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Die Paderborn Dolphins treten zum Rückspiel im Mommsenstadion in Berlin gegen die Berlin Rebels an. Am kommenden Samstag, den 12.08.2023 um 15:00 Uhr, wird das Spiel zur Revanche mit dem Kick-Off beginnen. Die Berlin Rebels wurden in Paderborn überraschend mit einer 18:06 Niederlage konfrontiert, mit der sie wohl nicht gerechnet hatten.
Rebels sinnen auf Revanche gegen die Dolphins - Foto: Christian Gosslar
Das bevorstehende Rückspiel ist für die Berlin Rebels und ihre Play-Offs-Mission von großer Bedeutung. Eine weitere Niederlage können sie sich nicht leisten und wollen sie auch nicht. Ob sie es schaffen, erfahren wir am Samstag.
Die Dolphins kommen zwar mit einer 7:67 Niederlage gegen die Potsdam Royals nach Berlin, aber niemand wird hier unterschätzt, besonders nach dem Hinspiel, in dem sie einen klaren Fehler begangen haben.
Im Gepäck haben die Dolphins auch den Sack Leader der GFL, den Defense Tackle Ron Hairston, der momentan mit 7 QB Sacks an der Spitze der Statistik steht. Doch muss QB Connor Kaegi deswegen in Panik sein? Nein, der US-Amerikaner, der in 8 Spielen bereits 19 Passing TDs für 1612 Yards und 3 Rushing TDs für 241 Yards erzielt hat, wird gut geschützt. OT Jakub Krystecki ist zurück und hat bereits gegen Kiel brilliert. Dazu kommt der spanische Offense Tackle Eduardo Sanchez Gonzalez, der zuletzt in der ELF bei den Paris Musketeers gespielt hat.
Auch die Berlin Rebels haben während ihrer 5-wöchigen Sommerpause an ihrem Rungame gearbeitet. RB Tyrese Johnson-Fisher ist von seiner Verletzungspause zurück und auch RB Andreas Betza ist wieder in Berlin.
Bryce Goggin ist nach wie vor der Lieblings-WR der Berlin Rebels. Mit 13 TDs steht er auf Platz 5 der GFL-Statistik und gehört somit zu den Top-WRs im Jahr 2023. Dario Dobrolevski ist ebenfalls ein beeindruckender Spieler, der mit seinen Catches und TDs überzeugt. Immerhin hat er im Hinspiel für den einzigen TD gesorgt.
Die Berlin Rebels sind entschlossen, diesen Sieg zu erringen und dringend darauf angewiesen. Allerdings haben auch die Paderborn Dolphins dasselbe Ziel. Mit ihrem deutschen QB Niklas Gorny, der in 8 Spielen 1313 Yards für 8 TDs geworfen hat, und ihrem Leading WR Eren Jenkins aus den USA, bringen die Dolphins ein Duo mit, welches die Defense der Berlin Rebels nicht aus den Augen verlieren darf.
Berlin Rebels vs. Paderborn Dolphins
KO 15:00 Uhr/ 3 pm
Mommsenstadion, Waldschulallee 34, 14055 Berlin
Tickets online und an den Tageskassen
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)
Das Glück scheint in dieser Saison nicht auf Seiten der Black Barons zu sein. Selbst die regenreiche Partie am Sonntag spielte den Herner Footballern nicht in die Hände. Die Chancen auf den Klassenerhalt in der Verbandsliga schwinden nach der 0:10-Niederlage gegen die Schiefbahn Riders weiter. Zudem wartet am nächsten Spieltag der Tabellenführer.
Black Barons nach 0:10-Niederlage unter Druck - Foto: Manuela Wilms
Das Wetter wurde von Hernes Headcoach Kai-Uwe Weitz nicht als Schuldiger für die Niederlage ausgemacht. "Beide Mannschaften mussten unter denselben Bedingungen spielen", betonte er. Es mangelte vielmehr an der Abstimmung nach der Pause während der Sommerferien. Die zahlreichen Neuzugänge der Barons hatten bereits in Ansätzen gezeigt, warum sie für die verbleibenden fünf Spiele verpflichtet wurden. "Sie haben bereits positive Impulse geliefert", fügte Weitz hinzu.
Im Spiel gegen Schiefbahn konnten sich die Herner zumindest in einer Hinsicht auszeichnen. "Die Spieler haben gekämpft", betonte Weitz. Letztendlich führte lediglich ein einziger Fehler zur Niederlage. Selbst das Umsetzen dessen, was der Headcoach in der Halbzeit gefordert hatte, um den Sack zuzumachen, gelang nicht. Ein eigener Touchdown wurde den Hernern jedoch aberkannt.
