster erneut zurück. Brown bediente Maxi Elfers, der den Ball zum Touchdown in die Endzone brachte. Die Phoenix verkürzten auf 18:21. Bei der anschließenden Two-Point-Conversion wurde der Pass allerdings von Bielefeld abgefangen.
Nach der Pause erwischten die Phoenix den besseren Start. Umar Tairou brachte Münster mit einem Lauf in die Endzone und damit erstmals in diesem Spiel in Führung. Hendrick Schröder verwandelte den PAT – aus dem 18:21 war ein 25:21 geworden. Die Bulldogs ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Wieder war es Regehr, der für Bielefeld punktete. Mit seinem Lauf-Touchdown drehten die Gäste die Partie erneut und gingen mit 28:25 in Führung. Schilling sorgte mit dem PAT für den Drei-Punkte-Vorsprung. Münster versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch die Phoenix fanden keinen Weg mehr in die Endzone. Damit blieb es beim 28:25 für die Bielefeld Bulldogs.
Nach dem Spiel zeigte sich Münsters Head Coach Jonathan Kuban trotz der bitteren Niederlage beeindruckt von der Partie. „Das war Werbung für den Sport“, sagte Kuban. Es sei ein „megageiles Spiel“ gewesen, allerdings mit dem schlechten Ende für seine Mannschaft. Als neutraler Zuschauer, so Kuban weiter, wäre er von diesem Spiel sicherlich sehr begeistert gewesen. Gleichzeitig gratulierte der Phoenix-Head-Coach den Bielefeld Bulldogs zum Sieg.
Für Münster endet damit die Saison. Bielefeld dagegen hat am letzten Spieltag weiterhin alle Chancen auf den Gruppensieg. Die Entscheidung fällt im Duell bei den Paderborn Dolphins sowie im Spiel der Cologne Crocodiles bei den Troisdorf Jets.
Unsere Bildergalerien zum Spiel:
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Oliver Jungnitsch für NRW Football
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Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 557
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
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