Dementsprechend klar ist die Trainingsstrategie bis zum nächsten Spiel gegen Wesseling Blackvenom (20. August, 15 Uhr, Horststadion). Die neuen Spieler sollen das Verständnis für die Abläufe und das Playbook der Herner vertiefen, während das Zusammenspiel weiter normalisiert wird.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons (redaktionell geändert)
Nachdem die Aachen Vampires ihre Teilnahme am vergangenen Wochenende kurzfristig absagen mussten, richtet Volker Krusche, der Sportdirektor der Minden Wolves, seinen Blick nun hoffnungsvoll auf das kommende Wochenende. Denn für das Wolfsrudel stehen am Samstag, den 12. August, gleich zwei Footballspiele auf dem Programm.
Aufgrund der Verletzung von Quarterback Conor Tait muss Headcoach Phil Gamble rotieren. So rutscht Jonathan Mbanefo in die Offense(Foto: Oliver Jungnitsch)
Erstmals in ihrer Geschichte bieten die American Footballer der DJK Dom Minden einen „Doubleheader“ an: zunächst spielt die Jugend, dann kämpfen die Herren um Punkte. „Wir hatten den Spieltag schon zu Beginn des Jahres so geplant. Dass es jetzt auch noch ein Champions-Game für unsere U19 wird, damit konnten wir nicht rechnen“, freut sich der Sportdirektor.
Um 11 Uhr erfolgt der KickOff zwischen den Minden Wolves Cubs und den Bielefeld Bulldogs. Beide Teams weisen in der Verbandsliga aktuell zwei Minuspunkte auf, so dass die Rechnung für die Partie einfach ist: Wer gewinnt, ist Meister. U19-Headcoach Manuel Imort: „Wir wollen den Titel und damit einer tollen Saison die Krone aufsetzen!“ Es ist übrigens die erste Spielzeit, in der die Wolves nicht als Spielgemeinschaft, sondern eigenständig an den Start gegangen sind. „Das jetzige Abschneiden spricht für die gute Arbeit unserer Trainer“, ist Volker Krusche ungeachtet des kommenden Ergebnisses begeistert.
Im Anschluss an die Partie der U19 treten dann die Herren auf den Plan. Nachdem man nun zum zweiten Mal kampflos blieb und nur die absagenden Teams daraus einen sportlichen und finanziellen Vorteil schlagen konnten, hofft man eindringend darauf, dass man in den noch ausstehenden drei Heimspielen ausnahmslos zum Spielen kommt. Sportdirektor Krusche: „Wenn jetzt noch ein Spiel aufgrund angeblicher Personalprobleme abgesagt werden würde, zweifele ich langsam an der Ernsthaftigkeit, mit der Teams diesen Sport betreiben!“ Ungeachtet dessen wird man seine Bedenken dem NRW-Verband mitteilen.
Zu Gast am Samstag ist der zweitälteste noch aktive Footballverein Deutschlands: die Münster Mammuts. Sie gehören inzwischen seit acht Jahren der 4. Liga an und schlossen die letzte Saison als Tabellendritter – vor den Teams aus Remscheid, Dortmund auch Aachen – ab. Headcoach Jonathan Kuban hatte vor dem Start in April die Bestätigung des letztjährigen Abschneidens als Ziel ausgegeben und möchte mit seinem Team dauerhaft um den Aufstieg spielen. Die aktuelle Situation ist allerdings anders. Erst durch den 10:0-Sieg am zurückliegenden Wochenende in Remscheid gaben die Münsteraner die rote Laterne ab.
Mit Blick auf die Partie am Samstag ist eines klar: die Gastgeber gehen als Favorit in die vier Viertel. Daran ändert auch der Ausfall von Quarterback Conor Tait nichts. Wie Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Grünwald nach einem MRT erklärte, erlitt der Ire im Training einen Einriss der Ellenbogensehne. „Damit ist er für sechs Wochen raus!“ Ein Einsatz im Gastspiel in Mönchengladbach (17. September) ist noch ungewiss. In den beiden abschließenden Heimspielen gegen Remscheid (23. September) und Dortmund (30. September) könnte er bei gutem Verlauf wieder dabei sein.
Headcoach Phil Gamble sieht sich durch den Ausfall nun dazu gezwungen, seine Offense und Defense umzubauen. „Ich werde jetzt als Quarterback agieren, Jonathan Mbanefo auch im Angriff eingesetzt werden. Wir sind durch den Tait-Ausfall nicht mehr so variabel wie zuletzt.“ Das hänge in erster Linie von der „A“-Regel ab. Demnach dürften nur zwei Spieler, die mit einem „A“ gekennzeichnet sind, gleichzeitig auf dem Platz stehen. „Neben mir wäre das in erster Linie Kolbi Crittenden.“ Gut zumindest, dass Willie Fedd kein „A“ tragen muss, da er in den USA nicht höher als an der High-School gespielt hat. Unter die A-Regel fällt jedoch Mike Davis. „Und da wir auf der Runningback-Position schließlich nicht nur mit Sven-Philipp Niermeier spielen können, wird Jonathan, der als Europäer kein „A“ benötigt, auf dieser Position unterstützen“, nennt der Headcoach die Gründe für die personelle Rotation. Die aber sollte die Aussicht auf einen Erfolg gegen Münster nicht mindern.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Die New Yorker Lions haben sich nach ihrer jüngsten Niederlage gegen die Dresden Monarchs von ihrem Offensive Koordinator Kim Kuci getrennt.
New Yorker Lions trennen sich von Kim Kuci - Foto: Fabian Uebe
Diese Entscheidung folgte auf den unerwarteten Absturz des Teams auf den dritten Platz. In einer offiziellen Mitteilung erklärte der Verein: "Mit sofortiger Wirkung trennen wir uns von Offensive Koordinator Kim Kuci. Wir bedanken uns für die geleistete Arbeit und wünschen ihm Erfolg für zukünftige Aufgaben." Diese Wendung markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Neuausrichtung der New Yorker Lions, während sie darum bemüht sind, ihre Position in der Liga zu festigen und ihre Leistung zu verbessern.
Basis - New Yorker Lions, Pressesprecher Holger Fricke
In einem mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen der Landesliga trafen gestern die Iserlohn Titans auf die Lüdenscheid Lightnings zum MK-Derby reloaded. Das Spiel, das aufgrund der ausgiebigen Regenfälle vom Hembergstadion ins Stadion am Seilersee verlegt wurde, versprach von Anfang an ein packendes Duell zweier lokaler Rivalen. Die Begegnung endete schließlich mit einem Endstand von 18:28 zugunsten der Gäste aus Lüdenscheid.
Regen, Rivalität und Touchdowns: Lüdenscheid gewinnt das MK-Derby gegen Iserlohn - Foto: Nick Jungnitsch
Besonders vor Spielbeginn gab es ein Highlight für die Fans: Ein Meet and Greet mit Rhein Fire Fullback Patrick Poetsch sorgte für Begeisterung. Poetsch führte auch den Münzwurf (Cointoss) durch und setzte damit den offiziellen Startschuss für das Derby.
Die Iserlohn Titans zeigten zu Beginn eine starke Performance, verloren jedoch den Ball durch eine Interception. Dabei hatten sie Glück im Unglück, als Lüdenscheids Maximilian Moser #10 den Ball in seiner eigenen Endzone abfing, kurz herauslief und dann jedoch von Titans' Nick Eckel #21 in der Lüdenscheider Endzone gestoppt wurde. Dies führte zu einem Safety und einer 2:0-Führung für die Titans.
Im zweiten Quarter konnte Lüdenscheid durch einen Touchdown von Jan Berger (#44) die Führung übernehmen. Obwohl der Extrapunktversuch (PAT) von Yannik Steuber (#17) blockiert wurde, gelang es ihm, das Spielgerät in die Endzone zu tragen und die Führung auf 2:8 Punkte auszubauen (TPC). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Berger erneut für die Lightnings, dieses Mal verwandelte den Extrapunkt auf 15:2. Dies war auch der Halbzeitstand.
Nach der Halbzeitpause begann der Regen, der die Bedingungen auf dem Spielfeld zusätzlich erschwerte. Die Iserlohner Titans kämpften jedoch weiterhin und konnten sich auf 10:15 herankämpfen, unter anderem durch einen Touchdown von Running Back Lukas Görler (#32), der den Ball in die Endzone trug. Eine erfolgreiche Two-Point Conversion (TPC) durch Dennis De Castro Paiva (#33) folgte.
Die Lüdenscheid Lightnings ließen jedoch nicht locker und setzten ihre Angriffe fort. Yannik Steuber erhöhte die Führung auf 22 Punkte mit einem weiteren Touchdown und PAT (10:22). Philipp Rieß (#42) sorgte mit einem weiteren Touchdown für die Gäste für die endgültige Vorentscheidung, während Lukas Ostermeier (#6) für die Titans nochmals verkürzen konnte (TPC Görler).
Am Ende behielten die Lüdenscheid Lightnings die Oberhand und sicherten sich den Sieg im MK-Derby reloaded. Die Iserlohn Titans stehen vor einer besonderen Herausforderung, da die nächste Begegnung gegen die Neuss Gladiators aufgrund einer möglichen Absage der gegnerischen Mannschaft auf der Kippe steht. So hat Neuss hat das Spiel in der nächsten Woche abgesagt, da sie keine spielfähige Mannschaft auf die Beine stellen konnten. Für die Lüdenscheider geht es indes gegen die Euskirchen Lions weiter.
Das MK-Derby bot den Zuschauern ein mitreißendes Spiel und bewies erneut die Intensität und Leidenschaft, die in lokalen Derbys im Sport zu spüren sind.
Oliver Jungnitsch von NRW Football
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